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Olympische Winterspiele 2022 in München?

Warum nicht? Von Barcelona ist man innerhalb von 2 Stunden in den Bergen. Die nötigen Hallen für z. B. Eiskunstlauf können ja ruhig in der Stadt sein. Und der Name "Barcelona" verkauft sich halt besser als ein Retortenort in den Pyrenäen. München liegt ja auch nicht in den Bergen.

Olympische Spiele in Barcelona wären mir immer noch 1000 mal lieber als die fragwürdigen Spiele 2014 in Sochi oder 2018 irgendwo in Südkorea.

Vielleicht wurde aber die Bewerbung aus Frust an den Nicht-Zuschlag für Madrid 2020 getätigt.
 
Trotzdem ist halt Barcelona kein Ort, den man mit Winterspielen in Verbindung bringt so wie München dann schon ehr, und wären halt sauweite Wege.

Das Sochi und Südkorea Mist sind, da sind wir uns einig!
 
NIC schrieb:
Vielleicht wurde aber die Bewerbung aus Frust an den Nicht-Zuschlag für Madrid 2020 getätigt.
Barcelona will schon länger Winterspiele austragen, dass Madrid in der ersten Runde rausgeflogen ist, macht die Sache natürlich attraktiver. Trotzdem glaube ich nicht wirklich, dass die Spanier Chancen gegen Oslo hätten. Wenn Bach heute IOC-Präsident werden sollte, wäre das wohl das Hauptargument gegen München 2022.
 
Der 59-jährige Thomas Bach ist neuer Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Im zweiten Wahlgang hat er die nötige Stimmenzahl erreicht, ob es noch eine zu einer Münchner bewerbung kommt.
 
Natürlich ist Barcelona ein unüblicher Ort für Winterspiele. Allerdings sind "exotische" Orte kein Tabu mehr (Katar (überhaupt der größte Blödsinn der Geschichte), Sochi und Südkorea). Vancouver ist ja auch nicht ein Synonym für Wintersport ;)
 
Bürgerentscheid am 10. November 2013

Olympia-Befürworter hierzulande müssen nun erst einmal die Bevölkerung in München, sowie in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Traunstein und im Berchtesgadener Land überzeugen. Denn bevor es eine offizielle Münchener Bewerbung gibt, brauchen die Befürworter ein Ja beim Olympia-Bürgerentscheid und der findet am 10. November statt. Stimmt nur eine Gemeinde beim Bürgerentscheid dagegen, wäre die Bewerbung vom Tisch. :!:

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Donnerstag die möglichen Austragungsorte für die Olympischen Winterspiele 2022 bekanntgegeben. Für den Fall einer Bewerbung von München als Olympiastadt sollen Biathlon und Langlaufwettbewerbe in Ruhpolding stattfinden, die alpinen Wettkämpfe sowie Skispringen und nordische Kombination in Garmisch-Partenkirchen. Bobfahrer und Rodeler sollen in Berchtesgaden an den Start gehen.

Quelle:http://www.spiegel.de/sport/winters...hlon-und-langlauf-in-ruhpolding-a-921866.html
 
Der Bündner FIS-Präsident Gian-Franco Kasper befürchtet durch eine mögliche Verschiebung der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar negative Konsequenzen für den Wintersport.
Er sei über eine Verlegung in den Winter besorgt, sagte der 69-jährige Gian-Franco Kasper am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AP. «Wenn sie es im November machen, sogar im Dezember, würden wir es nicht mögen, aber wir könnten damit leben», sagte das IOC-Mitglied.
Januar sei aber nicht nur für den Skisport, sondern für alle Wintersportarten die Hauptsaison. Mit einer Fussball-WM würde das Interesse der Fernsehsender, Sponsoren und Zuschauer am Skisport und anderen olympischen Sportarten nachlassen. Kaspers Meinung nach sei es demnach nur fair, wenn die Sportverbände sich gegenseitig respektierten.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Der Bündner FIS-Präsident Gian-Franco Kasper befürchtet durch eine mögliche Verschiebung der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar negative Konsequenzen für den Wintersport.
Er sei über eine Verlegung in den Winter besorgt, sagte der 69-jährige Gian-Franco Kasper am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AP. «Wenn sie es im November machen, sogar im Dezember, würden wir es nicht mögen, aber wir könnten damit leben», sagte das IOC-Mitglied.
Januar sei aber nicht nur für den Skisport, sondern für alle Wintersportarten die Hauptsaison. Mit einer Fussball-WM würde das Interesse der Fernsehsender, Sponsoren und Zuschauer am Skisport und anderen olympischen Sportarten nachlassen. Kaspers Meinung nach sei es demnach nur fair, wenn die Sportverbände sich gegenseitig respektierten.

