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Pistenpräperierung Schweiz

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molotov schrieb:
ja offen und gut zu fahren ist ein deutlicher unterschied ;) lenzerheide hat aber wirklich noch glück mit dem schnee dieses jahr. ne schlagkräftige beschneiung und es wäre top, die höhe haben se ja!
und dass es bei den schweizern schwerer ist ne beschneiung zu bauen ist, ist nicht das problem eines skiurlaubers, da müsst ihr schon selbst was dran ändern ;)
Schon klar, aber sag dies mal den Naturschützern. Einige Skigebiete haben aber auch einfach die finanziellen Mittel nicht dazu. Darum staune ich immer wieder von wo die österreichischen Skigebiete das Geld her nehmen?? z.B. neue Muttereralmbahn wird einfach so in wenigen Monaten aus dem Boden gestampft.

Nächste Woche wird es ja sowieso noch schneien. 8)
 
^^Ja, bis da eine Bah steht, muss man weiss ich was welche Gesetze erfüllen und die Naturschützer überzeugen usw. Das braucht bei uns seine Zeit. Bei den Schneekanonen ist es doch auch ähnlich , einfach nicht so streng.
 
@ F Fesler ich habe nicht von den Bilder gesprochen :wink: aber du hast mit deiner Auflistung vollkommen recht ! MFG TITLIS
 
Ich bitte euch das mal zu lesen:


Seilbahnen verbessern Winterangebot


Bern, 15. Dezember 2006. Für den Winter 2006/07 hat die Schweizer Seilbahnbranche 210 Mio. Franken investiert. Das vor allem in Ersatzanlagen, unter anderem in die erste 8er-Sesselbahn der Schweiz.

Als Schweizer Meilenstein im Seilbahnbau kann die erste 8-plätzige Sesselbahn Prodalp-Prodkamm im Gebiet Flumserberg bezeichnet werden. Die Bahn geht diesen Winter in Betrieb. Nebst 16 Ersatzanlagen wurde als einzige Neuanlage die Verbindungsbahn Furi-Riffelberg in Zermatt in Betrieb genommen. Insgesamt investierten die Schweizer Seilbahnen in den Winter 2006/07 rund 210 Millionen Franken. 185 Mio. Franken wurden für den Bau von Seilbahnanlagen eingesetzt.

Auch die technische Beschneiung wurde für rund 25 Mio. Franken ausgebaut. Damit können diesen Winter neu 19% der 7400 Kilometer Pisten technisch beschneit werden. Der Beschneiungsanteil ist in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern Österreich (54%) und Italien (68%) bescheiden.

Geringe Preiserhöhungen
Wie eine vom SBS gemachte Umfrage zeigt, bleiben bei der Hälfte der 83 untersuchten Wintersportgebiete die Preise für 1-Tages- und 6-Tageskarten gleich. Die andere Hälfte der Gebiete erhöht ihre Preise um durchschnittlich 2 Prozent.

Bis im Jahr 2009 müssen die Schweizer Seilbahnen 1.2 Mia. Franken in ihre Infrastruktur investieren. Zwei Drittel davon werden für Ersatz- oder Neuanlagen aufgewendet. Der Rest ist für Pisten, technische Beschneiung, Gastronomie und weiteres vorgesehen
 
DiDa schrieb:
Zu dem Bild braucht man noch den Aufnahmeort.

Bad Hofgastein, Mittelstation Schlossalm.
Und das Gasteiner Tal ist auch ein gutes Beispiel dafür das es auch in Österreich mit Beschneiungsanlagen sogar in großen und renommierten Schigebieten noch manchmal dürftig aussieht. Auf der Abfahrt nach Hofgastein sind "nur Lanzen". Im ganzen Gebiet (Schlossalm, Angertal) habe ich bei meinem letzten Besuch gerade einmal ca. 25 großteils alte Schneekanonen gesehen.
Vergleich: Am Helm in Südtirol mit ca. 30 km Piste gibt es fast 100 moderne Kanonen.
Bei uns in Osttirol gibt es oft ganz andere Probleme. Dort will man irgendwie nicht beschneien. Am Hochstein, wo auch alle 2 Jahre Weltcup Rennen der Damen ausgetragen werden, könnte man beide Talabfahrten beschneien. Kanonen sind genug da und der neue Specicherteich ist auch noch halb voll. Doch offen ist nur eine. Und die mit einer sehr dünnen Schneeschicht mit braunen Flecken und massig (nicht übertrieben) Steinen. Da frag ich mich warum ich hier fahren soll und nicht am Kronplatz wo etwas mehr als eine Woche gebraucht wird damit über 100 km Piste beschneit und perfekt präpariert sind und auch noch im Februar und März bei Bedarf beschneit wird.
Wie es in der Schweiz aussieht kann ich aus eigener Erfahrung nicht sagen, doch braune Flecken und Steine auf der Piste, wie in Berichten gesehen, wäre zB in den Dolomiti Superski Gebieten unvorstellbar.
 
