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Olympische Winterspiele München 2018?

Da kann ich Downhill nur zustimmen: Ich sehe im Bezug auf München keinerlei Nachteile, die es nicht auch in Turin gegeben hätte und ich bin mir ziemlich sicher, dass es in München nicht eineinhalb Jahre vor möglichen Spielen Aussagen von Mitgliedern des IOC geben würde, die die Spiele aufgrund organisatorischer Mängel wieder entziehen wollten, wie eben im Vorfeld der Spiele von Turin geschehen. Ich hätte es am ehesten Pyoengchang gegönnt, da dies wohl die stimmigste Bewerbung war, aber es hat nicht sollen sein.
 
Also von den Entfernungen her sehe ich München nicht als das Problem im Vergleich mit anderen. München-Garmisch fährst in weniger als einer Stunde, Salzburg-Flachau liegt auch nicht nebeneinander, Sotchi liegt auch 50 km (?) vom Skigebiet entfernt (wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe). Einerseits hat eine Großstadt genügend Kapazitäten für solche Großveranstaltungen, andererseits finde ich es nicht gut, wenn die Bewerbe so verstreut werden (Alpin in Garmisch, Nordisch in Reit i.W. etc.), alles an einem Ort bzw. in der Umgebung mit einem Zentrum, da denke ich kommt eine viel intensivere Stimmung auf. Von daher finde ich Orte mitten in den Bergen schon besser geeignet, wobei man da dann das Problem der Infrastruktur und des Flächenverbrauchs hat...
 
...ich habe oben mal ein Fragezeichen eingefügt!
München wird die Spiele sowie nicht bekommen. Soviel Kohle bekommen die nie zusammen.
Es sei den die finden eine Ölquelle! :lol:

Aber Stotterede ist im jedem Fall in Russland auf der VIP!
Zwar tritt Edmund Stoiber bald ab, aber das hindert den CSU-Chef keineswegs, sich in die große Weltpolitik einzumischen. Bei seinem Moskau-Besuch hat er sich im Streit um das US-Raketenabwehrsystem auf die Seite von Russlands Präsidenten Wladimir Putin gestellt.
Stern/05.07.
 
Das Problem mit dem Flächenverbrauch hast Du doch so oder so. Und im Gegensatz zu Sotchi sind in den bayrischen Veranstaltungsorten Wettkampfstätten schon vorhanden.
Und da die meisten Strecken vom Flughafen zu den Veranstaltungsorten im Alpenvorland liegen ist auch ein (maßvoller) Ausbau der Verkehrswege viel einfacher als zum Beispiel in Turin.

Wenn die Veranstaltungen verstreut sind ist das ganze viel einfacher planbar (Stichwort: Menschenandrang). Und dass jeder Alpenort eine Disziplin abgreifen will ist doch klar. Da bietet es sich doch an die Disziplinen da zu veranstalten wo sie eh schon im Weltcup ausgetragen werden.

Ich finde die Münchner sollten sich -ein schlüssiges Konzept vorausgesetzt- auf jeden Fall bewerben, mit einer ordentlichen Unterstützung der Münchner Wirtschaft sollte auch der finanzielle Aspekt kein Problem sein.
 
Und da die meisten Strecken vom Flughafen zu den Veranstaltungsorten im Alpenvorland liegen ist auch ein (maßvoller) Ausbau der Verkehrswege viel einfacher als zum Beispiel in Turin.

Zudem auch eine Möglichkeit, die Bahnstrecke nach Garmisch mal auszubauen und die A95 über Eschenlohe hinaus zu verlängern. Oder die zweite Stammstrecke durchzuhauen, ansonsten gibts in 15 Jahren den Verkehrsinfarkt.
Oder man verlängert den Transrapid bis an die Zugspitze - die paar Milliarden sind dann auch egal :roll: .

Momentan scheint sicher eher eine Zweierkandidatur München + GAP herauszukristallisieren, da man eine zu große Verteilung der Wettkampfstätten vermeiden will.
 
Die SZ von heute:
Ist München olympiatauglich?
Hält die U-Bahn durch, sind genug Betten vorhanden, stimmt das Image? Acht Fragen zur aktuellen Diskussion um eine Bewerbung für die Winterspiele 2018 - und die Antworten.

Welche Sportarten könnten in München stattfinden?

