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Schlechtestes Skigebiet

tobi27 schrieb:
Dann gibt es noch 6 Gebiete die ich nicht so mag (bzw. die teilweise eigentlich gut wären aber gewisse Punkte abstoßend sind):
(...)
2. Bergbahnen Gunzesried-Ofterschwang:
Völlig überlaufener Idiotenhügel, der besser ins Mittelgebirge als ins Allgäu passen würde. Pisten durchwegs langweilig und überfüllt mit unkontrollierten Anfängern. Damals noch interessant wegen der urigen Liftkette von Gunzesried hoch, inzwischen nur noch stumpfsinniges, spaßbefreites Rumgerutsche. Besser nach Bolsterlang fahren, sportlichere Abfahrten und weniger Deppen auf den Pisten.

(...)
Viele Grüße

Dazu passt ja, dass letztes Jahr vor Weinachten die drei geöffneten schnmalen Pisten bei laufendem Betrieb beschneit wurden, sodass bei jeder Kanonendurchfahrt die (Ski-)brille vereiste. Auch wenn an der Kasse darauf hingewiesen ist und man natürlich jedes Schneifenster nutzen muss - aber das ist schon eine Unart. Gerettet wurde der Tag durch beste Powderei auf der großteils unbeschneiten Märchenwiese

Vielleicht müssten wir mal eine Liste aufmachen welche Gebiete a) bei laufendem Betrieb auf die Pisten beschneien; b) bei bedeutendem Neuschnee (über ca. 10cm) nicht nochmals in der Früh wenigstens Teilbereiche walzen. Beides mE absolute Unarten, die es bspw. am zurecht gescholtenen Fellhorn/Kanzelwand m.W. so nicht gibt!
 
tmk1609 schrieb:
Die Top 10 in Sachen Kritik

1. Les Deux Alpes, Isère, Frankreich: Grund: 57% Menschenmassen; 15% Kosten
2. St. Anton am Arlberg, Tirol, Österreich Grund: 49% Überfüllung; 26% Kosten
3. Sestriere (Via Lattea), Piemont, Italien Grund: 54% Infrastruktur; 19% Überfüllung
4. Serre Chevalier, Hautes-Alpes, Frankreich
5. Saas-Fee, Wallis, Schweiz: Interessant! Grund: 40% Kosten --> ABER: 0% über Unterkunft
6. Avoriaz, Haute-Savoie, Frankreich
7. Breuil-Cervinia, Aostatal, Italien
8. Zermatt, Matterhorn Ski Paradise, Wallis, Schweiz Interessant! Grund: 58% Kosten --> ABER: kaum Beschwerden über Unterkunft
9. Ischgl, Tirol, Österreich
10. Grandvalira, Andorra
Komische Studie/Auswertung.
In der CH würde mir spontan in Saas Fee und Zermatt viel Kritik einfallen an den Unterkünften. Dort und generell in der Schweiz sind noch so abgerockte und veraltete Hotels / Wohnungen vorhanden wie in kaum einem anderen Land in den Alpen.
Weiterhin ist es komisch, dass Laax/Flims auf Platz 17 keinerlei Beschwerden bei der Infrastruktur (alte Anlagen, Flem Express, wenig und schlechte Beschneiung etc.) haben soll, während das mittlerweile durchmodernisierte Verbier recht viele Beschwerden zur Infrastruktur bekommen hat.
Naja, kann ich so nicht nachvollziehen...
 
zonk schrieb:
Keinen direkten Skibus vom Fellhorn zum Nebelhorn.Whuaat?
Klingt generell sehr abschreckend,was du da berichtest

Ich wollte es auch nicht glauben, dass es keine Linie gibt die alle 3 Oberstdorfer Teilgebiete verbindet. Oder wenigstens 2.
Aber jetzt müssten die QR Codes miterweile funktionieren, da brauch ja jeder nur noch sein Smartphone ranhalten. Total praktisch natürlich mit Ski und Stöcken in der Hand. Und eh ichs vergesse: D-Ticket gilt auf den Skibuslinien natürlich auch nicht. D.h. Tagesskifahrern wird es noch schwerer gemacht mit der Bahn anzureisen, alle rammeln mit ihren Autos hinter zum Fellhorn.