Ich was 2 mal in der Schweiz: im St. Moritz - Corviglia latzten Jahr und im Sammaun diese Jahr. Pisten präparirung was beidesmal sehr gut. Ich thenke das waren pisten im Schweizerische seite des Skigebiet beßer als die im Österreichische und im St. Moritz wären pisten auch sehr gut - keine Eisplaten, Steinen or Flecken, manche steine geben nur am Talabfarten. In Val Gardena vor 2 Jahren waren Pisten aber sehr Eissig.
 
Bitte, hier ein paar Bilder aus der Schweiz in den letzten zwei Wochen. Keine der gezeigten Pisten ist beschneit!

Mechsee Frutt, Grasflecken?
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Makellos, auch am Nachmittag noch.
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Rinerhorn, was will man mehr?
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Jakobshorn, einfach ein Traum!
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Und jetzt ein paar Bilder von den beschneiten Pisten am Titlis, die meiner Meinungn nach viel weniger spassig zu fahren waren...

Beschneite Pisten am Titlis. Ausser das sie viel härter waren, habe ich keinen Unterschied gespürt...

1e9401ed83.jpg


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Kässbohrer schrieb:
Ich bitte euch das mal zu lesen:


Seilbahnen verbessern Winterangebot


Bern, 15. Dezember 2006. Für den Winter 2006/07 hat die Schweizer Seilbahnbranche 210 Mio. Franken investiert. Das vor allem in Ersatzanlagen, unter anderem in die erste 8er-Sesselbahn der Schweiz.

Als Schweizer Meilenstein im Seilbahnbau kann die erste 8-plätzige Sesselbahn Prodalp-Prodkamm im Gebiet Flumserberg bezeichnet werden. Die Bahn geht diesen Winter in Betrieb. Nebst 16 Ersatzanlagen wurde als einzige Neuanlage die Verbindungsbahn Furi-Riffelberg in Zermatt in Betrieb genommen. Insgesamt investierten die Schweizer Seilbahnen in den Winter 2006/07 rund 210 Millionen Franken. 185 Mio. Franken wurden für den Bau von Seilbahnanlagen eingesetzt.

Auch die technische Beschneiung wurde für rund 25 Mio. Franken ausgebaut. Damit können diesen Winter neu 19% der 7400 Kilometer Pisten technisch beschneit werden. Der Beschneiungsanteil ist in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern Österreich (54%) und Italien (68%) bescheiden.

Geringe Preiserhöhungen
Wie eine vom SBS gemachte Umfrage zeigt, bleiben bei der Hälfte der 83 untersuchten Wintersportgebiete die Preise für 1-Tages- und 6-Tageskarten gleich. Die andere Hälfte der Gebiete erhöht ihre Preise um durchschnittlich 2 Prozent.

Bis im Jahr 2009 müssen die Schweizer Seilbahnen 1.2 Mia. Franken in ihre Infrastruktur investieren. Zwei Drittel davon werden für Ersatz- oder Neuanlagen aufgewendet. Der Rest ist für Pisten, technische Beschneiung, Gastronomie und weiteres vorgesehen

was nur zeigt, dass viel zu wenig in technische Beschneiung investiert wird!
 
molotov schrieb:
Kässbohrer schrieb:
Ich bitte euch das mal zu lesen:


Seilbahnen verbessern Winterangebot


Bern, 15. Dezember 2006. Für den Winter 2006/07 hat die Schweizer Seilbahnbranche 210 Mio. Franken investiert. Das vor allem in Ersatzanlagen, unter anderem in die erste 8er-Sesselbahn der Schweiz.

