Dachstein
Mount Everest (8850m)
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Dieseltom schrieb:Und das ist genau typisch österreichisch kleingeistig konservatives Jammern! " Wer soll denn des zooooiiiin.....jössasna...".mit der Einstellung brauchst gar nichts mehr angehen! Darum gibts auch in Österreich kein ordentliches historisches Kulturbewußtsein hinsichtlich Verkehrstechnik . Das beginnt bei der Schiene ,über Radiosendestationen, und endet bei den Seilbahnen.Wenn man jedoch bedenkt wieviel Geld die schwarzbraune Regierung 2000-2006 mit ihrer Klientel verjuxt und für immer vernichtet hat, da stünde das Gebiet wieder gut da. Peanuts die Beträge für die Sanierung der Sesselbahn.
Ich verstehe nicht, wieso du als Bundesbahner, der du offenbar bist, noch solche Fragen stellst. Wer soll es zahlen? Einfache Antwort: der der es will. Es bringt genau gar nichts, sich der Realität zu verschließen. Es braucht Geld, das hat es nicht, und damit ist der Ofen aus.
Und warum es in Österreich kein historisches Kulturbewußtsein hinsichtlich Verkehrstechnik gibt, liegt auch auf der Hand - weil es nie geschaffen wurde. Und jetzt wirst du es auch nicht mehr schaffen. Und die die es schaffen wollen, verzetteln sich. Das Ganze kann man in der Österreichischen Eisenbahnszene recht gut beobachten - erst kürzlich wurde eine 78er aus Amstetten nach Strasshof überstellt und wird dort in Frieden zerfallen. Anstelle den korrekten Weg zu gehen, und die Maschine in Amstetten zu belassen, halsen sich die Strasshofer noch eine Leiche auf, die nie mehr wieder fahren wird.
Die ÖGEG hat ein betriebsfähiges, hervorragend restauriertes Exemplar, und anstelle die Denkmalmaschine ersatzteilmäßig auszuschlachten, rostet jetzt die Maschine in Strasshof weiter, wie nahezu die gesamte Dampfloksammlung des Technischen Museums.... Sauber, gut gemacht - anstelle die Arbeitsleistung in Erhalt und Betrieb unter den einzelnen Vereinen aufzuteilen, will jeder alle Typen haben (und kauft ironischerweise teilweise baugleiche, ausländische Maschinen zu - siehe ÖGEG, die sich in Rumänien und der ehemligen DDR bedient hat). Und so schaut dann das Aussengelände auch aus - Lokomotiven mit durchgerosteten Wasserkästen und dem Vandalismus preisgegeben, fehlende Teile, uvm. Und der harte Kern in solchen Vereinen sind dann meist so 10 bis 15 Leute, manchmal weniger, und die bringen dann pro Lok weit über 10000 Arbeitsstunden auf, und dürfen sich dann noch von der Modalverbenabteilung anhören, was sie nicht alles hätten anders machen sollen....
Daher ein Aufruf an all diejenigen, die meinen, der ESL gehört erhalten: engagiert euch in einem Verein, schaut was ihr ausrichten könnt, aber schreibt nicht elendslange Beiträge in Foren und Leserbriefen. Jemand anders soll es machen kann es, wenn ein Erhalt stattfinden soll, nicht funktionieren - Ärmel hoch und auf! Übrigens, ich weiß, wovon ich rede...
MFG Dachstein
Und wieweit die tatsächlichen Ambitionen wirklich gehen sah man ja nur zu gut am ehemaligen Guckaiseewiederbelebungsprojekt des AF...