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Schweizer Autobahnvignette bald 150 EUR ?!

Erhöhung der Autobahnmaut in CH, soviel würde ich bezahlen

  • gar nix, heute schon zu teuer

    Stimmen: 7 14,0%
  • heutiger Preis ok

    Stimmen: 20 40,0%
  • bis 80 EUR

    Stimmen: 4 8,0%
  • bis 120 EUR

    Stimmen: 1 2,0%
  • bis 150 EUR

    Stimmen: 7 14,0%
  • mir egal, meide die Schweiz

    Stimmen: 11 22,0%

  • Umfrageteilnehmer
    50
  • Umfrage geschlossen .
Ich würde die deutliche Preiserhöhung mal als äußerst unglücklich bezeichnen. Betrifft ja nicht nur den Tourismus sondern auch die Schweizer, die kaum mal auf der Autobahn unterwegs sind. Ich würde mich hierzulande auch aufregen, wenn eine mögliche Vignette auf einen Schlag um 150% verteuert wird.
Und die 2-Monatsvignette ist letztlich auch ein Witz für Touris, denn wenn dann fahr ich vielleicht im Winter zum Skifahren und sommers zum Wandern. Bringt mir also im Normalfall auch nichts.

@gfm49: Das Bild hab ich vor ein paar Minuten bei der NZZ gesehen :D
 
100 Euro finde ich auch sehr viel - also nächstes Jahr dann noch mal in die Schweiz zum Ski fahren (Laax vielleicht) und meine jährliche Schweizdurchquerung (kürzester Weg nach Frankreich zum skifahren) und mal nach Alternativrouten suchen...
 
Mit dem Haarföhn erhitzen, dann gehen die problemlos weg.
 
Pilatus schrieb:
Mit dem Haarföhn erhitzen, dann gehen die problemlos weg.
Das funktioniert aber nur mit einer erreichbaren Stromquelle.
Es gibt aber noch eine andere, vorbeugende Möglichkeit. Allerdings ist die nicht zulässig und wird deshalb hier auch nicht verraten ;-)
 
Und vermutlich ist diese "vorbeugende" Vorgehensweise bei einer Kontrolle auch nicht ganz billig? Bei manipulierten Vignetten ist die Strafe nämlich höher als die fürs vignettenlose fahren.
 
In AT 240.- € *hüstel*...aber mein Kumpel wollts ja vorher net glauben :lach:

Ich mach die Vignetten immer mit meinem Scheibenkratzer vom Aquarium weg. Das geht sehr gut.
 
kaldini schrieb:
100 Euro finde ich auch sehr viel - also nächstes Jahr dann noch mal in die Schweiz zum Ski fahren (Laax vielleicht) und meine jährliche Schweizdurchquerung (kürzester Weg nach Frankreich zum skifahren) und mal nach Alternativrouten suchen...
Hundert Franken, nicht Euros! Ausserdem soll es ja noch die Kurzvariante für vierzig Franken geben.
 
3303 schrieb:
Pilatus schrieb:
Mit dem Haarföhn erhitzen, dann gehen die problemlos weg.
Das funktioniert aber nur mit einer erreichbaren Stromquelle.
Es gibt aber noch eine andere, vorbeugende Möglichkeit. Allerdings ist die nicht zulässig und wird deshalb hier auch nicht verraten ;-)
Vor dem Aufkleben auf die Klebeseite Labello oder ähnliches aufftragen... dann kann man die Vignette problemlos in mehren Autos verwenden da man die Vignette wieder ohne zerstören abziehen und wieder aufkleben kann.
 
Mt. Cervino schrieb:
3303 schrieb:
Pilatus schrieb:
Mit dem Haarföhn erhitzen, dann gehen die problemlos weg.
Das funktioniert aber nur mit einer erreichbaren Stromquelle.
Es gibt aber noch eine andere, vorbeugende Möglichkeit. Allerdings ist die nicht zulässig und wird deshalb hier auch nicht verraten ;-)
Vor dem Aufkleben auf die Klebeseite Labello oder ähnliches aufftragen... dann kann man die Vignette problemlos in mehren Autos verwenden da man die Vignette wieder ohne zerstören abziehen und wieder aufkleben kann.

Super Plan... :lach:

OliK schrieb:
In AT 240.- € *hüstel*...aber mein Kumpel wollts ja vorher net glauben :lach:
 
Da muss man sich aber bewusst sein, dass man gegen das Gesetz verstösst; fliegt es auf, wird die Geschichte schmerzhaft! 200 Franken Busse werden dann fällig.
 
Das ist im Verhältnis zum künftig anvisierten Vignettenpreis allerdings recht günstig.
Wenn die Klebkraftreduzierungstechnik sauber angewendet wird, ist sie faktisch nicht erkennbar, ohne den Kleber abzuziehen. Die Verlockung, die teure Vignette auch mal bei zwei Fahrzeugen zu benutzen , ist da schon recht hoch. Wenn man nur alle drei Jahre erwischt wird, ist es auf diese Weise schließlich schon kostengünstiger.

Ich persönlich werde wohl beispielsweise im Sommer dann auch mal wieder auf die Landstraßen ausweichen. Wenn man in der warmen Jahreszeit mit einem anderen Auto als im Winter und mit diesem Fahrzeug nur einmal fährt, könnte es schon sein, dass man sich die 40 CHF mal spart.
Besonders für die N13 wird es ja für von D kommende Fahrzeuge mit der Fertigstellung des Pfändertunnels auch in AT wieder sehr teuer.

