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Schlechtestes Skigebiet

Kreon100 schrieb:
Hatte lange Begründung zu meiner Liste geschrieben, die ist wegen "time-out" dann verloren gegangen

Egal auf welcher Website man schreibt: Längere Texte einfach in Word, OneNote, Notizen o.ä. tippen. Dann ist man vor solchen Ausfällen besser geschützt.
 
1. Glacier 3000: Da braucht es nur einen leichten Windhauch zu geben, und das ganze Gebiet wird für den ganzen Tag oder gleich mehrere Tage geschlossen, während in allen umliegenden Orten nahezu windstill ist. Lächerlicherweise sind die PBs dann sogar für Fußgänger geöffnet, nur für Skifahrer ist der Wind zu stark.
2. Zermatt: Macht einen ähnlichen Quark beim KMH, wo auch Fußgänger offenbar mehr Wind vertragen als Skifahrer. Und die 3S KMH-Testa Grigia ist natürlich auch dann nicht für Talfahrten mit Skipass erlaubt.
3. Saas-Fee: Gleich zweifach, zum einen weil sie der Meinung sind, Mittags braucht keiner einen Bus in den Ort, und zum anderen, weil sie oftmals nach Neuschnee das gesamte Gebiet tagelang schließen, was die anderen Gebiete der Region viel schneller schaffen.
4. Schlossalm-Stubnerkogel: Wegen der alpenweit frühesten Schließung der meisten Lifte, um 15:30 Uhr. Und dann auch noch mit fadenscheinigen Begründungen, wie dass es dort besonders dunkel sei, eigentlich ist das näher an ner Verschwörungstheorie.
5. Cortina: Meiner Meinung nach stark überbewertet in Bezug auf alle Pisten im gesamten Gebiet, auch die Lagazuoi-Capanna Alpina-Piste weit weniger toll als behauptet wird, und die Verbindungs-EUB wird auf quälend langsame Geschwindigkeiten gestellt.

Besondere Erwähnung auch für:
-Obergurgl wegen der langsamen Geschwindigkeit der Verbindungs-EUB und den Vorderer-Wurmkogl-Schleppern, waren die überhaupt jemals in Betrieb seit 2020?
-4V weil die Piste Chassoure-Tortin präpariert gehört.
-Die Vialattea kann man sicher sehr berechtigt nennen, wobei ich finde, dass die wenigstens transparent auf ihrer Webseite schreiben, welche Lifte wann laufen und der Skipass relativ günstig ist, und sie massiv mehr Beschneiung bräuchten, dafür wird wohl zu wenig Geld da sein.
-Arlberg und Madonna di Campiglio wegen der Limitierung der Besucherzahlen, da ich eine Limitierung für völlig inakzeptabel halte, da gibt es keine Rechtfertigung.
 
zonk schrieb:
Noch eins: diesmal in Sachen Service und Frechheit,nicht unbedingt wegen der eigentlichen Attraktivität des Gebiets: Obergurgl.
Vor rund 10 Jahren zum Ende der Saison da gewesen. Ollen Skipasspreis bezahlt,alle Lifte als geöffnet angegeben.aber offen war nur der hochgurgl bereich.in

Dem kann ich mich anschließen: Während Corona (2021 oder 2022) zum pre-Opening da gewesen. Das war Sa/So eine Woche vor offizieller Öffnung. Ticket am Sonntag an der Bahn in Pill gekauft (war "nur" 25 oder 30€). Danach festgestellt, dass die Hochgurgl Bahn nicht lief. Skigebiet angeblich wegen Sturm/Wetter geschlossen. Rückerstattung wurde natürlich mit Verweis auf die AGB abgelehnt.

Selbst auf schriftliche Beschwerde später keine Einsicht. Statt Rückerstattung hätten wir auch einen Gutschein für ein Tagesticket irgendwann in der gleichen Saison akzeptiert - Njet. Seitdem war ich nich mehr in Gurgl...
 
