• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Pistenpräparierung wird zum Luxus

Wiesel schrieb:
Hat jemand von Euch nennenswerte positive Erfahrungen gemacht an den letzten Betriebstagen?

Ja, ich am Ostermontag am Rosskopf: Bis auf Telferlift und Piste 1/unterster Teil Piste 2/unterer Schlenker 9a alles geöffnet, also ca. 85 % des Skigebietes, alles perfekt wie immer präpariert, auch jede Querung, jede Hüttenzufahrt, alle Winterwanderwege gemacht etc., alle Hütten offen, dort noch alles zu essen vorhanden, freundlich usw. Man hat überhaupt nicht gemerkt, dass es der letzte Betriebstag ist - so soll es sein!
 
Wiesel schrieb:
Hat jemand von Euch nennenswerte positive Erfahrungen gemacht an den letzten Betriebstagen?

Skicenter Latemar.
Jede Abfahrt auf die volle Breite incl. aller Varianten war, wie immer, vom Feinsten präperiert.
Alle Bahnen, außer einem der 3 Skischullifte, waren in Betrieb.
Soweit ich sehen konnte war keine der zahlreichen Hütten geschlossen.

In Pampeago war am lezten Wochenende noch ein großer Skitest bei dem man kostenlos Ski aller geläufigen Marken kostenlos testen konnte.

Schneeverhältniss bis zum Schluss top und reichlich vorhanden. Da ginge bestimmt einiges noch in den Mai hinein.


Gruß!
 
Hallo,
noisi schrieb:
Im November hat man auf der Zugspitze sogar mit Schildern auf Steine auf der Abfahrt aufmerksam gemacht - letztendlich lagen da wenige kleine Brocken herum, die man problemlos umfahren konnte. Einen ähnlichen Service hab ich bisher noch nirgends erlebt - und Steine hatte es schon sehr oft!
na ja, so neu und so einmalig ist dieser Service auch wieder nicht - Madonna di Campiglio, Groste, Januar 2000:
000120madonnadicampigli.jpg
 
gfm49 schrieb:
Hallo,
noisi schrieb:
Im November hat man auf der Zugspitze sogar mit Schildern auf Steine auf der Abfahrt aufmerksam gemacht - letztendlich lagen da wenige kleine Brocken herum, die man problemlos umfahren konnte. Einen ähnlichen Service hab ich bisher noch nirgends erlebt - und Steine hatte es schon sehr oft!
na ja, so neu und so einmalig ist dieser Service auch wieder nicht - Madonna di Campiglio, Groste, Januar 2000:
000120madonnadicampigli.jpg

Anderswo werden die Steine von Bergbahnmitarbeitern auch eingesammelt, selbst erlebt auf der Sella Ronda und in Valtournenche.
 
Wiesel schrieb:
Hat jemand von Euch nennenswerte positive Erfahrungen gemacht an den letzten Betriebstagen?
ja. flims/laax/falera gestern (montag der letzten betriebswoche) die pisten noch wie geschleckt. leider die hälfte der anlagen geschlossen, aber man kann nicht alles haben.

klosters/davos hat erfahrungsgemäss auch eine super pistenpräparierung bis zum bitteren ende. auf gotschna, ebenfalls in der letzten betriebswoche, sind nur vier anlagen zu - ein sonnenexponierter, ein abgelegener und ein flacher lift sowie eine redundante anlage.

auch im oberengadin habe ich grösstenteils gute erfahrungen gemacht.

schwachstellen gibt es bei der auswahl (viele gebiete und anlagen bereits zu) sowie bei der öv-erschliessung (ausgedünnter zwischensaisonfahrplan).
auch deprimierend ist der fakt, dass viele skigebiete an ostern schliessen obwohl sie zu dem zeitpunkt noch meterhoch schnee haben.
 
auch deprimierend ist der fakt, dass viele skigebiete an ostern schliessen obwohl sie zu dem zeitpunkt noch meterhoch schnee haben.