Ich kann Kaspers Standpunkt verstehen. Trotzdem gäbe es natürlich die Möglichkeit für die FIS, sich sinnvoll anzupassen. Wenn tatsächlich im Januar 2022 die Fußball-WM wäre, dann könnte man den Weltcup-Kalender anpassen: Zum Beispiel so:
Annahme: WM 7. Januar bis 6. Februar 2022

August 2021:
Längere Ski-Weltcup-Tournee auf der Südhalbkugel (Südamerika und Australien/Neuseeland), etwa 10 Rennen

Oktober 2021:
Traditioneller Weltcupauftakt in Sölden (falls die den Rettenbachsteilhang bis dahin noch halten können)

November 2021 bis Januar 2022:
keine Übersseetournee, Val d' Isere und Gröden werden vorgezogen, Adelboden und Wengen werden noch in diesem Zeitraum ausgetragen, die Lauberhornabfahrt am 6. Januar (Dreikönig) einen Tag vor WM-Beginn.

Anschließend finden nationale Meisterschaften. Ende Januar gibt es ein Rennwochenende in Japan oder Südkorea.

Februar - April 2022:
Am Wochenende des WM-Finales findet Kitzbühel statt (Konkurrenz durch die WM ist kaum noch vorhanden, da es nur noch zwei Abendspiele gibt.) Eine Woche darauf die letzten Weltcuprennen vor Olympia (z.B. Garmisch, falls Garmisch kein Olympiaort ist). Die Olympischen Spiele 2022 finden vom 19. Februar bis 6. März statt.
Im Anschluss daran gibt es noch ein Wochenende Rennen in den Alpen und danach geht es noch zwei Wochen nach Skandinaven, wo auch das Finale statt findet (Saisonende 27. März)
 
Schlappe für Blatter
Um nicht mehr in der Verantwortung zu stehen so gründen sie eine Taskforce um so den Entscheid zu dellegieren. :evil:
Das FIFA-Gremium tagte am Donnerstag und Freitag in Zürich, um die brisante Terminfrage zu klären. Nun soll ein Expertengremium FIFA-Offizielle, Mediziner sowie TV- und Werbepartner in den Entscheidungsprozess einbinden. Mit einer Entscheidung sei nicht vor 2015 zu rechnen. FIFA-Präsident Joseph Blatter hatte gehofft, schon bei dem aktuellen Treffen eine grundsätzliche Entscheidung für ein Winter-Turnier zu erreichen.
Die genaue Terminfindung gestaltet sich aber schwierig, da sich besonders aus der englischen Liga grundsätzlicher Widerstand gegen eine Verlegung vom Sommer in den Winter formiert hat.
Die Herren welche im Fifa-Exekutivkomitee sassen als der Austragungsort bestimmt wurde sollten jetzt auch farbe bekennen für ihren Entscheid von dazumall. :aerger:

Mal schauen was die Bayrischenbürger abstimmen jedefalls wird der Abstimmungskampf um eine Argument reicher um dagegen zu sein.

Quelle: Verschiedene Schweizer Tageszeitungen
 
Martin_D schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
Der Bündner FIS-Präsident Gian-Franco Kasper befürchtet durch eine mögliche Verschiebung der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar negative Konsequenzen für den Wintersport.
Er sei über eine Verlegung in den Winter besorgt, sagte der 69-jährige Gian-Franco Kasper am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AP. «Wenn sie es im November machen, sogar im Dezember, würden wir es nicht mögen, aber wir könnten damit leben», sagte das IOC-Mitglied.
Januar sei aber nicht nur für den Skisport, sondern für alle Wintersportarten die Hauptsaison. Mit einer Fussball-WM würde das Interesse der Fernsehsender, Sponsoren und Zuschauer am Skisport und anderen olympischen Sportarten nachlassen. Kaspers Meinung nach sei es demnach nur fair, wenn die Sportverbände sich gegenseitig respektierten.

