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"Seilbahner" soll Lehrberuf werden

bergfex

Großer Müggelberg (115m)
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"Seilbahner" soll Lehrberuf werden
Die Salzburger Seilbahnwirtschaft startet einen weiteren Vorstoß, in ihrer Branche einen eigenen Lehrberuf zu installieren. Mit der Idee sind die heimischen Seilbahnunternehmen österreich-weit Vorreiter.


Branchensprecher sieht gute Chancen
Der Sprecher der Salzburger Seilbahn-Betreiber, Ferdinand Eder, sieht gute Chancen, das Ziel diesmal zu erreichen.

"Die Probleme sind lösbar"
Es wird wohl noch viele Diskussionen und Verhandlungen brauchen, bis es zum ersten "Seilbahner-Lehrling" kommt. Dessen ist sich auch Ferdinand Eder bewußt.

Auf dem Weg dorthin gelte es nicht nur, skeptische Branchenkollegen, vor allem aus anderen Bundesländern, zu überzeugen, räumt Eder ein:

"Die Winter-Lastigkeit unserer Skigebiete ist ein großes Problem. Alle weiteren Dinge, wie Altersbeschränkungen, Sonn-, und Feiertagsarbeit für Jugendliche und ähnliches sind - so glaube ich - grundsätzlich lösbar."


"Lehrberuf wäre für Branche Image-Gewinn"
Doch alles in allem sei die Zeit derzeit reif für den Lehrberuf "Seilbahner", betont Eder:

"Ich sehe momentan die Chance, dass wir langfristig qualifizierte Mitarbeiter für unser Branche gewinnen und sichern können, die als Seilbahner ausgebildet werden.

Wir erhalten derzeit jegliche Unterstützung auf Landes-, und Bundesebene. Und ich denke, dass - wenn wir diesen Lehrberuf wirklich einführen können - wir auch mit einem Image-Gewinn rechnen können."
salzburg.orf.at
 
In Engelberg werden ab diesen Winter bereits Lehrstellen als Seilbahner besetzt.
 

FÜR QUALIFIZIERTES LIFTPERSONAL: Lehrberuf Seilbahner startet im Herbst

Die heimischen Liftgesellschaften machen jetzt ernst mit ihrem Plan für ihre Branche spezielle Fachkräfte im technischen Bereich auszubilden. Die Berufschancen seien durchaus gut, heißt es.


Liftvertreter weitgehend einig
Es geht dabei darum, den Seilbahner zu einem Lehrberuf zu machen. Bei der bundesweiten Seilbahntagung im Mai waren sich die Vertreter der Liftgesellschaften weitgehend einig, dass eine neue Lehre speziell für die Branche, nämlich den Beruf des Seilbahners, geschaffen werden soll.

Abschluss mit dem Meister
Die Liftunternehmen in Pinzgau wollen jetzt Nägel mit Köpfen machen. Ab Herbst sollen in ihren Betrieben bis zu 20 Lehrlinge aufgenommen werden, sagt der Chef der Saalbacher Bergbahnen, Peter Mitterer (ÖVP):

"Das Manko des fehlenden Lehrberufs soll beseitigt werden. Wenn man die 'Karriere mit Lehre' macht, dann hat man hier sicherlich eine gute Chance.

Man schließt mit einem Meister ab, der dann im Betrieb auch einen entsprechenden Stellenwert hat, denn als Meister kann man auch Betriebsleiter werden."


Bis zu 80 Personen Stammpersonal
Gerade bei den Fachkräften gehe es um Ganzjahres-Arbeitsplätze. Große Unternehmen wie die Schmittenhöhebahnen in Zell oder die Saalbacher Bergbahnen beschäftigen ein Stammpersonal während des ganzen Jahres von jeweils zirka 80 Personen.

Betriebsleiter brauchen Ausbilderprüfung
Ein Hindernis bei der Ausbildung von Lehrlingen müsse aber noch überwunden werden, erläutert der Saalbacher Seilbahn-Chef und Bürgermeister Peter Mitterer:

"Betriebsleiter und Betriebsdirektoren müssen die Lehrlingsausbilder-Prüfung nachholen. Durch unser Vorhaben schaffen wir aber relativ viele Arbeitsplätze."

Quelle: ORF
 
NEUE LEHRBERUFE
Seilbahnen bilden eigenes Fachpersonal aus


Ab 2008 wird die heimische Seilbahnwirtschaft eigenes Fachpersonal ausbilden. Nach langen Verhandlungen ist der Weg für den neuen Lehrberuf Seilbahner frei, so Ferdinand Eder von der Wirtschaftskammer Salzburg. Vielfältige Ausbildung vom Maschinisten bis zum Pistenbeschneier.

Erstmals konkretes Berufsbild mit Ausbildung
Die Seilbahnwirtschaft zählt in Salzburg zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen mit knapp 600 Seilbahnen und Liften sowie mehreren Tausend Mitarbeitern in Spitzenzeiten.

Ein konkretes Berufsbild und eine eigene Ausbildung hat es für die Branche bisher nicht gegeben. Das soll sich im kommenden Jahr ändern, sagt Eder, der Fachgruppenobmann der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer.

Eder: Zell am See als idealer Lehrstandort
Das zuständige Ministerium hat den Lehrberuf des Seilbahners jetzt nach vielen bürokratischen Hindernissen genehmigt. Demnächst sollen das dreijährige Ausbildungsprogramm und die Lehrpläne genehmigt werden.