Schade eigentlich drum, denn Oberstdorf bietet für Familien günstige Unterkünfte und die kleinen Gebiete rund rum sind so schlecht nicht. Auch abseits der Piste können Nicht-Skifahrer was erleben.
 
Mt. Cervino schrieb:
tmk1609 schrieb:
Die Top 10 in Sachen Kritik

1. Les Deux Alpes, Isère, Frankreich: Grund: 57% Menschenmassen; 15% Kosten
2. St. Anton am Arlberg, Tirol, Österreich Grund: 49% Überfüllung; 26% Kosten
3. Sestriere (Via Lattea), Piemont, Italien Grund: 54% Infrastruktur; 19% Überfüllung
4. Serre Chevalier, Hautes-Alpes, Frankreich
5. Saas-Fee, Wallis, Schweiz: Interessant! Grund: 40% Kosten --> ABER: 0% über Unterkunft
6. Avoriaz, Haute-Savoie, Frankreich
7. Breuil-Cervinia, Aostatal, Italien
8. Zermatt, Matterhorn Ski Paradise, Wallis, Schweiz Interessant! Grund: 58% Kosten --> ABER: kaum Beschwerden über Unterkunft
9. Ischgl, Tirol, Österreich
10. Grandvalira, Andorra
Komische Studie/Auswertung.
In der CH würde mir spontan in Saas Fee und Zermatt viel Kritik einfallen an den Unterkünften. Dort und generell in der Schweiz sind noch so abgerockte und veraltete Hotels / Wohnungen vorhanden wie in kaum einem anderen Land in den Alpen.
Weiterhin ist es komisch, dass Laax/Flims auf Platz 17 keinerlei Beschwerden bei der Infrastruktur (alte Anlagen, Flem Express, wenig und schlechte Beschneiung etc.) haben soll, während das mittlerweile durchmodernisierte Verbier recht viele Beschwerden zur Infrastruktur bekommen hat.
Naja, kann ich so nicht nachvollziehen...

Diese Studien sind genauso hilfreich wie, dass mir Skiresort sagt, Kitzbühel ist mal wieder das beste Skigebiet der Welt. Oder war dieses Jahr doch Ischgl dran?
 
Interessante Fragestellung:
Für mich gibt es diverse Gründe die ein Skigebiet schlecht machen können. Bei vielen ist es in den letzten Jahren leider die Unternehmensstruktur und Preispolitik geworden die mich abschreckt.
Ich bin reiner Tagesskifahrer, Unterkünfte oder Apres Ski interessieren mich absolut nicht.

Im Allgäu, Vorarlberg und Tirol habe ich in den letzen 15 Jahren fast jedes Gebiet mal besucht, viele davon nur einmal weil sie nichts besonderes waren oder es mir anderswo einfach besser gefällt, einige Besuche ich nicht mehr obwohl sie mir eigentlich gefallen würden.

Hier mal meine subjektiven Flops:
1. Arlberg: Unattraktivstes Großskigebiet das ich besucht habe. Schlecht zusammengestückelt mit diversen Straßenquerungen dazwischen, damals vor gut 5 Jahren viele zu alte Lifte im Vergleich zu dem was andere in der Größe bieten und dafür auch zu teuer. Sind in keiner Saisonkarte mit dabei und generell einfach schon immer teuer.

2. Kleinwalsertal: Fasse ich einfach mal zusammen. Ich war früher liebend gern am Ifen weil es ein gemütliches Kleinskigebiet war mit einem dazu passenden Skipasspreis. Auch das Fellhorn fand ich mal ganz ok. Seit dem "Zusammenschluss", dem Wegfall der Halbtageskarte und dem Einzelskipass für jedes Teilgebiet und dem generellen Füllungsgrad komplett unattraktiv geworden.