Ich kann Kaspers Standpunkt verstehen. Trotzdem gäbe es natürlich die Möglichkeit für die FIS, sich sinnvoll anzupassen. Wenn tatsächlich im Januar 2022 die Fußball-WM wäre, dann könnte man den Weltcup-Kalender anpassen: Zum Beispiel so:
Annahme: WM 7. Januar bis 6. Februar 2022

August 2021:
Längere Ski-Weltcup-Tournee auf der Südhalbkugel (Südamerika und Australien/Neuseeland), etwa 10 Rennen

Oktober 2021:
Traditioneller Weltcupauftakt in Sölden (falls die den Rettenbachsteilhang bis dahin noch halten können)

November 2021 bis Januar 2022:
keine Übersseetournee, Val d' Isere und Gröden werden vorgezogen, Adelboden und Wengen werden noch in diesem Zeitraum ausgetragen, die Lauberhornabfahrt am 6. Januar (Dreikönig) einen Tag vor WM-Beginn.

Anschließend finden nationale Meisterschaften. Ende Januar gibt es ein Rennwochenende in Japan oder Südkorea.

Februar - April 2022:
Am Wochenende des WM-Finales findet Kitzbühel statt (Konkurrenz durch die WM ist kaum noch vorhanden, da es nur noch zwei Abendspiele gibt.) Eine Woche darauf die letzten Weltcuprennen vor Olympia (z.B. Garmisch, falls Garmisch kein Olympiaort ist). Die Olympischen Spiele 2022 finden vom 19. Februar bis 6. März statt.
Im Anschluss daran gibt es noch ein Wochenende Rennen in den Alpen und danach geht es noch zwei Wochen nach Skandinaven, wo auch das Finale statt findet (Saisonende 27. März)

Bezüglich Weltcuprennen im August: Früher gab es tatsächlich dort zu diesem Zeitpunkt Skirennen. Ich halte es aber nicht für so eine gute Idee. Auch wenn die WM im Winter ist werden sich nicht mehr Leute Skirennen im August anschauen, und das sind sicher nicht viele. Zudem würden solche Rennen meiner Meinung nach ziemlich die Vorbereitung auf den Winter stören.
 
Das ist auch mal wieder Jammern auf sehr hohem Niveau von den Österreichern.
Es hindert doch keiner den ÖSV seine Sportler auch bei solchen eher kleineren Rennen antreten zu lassen um die nötigen Punkte für die 22 gewünschten Startplätze zu bekommen.
 
Mein obiger Beitrag ist ins falsche Topic gekommen wäre gut wenn das jemand verschieben könnte.
 
Martin_D schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
Der Bündner FIS-Präsident Gian-Franco Kasper befürchtet durch eine mögliche Verschiebung der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar negative Konsequenzen für den Wintersport.
Er sei über eine Verlegung in den Winter besorgt, sagte der 69-jährige Gian-Franco Kasper am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AP. «Wenn sie es im November machen, sogar im Dezember, würden wir es nicht mögen, aber wir könnten damit leben», sagte das IOC-Mitglied.
Januar sei aber nicht nur für den Skisport, sondern für alle Wintersportarten die Hauptsaison. Mit einer Fussball-WM würde das Interesse der Fernsehsender, Sponsoren und Zuschauer am Skisport und anderen olympischen Sportarten nachlassen. Kaspers Meinung nach sei es demnach nur fair, wenn die Sportverbände sich gegenseitig respektierten.

November 2021 bis Januar 2022:
keine Übersseetournee, Val d' Isere und Gröden werden vorgezogen, Adelboden und Wengen werden noch in diesem Zeitraum ausgetragen, die Lauberhornabfahrt am 6. Januar (Dreikönig) einen Tag vor WM-Beginn.

Das Vorziehen von Val D Isere und Gröden um 2 Wochen ist aber nicht so einfach, da Anfang Dezember in den Alpen meist zu wenig Schnee liegt für die Rennen.