Eder hat für den Beruf des Seilbahners jahrelang gekämpft und sieht sich jetzt am Ziel. "Es wird einen zentralen Ausbildungsstandort für ganz Österreich geben und ich bin guter Dinge, dass Zell am See dieser Standort wird. Wir haben ein Internat und eine Berufsschule und in Kaprun eine Lehrwerkstätte."

Theorieausbildung außerhalb der Seilbahnsaison. Bis zu 33 Lehrlinge im ersten Jahr erwartet. Anfang Oktober sollen die Kollektivverträge für die Seilbahner-Lehrlinge mit dem Gewerkschaftsbund ausverhandelt werden.

"In einem Jahr im Herbst möchte ich sagen, die ersten 27 oder 33 Lehrlinge in Österreich sind in den Unternehmen eingestellt", sagt Eder zur Nachfrage nach dem neuen Beruf.

Die theoretische Ausbildung in Zell am See und Kaprun werde in zwei Mal zehn Wochen - ausserhalb der Winter- und Sommersaison - geblockt durchgeführt.
Quelle: ORF
 
Kleinwalsertal ist Österreich, auch wenn man es nur über Deutschland erreichen kann.
 
bandit23 schrieb:
Kleinwalsertal ist Österreich, auch wenn man es nur über Deutschland erreichen kann.
Das weiß ich natürlich :) Irgendwie passiert das ab und zu gerne mal, bin wohl durch die .de-Endung in der URL und weil es über die deutsche Homepage lief gedanklich fehlgeleitet worden. Wie peinlich :oops: habs korrigiert.
 
Im Herbst gibt es so weit ich weiss auch hier in Zell am See die ersten Lehrlinge. Die zuständige Berufsschule ist glaube ich in Hallein.
Gibt es vielleicht ein paar Experten, die sich da auskennen: ich habe mal gehört, dass dieser neu erschaffene Beruf nichts anderes ist, als das, was es vorher gab, wo die Mitarbeiter teilweise "nur" angelernt waren. Das heist, dass es eine nicht sehr anspruchsvolle Lehre sein soll, die nichts anderes ist, als dieses Anlernen von Mitarbeitern, nur als Form einer Lehre um das ganze etwas attraktiver zu gestalten.
Ich persönlich kann mir irgendwie nicht so richtg vorstellen, dass das alles wirklich war ist :? .
 
Das hört sich für mich super an :D

Ich selbst lerne zwar Elektroniker für Betriebstechnik,mir schwebt jedoch schon seit Jahren der Gedanke vor i-wann endlich mal in einem Seilbahnbetrieb zu arbeiten.

Ich könnte mich ja laut den Berichten dann mit einer 2. Ausbildung und weiteren Schulen bis zum Betriebsleiter hocharbeiten,oder?

lg
 
Ja, wenn du Dipl.Ing für Maschinenbau oder E-Technik bist, kannst du sogar BL bei einer großen Pendel- oder Standseilbahn werden.
Also immer schön fleißig sein. :D
Dresdner
 
Dresdner schrieb:
Ja, wenn du Dipl.Ing für Maschinenbau oder E-Technik bist, kannst du sogar BL bei einer großen Pendel- oder Standseilbahn werden.
Also immer schön fleißig sein. :D
Dresdner

Naja als Dipl.Ing für Maschinenbau ist man doch zu schade für so einen Job. Da gibts besser bezahlte weniger nervige und weniger gefährliche Jobs für Dipl.Ing für Maschinenbau als sich so zu verheizen..... :?
 
@ATV: Ob der Job extrem nervig und gefährlich ist, will ich mal dahingestellt lassen. Es ist immer die Frage, bei welchem Unternehmen du arbeitest.
Sicher ist die Tätigkeit nichts für einen jungen Uniabsolventen, der Entwicklungsmöglichkeiten und Kreativität in der Arbeit erwartet.
Aber es gibt ja noch genug andere Dipl.Ing. und wenn sich für die entsprechende Stelle kein Bewerber mit der geforderten Ausbildung findet, muss sich die ausschreibende Stelle halt was einfallen lassen.
Dresdner
 
Dresdner schrieb:
Also immer schön fleißig sein. :D
Dresdner

Naja das mit dem Ing. is immer so ne Sache..den ganzen Theoriescheiß..und den hat man halt wenn man nur "Meister" macht etwas weniger,also auch mehr in der Praxis.

lg
 
Aber als Meister wirst Du keine Zulassung als BL für PBs oder KSBs oder EUBs in Deutschland bekommen.
 
Aber als Meister wirst Du keine Zulassung als BL für PBs oder KSBs oder EUBs in Deutschland bekommen.
 
Gilt das nur in Deutschland?

Und wie siehts in Österreich aus?
Auf i-ner Seite von den Links dort oben stand was "bis zum Betriebsleiter hocharbeiten" ohne Ing...
 
Kann sein, dass das mit dem BL für fixe Anlagen gemeint ist. Seilbahner hat glaube ich irgendwo im forum mal geschrieben, dass man für KSB, EUB und PB eine höhere Ausbildung benötigt als für fixe Bahnen (SB, SL).
Und der Schneimeister ist dann wohl derjenige, der die Schneekanonen bedient, oder?
Achja, was sagt ihr zu der Aussage, die ich weiter oben hier im Topic geschrieben habe?
 
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