Mein Downlight-Skigebiet Number One ist Silvretta Montafon. Notorisch überlaufen, schlechte Pistenpräparierunng, gefühlt nur große Selbstbedienungsrestaurants, Pistenarchitektur nicht nach meinem Geschmack, und und und. Nun auch noch dynamic Pricing. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich auf der Autobahn in Bludenz am Stau Richtung Montafon vorbei fahre.
 
Kreon100 schrieb:
Sehr schönes Thema. Hier jetzt nur meine Liste der dislikes:

5.) Zermatt (März 2020): Hier trifft man häufig auf ein typisch Schweizer Phänomen, dass der eine Lift einige Meter unterhalb des nächsten Liftes endet und man dann bergauf laufen muss, Beispiel Trockener Steg. Nicht schlimm aber doof. Die Talabfahrten sind komisch und bei vielen schönen Hängen fehlt die Präparierung. Ich habe ja nichts gegen Buckelpisten, bei den Liftpreisen kann man aber etwas mehr erwarten. Wirklich gute Piste mit schneller Wiederholung war nur an der Oberen Nationale möglich. Insgesamt alles zu teuer, Unterkunft, Essen, Liftpreise. Da schaue ich mir das Matterhorn lieber auf Bildern an.

6.) Verbier (März 2023): Also ich bin ja wirklich ein großer Fan von Buckelpisten. Wie hier aber wichtige Verbindungen zwischen den Skigebieten einfach nicht präpariert werden, ist schon Schluderei. "Sollen die Anfänger halt mit der Gondel abfahren." Klar gibt es da auch tolle Routen, aber von Verbier sollte man schon nach Siviez kommen, ohne Experte zu sein. Es war ein schlechter Winter, aber in keinem Skigebiet habe ich so viele Steine auf der Piste gesehen wie dort. Irgendwie wirkte das alles etwas lustlos.

Schon spannend, wie unterschiedlich man Gebiete wahrnimmt.
Zermatt und Verbier sind für mich auf jeden Fall immer in den Top10 Skigebieten weltweit. Gerade Verbier gefällt mir auf Grund dessen, was du kritisierst. Eine Verbindung mit reiner Buckelpiste finde ich einfach genial.
Aber jeder hat da eine andere Wahrnehmung.
 
Arlbergfan schrieb:
Kreon100 schrieb:
Sehr schönes Thema. Hier jetzt nur meine Liste der dislikes:

5.) Zermatt (März 2020): Hier trifft man häufig auf ein typisch Schweizer Phänomen, dass der eine Lift einige Meter unterhalb des nächsten Liftes endet und man dann bergauf laufen muss, Beispiel Trockener Steg. Nicht schlimm aber doof. Die Talabfahrten sind komisch und bei vielen schönen Hängen fehlt die Präparierung. Ich habe ja nichts gegen Buckelpisten, bei den Liftpreisen kann man aber etwas mehr erwarten. Wirklich gute Piste mit schneller Wiederholung war nur an der Oberen Nationale möglich. Insgesamt alles zu teuer, Unterkunft, Essen, Liftpreise. Da schaue ich mir das Matterhorn lieber auf Bildern an.

6.) Verbier (März 2023): Also ich bin ja wirklich ein großer Fan von Buckelpisten. Wie hier aber wichtige Verbindungen zwischen den Skigebieten einfach nicht präpariert werden, ist schon Schluderei. "Sollen die Anfänger halt mit der Gondel abfahren." Klar gibt es da auch tolle Routen, aber von Verbier sollte man schon nach Siviez kommen, ohne Experte zu sein. Es war ein schlechter Winter, aber in keinem Skigebiet habe ich so viele Steine auf der Piste gesehen wie dort. Irgendwie wirkte das alles etwas lustlos.

Schon spannend, wie unterschiedlich man Gebiete wahrnimmt.
Zermatt und Verbier sind für mich auf jeden Fall immer in den Top10 Skigebieten weltweit. Gerade Verbier gefällt mir auf Grund dessen, was du kritisierst. Eine Verbindung mit reiner Buckelpiste finde ich einfach genial.
Aber jeder hat da eine andere Wahrnehmung.