Und die Überseerennen liegen nicht ohne Grund Ende November, weil dort im Gegensatz zu den Alpen die Schneesituation besser ist. Darum findet ja nächsten Winter das Wel´tcupfinale entgegen der Gepflogenheiten nicht in Vail (Wm Ort 2015) statt. Ursprünglich war das geplant mit den anderen Überseerennen davor (ebenso in der Wm Saison 2014/15 nach der WM) und dafür Ende November Rennen in Europa. Offenbar hat man aber keine Ausrichter gefunden
 
Sehe auch die Schneeproblematik bei den frühen Europa Rennen. Selbst in Skandinavien hat es im November nicht immer genügend Schnee für sinnvolle Rennstrecken.
 
Kampagne für Winterspiele 2022 gestartet die Kommunen verschicken Abstimmungsunterlagen
Bereits am Mittwoch (02.10.13) hatte der Stadtrat mehrheitlich für den Bürgerentscheid gestimmt, der am 10. November stattfinden wird. Zeitgleich sind auch an den anderen vorgesehenen Austragungsorten der Winterspiele Bürgerentscheide vorgesehen, also in der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen und in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden.
Bei der Bewerbung Graubünden durfte der Ganze Kanton darüber entscheiden wen ganz Bayern darüber befragt würde wäre der Abstimmungausgang sehr offen.
Für die Abstimmen wollen:http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Olympia2022/Buergerentscheide.html

Nach einem kurzem durchsehen der Konzeptstudie zur München 2022 ist die Finanzierung nicht so sehr Planungstief im vergleich zu St. Moritz. Zum Beispiel werden die Einnahmen der Temporären Halfpipe am Olympiaberg eingerechnet, aber wo stehen die Kosten der Sportanlage. Bei den zwei neuen Olympia-Eissportzentrum für das Hockey welche nacher weiter betrieben werden fehlen die Angaben auch.
Es gibt auch nur ein Gobalbudget die Summe ist sehr fraglich das werden die Gegner ausnutzen wissen. :(

Für die zusätzliche oder vorgezogenen Strassenmassnahmen wie auch Bahninfrastuktur fehlen die angaben ganz was das Kosten es sind nur massnahmen Beschrieben. Naja das zahlen ja nicht die Veranstaltungsorte sondern der Bund und Bayern bzw. werden andre Bauwerke zurückgestellt.

Für mehr Infos: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Olympia2022.html
 
Nur so zur ausgewogner Berichterstattung stelle ich gleich die Gegenseite ein das sich jeder selber ein Meinung machen kann.

Quelle:http://www.nolympia.de/

Die Bündner Olympiagegner greifen ihren Kollegen in Bayern unter die Arme. Offenbar mit Erfolg; das «Bündner Tagblatt» berichtet von erste Umfragen.
Wie das «Bündner Tagblatt» berichtete, haben sich die Olympiagegner aus Bayern auch Unterstützung aus Graubünden geholt. Stefan Grass, Leiter des erfolgreichen Komitees Olympiakritisches Graubünden, tritt an einem Anlass der Grünen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf.
Quelle:http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/auswaertssieg-fuer-gegner-von-olympia-graubuenden
 
München will sich erneut um die Olympischen Winterspiele bewerben - mit einem leicht veränderten Konzept. Doch zuerst müssen die Bürger über München 2022 abstimmen. Was Sie über den Entscheid wissen müssen.
"Oja" oder "Nolympia"
 
Neue Konkurenz für München
Lwiw (Lemberg) wollen sich für die Olympischen Winterspiele 2022 bewerben. Stabhochsprung-Weltrekordler und IOC-Spitzenfunktionär Sergej Bubka, gleichzeitig Präsident des Nationalen Olympischen Komitee der Ukraine, unterschrieb am Dienstag in Kiew ein entsprechendes Dokument und bestätigte die vollständige Unterstützung der ukrainischen Regierung für die Bewerbung.
Peking tritt gemeinsam mit der Stadt Zhangjiakou an, die ungefähr 160 Kilometer nordwestlich der chinesischen Hauptstadt liegt, dort sollen die Schneesportarten in Szene gehen. In Peking, 2008 Gastgeber der Sommerspiele, würden die Hallen-Eisbewerbe stattfinden. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau einer HGV Eisenbahn begonnen werden, die die beiden Städte miteinander verbindet.
Peking macht mal eine Testbewerbung um später richtig ins rennen zu steigen.

Intresannter Artikel http://www.sueddeutsche.de/sport/olympia-bewerbung-von-peking-in-der-abwaertsspirale-1.1811434
 
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