"Seilbahner" soll Lehrberuf werden
Die Salzburger Seilbahnwirtschaft startet einen weiteren Vorstoß, in ihrer Branche einen eigenen Lehrberuf zu installieren. Mit der Idee sind die heimischen Seilbahnunternehmen österreich-weit Vorreiter.
Branchensprecher sieht gute Chancen
Der Sprecher der Salzburger Seilbahn-Betreiber, Ferdinand Eder, sieht gute Chancen, das Ziel diesmal zu erreichen.
"Die Probleme sind lösbar"
Es wird wohl noch viele Diskussionen und Verhandlungen brauchen, bis es zum ersten "Seilbahner-Lehrling" kommt. Dessen ist sich auch Ferdinand Eder bewußt.
Auf dem Weg dorthin gelte es nicht nur, skeptische Branchenkollegen, vor allem aus anderen Bundesländern, zu überzeugen, räumt Eder ein:
"Die Winter-Lastigkeit unserer Skigebiete ist ein großes Problem. Alle weiteren Dinge, wie Altersbeschränkungen, Sonn-, und Feiertagsarbeit für Jugendliche und ähnliches sind - so glaube ich - grundsätzlich lösbar."
"Lehrberuf wäre für Branche Image-Gewinn"
Doch alles in allem sei die Zeit derzeit reif für den Lehrberuf "Seilbahner", betont Eder:
"Ich sehe momentan die Chance, dass wir langfristig qualifizierte Mitarbeiter für unser Branche gewinnen und sichern können, die als Seilbahner ausgebildet werden.
Wir erhalten derzeit jegliche Unterstützung auf Landes-, und Bundesebene. Und ich denke, dass - wenn wir diesen Lehrberuf wirklich einführen können - wir auch mit einem Image-Gewinn rechnen können."