Insgesamt wären dann bei einem 2-Wochen Urlaub in Graubünden 50 Euro Maut für 2x 1-2h Autobahn fällig - da wird es einfach unverhältnismäßig.
Besonders wenn man abseits der hochfrequentierten Zeiten und/oder Nachts unterwegs ist, kann man schon mal durch die Orte und über Land fahren.
 
3303 schrieb:
Wenn die Klebkraftreduzierungstechnik sauber angewendet wird, ist sie faktisch nicht erkennbar, ohne den Kleber abzuziehen. Die Verlockung, die teure Vignette auch mal bei zwei Fahrzeugen zu benutzen , ist da schon recht hoch. Wenn man nur alle drei Jahre erwischt wird, ist es auf diese Weise schließlich schon kostengünstiger.

Also bei mir wurde bisher bei jeder Kontrolle der Sitz der Vignette überprüft....
 
Ah OK.
Zu dieser Art von Kontrollpraxis ich nichts sagen.
Wir/Ich sind/bin seit 1985 in der Schweiz nur einmal kontrolliert worden. Da stand nur ein Polizeimann an der Anschlussstelle der Nationalstraße und hat im Vorbeifahren geschaut, ob eine Vignette dran war.
In AT bin ich noch nie kontrolliert worden.
Ich warte eigentlich fast jedes Mal darauf "endlich" kontrolliert zu werden.
 
Bei mir hat vor ein paar Jahren ein schweizer Grenzbeamter mal kontrolliert ob die Vignette richtig geklebt ist.
Hier hat uns allerdings auch einer mal die Reste einer Vignette mit einem Schaber entfernt, fand ich sehr nett! Man muss die Jungs ja auch mal lobend erwähnen wenn angebracht :D
 
Die Schweizer "Autobahnen" sind doch ein schlechter Witz. 120 Tempolimit, bei Überschreitung auch nur um ein paar kmh gibt es drakonische Strafen, die jenseits von Gut und Böse sind. In D würde sowas wegen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit sofort kassiert werden. Was nützt mir ne Autobahn, auf der ich nur 20 kmh schneller fahren darf als auf der Landstraße? Nichts, genau... mir ist sowieso schleierhaft, wie man auf die Idee kommt, man bräuchte auf Autobahnen ein generelles Tempolimit. Wir haben in D keines und es funktioniert sehr gut. Wir haben nichtmal ne PKW-Maut und hervorragend ausgebaute und sehr zahlreiche Autobahnen, 52% der Strecke oder so ohne Tempolimit. Also sprecht bitte nicht von "fair" wenn es um ne Maut geht, wenn 35 (Kurzzeit)/70 Euro für die Schweiz "fair" sein sollen, was sollten dann wir verlangen? 300 Euro für die Kurzzeitvignette und 700 für die Jahresvignette?
 
Die Verhältnismäßigkeit von Strafen sieht man in der Schweiz eben anders als bei uns.

@Tempolimit: Das ist doch gar nicht vergleichbar. Deutsche Autobahnen werden meines Wissen auf 170km/h gebaut. Die Schweizer Nationalstraßen haben ganz andere Parameter, die solch hohe Geschwindigkeiten nicht immer problemlos zulassen. Außerdem hat die Schweiz auf Landstraßen 80, also 40 km/h weniger.
Und der Vorteil von Autobahnen liegt nicht nur im Tempo, sondern natürlich hauptsächlich ganz wo anders.
Ferner muss man auch berücksichtigen, dass die Schweizer sich diese Tempolimits per Volksabstimmung selbst auferlegt haben. Früher waren 130 auf Autobahnen erlaubt und es gab soweit ich weiß auch mal eine Initiative für 100/130, die aber nicht angenommen wurde. Ist eben so.

j-d-s schrieb:
Die Schweizer "Autobahnen" sind doch ein schlechter Witz. 120 Tempolimit, bei Überschreitung auch nur um ein paar kmh gibt es drakonische Strafen, die jenseits von Gut und Böse sind. In D würde sowas wegen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit sofort kassiert werden. Was nützt mir ne Autobahn, auf der ich nur 20 kmh schneller fahren darf als auf der Landstraße? Nichts, genau... mir ist sowieso schleierhaft, wie man auf die Idee kommt, man bräuchte auf Autobahnen ein generelles Tempolimit. Wir haben in D keines und es funktioniert sehr gut. Wir haben nichtmal ne PKW-Maut und hervorragend ausgebaute und sehr zahlreiche Autobahnen, 52% der Strecke oder so ohne Tempolimit. Also sprecht bitte nicht von "fair" wenn es um ne Maut geht, wenn 35 (Kurzzeit)/70 Euro für die Schweiz "fair" sein sollen, was sollten dann wir verlangen? 300 Euro für die Kurzzeitvignette und 700 für die Jahresvignette?
 
Ergänzend dazu sind die Autobahnen in Deutschland m.E. alles andere als hervorragend ausgebaut. Das mag evtl. noch für Teilbereiche gelten und/oder vor 30 Jahren so gewesen sein aber für so manche Piste muss man sich eigentlich schämen. Für sowas hat man hier vor über 20 Jahren noch die ehem. DDR belächelt.
 
Zumindest auf den Autobahnen in Bayern kann man problemlos auch 230 fahren, entsprechend wenig Verkehr vorausgesetzt.

Und 80 auf Landstraßen ist doch auch lächerlich... was haben die Schweizer innerorts? 30? :lach:
 
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