3. Montafon: Auch das muss ich leider zusammen fassen, da es einen Grund gibt warum ich kein Gebiet hier mehr besuche, das dynamic Pricing. Die SiMo mochte ich noch nie so, da immer voll und grade das Hochjoch oft vereist. Golm und Brandnertal waren mal tolle Gebiete aber wie gesagt dynamic Pricing, da bin ich komplett raus. Intransparente Preispolitik, meist sind die Tageskartenpreise völlig absurd. Sollten irgendwann mal alle anderen mit dem Mist nachziehen, fahr ich vielleicht mal wieder hin (hoffentlich passiert das nie)

4. Sonnenkopf: War oft dort mit meiner Schwester als Anfängerin, und letzten Winter auch mal mit meiner Freundin als Anfängerin. Dafür sind ein paar Lifte ganz gut und der Preis noch akzeptabel. Außerdem gibts ein Plus für den Naturschnee. Das wars aber, denn die meisten Pisten und auch die Liftstruktur dort gefällt mir gar nicht. Ein Schlepplift ist der einzige Zulieferer vom Großteil des Gebiets, dazu habe ich letzte Saison unglaubliche 2h im Tal gewartet an der Gondel die nur mit 3,5m/s gefahren ist. Ne danke.

5. Damüls/Mellau: Einfach immer zu voll und die Anfahrt ist auch schon lästig.

6. Hintertuxer Gletscher: Keine Ahnung warum aber empfand ich einfach super langweilig. Mir kam da jede Piste gleich (steil) vor.

Favoriten: SFL, Ischgl, Gurgl, Nauders (hatte bei meinen Besuchen immer eine absolute top Pistenpräparation), Sölden (bedingt, ist für die Größe und Abwechslung zu teuer gefällt mir als Ganzes aber doch gut grade wenns nicht zu voll ist), Pitzaler Gletscher (für die größe zu teuer, dafür mit Rabattsystem wo es auch wirklich Rabatte gibt, Gastro schlecht, Zubringer nervt, aber Panorama und Pisten top und die "Talabfahrt" liebe ich total)
 
Die Frage ist auch, ob ich den Preis (Unterkunft, Skipass, Hütten) in die Bewertung des Skigebiet hinein nehme.

Der Arlberg ist für mich ein sehr geiles Skigebiet. Durch die Preise ist er für mich aber schlechter als z.B. Nassfeld.
 
3 2 1 Hate: Flachau/Wagrain war entweder zu eisig oder zu voll, Rote 8 und der Einzig wahre Spacelift ausgenommen. Kleinarl hat's seit der Verbindung nach Flachau auch hinter sich. Planai auch so ein Krebs, immer die schlechtesten Bedingungen der 4 Berge, auch wenn Haus gerne mal vor sich hinknollt. Von meiner Herbsttour das Pitztal mit Betonpisten nur für Rennkanten treibt einen auch schneller in die Hütte, als einem lieb ist und das Kaunertal mit dem Steineschlepper. Marmolada absolut eine Kandidatin, weil alle durch die abgeschalteten oberen Lifte ab dem Pass wahre Ungestüme an Hügeln zusammenschieben. Die miesesten Präparation habe ich aber in St. Cassiano und Alta Badia nach einem Temperatursturz erlebt. Ich bin noch nie einen Bullen geritten, viel schlimmer kann's nicht sein. :lol:
 
Die schlechtesten Skigebiete sind die, wo ich alleine oder mit nicht sehr sympathischen Menschen Skifahren muss, abends nicht zusammen kochen kann, es kein gutes regionales Bier/Wein/Käse/Speck etc. gibt, und ich keine Zeit habe um auch nur mal einen halben Tag zu fahren ... hat also nichts mir dem Skigebiet zu tun. Rausgehen, Skifahren, und aufhören zu motzen ... :mrgreen:
 
