Denker schrieb:
Also ich tue mir echt schwer mir vorzustellen wie man seitlich zusammen stoßen kann und dann gegen eine gepolsterte Schneekanone fährt in der Art dass beide Beteiligten auf der Stelle tot sind.
Es muss was im Spiel gewesen sein, was die freie Richtungswahl verhindert hat.
Variante 1:
Einer fährt links auf der Piste, der andere fährt rechts auf der Piste. Vor dem Hindernis entscheidet der links Fahrende rechts am Hindernis vorbeizufahren, der rechts Fahrende entscheidet sich links am Hindernis vorbeizufahren. Vor dem Hindernis berühren sie sich, Gewicht bleibt auf dem Aussenski, Schuß geradeaus Richtung Hindernis.
Passt vom Winkel her nicht wirklich und der Mast ist ja auch nicht so breit, dass beide frontal dagegenprallen können. Die Hälfte der Masse wäre ja neben dem Masten bei einem Schulter-an-Schulter-Aufprall.
Variante 2:
Beide fahren parallel den Hang runter. Jeder bleibt auf seiner Seite. Vor dem Hindernis kommen sie sich aber so nahe, dass einer von hinten beim anderen einfädelt und statt Kurve geht es mit Schuß Richtung Hindernis mit Aufprall total mittig hintereinander.
In der Führerscheinprüfung beantwortet man die Frage "Ab welcher Aufprallgeschwindigkeit müssen Sie mit schweren oder tödlichen Verletzungen rechnen, wenn Sie keinen Sicherheitsgurt angelegt haben?" mit "(X) Ab 30 km/h".
'Mässige Geschwindigkeit' dürfte mindestens 35-40km/h sein, eher 10km/h mehr. Einen Ziehweg ohne Kurven fahren ergibt auf meinem GPS meistens 25-30km/h.
Variante 3:
Irgendwas an der Kleidung hat sich bei der Berührung verharkt und sonst weiter wie Variante 2.
Aufprall Variante 2+3:
Der Fahrer mit Kontakt zur Schneekanone hat schwere Verletzungen, aber noch keine Tödlichen (nur leichte Spuren am Helm). Die tödlichen Verletzungen kommen erst Zustande durch die weitere Masse den hinteren Fahrers. Der hintere Fahrer hat weniger schwerer Verletzungen aber Pech, weil er nicht mit dem Kopf direkt den Mast trifft, sondern vorbeischwingt und einen Knickbruch erleidet (keine Spuren am Helm).
Das mit dem Helm könnte auch andersherum sein. Keine Spuren am Helm wegen der Polsterung am Mast, leichte Spuren am hinteren Helm wegen Zusammenprall mit vorderem Helm.