• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Pistenunfälle 2015/16

hegauner schrieb:

ich möchte nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer ist, gerade, wenn die Verletzten im Krankenhaus versterben, da sind Nachforschungen schwierig, wenn ein Verursacher sich davon macht. M.E. wird so etwas untern Tisch gekehrt, wie so viele andere Dinge, die gerade passieren,

Gruß,
Markman
 
ich möchte nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer ist, gerade, wenn die Verletzten im Krankenhaus versterben, da sind Nachforschungen schwierig, wenn ein Verursacher sich davon macht. M.E. wird so etwas untern Tisch gekehrt, wie so viele andere Dinge, die gerade passieren,

Also grundsätzlich ist es so dass die Staatsanwaltschaft ermitteln muss wenn jemand zu Tode kommt. In diesem speziellen Fall ist es natürlich tragisch wenn gleich beide Unfallbeteiligten zu Tode kommen.

"Unter den Tisch gekehrt" ist denke ich falsch ausgedrückt, als Skigebietsbetreiber hängt man natürlich Unfälle mit tödlichem Ausgang nicht an die große Glocke.

Ewige Diskussion, jeder ist der Meinung er fährt sicher, wenn man aber dann sieht wie manche Leute fahren wundert mich dass es nicht mehr schwere Unfälle gibt.

Die Geschwindigkeiten addieren sich und dann hilft auch ein Helm nichts mehr. Leider.
 
hegauner schrieb:

also das liest sich recht merkwürdig. blaue piste, gute sicht, beide mit helm...das sind allerweltssituationen. beide tot - Augenzeugen ? hoffentlich kann man das rekonstruieren, um seine lehren zu ziehen. kann mir momentan nur einen groben fahrfehler und/oder sehr schlechten pistenzustand vorstellen
 
netzadler schrieb:
also das liest sich recht merkwürdig. blaue piste, gute sicht, beide mit helm...das sind allerweltssituationen. beide tot - Augenzeugen ? hoffentlich kann man das rekonstruieren, um seine lehren zu ziehen. kann mir momentan nur einen groben fahrfehler und/oder sehr schlechten pistenzustand vorstellen

zumal es um 16:30 Uhr passiert ist, da wollten sich wohl welche ein Rennen liefern? Anfängerpiste und dann mal Schuss gefahren. Ich frage mich, warum es grundsätzlich keine Kontrollen im Skigebiet gibt? Es gibt Pistenregeln, wer gegen die verstößt ist vor Gericht machlos, solange man Zeugen hat.
Warum werden Regeln nicht kontrolliert? Ich bin währen der Januarwoche an 4 Tagen fast umgefahren, wohlgemerkt von Schwachköpfen, die nicht Ski fahren können. Leider war nicht nicht so wagmutig und bin auf vereisten Pisten denen hinterher. Da möchte man handgreiflich werden. Letztes Jahre bin ich in Kühtai umgefahren worden, dank meines Protektors und meiner Akrobatik konnte ich mich gut abrollen. Ergebnis war, dass die Begleitung der Person mich verhauen wollte, weil ich doch im Weg stand. Nun, hier geht es um Tote und ich frage mich, ob das auch in den Medien steht, wenn ein Verletzter im Krankenhaus stirbt?


Gruß,
Markman
 
netzadler schrieb:
hegauner schrieb:

also das liest sich recht merkwürdig. blaue piste, gute sicht, beide mit helm...das sind allerweltssituationen. beide tot - Augenzeugen ? hoffentlich kann man das rekonstruieren, um seine lehren zu ziehen. kann mir momentan nur einen groben fahrfehler und/oder sehr schlechten pistenzustand vorstellen

Pistenzustand ist an der Stelle fast auszuschließen. Das ist an den Tellerliften der Skischule. Der Hang ist da so flach, dass selbst an Wochenenden die Piste zum Betriebsschluss keine größeren Probleme bereit. Einzig, wenn man die Liftspur quert, gibt es eine Art Huckel, respektive Schanzeneffekt wenn man da mit Höchstgeschwindigkeit reinbrettert. Aber auch dann ist es eher ein Fahrfehler.
 