Als Schweizer Meilenstein im Seilbahnbau kann die erste 8-plätzige Sesselbahn Prodalp-Prodkamm im Gebiet Flumserberg bezeichnet werden. Die Bahn geht diesen Winter in Betrieb. Nebst 16 Ersatzanlagen wurde als einzige Neuanlage die Verbindungsbahn Furi-Riffelberg in Zermatt in Betrieb genommen. Insgesamt investierten die Schweizer Seilbahnen in den Winter 2006/07 rund 210 Millionen Franken. 185 Mio. Franken wurden für den Bau von Seilbahnanlagen eingesetzt.

Auch die technische Beschneiung wurde für rund 25 Mio. Franken ausgebaut. Damit können diesen Winter neu 19% der 7400 Kilometer Pisten technisch beschneit werden. Der Beschneiungsanteil ist in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern Österreich (54%) und Italien (68%) bescheiden.

Geringe Preiserhöhungen
Wie eine vom SBS gemachte Umfrage zeigt, bleiben bei der Hälfte der 83 untersuchten Wintersportgebiete die Preise für 1-Tages- und 6-Tageskarten gleich. Die andere Hälfte der Gebiete erhöht ihre Preise um durchschnittlich 2 Prozent.

Bis im Jahr 2009 müssen die Schweizer Seilbahnen 1.2 Mia. Franken in ihre Infrastruktur investieren. Zwei Drittel davon werden für Ersatz- oder Neuanlagen aufgewendet. Der Rest ist für Pisten, technische Beschneiung, Gastronomie und weiteres vorgesehen

was nur zeigt, dass viel zu wenig in technische Beschneiung investiert wird!

Und weist du wieso ????? Weil man bei uns wirklich ohne Probleme so ein Projekt in den Sand setzen kann ! Da kommt einer der bei Greenpeace oder sonst irgendbei einer Umweltorganisation arbeitet und stoppt das projekt. Bei uns in Basel ging der Krieg um eine wichtige Verbindungsbrücke zu bauen, über 20 Jahre !!! Und wenn jemand da in so nem gebiet ist, dass eine Beschneiung bauen will, können die das gleich vergessen !

MFG TITLIS
 
Das zeigt das die Schweiz nicht schläft in dieser sache,das sie immer Investiert.
 
Eigentlich können wir mit Streiten aufhören. Anscheinend kommen immer noch Leute bei uns Skifahren und mir gefällt es bestens. Wenns in Österreich besser ist, liebe Alpinforumler, dann geht doch nach Österreich. Deswegen wird sich an der aktuellen Situation nicht viel ändern.
 
schön die schweizer sind sich einig ;)
werd trotzdem zu euch kommen, weil billiger als in lenzerheide bekomm ich den skipass einfach nirgends ;)
was viele glaub nicht verstehen ist, warum es in manchen gebieten ja ganz gut geht die beschneiung auszubauen (corviglia, samnaun) in anderen teilweise nicht.
 
Das "Problem" bei Bauten im öffentlichen Raum ist die direkte Demokratie mit ihren vielen Bremsmöglichkeiten. Ich mache mal ein Beispiel. Skigebiet X möchte die Beschneiung ausbauen. Dazu soll ein Speicherteich und diverse Leitungen gebaut werden. Als erstes wird das Projekt amtlich apubliziert, das ist so vorgeschrieben. Nun beginnt eine sogenannte Einsprachefrist zu laufen. Während dieser Zeit hat jeder, der seine Interessen durch dieses Projekt gefährdet sieht, die Möglichkeit Einsprache zu erheben. Das geht vom Bauer, dem das Land gehört über den Ferienhausbesitzer dem eine Kanone vor die Aussicht gesetzt bekommt bis hin zu den Umweltverbänden, die sowieso grundsätzlich gegen Beschneiungen sind. Man kann also sicher sein, dass mindestens eine Einsprache erfolgen wird. Nun entscheidet die Gemeinde, ob sie auf diese Einsprache(n) eingehen will oder nicht. Falls ja, muss der Bauherr nachbessern. Lehnt sie die Einsprache ab, erteilt sie die Baugenehmigung. Damit ist aber noch kein Happy-End erreicht. Den unterlegenen Gegnern steht immer noch der Weg durch die Gerichte offen. Im schlimmsten Fall geht das durch mehrere Instanzen und endet beim Bundesgericht in Lausanne, dem obersten schweizer Gerichtshof. Das dauert natürlich, da verstreichen locker zwei bis drei oder noch mehr Jahre. Das Fatale ist: Solange die Einsprecher nicht aufgeben und den Fall immer weiterziehen, darf mit dem Bauen nicht begonnen werden. Ihr seht also, es ist in der Schweiz alles andere als einfach, umstrittene Sachen zu bauen.