Ich habe damit auch keine Probleme, aber meine Frau z.B. schon, die würde da nicht jeden Tag runter wollen. Man kann ja auch trotzdem mal zwei oder vier Bahnen präparieren. Der Hang ist ja breit genug. Ich sehe da eher Faulheit der Bergbahn als Attraktion.
 
Ich sehe es eher als gelungene Möglichkeit, mit meinen Skikollegen das Skigebiet zu besuchen und andere Gebiete für gemeinsame Ausfahrten zu besuchen. Es muss nicht immer für alle jedes Skigebiet in seiner vollen Größe fahrbar sein. :wink:
 
Verbier/4 Vallées kann ich auch nicht nachvollziehen.
Die Buckepisten sind doch gerade das Besondere dort und das Alleinstellungsmerkmal.
Wenn man aber nur präparierte Piste fahren will, findet man dort aber immer noch mehr Pistenkilometer als in den meisten anderen Gebieten der Alpen.
Und wenn man eben mal von Verbier nach Siviez/Nendaz/Veysonnaz fahren möchte (was sich auf jeden Fall lohnt) und keine Buckelpiste fahren will/kann, dann muss man halt einmal am Tag eine Gondel bergab benützen...
Das tut einem doch keinen Abbruch.
 
Ja, ist halt subjektiv, wenn Euch die präparierten Pisten um Fontanet und Attelas reichen, dann ist ja gut, mir eben nicht. Ich verstehe auch nicht, was dagegen spricht, da zwei Bahnen nach Siviez zu walzen, wie das ja am Mont Fort auch gemacht wird. Wer das Abenteuer sucht, kann ja trotzdem am Rand in der Buckelpiste fahren. In Tignes wird das z.B. auch gemacht. Mir war das Gebiet um La Chaux und Fontanet auch wieder zu verkorkst, ebenso in Thyon.
 
Für mich:

Laax. Beste Schneeverhältnisse, aber das halbe Gebiet gesperrt. Grund auf Nachfrage: nächste Woche sind Schulferien, da wollen wir die Pisten schonen. Vollpreis wurde natürlich kassiert.

Avoriaz. Ewige Wartezeiten an den Liften ums Dorf rum, bis zu 40 min. Dazu voll mit besoffenen Briten die finden gut skifahren heißt schnell skifahren. Kontrolle nebensächlich.
 
loennermo schrieb:
Dem kann ich mich anschließen: Während Corona (2021 oder 2022) zum pre-Opening da gewesen. Das war Sa/So eine Woche vor offizieller Öffnung. Ticket am Sonntag an der Bahn in Pill gekauft (war "nur" 25 oder 30€). Danach festgestellt, dass die Hochgurgl Bahn nicht lief. Skigebiet angeblich wegen Sturm/Wetter geschlossen. Rückerstattung wurde natürlich mit Verweis auf die AGB abgelehnt.
Wie bitte?
Hab ich das richtig verstanden: die haben Sonntag früh Tagesskipässe für eben diesen Sonntag in der Talstation Pill verkauft, während die Bahn im gleichen Gebäude gar nicht fuhr?! Wohlgemerkt der einzige Zubringer.
 
Kreon100 schrieb:
5.) Zermatt (März 2020): Hier trifft man häufig auf ein typisch Schweizer Phänomen, dass der eine Lift einige Meter unterhalb des nächsten Liftes endet und man dann bergauf laufen muss, Beispiel Trockener Steg. Nicht schlimm aber doof. Die Talabfahrten sind komisch und bei vielen schönen Hängen fehlt die Präparierung. Ich habe ja nichts gegen Buckelpisten, bei den Liftpreisen kann man aber etwas mehr erwarten. Wirklich gute Piste mit schneller Wiederholung war nur an der Oberen Nationale möglich. Insgesamt alles zu teuer, Unterkunft, Essen, Liftpreise. Da schaue ich mir das Matterhorn lieber auf Bildern an.