Im Prinzip ist nur klar, welche Sportarten in der Großstadt München schwer möglich sind: alle alpinen und nordischen Wettbewerbe, für die sich Garmisch zuständig fühlt. Auch Rodeln oder Skispringen gehört in die Berge. Theoretisch wäre es allerdings denkbar, einige der Kurzstrecken-Wettbewerbe abzukoppeln und in München zu veranstalten. Beim Langlauf-Sprint-Weltcup "Tour de Ski" am 31. Dezember 2006 im Olympiastadion hat München bewiesen, dass auf Kunstschnee vieles möglich ist. Problemlos könnte man im Olympiapark auch einige wichtige Eis-Disziplinen veranstalten: Eiskunstlauf, Eishockey, Eisschnelllauf. Für einen Snowboard-Wettwerb auf olympischen Niveau dürfte der Olympiaberg dagegen nicht geeignet sein. Aber der Skiverband München (SVM) möchte auf dem Fröttmaninger Berg einen Skilift mit Beschneiungsanlage und Flutlicht errichten. Wenn es nach dem SVM-Vorsitzenden Axel Müller geht, würden dort die alpinen Freestyle-Wettbewerbe stattfinden.

Welche Anlagen müssten dafür gebaut beziehungsweise modernisiert werden?

Eine heikle Frage, weil noch keiner die genauen Anforderungen des IOC kennt. Arno Hartung, Pressesprecher der Olympiapark GmbH, gibt sich deshalb auch sehr zurückhaltend. Dass die Olympiahalle von September 2007 bis 2009 für 50 Millionen Euro modernisiert wird, könnte sich als Vorteil erweisen. Internationale Wintersportwettbewerbe fanden hier bereits statt: "Bei der Eishockey-WM 1993 und bei der Eiskunstlauf-WM 1991 haben wir bewiesen, was wir können", sagt Hartung. Geplant ist übrigens auch eine neue kleine Halle am Olympiaturm, die genutzt werden kann.

Welche Konkurrenten könnten Münchens Bewerbung gefährden?

Da wären zunächst auf nationaler Ebene Berlin und Hamburg, die eine Bewerbung für Sommerspiele erwägen, was auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, grundsätzlich begrüßt. Doch wird der DOSB erst einmal entscheiden müssen, ob er Sommer- oder Winterspiele will. International wird sicher das südkoreanische Pyeongchang weiter mitbieten, genauso wie Österreich/Schweiz oder die Schweiz mit Sion im Wallis.

Was kann München von Turin lernen?

Sehr vieles. "In Turin hat es nicht gefunkt. Die Einheimischen interessierten sich nur für die eigenen Sportler. Da war keine Atmosphäre", so die Einschätzung der SZ-Olympiareporter. Es gälte, so sagen sie, "die Spiele mit Leben zu füllen".

Ist die U-Bahn noch olympiatauglich?


Klare Antwort: ja. Wer bei der Fußball-WM 2006 gleichzeitig 60 000 Fahrgäste gen Olympiapark und 40 000 in die Arena transportieren kann, muss auch vor Winterspielen nicht um den Schlaf bangen. Vor allem der Olympiapark gilt als bestens erschlossen. MVG-Chef Herbert König ist optimistisch: "Von uns aus kann Olympia gerne kommen."

Reichen die Verkehrsverbindungen nach Garmisch aus?

Mit der Bahn sind es knapp eineinhalb Stunden bis Garmisch, ein Ausbau der teilweise nur eingleisigen Strecke wird zumindest diskutiert. Autofahrern steht mit der A 95 eine leistungsfähige Verbindung zur Verfügung. Problem: Die A 95 ist nicht an den Autobahnring angeschlossen. Bis 2018 ist jedoch der Luise-Kiesselbach-Platz komplett untertunnelt, so dass wohl kein allzu großes Olympia-Chaos zu erwarten ist. In Garmisch gibt es ohnehin jede Menge Verkehrsplanungen - für eine untertunnelte Westumfahrung etwa, die direkt zu den Skigebieten führt. Auch hofft das Innenministerium, die Umfahrung Oberau samt Tunnel fertig stellen zu können.

Wo soll das Olympische Dorf stehen?