Natürlich könnte man das Verfahren ändern und vereinfachen. Aber dank unserer dirketen Demokratie, hätte hier mit grösster Wahrscheinlichkeit das Volk das letzte Wort, sprich es käme zu einer Abstimmung. Es ist aber eher unwahrscheinlich, das die Stimmberechtigten dem zustimmen würden, denn sie würden ja damit sich selber Rechte wegnehmen.
 
molotov schrieb:
schön die schweizer sind sich einig ;)
werd trotzdem zu euch kommen, weil billiger als in lenzerheide bekomm ich den skipass einfach nirgends ;)
was viele glaub nicht verstehen ist, warum es in manchen gebieten ja ganz gut geht die beschneiung auszubauen (corviglia, samnaun) in anderen teilweise nicht.

Das is wieder das gleiche was ich schon erklärt habe. Nur bei jedem Kanton ist es mit dem Gesetz Beschneiungen zu bauen wieder anderst !
 
@ Pilatus: wie viele Gebiete ausserhalb der Zentralschweiz bist Du schon gefahren?

@Titlis: schon mal was anderes als den Titlis gesehen?

@Mirco: schon mal Graubündchen skifahrererisch verlassen?

@Kässbohrer:
Kässbohrer hat Folgendes geschrieben:
Ich bitte euch das mal zu lesen:


Seilbahnen verbessern Winterangebot


Bern, 15. Dezember 2006. Für den Winter 2006/07 hat die Schweizer Seilbahnbranche 210 Mio. Franken investiert. Das vor allem in Ersatzanlagen, unter anderem in die erste 8er-Sesselbahn der Schweiz.

Als Schweizer Meilenstein im Seilbahnbau kann die erste 8-plätzige Sesselbahn Prodalp-Prodkamm im Gebiet Flumserberg bezeichnet werden. Die Bahn geht diesen Winter in Betrieb. Nebst 16 Ersatzanlagen wurde als einzige Neuanlage die Verbindungsbahn Furi-Riffelberg in Zermatt in Betrieb genommen. Insgesamt investierten die Schweizer Seilbahnen in den Winter 2006/07 rund 210 Millionen Franken. 185 Mio. Franken wurden für den Bau von Seilbahnanlagen eingesetzt.

Auch die technische Beschneiung wurde für rund 25 Mio. Franken ausgebaut. Damit können diesen Winter neu 19% der 7400 Kilometer Pisten technisch beschneit werden. Der Beschneiungsanteil ist in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern Österreich (54%) und Italien (68%) bescheiden.

Geringe Preiserhöhungen
Wie eine vom SBS gemachte Umfrage zeigt, bleiben bei der Hälfte der 83 untersuchten Wintersportgebiete die Preise für 1-Tages- und 6-Tageskarten gleich. Die andere Hälfte der Gebiete erhöht ihre Preise um durchschnittlich 2 Prozent.

Bis im Jahr 2009 müssen die Schweizer Seilbahnen 1.2 Mia. Franken in ihre Infrastruktur investieren. Zwei Drittel davon werden für Ersatz- oder Neuanlagen aufgewendet. Der Rest ist für Pisten, technische Beschneiung, Gastronomie und weiteres vorgesehen

Tirols Seilbahner rüsteten um über 200 Mio. Euro auf

Auf Rekordniveau hochgeschaltet haben die Tiroler Seilbahnen heuer ihre Investitionen. Vor allem Schneekanonen erleben einen Boom. Fast 60% der Tiroler Pisten können nun beschneit werden.

Kaum eine andere Branche investiert so viel wie Tirols Seilbahner: Mehr als 200 Mio. Euro, das sind fast 40% des gesamten Jahresumsatzes, flossen heuer in neue Lifte, Beschneiungsanlagen, Pistengeräte und Restaurants. Ob damit das Rekordjahr 2003 mit 205 Mio. Euro Investition geknackt wird, steht noch nicht ganz fest, sagt Seilbahnen-Geschäftsführer Helmut Lamprecht. Im Vorjahr hatten die Seilbahner um 170 Mio. Euro aufgerüstet, im Vergleich dazu gibt es heuer jedenfalls ein zweistelliges Plus.

