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Schneeberger Bergbahnen

Jup mit dem Nylonfaden fliegen die Legofiguren durch die Luft :-)
 
Mittlerweile laufen die letzten arbeiten um die Anlagen, auch ohne mich, die nächsten Jahre funktionsfähig zu halten.
Am ESL Hochschneeberg/Gschwandtlift wurde Stütze 2 getauscht, damit das Gras nicht jede Woche geschnitten werden muss
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Wechsellast RoBa ist zwar jetzt eigentlich nicht mehr nötig, bleibt aber weils einfach dazu gehört.

Auch an der Normalschanze tut sich was, dort werden aktuell letzte Betonarbeiten erledigt, bevor nächste Woche noch die Verkabelung ansteht.
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Die Talstation des ESL Hochschneeberg ist wohl noch die größte Baustelle, dort werden Kassenbereich und Bahnsteig neu gemacht und außerdem macht die Betonstation bissel Probleme...
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...In den letzten knapp 4 Jahren hat der Zahn der Zeit bissel am Betondach genagt. Mittlerweile sind viele Risse drin.
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Die Oberseite, wo sich schon seit einigen Jahren risse bilden hatte ich bereits vorm letzten Winter mit Silikon eingeschmiert und vor allem die Risse zu gemacht, damit dort kein Wasser rein kan.
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Da das anscheinend recht gut funktioniert werd ich das wohl auf der Unterseite auch noch machen müssen, in der Hoffnung die hält dann noch paar Jahre!
 
Unterseite auch? Hmm, ich weiß ja nicht. Sollte Feuchtigkeit irgendwo eindringen kann die dann ja nicht unten ausdringen.
Im Winter wenn es friert könnte dann das Wasser zu Eis werden und den Beton sprengen.


Was sind den das für LED Strahler auf den Stützen?
 
Mein Tip: Den Beton entweder mit Epohidharz versiegeln (teure aber dauerhafte Lösung) oder von Zeit zu Zeit mit Sprühkleber behandeln. Zumindest die Epoxidmethode macht gerade kleine Betonformteile wie diese Stationen mechanisch sehr stabil und dauerhaft. Das ist zu Anfang flüssig wie öl, zieht in die ganzen Poren und Risse ein und bildet nach dem Aushärten eine wunderbar stabile Verbindung. Es kann halt sein dass die Stationen dann beim Abriss gesprengt werden müssen ;D ;D Silikon ist halt so eine Sache. Das bleibt bloß an der Oberfläche, zieht nicht in die Ecken und wird deshalb zb im Winter von Wasser unterwandert. Ist halt auch eine optische Frage ob man mit dem Geschmiere leben will :lach:
 
Ram-Brand schrieb:
Was sind den das für LED Strahler auf den Stützen?
Falls Du welche suchst könnt ich Dir diese empfehlen die ein britischer Ebayer im 3D - Druck fertigt. Eigentlich im Maßstab 1:24 aber auch sehr gut passsend zu 1:32er Anlagen. Ansprechende Optik und in warmweiß auch sehr schöner Beleuchtungseffekt, lieferbar ais Einzelspot oder Viererblock auf Messingrohrmast - passende Vorwiderstände für Betrieb an 12 V werden mitgeliefert.

http://www.ebay.at/itm/1-24th-Scale-Fairground-Model-Ride-LED-Flood-Light-High-Detail-10-Colour-Choice/360466784516

http://www.ebay.at/itm/1-24th-Scale-Fairground-Model-Ride-LED-Flood-Lights-X4-on-Pole-High-Detail/291783478173

Bilder sind von Kollegen Max Sigl´s Anlagenberg der mit diesen Spots ausgerüstet wurde; bei Max werden die nur mit einem größeren 10 V Trafo versorgt weil ich gerade keinen 12 - Volter lagernd hatte sprich normalerweise leuchten die sogar noch ne Spur heller:

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Ich hab diese hier verwendet. Sind zwar bissel groß, aber für Nachtski-flutlichtstrahler gehn die schon noch.