markman schrieb:
netzadler schrieb:
Warum werden Regeln nicht kontrolliert? Ich bin währen der Januarwoche an 4 Tagen fast umgefahren, wohlgemerkt von Schwachköpfen, die nicht Ski fahren können. Leider war nicht nicht so wagmutig und bin auf vereisten Pisten denen hinterher. Da möchte man handgreiflich werden. Letztes Jahre bin ich in Kühtai umgefahren worden, dank meines Protektors und meiner Akrobatik konnte ich mich gut abrollen. Ergebnis war, dass die Begleitung der Person mich verhauen wollte, weil ich doch im Weg stand. Nun, hier geht es um Tote und ich frage mich, ob das auch in den Medien steht, wenn ein Verletzter im Krankenhaus stirbt?


Gruß,
Markman

Am Feldberg werden die Regeln schon kontrolliert, wie auch in den meisten anderen Gebieten. Aber wie soll das immer und überall gehen? Komplette Videoüberwachung der Skigebiete?

Meine eigene Erfahrung ist auch eine andere als Deine. Umgefahren oder fast umgefahren wird man selten von Leuten, die nicht Skifahren können. Und falls doch, sind die oft sehr besorgt. Riskant sind für mich und meine Kinder eher die Fahrer, die sehr gut fahren, aber viel zu schnell unterwegs sind und meinen, auch die 8-Jährigen vor Ihnen werden die gleiche Linie nehmen wie sie. Tun sie aber nicht, die fahren gerne einen Bogen auch mal über die ganze Pistenbreite. Als Anfänger habe ich das auch ab und an gemacht - ist nämlich oft die einzige Möglichkeit wie ein Anfänger die Geschwindigkeit wieder unter Kontrolle bekommt.
 
Und als letztes Jahr eines der Lawinenopfer am Feldberg im (oder war es auf dem Weg ins?) Krankenhaus gestorben ist, stand das auch in den Nachrichten.
 
simmonelli schrieb:
Am Feldberg werden die Regeln schon kontrolliert, wie auch in den meisten anderen Gebieten. Aber wie soll das immer und überall gehen? Komplette Videoüberwachung der Skigebiete?

es würde doch reichen, wenn Kontrolleure durchs Skigebiet fahren und einfach mal die Leute maßregeln. DIe Presse schreibt übrigens:

"Getötete Ski-Fahrer trifft wohl keine Schuld. Demnach haben die beiden Skifahrer, die auf dem Feldberg bei einer Kollision ums Leben kamen, sich bei der Abfahrt nach ersten Ermittlungen ordnungsgemäß verhalten"

Das ist doch der Hohn. Hier sind mindestens 5 der Pistenregeln verletzt worden.

Mir geht es nicht um den Feldberg, sondern grundsätzlich. Ich denke, dass ein Großteil der Skifahrer überhaupt nie erfahren, dass Sie permanent sich falsch verhalten. Es ist doch wie im Straßenverkehr, man schaut auch über die Schultern, wenn man die Spur ändert.

Zu den schnellen Skifahrern gebe ich Dir Recht, ich frage mich da auch manchmal, wie die anhalten oder ausweichen würden.

Gruß,
Markman
 
Servus!
simmonelli schrieb:
Meine eigene Erfahrung ist auch eine andere als Deine. Umgefahren oder fast umgefahren wird man selten von Leuten, die nicht Skifahren können. Und falls doch, sind die oft sehr besorgt. Riskant sind für mich und meine Kinder eher die Fahrer, die sehr gut fahren, aber viel zu schnell unterwegs sind und meinen, auch die 8-Jährigen vor Ihnen werden die gleiche Linie nehmen wie sie. Tun sie aber nicht, die fahren gerne einen Bogen auch mal über die ganze Pistenbreite. Als Anfänger habe ich das auch ab und an gemacht - ist nämlich oft die einzige Möglichkeit wie ein Anfänger die Geschwindigkeit wieder unter Kontrolle bekommt.

