den angesagtesten Zeitungen zu widersprechen, da steckt ein Funken Verschwörungstheorie dahinter. Wenn man denen nicht glauben kann wem dann?
Nein, falsch, da steckt bei mir Enttäuschung dahinter! Bin überzeugter Spiegelleser, nur wenn ich sehe was die manchmal zu der Thematik "Beschneiung" bringen, dann kriege ein Identitätsproblem und zweifel an einem Medium von dem ich eigentlich überzeugt bin.
"Schlecht" darum geht es den wenigstens. Wissenschaft bedeutet nicht normativ oder wertend zu forschen sondern rein beschreibend (deskriptiv) also geht es nicht darum "gut oder schlecht" sondern um Veränderungen und jetzt mal üebrspitzt zu sagen "welche auswirkung hat eine weggeworfene Kippe am Fellhorn für den Niederschlag am Nebelhorn". Es geht als um Funktionalismus. Welche Funktion hat der maschinenschnee im Ökosystem, welche Änderungen. Wenn man da weit geforscht hat ist es Aufgaben von Ethikern oder Poltikern das Normative hinzuzufügen und Handlungen vorzugebenen (Maschinenschnee ja oder Maschinenschnee nein).
Das wichtigste ist, daß Hersteller, so wie Du erkennen, daß es ein Eingriff darstellt, der etwas verändert und daß Umweltschützer erkennen, daß man es nicht einfch verbieten oder stoppen kann.
Der Begriff Eingriff gefällt mir aber nicht, daher erkenne ich diesen Begriff nicht an. Mein Gott, wir budeln einen Graben in die Erde und legen dort Rohre und Kabel rein. Dann werden noch die Zapfstellen verbaut, die man übrigens auch wieder entfernen kann. Fertig. Wo ist das Problem? Dort wo der Bagger unterwegs war, wächst auch wieder Gras drüber...
Und wenn irgendwo ein Baskettballplatz gebaut wird, schreit kein Schwein danach, das da vorher ne grüne Wiese war. Zumal sich dieser an seine Umgebung nicht wieder anpasst.
Ach ja und wenn es kalt ist, dann pumpen wir Wasser durch die verlegten Leitungen und verdüsen dieses mit Hilfe der Schneekanonen. Die mischen Wasser und Druckluft und im Endeffekt kommt der Schnee heraus. Genaus dasselbe wie in der Natur, nur das wir den Prozess beschleunigen. Ich hab da echt kein schlechtes Gewissen :lol:
Mich würde echt noch interessieren bei welcher Firma du arbeitest, bzw. welchen Job du dabei machst, mir wäre es wichtig mit Herstellern darüber zu sprechen, da sie sehr viel Fachwissen haben und sicherlich auch auf der "Umweltfrage-Ebene" Stellung beziehen können. Ich bin zum Beispiel sehr positiv erstaunt, daß "Kunstschnee" kein "kunst" ist sondern lediglich natürliche Zustaten zu einem neuen Erzeugnis gemacht werden.
www.innovag.de Indoor Schnee für Skihallen, Wellness, Industrie etc.
Also ganz ehrlich, so eine krasse Klimaerwärmung mit grünen Pisten und so, das wäre für unser "Auftragsklima" richtig gut. Ach ja meine Position ist Marketing und PR. Nebenbei arbeite ich noch für einen Partner von uns, dem grössten Outdoor Kanonenhersteller (den Namen der Firma wirst Du sicher durch Deine Recherchen ganz schnell rausfinden

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Und auch dort zweifelt keiner, im Gegenteil das Team ist hochmotiviert und freut sich auf die Zukunft.
Es gehört eben nicht grad zu Stärke des Homo Sapiens länger als 3-4 Jahre vorraus zu denken, nun haben wir die Idee der nachhaltigkeit, unter der viele noch so etwas wie "verzicht" verstehen, dabei würde es um die Frage gehen, wie könnt ihr al Schneemaschinen-hersteller auch in 30-40 Jahren erfolgreich sein? Wenn die temperaturen nicht mehr reichen um den Schnee wie bisher herzustellen. Daß dies so sein wird ist keine absolute Wahrheit, wenn man aber dem IPCC (UNO-Umweltorganisation) glaubt (und das sind immerhin 2500 Wissenschaftler aller nationen) wird sich die Erde um mind. 2 Grad erwärmen und laut OECD fält dies in den alpen stärker aus als in anderen Regionen
Wie wir in 30-40 Jahren erfolgreich sind? Ganz einfach, wir verkaufen weiterhin unsere Maschinen. Diese Weltuntergangstheorien und dieses ganze blabla von wegen in 20 Jahren wachsen im Winter Palmen usw. sowas lösst bei uns Kopfschütteln aus. Ich bezweifel ja nicht direkt das sich unser Klima verändert, ich bezweifel aber das unsere Maschinen in 30 Jahren im Museum stehen werden.