Ich vergaß,ein ganz wichtiges,übles Skigebiet in meinem Tagesausflugsbereich zu erwähnen: Alpbachtal. Wahnsinnig schönes Tal und erste wirklich alpine Umgebung,wenn man in die Alpen kommt,aber die Beschäftigungsabfahrten sind einfach viel zu kurz,,die Talabfahrten auch eher nix,bzw existieren gar nicht.Und es ist teils derart voll,dass sich Kitz und skiwelt dabei vorkommen müssen wie einsame archipel aber zum wandern ist es mega
 
Für mich gibt es nicht DAS schlechteste Skigebiet, weil ich eigentlich überall schöne Momente bis jetzt gehabt habe.

Was ich aber nicht mag, ist, wenn ich mich als Gast/Kunde verar***t vorkomme.

So z.B. heuer im April in der Nachsaison an einem Freitag in Haus passiert.
Kaibling 6er schon im Sommerschlaf und Kaiblinggrat hat wieder mal nicht funktioniert. Kann ja passieren, aber wenn da überhaupt keine Info von der Liftgesellschaft unten in der Talstation der Gondel kommt, dann passt das nicht.

Oder wenn z.B. in Flachau auf der Flachauer Seite in der Früh die Präparierung pipifein ist und sich die Wagrainer auf der anderen Seite wieder mal nix gesch*ssen haben und wenig bis gar nix gemacht haben. Das regt mich extrem auf.

Aber zum Abschluss sei gesagt, dass ich in beiden genannten Gebieten auch letzte Saison wieder traumhafte Tagerl gehabt habe!

lg, da TMK
 
Interessantes Thema.
Wobei die Triggerpunkte natürlich bei Jedem anders liegen.

nagelneue Schi ausgetauscht, einmal umgemäht worden, bestohlen worden, ein paar mal echt schlechtes Essen bekommen,
auch natürlich schon sehr lang an Liften angestanden, mal mies präpariert, Chaos am Morgen an Kasse, wegen Steinen Schi geschrottet,
eine dreiviertel Stunde in voller Gondel festgesteckt, usw...wenn ich noch nachdenke, käme da noch mehr...

Macht jetzt aber kein Gebiet "schlecht".
Fehler passieren und unangenehme Menschen gibt es überall mal.

Wenn ich aber sehe, daß vorsätzlich Aktionen gesetzt werden die ich nicht mag, dann fahr ich halt nicht mehr hin.

Ich hab da zwei Themen:
-dauerhaft schlechte oder unzureichende Präparierung
über die Jahre kriegt man ja schon ein Gefühl was bei jeweiligem Wetter, Jahreszeit oder Schneelage machbar ist
Und da gibt es eben ein paar Gebiete, die für mich im Laufe der Zeit durchgefallen sind.

-schlitzohrige Preispolitik
bin fast ausschlißlich Tagesschifahrer mit Saisonkarte
Trotzdem meide ich eher Gebiete mit dynamischen Preisen. Will sowas nicht unterstützen.

und da spielt für mich zumindest auch die neue Unsitte mit den Parkgebühren mit hinein
Wenn ich eine Dienstleistung in Anspruch nehme und dieser Dienstleister verfügt über einen Parkplatz,
dann fühl ich mich schon etwas gefrotzelt, wenn ich dann einen Parkautomaten sehe.
Leider hat da ja auch SFL, was ich ja eigentlich gern mochte, damit angefangen :( .

meine 10 Cent zu dem Thema
 
Einfaches Beispiel: Die Zaunkönigaktion an der Sasslong qualifiziert den Berg total als mieses Skigebiet. Aber als ich dort war hatte ich einen so geilen Skitag, es war mir egal.
Ansonsten stimme ich zu: Nicht via Skipass erstattete Parkgebühren hemmen den Spaßfaktor.
 