Spezialwidde schrieb:
Das ist zu Anfang flüssig wie öl, zieht in die ganzen Poren und Risse ein und bildet nach dem Aushärten eine wunderbar stabile Verbindung.
Das klingt super und vom preis wäre das, was ich jetzt beim schnell googlen gesehen hab, auch noch ganz ok, nur ob das jetzt noch in die Risse einzieht is halt die frage, weil ichs ja von unten auftragen muss... Nicht, dass das wie Ram-Brand gesagt hat nur die "oberfläche" versiegelt und dann da Feuchtigkeit drin bleibt. Deshalb werd ich das mit dem Silikon auf jeden Fall lassen...
 
Laut meiner Erfahrung geht das prima weil Risse das Harz quasi in Kapillarwirkung regelrecht einsaugen. Ich würde eben einen sehr saugfähigen Pinsel damit tränken und mehrmals von unten großzügig damit betupfen. einfach warten bis alles eingezogen ist und gegebenenfalls mehrmals wiederholen. Das geht wirklich bis ins Herz der Konstruktion :wink: Ich meine dein Silikon kannst du wohl lassen aber so könntest du wenigstens weiterem Zerfall wirkungsvoll vorbeugen.
 
Wär ja auch die Möglichkeit die Station vorsichtig auszugraben und für die Behandlung auf den Kopf zu stellen damit das Epoxyharz möglichst tief versiegelt.
 
Ja, ich habe das bei Holz an den Schnittkanten gemacht. Nur leider konnte dann die Feuchtigkeit die im Holz war auch nicht richtig entweichen. So ist das Holz noch schneller vergammelt.
 
Ram-Brand schrieb:
Ja, ich habe das bei Holz an den Schnittkanten gemacht. Nur leider konnte dann die Feuchtigkeit die im Holz war auch nicht richtig entweichen. So ist das Holz noch schneller vergammelt.
Bei Beton sollte das aber kein Problem sein :wink: Holz muß man vollständig versiegeln oder man lässt es gleich sein. Zum Vergammeln ist Sauerstoff notwendig. Wenn man den fernhält passiert nichts.
 
Ram-Brand schrieb:
Ja, ich habe das bei Holz an den Schnittkanten gemacht. Nur leider konnte dann die Feuchtigkeit die im Holz war auch nicht richtig entweichen. So ist das Holz noch schneller vergammelt.
Die einzige Möglichkeit Holz dauerhaft zu konservieren ist die Vakuummethode sprich das Teil in eine Wanne mit Lack einlegen, beschweren damit es nicht aufschwimmt. Dann das ganze in einen Kessel den man ne Stunde lang evakuiert und dann eine weitere Stunde wieder mit Luftdruck beaufschlagt damit zuerst jedwede Luft aus dem Holz gesaugt und dann der Lack reingepreßt wird.
 
Petz schrieb:
Wär ja auch die Möglichkeit die Station vorsichtig auszugraben und für die Behandlung auf den Kopf zu stellen damit das Epoxyharz möglichst tief versiegelt.

Ausgraben wäre in dem Fall eher raus pickern, denn der Bahnsteig ist ja betoniert und somit sogar mit der Parallelanlage verbunden. Von daher lass ich das ehrlich gesagt lieber, denn bei meinem Glück, da geh ich jede wette ein, hau ich die Station gleich klar... :lach:

Übrigens hat es gesten, als ich ein Video von der Schneebergbahn mit den neuen 10er Kabinen machen wollte, Stütze 1 (Niederhalter) aus der JC Plastik Grundplatte gerissen :naja: Da die aber eh noch eine neue Talstation bekommt ist das halb so wild.
 