Hier muss ich deutlich widersprechen! Weniger in der Sache, aber von der Betrachtungsweise.

Übern Haufen gefahren wirst du IMMER von einem "Anfänger". Ein wirklich guter Fahrer (egal ob Ski oder Snowboard) weiß, seine Geschwindigkeit und seine Fahrspur jederzeit so zu wählen, dass es zu keinem Zusammenstoß kommt. Dazu gehört auch entsprechend vorausschauendes Fahren nach dem alten Motto: "Es reicht nicht, dein eigenes Fahrkönnen zu berücksichtigen, du musst auch für die Dummheit der anderen mitdenken!".
Wer das nicht fertig bringt denkt zwar vielleicht über sich selbst ein guter Fahrer zu sein (Bloß weil er in der Lage ist, es "krachen" zu lassen), ist aber im Endeffekt immer noch ein Anfänger. Bloß halt ein viel zu schneller.

Punkt, Aus.
Und von denen gibt es leider viel zu viele und immer mehr.

Was mir noch auffällt und irgendwie fehlt:
Als ich ein Kind war ist es völlig normal gewesen, dass an fast jedem Lift gut sichtbar (!) ein riesen Schild mit den aktuellen FIS-Regeln angebracht war. Egal wo ich inzwischen hingehe - dass seh ich kaum noch.

Es scheint irgendwie nicht mehr so arg erwünscht zu sein, die Gäste an jeder Ecke zu reglementieren. Wie soll man die Leute dazu bringen, Verhaltensregeln zu beachten, wenn diese sie noch nicht mal kennen??? So eine grundlegende Sache, über die man vielleicht mal nachdenken sollte...

Schöne Grüße,
Jan
 
freerider13 schrieb:
Servus!
simmonelli schrieb:
Meine eigene Erfahrung ist auch eine andere als Deine. Umgefahren oder fast umgefahren wird man selten von Leuten, die nicht Skifahren können. Und falls doch, sind die oft sehr besorgt. Riskant sind für mich und meine Kinder eher die Fahrer, die sehr gut fahren, aber viel zu schnell unterwegs sind und meinen, auch die 8-Jährigen vor Ihnen werden die gleiche Linie nehmen wie sie. Tun sie aber nicht, die fahren gerne einen Bogen auch mal über die ganze Pistenbreite. Als Anfänger habe ich das auch ab und an gemacht - ist nämlich oft die einzige Möglichkeit wie ein Anfänger die Geschwindigkeit wieder unter Kontrolle bekommt.

Hier muss ich deutlich widersprechen! Weniger in der Sache, aber von der Betrachtungsweise.

Übern Haufen gefahren wirst du IMMER von einem "Anfänger". Ein wirklich guter Fahrer (egal ob Ski oder Snowboard) weiß, seine Geschwindigkeit und seine Fahrspur jederzeit so zu wählen, dass es zu keinem Zusammenstoß kommt. Dazu gehört auch entsprechend vorausschauendes Fahren nach dem alten Motto: "Es reicht nicht, dein eigenes Fahrkönnen zu berücksichtigen, du musst auch für die Dummheit der anderen mitdenken!".
Wer das nicht fertig bringt denkt zwar vielleicht über sich selbst ein guter Fahrer zu sein (Bloß weil er in der Lage ist, es "krachen" zu lassen), ist aber im Endeffekt immer noch ein Anfänger. Bloß halt ein viel zu schneller.
Witz Witz komm raus.
Den Blödsinn glaubst du doch wohl selbst nicht den du da schreibst. Klar sind Anfänger dabei genauso aber auch erfahrene Skifahrer oder kannst du immer garantieren bei deiner hohen Geschwindigkeit, wenn zufällig ein anderer Skifahrer deine Spur kreuzt, dass du dann noch anhalten oder ausweichen kannst.