Fùr mich spielt nicht der Preis eine Rolle das ist mittlerweile eh überall überzogen.
Meist ist es der Gesamteindruck.wie ich auch beschrieben habe.wenn es wie in Bormio oder Oberjoch alles an einem Hang ist mit dem gleichen Blick und untereinander mehr als ähnlichen pisten,frag ich mich,wozu überhaupt mehr als ein Lift und Piste nötig ist.das macht es zu einem schlechten Skigebiet.Alles andere ist Politik der betreiber.überfùllung,falsche Bahnen an best stellen.also mir ist Abwechslungsreichtum und Landschaft besonders wichtig
 
Als ich das Topicthema gelesen habe, dachte ich mir zuerst, das hat eigentlich wenig Potential, weil ja jeder sein eigenes Erlebnis mit Skigebieten hat und es wenig Möglichkeiten gibt, Vergleiche zu ziehen.

Aber:
Wenn man schon viele Skigebiete in den Alpen besucht hat, kann man durchaus einen gewissen Vergleich ziehen und ich habe mich da ja bereits im Jahr 2024 festgelegt: Es ist definitiv Via Lattea - Sestriere. Nicht nur habe ich mir dort bei meinem letzten Besuch den Ski kaputt gemacht - das Verbindungen zwischen den Gebieten sind einfach dermaßen schlecht, sie sind eigentlich fast nicht existent. Dazu ist die Infrastruktur sehr in die Jahre gekommen, hochwertige Skiberge sind nicht mehr erschlossen und manche Pisten werden trotz vorhandener Beschneiung nicht mal in der Hochsaison geöffnet.

Anhang anzeigen 275776
 
Jerzy schrieb:
Einfaches Beispiel: Die Zaunkönigaktion an der Sasslong qualifiziert den Berg total als mieses Skigebiet.

Magst Du das einmal erläutern?! Bei Google finde ich mit meinen Eingaben leider nichts dazu.


Bei mir war es (allerdings einmaliger Urlaub Weihnachten 1997/98, also nicht gerade gestern :wink: ) das Gebiet von Mayrhofen im Zillertal. Die Pisten waren den gesamten Urlaub m.E. in einem schlechten Zustand. Morgens total vereist und ab Mittag hatte man Hügel. die so groß waren, dass im Sauerland jeder einen eigenen Namen bekommen hätte. Die damaligen Pisten fand ich auch nicht so richtig ansprechend und die fehlende Talabfahrt macht für mich auch Minuspunkte.
Hinzu kam für mich dann auch noch die Klientel zu Weihnachten. Viele Skandinavier und Holländer, die sich nach übermäßigen Genuss von Alkohol einfach nur daneben benahmen (Beispiele: Mit vollen BierGLÄSERN in der Hand die Piste runter gefahren - beim Runterfahren mit der Gondel mit alle Mann auf eine Seite um extreme Schieflage zu erzeugen - Mitten auf die Piste übergeben etc.). Versteht mich nicht falsch. Ich bin kein Heiliger und eher Genussskifahrer. Ein gewisser Alkoholkonsum ist bei mir beim Skifahren auch durchaus normal und in jüngeren Jahren kam zum Ende des Tages hin auch schonmal mehr vor. Aber mit Gläsern (die ja nun bei einem Sturz kaputt gehen können und dann in Form von Scherben andere gefährden) die Piste runter oder Blödsinn mit Gondeln/Liften anstellen oder andere Sachen, die durchaus gefährlich werden könnten, habe ich nie veranstaltet.
 
Teddy75 schrieb:
...ab Mittag hatte man Hügel. die so groß waren, dass im Sauerland jeder einen eigenen Namen bekommen hätte.

Der ist gut :lach:
Ich war auch nur wenige Tage in Mayrhofen. Entweder Pisten wie von dir beschrieben und/oder - wenn auch nicht ganz so schlimm - nerviges Publikum.
 