Wenn man sieht und liest, was jetzt noch los ist, bzw in den Ferien schon teilweise los ist, ist das wirtschaftlich 100%ig nachvollziehbar. Bei manchen Berichten bemitleide ich die Bergbahnen schon, weil teilweise mehr Mitarbeiter als Skifahrer im Gebiet sind und das sich einfach nciht rechnen kann.

Gruß
 
klar, ich kann die gründe auch nachvollziehen. deprimierend ist es trotzdem :wink:

wichtig ist, dass mindestens ein gebiet in einem grösseren verbund länger offenbleibt sodass man sein saisonabo noch länger nutzen kann. dadurch ist auch die wirtschaftlichkeit wieder gegeben, wenn auch in kleinerem rahmen.
 
gfm49 schrieb:
Hallo,
noisi schrieb:
Im November hat man auf der Zugspitze sogar mit Schildern auf Steine auf der Abfahrt aufmerksam gemacht - letztendlich lagen da wenige kleine Brocken herum, die man problemlos umfahren konnte. Einen ähnlichen Service hab ich bisher noch nirgends erlebt - und Steine hatte es schon sehr oft!
na ja, so neu und so einmalig ist dieser Service auch wieder nicht - Madonna di Campiglio, Groste, Januar 2000:
Ich sag ja auch explizit, dass es nur für mich gilt! Das es durchaus auch anderen Gebiete gibt, die ähnliches tun schließe ich ja nicht aus.
 
Wir Seilbahner verfolgen diese "Expertenrunde" mit Amüsement und einem Bier in der Hand, weil das haben wir uns nach dieser arbeitsaufwändigen Saison verdient!!

Mit sowenig Schnee eine Super Saison hinzubiegen, da darf man im April mal ein paar Worte der "Kritik" beim einen Ohr rein und beim anderen Ohr rausziehen lassen! :twisted:
 
Yeti01 schrieb:
Wir Seilbahner verfolgen diese "Expertenrunde" mit Amüsement und einem Bier in der Hand,(...)
Was, ihr habt bis zum Saisonende gebraucht um die zwei Kästen zu erledigen! 8O Ihr entäuscht mich... (Tut mir leid, dieser Insiderjoke musste sein!)
 
Um's mal noch kurz auf den Punkt zu bringen: Man bekommt in vielen Skigebieten am letzten Betriebstag das gleiche wie in vielen x-beliebigen Geschäften kurz vor Geschäftsschluss. Die Bediensteten sind genervt, ausgelutscht, können es kaum mehr erwarten, dass endlich Feierabend ist, und die Kunden stören nur beim Aufräumen usw. Mal gespannt, wie es nächsten Sonntag in SFL ist.
 
der threadtitel bemängelt die pistenpräparierung. ich treffe perfekt gewalzte hänge an.

yeti schreibt von wenig schnee. hier hat es bereits im november ordentlich runtergehauen, immer genug gehabt und zu ostern nochmal eine geballte ladung gegeben. und auch dazwischen hat es immer wieder was gegeben - ich entjungferte diesen winter an über einem dutzend tage unberührte hänge.

starli bezeichnet die bediensteten als genervt und ausgelutscht. mir wünschen gut gelaunte leute einen schönen sommer und auf wiedersehen im dezember.

:arrow: sind die verhältnisse wirklich dermassen unterschiedlich?
:arrow: schreiben wir hier völlig aneinander vorbei?
:arrow: oder bin ich einfach zu anspruchslos?
 
Yeti01 schrieb:
Wir Seilbahner verfolgen diese "Expertenrunde" mit Amüsement und einem Bier in der Hand, weil das haben wir uns nach dieser arbeitsaufwändigen Saison verdient!!

Mit sowenig Schnee eine Super Saison hinzubiegen, da darf man im April mal ein paar Worte der "Kritik" beim einen Ohr rein und beim anderen Ohr rausziehen lassen! :twisted:
Stimmt! Prost! :bia: Nur Schnee, das war und ist bei uns immer noch kein Mangel. Machmaleinerdasweissedawegichkannesnichtmehrsehen!
 