Freie Flächen sind in München Mangelware. OB Christian Ude setzt daher auf die Konversion - also die Umnutzung von Arealen, deren Wohnungsbauten in die Jahre gekommen sind. Wo genau die Planer ansetzen sollen, sagt Ude noch nicht. Klar ist aber, dass ein U-Bahn-Anschluss unbedingt nötig ist. Ude verspricht sich von einem neuen Olympischen Dorf, dass es danach den Wohnungsmangel in München lindert. Bei den Winterspielen in Turin entstand das "Villagio Olimpico". Nun werden die insgesamt 120 000 Quadratmeter Geschossfläche als Gästehäuser der Stadt, Büros und Sozialwohnungen genutzt.

Sind genug Betten vorhanden?

Tourismusamt-Chefin Gabriele Weishäupl beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja. Bereits jetzt glänzt München mit einer Kapazität von 40 000 Hotelbetten, und es sind weitere Hotels im Bau oder in der Planung. Das habe für die Fußball-WM gereicht, das werde auch in gut zehn Jahren genügen. Eine Stadt, die jedes Jahr zur Wiesn sechs Millionen Besucher verkrafte, werde auch die Olympiagäste gut unterbringen können.

Mit welchem Image will sich München bewerben?

Wenn es gelingt, den vom IOC geforderten Standard zu erreichen, ohne dafür die Landschaft mit Beton zu versiegeln, könnte München auf die Ökologie setzen. Angesichts der Klimadebatte wäre es sicher ein Vorteil, würden die Spiele geplant, wie es die Grünen fordern: nachhaltig, ökologisch und klimaneutral. Da viele Sportstätten hier und in den Alpen bereits existieren, könnte die Ökologie tatsächlich zum Trumpf werden. Eher zweifelhaft ist, ob sich München damit brüsten sollte, die erste Stadt zu sein, die sowohl Sommer- als auch Winterspiele ausrichtet. Das könnten einige Länder als zu viel des Guten empfinden. Abzuraten ist auch von zu viel Bier, Brezn und Blasmusik - das driftet doch zu sehr ins Provinzielle.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
 
da_Woifi schrieb:

Ist die U-Bahn noch olympiatauglich?


Klare Antwort: ja. Wer bei der Fußball-WM 2006 gleichzeitig 60 000 Fahrgäste gen Olympiapark und 40 000 in die Arena transportieren kann, muss auch vor Winterspielen nicht um den Schlaf bangen. Vor allem der Olympiapark gilt als bestens erschlossen. MVG-Chef Herbert König ist optimistisch: "Von uns aus kann Olympia gerne kommen."

Ich meine dass die U-Bahn in München zu den leistungsfähigsten Massenverkehrsmitteln der Welt gehören. Die S-Bahn Stammstrecke ist die meistbefahrenste Bahnstrecke der Welt mit den kürzesten Zugabständen.
Ich frage mich wie London den Zuschlag für 2012 bekommen hat. Da funktioniert das Verkehrssystem überhaupt nicht, die Bahnsteige sind nicht massentauglich und kaum behindertengerecht ausgebaut, dafür ist der Fahrpreis teuerer.

Ganz ehrlich sind es doch nur Hamburg und München, die als deutsche Städte in aller Welt eine Art Glanz versprühen. So dumm das jetzt klingen mag, aber an Berlin haftet immer noch ein kleinwenig die Vergangenheit und die Spiele von 1936, und die restlichen Städte haben einfach nicht so recht das internationale Ansehen und die Bekanntheit, als dass man sie dem IOC oder einem Sponsor schmackhaft machen könnte.
 
Wie kann denn der DOSB überhaupt darüber nachdenken sich für Sommerspiele zu bewerben? Die nächsten Spiele sind in London, so dass die Chance, dass die Spiele 2016 ebenfalls wieder in Europa stattfinden, gleich Null ist.
 
Also aus rein umweltpolitischer Sicht finde ich die Bewerbungen von Städten die nicht selbst wirklich in den Alpen liegen völlig sinnlos. Kein Athlet wird den Zug nehmen um nach Garmisch oder wo auch immer zu fahren. Das ist ja wohl die sinnloseste Kraftstoffsverbrennungsidee die es gibt (genau wie diese Tagesskifahrten wo jeder seinen PKW fährt). Schon in Turin fand ich das ganze krass. Wieso kann man nicht einfach so Kleinstädte nehmen wie Albertville oder Bozen, da sind die Wege viel kürzer. Sicher fehlen ihnen die finanziellen Mittel usw, aber wenn ein Staat die Spiele will dann muss er auch das Geld dazu aufbringen.
 