Neue Seilbahnen und Lifte wurden laut Lamprecht wie im Vorjahr um etwa 100 Mio. Euro angeschafft. Dazu zählen etwa die Muttereralmbahn, Sölden, Kitzbühel (Richtung Westendorf), Scheffau, Wildschönau, Alpbach, Fiss-Serfaus, Nauders, Mayrhofen oder Kaltenbach. In den Zahlen nicht berücksichtigt sind Projekte von Kitzbühel nach Salzburg und der Arlberger Bergbahnen auf Vorarlberger Seite.

Um rund die Hälfte von 27 auf 40 bis 45 Mio. Euro erhöht wurden die Investitionen in Beschneiungsanlagen. "Im kommenden Winter können bereits fast 60 Prozent der 7200 Hektar Pistenfläche beschneit werden", sagt Lamprecht. Kunstschnee sei auch wichtiger denn je. "Im letzten Winter hätten wir sonst bis Ende Jänner in vielen Gebieten eine Katastrophe erlebt." In den nächsten Wochen steht eine Reihe von Ski-Openings an, Natur-Schnee ist bisher absolute Mangelware.

Kräftig erhöht wurde die Investitionssumme auch für die Gastronomie, und zwar von 7,5 auf 30 Mio. Euro. Stark ins Gewicht fallen laut Lamprecht zwei Groß-Restaurants im Zillertal und dem Zugspitzgebiet.

Laut einer Seilbahner-Studie gehen vom durchschnittlichen Tagesumsatz pro Gast von 21 Euro rund 18,50 Euro für verschiedene Aufwendungen weg. Allein ein Kubikmeter Kunstschnee koste bis zu 3 Euro. Bei den Kunden sei die Schneesicherheit neben der Größe der Skigebiete größter Gästemagnet.

Wie berichtet, könnten daher auf Sicht mehrere größere Skischaukeln entstehen: etwa ein Zusammenschluss von St. Anton und Kappl, von Fiss-Serfaus mit See (und möglicherweise langfristig bis nach Ischgl, was die mit Abstand größte Skischaukel Tirols brächte), der Axamer Lizum mit der Schlick, dem Pitz- und Ötztal oder von Nauders und dem Kaunertal Richtung Südtirol. Ischgl will weiter das Projekt Piz Val Gronda.

Quelle: Tiroler Landeszeitung


Ja, das sind provokative Fragen, aber eure Antworten bisher liessen bei mir keinen anderen Anfang für meinen Beitrag zu diesem Thema zu.
Wobei es mir gar nicht um euch persönlich geht! Ich finde es gut, dass ihr so mit Herzblut eure Schigebiete verteidigt. Nur was mich auf jedne Fall stört ist, dass wenn jemand etwas gegen ein schweizer Skigebiet sagt, dass sofort so aufgenommen wird als ob man alle Schweizer an sich und im Allgemeinen angegriffen hat. Dem ist doch gar nicht so. Es ist nur, dass die Welt größer ist als das Land mit oden hohen Bergen und dem Nummernschild mit CH. Warum soll es nicht Skigebiete geben, die besser/anders sind? Warum kann man nicht einfach sagen, bei uns ist es gut, woanders kann es aber besser sein? Ich wohne in Süddeutschland, bei uns gibts auch einige nette Skigebiete, manche größer, andere kleiner. Aber keines kann sich z.B. mit den Trois Vallees vergleichen oder Dolomiti Superski. ist halt einfach so. Muss man akzeptieren. Auch das mal eine Zeit lang ein Land Lift- und Skifahrtechnsich führend ist (in den 70gern wollten alle in Schweiz, da dort die neuesten Lifte waren, die besten Pisten etc.). Nur das ist lange her. Seitdem hat sich viel getan. Nun ist es halt mal so, dass andere Länder auch in diesem Spiel mitspielen. Und mal führt der eine, dann der andere. Momentan haben halt Österreich und Italien meist die Nase vorn. Aber auch nicht immer! Und in 10 Jahren sind die Karten wieder neu gemischt.
Was mich nur wirklich stört ist, dass man direkt angegriffen wird, wenn man mal was negatives gegen etwas aus der Schweiz sagt. Ich kann mich noch gut an meinen Hasliberg Bericht letztes Jahr erinnern. Ähnlich negativ habe ich mich nun über den Arlberg geäussert - aber wurde ich sofort von allen Österreichern angegriffen?
Wer keine Kritik verträgt, kann sich auch nicht weiterentwickeln.