Natürlich auch 2018 wieder mit dabei, die Schneeberger Bergbahnen beim V. Modellskicup 2018

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es hatte sich ja angedeutet, nach der Wintersaison wars dann so weit; das Dach der Talstation Hochschneeberg musste neu gemacht werden. Das Neue Betondach wird nun angeschraubt sein, hat den Vorteil, dass ich nicht die ganze Station auspickern musste und vor allem kann man jetzt das Dach einfach tauschen, wenn es in paar Jahren wieder mal fertig sein sollte. Die Anlage ist jetzt 5 Jahre alt, wenn das neue Dach genau solang hält wär das absolut ok.
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Da ich das Dach eh einmal unten hatte, entschloss ich mich dazu auch gleich das Lager der Umlenkscheibe zu tauschen. Da Rieselte es schon seit längerer Zeit vom Betondach runter ins Lager.

Das neue war als ich wieder weg musste noch nicht trocken, wenn ich in einer Woche wieder in der Heimat bin werde ich es montieren.
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Mittlerweile hat die Sommersaison in Schneeberg begonnen, die doch etwas umfangreicheren Wartungsarbeiten in diesem Jahr mit neuem Dach TS, Seilscheibenlagerung TS und Getriebeüberholung beendet.
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Auch am Berg musste ich die Ladschaft etwas anpassen, über den Winter war der Hang doch etwas abgerutscht.
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Schön zu sehen das die Großbaustelle erfolgreich beendet wurde. Wenn mich meine alten Gucker nicht trügen erkenne ich aber die Notwendigkeit Dir beim nächsten Treff eine Auswahl M3er - Niroschrauben für manche Robas mitzubringen denn da sieht´s teilweise ziemlich bräunlich aus... :tongue: ;D
 
ja, der verzinkte mist läuft so langsam mehr und mehr an... Eigentlich wollt ich die Robas an den beiden Wopfner ESL's ja komplett tauschen, aber da daraus jetzt leider doch nix wird werd ich da im Herbst wohl mal was machen müssen.
 
Mal wieder ein kleines Update aus Schneeberg;
Leider hat sich bereits am Anfang der Sommersaison das Getriebe der Sesselbahn Hochschneeberg verabschiedet, notdürftiges Flicken war leider nicht möglich. Grund war mit ziemlicher Sicherheit die schwere Umlenkscheibe, eine 180mm Gussrolle die ich mal von Kollegen Salvi bekommen hatte und eigentlich für einen Fahrstuhl gedacht war...
Nun gibt es also ein neues Getriebe und dank Steven (Felsachtal) eine neue, viel leichtere Scheibe. Vielleicht komm ich am WE dazu alles wieder zu montieren.
Genug Zeit war somit an ein paar Wochenenden im Sommer die bereits von Petz bemängelten Robas in Angriff zu nehmen, der Sommerbetrieb war durch den Schaden ohnehin gelaufen.
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Alle schrauben und Muttern wurden getauscht, die rollen gut gefettet und zusätzlich hab ich überall noch paar Schnorrscheiben mit eingesetzt, mal schauen, vielleicht verlängern die den Wartungsintervall etwas...

Eine weitere Baustelle hab ich dann noch am Gschwandlift aufgemacht, denn der sah mir diesen Sommer auch nicht so aus, als würde der noch paar Jahre problemlos laufen, aktuell laufen die Bauarbeiten für die Ersatzanlage, wird wieder ein 1-CLF.
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Neue Trasse wird etwas versetzt laufen
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Betonarbeiten, unter der Station wird eine neue Trafo/Verteilerstation entstehen
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Maxi.esb schrieb:
Alle schrauben und Muttern wurden getauscht, die rollen gut gefettet und zusätzlich hab ich überall noch paar Schnorrscheiben mit eingesetzt,
Sorry aber jetzt muss ich mal ganz blöd fragen: Was sind denn bitte Schnorrscheiben?
 
Schnorrscheiben sind sicherungsscheiben, die verhindern sollen, dass sich Muttern bzw. Schrauben lösen.
Ich hatte immer das Problem, dass sich an stärker belasteten RoBas die schrauben leicht lösten, somit standen die Batterien nach einem jahr nicht mehr in der Flucht. Mit den Scheiben hoff ich, dass sich das bessert und ich das nicht mehr jedes Jahr alle RoBas Revisionieren muss.
 
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