Unter Umweltpolitischen Gesichtspnkten müsstest du Olympia ganz abschaffen. Wenn du Olympia an einem anderen Ort als z.B. Innsbruck stattfinden lässt, das weltweit zu den wenigen Städten gehört, die sowohl in direkter Nachbarschaft zu allen Wettkampfstätten liegen und eine ausreichende eigene Infrastruktur mit bringen ist das immer mit größeren Belastungen für die Umwelt verbunden.
Verglichen mit den Umweltbelastungen durch den Infrastrukturausbau, und Wettkmpfstättenbau, insbesondere Skigebietsbau aus der Retorte für Olympia an einem Ort in den Bergen, an dem kaum etwas vorhanden ist, und auch nach Olympia nicht mehr unbedingt gebraucht wird ist die Belastung durch den Autoverkehr in 10 Tagen verschwindend gering. Deshalb dürfen ja keine kleinen Orte mehr die Winterspiele austragen.
Auf der anderen Seite hast du dann recht 2014 Sotschi hat beides nicht...
 
Bei der Argumentation an den paar Hundert Athleten anzusetzen ist IMHO falsch. Viel schlimmer sind die tausenden Besucher.

Und hier hat

München immerhin den Vorteil, dass Garmisch und der Königssee relativ einfach per Bahn zu erreichen sind, in Turin war das ja nicht der Fall. Man muss halt durch entsprechend attraktive Angebote (Ausbau, Fahrplandichte) die Leute dazu "zwingen" auf das Auto zu verzichten.
 
Also ich finde München muss eine schlüssige Bewerbung auf die Beine stellen und mit wenigen zusätzlichen Komponenten dann ein gutes Gesamtkonzept auf die Beine stellen.

Winterspiele der Ökologie!!
Es sind alle Sportstätten schon vorhanden, alle sind Weltcup erprobt und jedes Jahr im Kalender und nicht nur im vorolympischen Jahr. Bis auf die A 95 und die Bahnlinie nach Garmisch die sicher noch in den nächsten 10 Jahren fitgemacht wird, bräuchte nix großartiges gebaut werden. Die zweite S-Bahn-Stammstrecke ist bereits in Planung und Hotelbetten und Infrastruktur sind in München erste Sahne.

Ich denke man sollte es als Ökologische Spiele herausstellen, obwohl ich da ja inzwischen beim IOC meine Zweifel habe, nachdem Rogge anfänglich einen guten Neuen Weg eingeschlagen hatte.
Andererseits ist Russland zum ersten Mal und mit Sotschi, Asien auch wieder an der Reihe gewesen.

Und wenn ich mir Turin angesehen habe, auch Vancouver, nach Whistler ist es auch nicht grade ein Katzensprung, kann München mit den 90 Kilometer nach Garmisch und ca. 120 Kilometer nach Ruhpolding gut mithalten. Den Königsee, würde ich auch mit einbeziehen, denn es ist doch absolut absurd in Zeiten von Klimawandel noch eine nagelneue Bobbahn in Werdenfelser Land zu bauen, wenn eine der besten Anlagen der Welt in Oberbayern liegen.

Und ich denke für ins Jahr 2010 oder 2011 wird auch in den USA über Klimawandel nachgedacht........

Hoffen wir auf ein schlüssiges Konzept, meine Unterstützung zu München 2018 als zuagreisten Oberbayer haben sie....
 
ORF.at

Vorhaben: Olympia 2018 nach Kärnten
Nachdem Salzburg mit seiner Bewerbung für Olympia 2014 gescheitert ist, möchte jetzt Kärnten der alten Idee "Senza Confini" neues Leben einhauchen. Dieter Janz hegt Pläne für eine erneute Bewerbung 2018 oder 2022.

Idee aus den 90er Jahren wieder beleben
Zwei Mal ist Kärnten in den 90er-Jahren mit seiner Dreiländerbewerbung für die Olympischen Spiele gescheitert. Die Idee von grenzüberschreitenden Spielen im Dreiländereck hat der ehemalige Generalsekretär der Senza-Confini-Bewerbung, Dieter Janz, jedoch nie aus den Augen verloren.

Jetzt, nach dem Aus Salzburgs für Olympia 2014, will er die Pläne neu aufleben lassen. Er hegt ernsthafte Pläne für eine erneute Bewerbung Kärntens: "Mir geht es darum, dass man die Idee wieder hervorhebt und die entsprechenden Schritte für eine erneute Bewerbung Kärntens für Olympia 2018 oder 2022 einleitet", will Janz aktiv werden.