Und auch wenn ihr mich nun niedermacht etc. werde ich auch hin und wieder ein schwiezer Gebiet besuchen. Manche (Hoch-Ybrig, Lenzerheide, Savognin z.B.) gefallen mir nämlich recht gut. und wenn ich schon 200km mitm Auto fahr, einiges fürs essen etc. ausgebe, dann sind mir die paar Euro für die Tageskarte, die es irgendwo mehr oder weniger kostet, auch meist egal. Hauptsache der Gegenwert stimmt.
 
Interessante Diskussion hier.
Was auch mir auffällt ist, dass einige Schweizer Teilnehmer im Forum die Kritik an Zuständen in ihrem Land sehr persönlich nehmen.
Topic sind nun mal die SCHWEIZER Verhältnisse, macht doch ein Österreich- oder Frankreich-Kritik Topic auf!

4 Vallées

Das Misverhältnis Beförderungskapazität/Bettenzahlen insb. im Bereich "Printze" haben nicht die Liftgesellschaften der 4 Vallées zu verantworten, sondern die Gemeinden, die setzen nämlich nach wie vor auf eine ungebremste Bautätigkeit! Haute-Nendaz bringt es auf über 20.000 Betten bei einem mickrigen Ortsskigebiet (Tracouet) mit 1.800 Personen Zubringerbahn.
Da sind auch die bestens präparierten Pisten spätestens mittags total zerfahren, vor allem, wenn wie momentan mal wieder die skitechnische Verbindung über den Plan du Fou nach Siviez zu ist, weil am Parion notorischer Schneemangel herrscht. Da versucht die TéléNendaz seit 10 Jahren an eine Beschneiungsgenehmigung zu kommen. Das klappt nicht, weil
a) der WWF Einwände erhebt, da der Prarion ein hochalpines Trockengebiet mit einem einzigartigen Bestand bis zu 1.000 Jahre alter Lerchen ist
b) es sich um eine Wasserschutzgebiet handelt, da im Rhonetal unterhalb des Prarion die Migros bei Aproz ihre Mineralwasserquelle hat.

Pistenqualität Untrerwallis

In den 4 Vallées, Anzère und Crans Montana ärgere auch ich mich häufig über mangelnde Präparation im (bes. im Bereich Printze). Am Plan du Fou Richtung Siviez wird teilweise nur alle 2-3 Tage planiert! Braune Stellen werden wie schon beschrieben einfach übergebügelt, statt mal ein wenig Schnee, der an der Seite im Übermaß vorhanden ist, nachzuschieben.

Ähnlich Probleme gibt es immer im bereich Greppon Blanc, der allerdings auch extrem windexponiert ist.
(Hier ist übrigens ein Parallelteller als Verbindung nach Veysonnaz auch angebracht, die Kritiker möchte ich mal hören, wenn hier ein Sessellift wäre, der wegen zu starken Windes ständig geschlossen werden müsste!)

Problem für uns Märzurlauber im Wallis ist häufig, dass offenbar mit Ende der Schweizer Schneeferien Ende Februar für die Liftgesellschaften die Skisaison vorbei zu sein scheint, wer dann noch kommt, soll halt auf dem rumrutschen, was noch da ist, das hab ich in Davos, Lenzerheide, Flims und im Engadin schon wesentlich besser gesehen!

Lifte

Die Diskussion ist so alt! Ich fahr lieber Tellerschlepper (fast so schnell wie ein kuppelbarer Sessellift) und hab dann eine leere Piste, als dass ich wie vor einem Monat in St.Anton zwar nur 5 min am Lift anstehe, dafür aber auf der Piste Rush-Hour vom Feinsten habe und keinen eigenen Schwung setzen kann!
 
Ich bin dafür, dieses Topic zu schliessen, denn ich unterstelle dem Verfasser mal, dass es ihm nicht um eine sachliche Diskussion, sondern nur um die Provokation ging. Was ihm 100% gelungen ist.
 
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