simmonelli schrieb:
Meine eigene Erfahrung ist auch eine andere als Deine. Umgefahren oder fast umgefahren wird man selten von Leuten, die nicht Skifahren können. Und falls doch, sind die oft sehr besorgt. Riskant sind für mich und meine Kinder eher die Fahrer, die sehr gut fahren, aber viel zu schnell unterwegs sind und meinen, auch die 8-Jährigen vor Ihnen werden die gleiche Linie nehmen wie sie. Tun sie aber nicht, die fahren gerne einen Bogen auch mal über die ganze Pistenbreite. Als Anfänger habe ich das auch ab und an gemacht - ist nämlich oft die einzige Möglichkeit wie ein Anfänger die Geschwindigkeit wieder unter Kontrolle bekommt.
Da bin ich voll und ganz deiner Meinung. Als Kind bin ich auch immer Bögli hinter meiner Mutter hergefahren und wir haben dann meistens die volle Pistenbreite ausgenutzt. Das konnten aber die anderen Skifahrer auch gut dann einschätzen.

simmonelli schrieb:
Am Feldberg werden die Regeln schon kontrolliert, wie auch in den meisten anderen Gebieten. Aber wie soll das immer und überall gehen? Komplette Videoüberwachung der Skigebiete?
Das geht glaube ich nicht, aber ein paar Kontrollen mehr sollte es schon geben. Wenn z.B. immer zwei Bergbahnmitarbeiter im Team unterwegs sind, könnte zumindest das ein oder andere Fehlverhalten und etwaige Fahrerfluchten bei Unfällen verfolgt werden in dem ein Mitarbeiter bei dem einen Beteiligten bleibt und der andere dem anderen Beteiligten hinterher fährt. Zur Not könnten das auch am Wochenende Studenten sein, denen man die Saisonkarte spendiert und die dann bei Ihren Abfahrten so etwas dokumentieren und verfolgen
 
simmonelli schrieb:
Umgefahren oder fast umgefahren wird man selten von Leuten, die nicht Skifahren können. Und falls doch, sind die oft sehr besorgt. Riskant sind für mich und meine Kinder eher die Fahrer, die sehr gut fahren, aber viel zu schnell unterwegs sind und meinen, auch die 8-Jährigen vor Ihnen werden die gleiche Linie nehmen wie sie. Tun sie aber nicht, die fahren gerne einen Bogen auch mal über die ganze Pistenbreite. Als Anfänger habe ich das auch ab und an gemacht - ist nämlich oft die einzige Möglichkeit wie ein Anfänger die Geschwindigkeit wieder unter Kontrolle bekommt.

Du verwechselst m.M. nach Skifahrer (keine Anfänger!), die unkontolliert schnell fahren und denken sie wären gute Skifahrer, mit denen, die wirklich gut fahren, aber bei viel "Verkehr" rücksichtsvoll und vorausschauend fahren.
Kinder sind ein Sonderfall, ganz klar. Aber auch diesen sollte nahegebracht werden, bei zu hoher Geschwindigkeit nicht einfach, ohne schauen, die Piste zu queren. Zum verringern der Geschwindigkeit gibt es auch den Bremsschwung, den jeder Anfänger zuerst beherrschen sollte. Und damit keine Fragen Aufkommen. Ich habe einen 14 jährigen Sohn der, seit er 4 ist, auf Ski steht und insgesamt 8 Skikurse gemacht hat. Von Anfang an habe ich darauf geachtet, das er schauen soll wo er hinfährt. Das funktioniert ohne Spaßverlust :wink:

Gruß Nils
 
simmonelli schrieb:
Am Feldberg werden die Regeln schon kontrolliert, wie auch in den meisten anderen Gebieten. Aber wie soll das immer und überall gehen? Komplette Videoüberwachung der Skigebiete?
Das geht glaube ich nicht, aber ein paar Kontrollen mehr sollte es schon geben. Wenn z.B. immer zwei Bergbahnmitarbeiter im Team unterwegs sind, könnte zumindest das ein oder andere Fehlverhalten und etwaige Fahrerfluchten bei Unfällen verfolgt werden in dem ein Mitarbeiter bei dem einen Beteiligten bleibt und der andere dem anderen Beteiligten hinterher fährt. Zur Not könnten das auch am Wochenende Studenten sein, denen man die Saisonkarte spendiert und die dann bei Ihren Abfahrten so etwas dokumentieren und verfolgen[/quote]

mehr kontrolle wird es nicht geben. beim Status quo ist der pistenbetreiber sauber - die fis-regeln sind bekannt gemacht und die pisten gekennzeichnet. damit ist er aus der Haftung. man kann natürlich per gesetz Kontrollen und die Ahndung von Regelverstößen anordnen, aber da müsste schon entsprechender druck vorhanden sein, den ich nicht sehe.

die pisten sind nun schon mit farben klassifiziert, aber trotzdem muss ich ja irgendwann von blau auf rot wechseln, wenn ich meine Fähigkeiten verbessern will. ich hab leider keine Idee, wenn die piste voll ist, muss man als versierter Fahrer halt zurückstecken. ich finde schon, dass ein versierter Fahrer mehr Verantwortung tragen kann und tragen sollte, ohne dass das ein Freibrief für Amateure wird.
für die cracks unter uns heisst es halt früh aufstehen und die zeit bis 10 Uhr ausnutzen oder wer kann ausserhalb der ferien und Wochenenden fahren, ich kanns leider nicht :cry:

womit ich kein Problem hätte, wär eine null-Promille grenze, die auch durchgesetzt wird. bis 15 Uhr (oder generell) kein Alkoholausschank auf den Berghütten. ihr dürft 3 mal raten, an wem das scheitern wird.
 
Servus!

burgi83 schrieb:
Witz Witz komm raus.
Den Blödsinn glaubst du doch wohl selbst nicht den du da schreibst. Klar sind Anfänger dabei genauso aber auch erfahrene Skifahrer oder kannst du immer garantieren bei deiner hohen Geschwindigkeit, wenn zufällig ein anderer Skifahrer deine Spur kreuzt, dass du dann noch anhalten oder ausweichen kannst.

Doch. Denn die Rechnung ist so kalt wie simpel:
Bin ich ein wirklich guter Fahrer passe ich meine Geschwindigkeit immer (und zwar WIRKLICH IMMER) an die Gegebenheiten an. Anders gesagt: Wenn da Menschen sind KANN ich halt ganz einfach keine höhere Geschwindigkeit fahren. Das nennt sich Erfahrung.
Genauso kenne ich das Gelände: Wenn es da Kanten oä. gibt, wo Menschen dahinter stehen oder liegen könnten habe ich die vorher zu kennen und drossele gegebenenfalls meine Geschwindigkeit entsprechend. Kenne ich das Gelände nicht kann ich halt auch ganz einfach nicht schnell fahren.

Der Rest ist ganz einfach hirnlose Raserei und grenzenlose Selbstüberschätzung - in meinen Augen ein Fall für die Skischule und somit ein "Anfänger"!
Für solch ein Verhalten gibt's keine Erklärung oder gar Entschuldigung.

Punkt, aus, Basta.

Jetzt verstanden?

Schöne Grüße,
Jan
 
freerider13 schrieb:
Servus!

burgi83 schrieb:
Witz Witz komm raus.
Den Blödsinn glaubst du doch wohl selbst nicht den du da schreibst. Klar sind Anfänger dabei genauso aber auch erfahrene Skifahrer oder kannst du immer garantieren bei deiner hohen Geschwindigkeit, wenn zufällig ein anderer Skifahrer deine Spur kreuzt, dass du dann noch anhalten oder ausweichen kannst.