Noch eins: diesmal in Sachen Service und Frechheit,nicht unbedingt wegen der eigentlichen Attraktivität des Gebiets: Obergurgl.
Vor rund 10 Jahren zum Ende der Saison da gewesen. Ollen Skipasspreis bezahlt,alle Lifte als geöffnet angegeben.aber offen war nur der hochgurgl bereich.in Obergurgl warnur Festkogel offen und man hat es wohl auch nicht für nötig gehalten,die oberen Pisten zu präparieren .also wirklich tiefschnee war das.wie kommt man dazu?.
Auf Anfrage bei der Talstation würde ich nur angepampt,dass das doch normal sei und man sich nicht so anstellen solle
 
Sehr schönes Thema. Hier jetzt nur meine Liste der dislikes:

1.) Portes du Soleil (März 2025): ich kenne kein anderes Skigebiet, wo es so viele Ziehwege und Querfahrten mit dem Lift gibt (Kitzbühel?). Manchmal geht die Lifttrasse sogar bergab. Außerdem war das Gebiet selbst Anfang März total überfüllt, sehr viele Anfänger unterwegs. Manchmal endet eine Piste plötzlich in einer Sackgasse, die Systematik der Pistennamen ist sehr unübersichtlich. Eigentlich hat man den ganzen Tag den Pistenplan in der Hand, wenn man sich nicht auskennt.

2.) Espace Diamant (März 2025): schon die Aufteilung in die zwei Zonen halte ich für ärgerlich. Auch hier sind die Verbindungen wenig durchdacht, Lifte fahren oft schräg zum Hang, dadurch viele Ziehwege und wenig Höhenmeter. Schlechte Beschneiung, uralte Liftanlagen, schlechte Anbindung an ÖPNV.

3.) Sestriere - ViaLattea (März 2023): die Verbindung der einzelnen Täler in der Skischaukel sind sehr schlecht, Pisten sind ohne ersichtlichen Grund geschlossen. Wirklich gefallen hat mir eigentlich nur der Bereich um Oulx. Es war im März 2023 sehr voll, sehr viele Idioten unterwegs, die nicht wissen, wie man sich am Berg verhält, kein Spirit. Hat mich eher an ein Vergnügungspark aus dem 70ern erinnert, das Tivoli der Alpen.

4.) Mürren (Januar 2012): war zum Inferno-Rennen da und deswegen ja eigentlich legendär. Aber die Erschließung durch die Lifte ist irgendwie verkorkst. Es gibt keine sinnvolle Verbindung der Lifte, gefühlt wurde da einfach mal zu jedem Gipfel was hoch gezogen, ohne an eine mögliche Skipiste zu denken. Wiederholungsfahrten sind mir zu kurz. Das kann auch der sensationelle Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau nicht wettmachen.

5.) Zermatt (März 2020): Hier trifft man häufig auf ein typisch Schweizer Phänomen, dass der eine Lift einige Meter unterhalb des nächsten Liftes endet und man dann bergauf laufen muss, Beispiel Trockener Steg. Nicht schlimm aber doof. Die Talabfahrten sind komisch und bei vielen schönen Hängen fehlt die Präparierung. Ich habe ja nichts gegen Buckelpisten, bei den Liftpreisen kann man aber etwas mehr erwarten. Wirklich gute Piste mit schneller Wiederholung war nur an der Oberen Nationale möglich. Insgesamt alles zu teuer, Unterkunft, Essen, Liftpreise. Da schaue ich mir das Matterhorn lieber auf Bildern an.

6.) Verbier (März 2023): Also ich bin ja wirklich ein großer Fan von Buckelpisten. Wie hier aber wichtige Verbindungen zwischen den Skigebieten einfach nicht präpariert werden, ist schon Schluderei. "Sollen die Anfänger halt mit der Gondel abfahren." Klar gibt es da auch tolle Routen, aber von Verbier sollte man schon nach Siviez kommen, ohne Experte zu sein. Es war ein schlechter Winter, aber in keinem Skigebiet habe ich so viele Steine auf der Piste gesehen wie dort. Irgendwie wirkte das alles etwas lustlos.
 
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