GIFWilli59 schrieb:Im Bekanntenkreis habe ich 2 Skilehrer, beide haben einen entsprechenden Lehrgang in AT absolviert. Und können nach meinem Ermessen ziemlich gut fahren. Beide sind nur nebenberuflich tätig, der eine insbesondere in den Ferien in Damüls (wo ich den Eindruck habe, dass dort eher jüngere Leute tätig sind, vermutlich auch nur für 1-3 Jahre, sodass man dort auch keine hohen Löhne zahlen muss). Der andere macht das in einem Mittelgebirgsskigebiet in Deutschland, bislang neben seiner Ausbildung am WE.
Generell ist auch die Frage, ob der Beruf bedingt durch die Abhängigkeit von der Skisaison geeignet ist, Arbeitnehmer langfristig zu binden. Meine beiden Bekannten werden das sicher an den Nagel hängen, sobald sie durch Hauptberuf oder Privates (Partnerin/Kinder) weniger Freizeit haben.
Übermäßige Bescheidenheit kann man dir immerhin nicht vorwerfenGuest schrieb:Und da tut es wenig zur Sache, dass ich Ski fahre wie ein junger Gott.
@Wooly , wenn du möchtest kannst du gerne gendern; ich habe einen Bildungsabschluss.
Die Frage ist natürlich auch, ob jeder Skilehrer auf jedem Gebiet einsetzbar sein muss. Von wenigen Destinationen (Arlberg, La Grave, Algan usw.) abgesehen, spielen sich 95 % der Aktivitäten der Gäste und daher auch der Skilehrkräfte auf den präparierten Pisten ab. Oder anders gesagt: Muss eine Grundschullehrerin ein Verständnis für komplexe Zahlen oder Matrizenrechnung haben?zonk schrieb:Siehe die partymädels aus Sölden, die ich erwähnte. Selber gerade mal 3 Jahre auf Skiern, tiefschnee konnten sie nicht, da sie das ja nicht bräuchten für die 4 bis 7 jährigenchristopher91 schrieb:Also in einigen Regionen sieht man zb gefühlt nur noch Holländer als Skilehrer und manchmal auch mit fraglichem Skikönnen.![]()
Schon klar, aber wenn mal ein Kind abseits der Piste rutscht, in 40 grad Gelände, sollte die Lehrerin ihr da nicht ad hoc helfen können?