Doch. Denn die Rechnung ist so kalt wie simpel:
Bin ich ein wirklich guter Fahrer passe ich meine Geschwindigkeit immer (und zwar WIRKLICH IMMER) an die Gegebenheiten an. Anders gesagt: Wenn da Menschen sind KANN ich halt ganz einfach keine höhere Geschwindigkeit fahren. Das nennt sich Erfahrung.
Genauso kenne ich das Gelände: Wenn es da Kanten oä. gibt, wo Menschen dahinter stehen oder liegen könnten habe ich die vorher zu kennen und drossele gegebenenfalls meine Geschwindigkeit entsprechend. Kenne ich das Gelände nicht kann ich halt auch ganz einfach nicht schnell fahren.

Der Rest ist ganz einfach hirnlose Raserei und grenzenlose Selbstüberschätzung - in meinen Augen ein Fall für die Skischule und somit ein "Anfänger"!
Für solch ein Verhalten gibt's keine Erklärung oder gar Entschuldigung.

Punkt, aus, Basta.

Jetzt verstanden?

Schöne Grüße,
Jan
Also du meinst erfahrener Skifahrer = vorausschauende Fahrweise?
 
Auch als erfahrener Skifahrer kannst du nicht mit allen Möglichkeiten rechnen, wie komisch sich manche Anfänger verhalten, und sorry aber bevor ich vor jeder Kuppe fast stehen bleibe, da kann ich Skifahren dann auch ganz lassen, weil dann macht es keinen Spaß mehr! Und im übrigen bin ich noch nie mit wem zusammengestoßen, eben weil man als erfahrener Skifahrer auch eher am Pistenrand an Leuten vorbeifährt, da man dort am besten einschätzen kann, dass die Leute in die Richtung keinen ewigen Schwung machen.
 
Waren das jetzt Skifahrer oder snowboarder???

Ich will hier keineswegs eine Grundsatzdiskussion anzetteln, sondern hätte mir einfach vorstellen können dass aufgrund des Snowboard Rennens am we diese Personen ihr Glück auf der Rennstrecke versuchen wollten, was dann leider tragisch endetet!
 
Ahja, angeblich hat keiner einen Fehler gemacht und sie haben nicht gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen. Weil: sie hatten einen Helm auf. Und der ist ja mittlerweile die einzige Sicherheitsvorschrift. *kopf->tisch*
 
Servus!

S04-Mutschler schrieb:
Waren das jetzt Skifahrer oder snowboarder???

Es waren Skifahrer. Snowboarder war offenbar eine anfängliche Fehlmeldung.

christopher91 schrieb:
Auch als erfahrener Skifahrer kannst du nicht mit allen Möglichkeiten rechnen, wie komisch sich manche Anfänger verhalten, und sorry aber bevor ich vor jeder Kuppe fast stehen bleibe, da kann ich Skifahren dann auch ganz lassen, weil dann macht es keinen Spaß mehr! Und im übrigen bin ich noch nie mit wem zusammengestoßen, eben weil man als erfahrener Skifahrer auch eher am Pistenrand an Leuten vorbeifährt, da man dort am besten einschätzen kann, dass die Leute in die Richtung keinen ewigen Schwung machen.

Doch, kannst du. Das Abbremsen vor einer Kuppe um rüberzuschauen kostet bei entsprechender Geländekenntnis teilweise nur einige Millisekunden. Das du bereits Richtung Pisteneand gehst zeigt, dass du die Sache vom Prinzip her verstanden hast. In einem unbekannten Gebiet wirst du aber auch am Rand der Piste nicht "voll Stoff" geben, oder? :wink:


burgi83 schrieb:
Also du meinst erfahrener Skifahrer = vorausschauende Fahrweise?

Im Endeffekt geht's darum. Auch, wenn es nur ein Teil vom Ganzen ist... 8)

Schöne Grüße,
Jan
 
Wenn es die Teilnehmer vom rennen gewesen wären wären schon längst die Namen in der Presse. Die Teams sind aber schon vor 15Uhr abgereist.

freerider13 hat mit seinen Aussagen vollkommen recht.

Für mich sieht es so aus als ob hier alle unglücklichen Zustände zusammen kamen.
 
Zurück
Oben