Zumindest in Teilen nachvollziehbar. Dann müsste die italienische Seite aber voll deinen Geschmack treffen, oder?
 
Meine schlechteste Erfahrung bisher dürfte am Spitzingsee gewesen sein (letztes Jahr)
- Schnee war ab Talstation Osthanglift eine Tragödie (gut, für das Wetter des Winters können die Betreiber nichts, aber andere Gebiete bekamen das in der Vergangenheit auch hin - bzw. bei der Suttenbahn war es besser, obwohl tiefer und in sonnigerer Lage).
- Abfahrten Stümpflingseite teils sehr eng (war da überrascht) und daher völlig überlaufen, vor allem im unteren Bereich muss man schon sehr aufpassen, wenn man in mittlerem Tempo unterwegs ist, weil so viel los ist.
- Technischer Defekt an der Stümpflingbahn (gut, das wird denke ich nicht so oft vorkommen, zumindest hoffe ich das - andererseits hat die Bahn die meisten Betriebsstunden im Gebiet und nun auch schon 20 Jahre auf dem Buckel)
- Handynetz nicht vorhanden, was die Kommunikation und Koordination der Gruppe fürs Mittagessen unmöglich machte)
- Die interessanten Abfahrten (und auch Liftanlagen) sind für den Skibetrieb stillgelegt.
 
judyclt schrieb:
Kreon100 schrieb:
5.) Zermatt (März 2020): Hier trifft man häufig auf ein typisch Schweizer Phänomen, dass der eine Lift einige Meter unterhalb des nächsten Liftes endet und man dann bergauf laufen muss, Beispiel Trockener Steg. Nicht schlimm aber doof. Die Talabfahrten sind komisch und bei vielen schönen Hängen fehlt die Präparierung. Ich habe ja nichts gegen Buckelpisten, bei den Liftpreisen kann man aber etwas mehr erwarten. Wirklich gute Piste mit schneller Wiederholung war nur an der Oberen Nationale möglich. Insgesamt alles zu teuer, Unterkunft, Essen, Liftpreise. Da schaue ich mir das Matterhorn lieber auf Bildern an.

Zumindest in Teilen nachvollziehbar. Dann müsste die italienische Seite aber voll deinen Geschmack treffen, oder?

Das stimmt, aber da kenne ich eben woanders auch noch bessere Gebiete.
 
kauer_steel schrieb:
Kreon100 schrieb:
Wer das Abenteuer sucht, kann ja trotzdem am Rand in der Buckelpiste fahren.
Eine Buckelpiste bzw. Route fühlt sich aber einfach geiler an, wenn weit und breit keine präparierte Alternative ist. Sonst ist es ja kein Abenteuer. Ich geh ja auch nicht im Stadtpark biwakieren ;)

Naja, bei Chassoure-Tortin ist das doch wirklich Quatsch, weil der flache Bereich sowieso präpariert ist.

Und Buckelpisten sind schon gut und haben ihren Platz, aber doch nicht als Skigebietsverbindung, für gute Skifahrer ist das einfach nur nervig weils unnötig lange braucht von A nach B zu kommen, aber für weniger gute Skifahrer ein echtes Problem, zumal es in den 4V definitiv noch genug Buckelpisten gibt wenn man Chassoure-Tortin 4 Bullyspuren breit präparieren würde und idealerweise den Mont Fort auch.
 
Sehr lustig, wie unterschiedlich die einzelnen Wahrnehmungen teils sind:

Ich persönlich halte den Arlberg wegen seiner Varianten-Möglichkeiten und Zermatt (abgesehen vom Preisniveau) für mit die schönsten Skigebiete.

Meine schlechtester Ski-"Orte" sind
- Oberstdorf
- Davos (viel zu zerrissene Kleinskigebiete)
 
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