BigE: Klar sind die Verhältnisse so unterschiedlich. Die Bediensteten haben eine lange, arbeitsintensive Saison hinter sich, über hundert Tage Streß, Ärger - oder Langeweile, weil kein Fahrgast :) - ausgelutscht, urlaubsreif, antriebslos. "Was soll ich jetzt die Pisten noch schön sauber präparieren, kommen morgen ja eh fast keine mehr und dann ist eh schluss für heuer", können es kaum noch erwarten bis der Feierabend des letzten Tages endlich da ist "Ich will um 16 Uhr den Lift schließen und endlich abhauen, wehe es kommt noch so ein blöder Skifahrer um 15:59! Ach, gerade keiner mehr im Lift? Dann mach ich den Lift lieber jetzt um 15:00 Uhr schon zu, bevor da noch einer kommt..."

Genauso gut können die Bediensteten aber euphorisch sein und sich auf den bevorstehenden Urlaub und das Mehr an Freizeit freuen und gut gelaunt in den letzten Tag gehen...

Mit Bediensteten mein ich hier übrigens nicht nur die Angestellten der Bergbahnunternehmen, sondern - und dort m.E. eher negativ präsent - die Bediensteten in den Gastronomiebetrieben im Skigebiet.

Vermutlich haben die Bergbahnunternehmen auch einen gewissen Anteil an der Misere, indem vmtl. die Chefs von ihren Mitarbeitern verlangen "du, räum mal am Sonntag den ganzen Tag die Pistenschilder ein, dann brauchst du morgen nicht mehr kommen, hast frei und ich muss dir morgen kein Gehalt mehr zahlen.". Vmtl. kann auch der Bullyfahrer nicht selbst bestimmen, wieviel Pisten er am letzten Tag noch präparieren soll, sondern das wird wohl auch vom Betriebsleiter aus gesteuert. "Du, für den letzten Tag, da kommen ja eh kaum noch Gäste, Sepp, du kannst daheim bleiben, Toni, du schaust halt dass du ein paar Pisten noch einigermaßen glatt bekommst."


Also. So in etwa stell ich mir das vor, anhand meiner Erlebnisse der letzten Jahre.
 
BigE schrieb:
mir wünschen gut gelaunte leute einen schönen sommer und auf wiedersehen im dezember.

:arrow: sind die verhältnisse wirklich dermassen unterschiedlich?
:arrow: schreiben wir hier völlig aneinander vorbei?
:arrow: oder bin ich einfach zu anspruchslos?

Kommt sicher drauf an, wie man den Leuten gegenübertritt.
Ich erlebe es eher wie Du fast ausschließlich positiv, was die Freundlichkeit des Personals angeht.
Einzig wenn man sich mal erkundigt, warum irgendwelche Pisten/Anlagen nicht offen sind, kommen manchmal "reservierte" Reaktionen.
Dies aber nur bei manchen Bediensteten, keinesfalls von allen und auch immer nur dann, wenn die Piste oder Anlage von den Verhältnissen her eigentlich offen sein könnte.
Wenn Sie also geschlossen ist, weil man es für nicht mehr lohnend hält oder keine Lust mehr hat.
 
Ich kenne in der Nachsaison eigentlich immer nur sehr entspannte Mitarbeiter. IMHO haben die in der Hauptsaison mehr Stress - gegen ende der Saison kann man sich doch sogar tagsüber erholen und in die Sonne setzten.

Und wenn es irgenwo nicht mehr das volle Programm gibt (mal abgesehen von ganzen Gebietsschließungen) sehe ich das sehr relaxt und genieße die eisame, fast schon melancholische Stimmung des Saisonschlusses.
Freu mich noch drüber einige Pisten fahren zu können die bereits des längerem nicht mehr präpariert wurden und schon die Pistenmarkierungen fehlen.

Für mich die schönste Zeit im Skijahr!
 
Ich kenn die Verhältnisse zu Saisonende genau so wie Bäckerbursch:
Mitarbeiter sind eher entspannt und feuen sich darüber, dass nicht mehr so viel los ist und natürlich auch darüber, dass es jetzt etwas wärmer ist.
Irgendwie gefällt mir die gesamte Stimmung im Frühling sehr gut - es ist doch was schönes, wenn man das Skigebiet für sich alleine hat und so ungestört über die firnigen Abfahrten heizen kann.
 