Kärnten-Slowenien, Laibach als Bewerberstadt
Da das Internationale Olympische Komitee (IOC) nur noch maximal zwei gemeinsame Austragungsländer zulässt, hat Janz nun eine Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Slowenien im Auge, mit Laibach als Bewerberstadt. Erste positive Gespräche habe er bereits geführt, im September möchte er ein Komitee präsentieren.

Dass die Senza-Confini-Bewerbung in den 90er Jahren zwei Mal beim IOC durchgefallen ist, schreckt Dieter Janz keineswegs ab. Wichtig sei, dass die Bevölkerung die Idee gut aufnehme. Wenn das der Fall sei, könne man auf Grundlage der ersten beiden Bewerbungen ein Konzept erarbeiten.

Sollten sich die Pläne letztlich doch als zu hochtrabend erweisen, denkt Janz an eine kleinere Olympia-Version. Ab 2010 wird es Olympische Spiele für Jugendliche geben - auch das sei für Kärnten eine große Chance, ist Janz überzeugt.

Wenn schon eine österreichische Bewerbung, dann bitte nur Innsbruck oder Salzburg!! Aber bitte keine Kunstschnee-Spiele im Süden... :roll:
 
ein gutes Gesamtkonzept auf die Beine stellen.
...das interessiert doch von denen keine Sau!
Worum es in Wirklichkeit geht sollte jetzt jeder kapiert haben.
Kurze Wege, ökologisch diese Floskeln sind doch im Zusammenhang mit Olympia nur noch lächerlich. Es geht nur um Kohle.

Wenn Mü da was machen will brauchen Sie Geld ohne Ende und müssen den Transrapid in Richtung Alpen (Garmisch) bauen, sonst kannst da keinen hinter Ofen vorlocken.
Für so ein paar Tage Olympische Spiele solch ein Aufstand zu machen wie in Sotschi das gibts echt nur in der "Welt mit Geld"!

Wer schon mal was "spenden" will hier gibts die Liste:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Mitglieder_des_Internationalen_Olympischen_Komitees
 
Transrapid in die Alpen? Hmm....das wäre geil....von Nürnberg nach München mitm ICE, dann schnell in Transrapid, und schon bist beim Skifahren.... Blos ob die Boards, Skier und Skischuhe in den Transrapid passen?

Also München hätte schon genug Bestechungsgelder...BMW, Siemens, etc.

Naja...das wird die Politik für den Wahlkampf schon ausschlachten...
 
@ lanschi
Gibts in Kärnten Öl oder Gas ?
Nahe von München hat man zumindest mal nach Erdgas gegraben, da steht jetzt Europas größtes Schwimmbad, weil man in Erding nur Thermalwasser gefunden hat.

Die Chancen sind auch stark an einzelne Personen geknüpft. So hat sicher der Besuch von Putin auch dazu Beigetragen und die WM06 wurde auch durch Franz Beckenbauer beeinflusst. Da entscheiden am Ende ein paar Hand voll Menschen nicht nach logischen sondern nach subjetiven Gesichtspunkten. Die Logische Auswahl findet schon vor der Endrunde statt.
 
Wobei Kärnten mit Slowenien mehr Chancen hätte als Salzburg, Dreiländereck mit Slowenien hätte was...außerdem ist das mit dem Kunstschnee so pauschal nicht zusagen, diesen Winter waren die Verhältnisse in Kärnten oft besser als im Salzburger Land, wie das ca. 2020 sein wird kann man eh nicht sagen!

München ist einfach keine Stadt für eine Bewerbung für Winterspiele...sorry, viel zu weit von den Bergen weg...die sollen lieber im Sommer nach Spielen schauen, aber im Winter das passt nicht!
 
Was die Entfernung angeht ist München nicht schlechter geeignet als Calgary, Ljubljana oder Turin. Und auch Salt Lake City lag ja alles andere als nah an den Skigebieten dran.
 
^^ Nur das Calgary immerhin einen so grossen Hügel vor der Haustür hat, um dort Bob, Rodeln und Skispringen zu veranstalten. War nicht auch der Slalom dort, oder wurde der in Lake Louise durchgeführt?
 
Alle alpinen Wettbewerbe waren in Nakiska am Mt. Allen, in Lake Louise waren keine Wettbewerbe.
 
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