Leute, ich denkde, das, was in den letzten Posts angesprochen wurde, ist nicht wirklich der Punkt, für den Wiesel eintritt und von vielen gesteinigt wird.

Jeder, den schon mal einen Job gemacht hat, der lang und zeehrend ist, kann verstehen, dass man zum Ende hin platt und ausgelaugt ist, speziell kurz vor Geschäftsschluss.
Jeder, der einen Job gemacht hat, der nicht 5/2 läuft, kann verstehen, dass nach 18, 25 oder sogar 30 und mehr Tagen am Stück die Laune selbst des best motiviertesten Mitarbieters am Boden liegt und er nicht mehr so kann wie am Anfang.

Ich kenne dies selber - früher aus der Veranstaltungstechnik in allen Facetten und heute aus meiner tagesaktuellen medialen Tätigkeit. Aber ich denke auch, dass dies nicht der Anlass dieses Threads ist. Euch allen Mitarbeitern der Skigebiete sei ein erhohlsamer Sommer gegönnt und herzlichen dank dafür, dass ihr ein halbes Jahr kaum ein Sozialleben hattet - was nicht einfach ist und häufig zu schweren Problemen führt.

Ihr, die arbeitenden und das Angebot bedienenden, seid doch auch garnicht Ziel von Wiesels Angriff! Nein, mit nichten.
Es geht doch darum, dass eine Leistung des Offerenten, des Skigebietes, des Betreibers, der Verantwortlichen, angepriesen wird, die nicht eingehalten wird auf Kosten der Kunden und des Rufs des Gebietes.
Diese offerierte Leistung muss dabei doch garnicht mal geboten werden, dafür dürfte fast jeder Verständnis haben. Auch wenn ich weiter oben geschrieben habe, dass selbst der ambitionierte Wintersportler nicht weiß wie Präparation funktioniert, wird diesem dennoch kommunizierbar sein, dass im April weniger geht als im Februar. Ergo geht es nicht um das, was wirklich geht oder nicht, was wirklich gewollt ist oder was nicht - es geht darum, was nach außen verkauft wird. Und hier darf durchaus auf die Präsentation einer verschleiernd oder täuschend aggierenden Betreibergesellschaft eingeschlagen werden, IMHO!
 
Ja, das ist richtig.
In einer Wintersaison kann man es nie allen recht machen, drum mit gutem Gewissen auf die getane Arbeit zurückblicken, sofern man ein solches hat, und das Bier - mittlerweile das zweite, und nein, nicht von den zwei Kästen, die sind schon lange leer - genießen.
Sollte das Gewissen nicht rein sein, dann werden die Konsequenzen sowieso aus den obgenannten Gründen folgen.

Ich wollte nur noch anmerken, daß es IMHO nix bringt, wenn ich hier im AF Stammtischpolitik betreibe, denn die Stammtischbrüder, und die, die ich damit vielleicht motivieren möchte, sitzen eben an diesem und in dessen Umfeld. Wenn ich verärgert bin, aus welchen Gründen auch immer, dann trete ich dem Verursacher dieses Ärgers gegenüber, und versuche diesen aus der Welt zu schaffen. Auch hier ist das AF nicht die richtige Plattform, oder?

Vielleicht sollten wir aber ein Jammer- und Reklamationsforum installieren, in dem man seinem Ärger Luft machen kann, ... :)
 
Ich fahre seit 1964 Ski .... ich bin also die meiste Zeit auf UNPRÄPARIERTEN Pisten unterwegs gewesen in meinem Leben!
Da ich nicht carven kann ist mir es eigentlich fast egal wie gut die Pistenpräparierung ist. Hauptsache es hat genug Schnee keine Steine, Blankoeis etc. etc.

Wisst ihr eigentlich wie verwöhnt heute die Wintersportler sind?????
 
Zurück
Oben