Ich finde das ein spannendes und amüsantes Thema. Ich war selber während vier Wintern in einem grossen Schweizer Gebiet als Snowboardlehrer tätig, wobei ich nie eine ganze Saison gemacht habe. Und nun, ich würde aus eigener Erfahrung sagen, dass viele der klassischen Klischees und Vorurteile doch auf wahren Begebenheiten beruhen ("S e x, Drugs & Rock'n'Roll"). Wobei auch hier gilt: Es betrifft nicht alles alle!
Im Verlaufe der Zeit habe ich drei Typen von Skilehrern und Skilehrerinnen eruiert:
Es gibt eine gewisse Überschneidung der oben beschriebenen Typen und diese drei Typen sind vereinfachend, schubladisierend und mit einem Augenzwinkern aber irgendwie doch auch ernst gemeint.
Zum Thema Lohn: Reich wird man definitiv nicht. Mein Ziel war stets, mit dem Unterricht mein Leben vor Ort zu finanzieren (hauptsächlich Essen und Getränke allerlei Art). Unsere Rahmenbedingungen waren sehr gut: organisierte und günstige Unterkunft direkt im Ort, Skiticket bezahlt, Ausrüstung quasi kostenfrei etc.
Mit der höchsten Ausbildungsstufe und einigen Jahren Berufserfahrung erreichte man durchaus einen akzeptablen Stundenlohn von knapp CHF 50. Jedoch kommt nur Geld rein, wenn man effektiv auf dem Schnee steht und unterrichtet, was maximal sechs Stunden pro Tag sind. Und das auch nur während weniger Wochen pro Saison. In der Summe ergibt auch das kein Wahnsinnseinkommen.
Es war eine wirklich tolle Zeit. Aber ich bin froh, dass ich es jetzt nicht mehr mache und ein geregelteres Leben und Einkommen habe.
Im Verlaufe der Zeit habe ich drei Typen von Skilehrern und Skilehrerinnen eruiert:
- Die Jungen: In Ausbildung, sehr oft im Studium oder Zwischenjahr; den Bars und dem Feiern nicht abgeneigt; lassen beim anderen Geschlecht wenig anbrennen; Ausbildungsstufen sehr unterschiedlich, meistens aber mindestens "Basiskurs Jugend&Sport" oder "Kids Instructor Swiss SnowSports" bzw. etwas Ähnliches aus einem anderen Land
- Die Einheimischen: Im Winter in der Schneesportschule tätig; im Sommer auf dem Bau, Bauernhof oder als Sohn oder Tochter angestellt; sehr gute Fahrer, meistens die höchste Ausbildungsstufe; eher zurückhaltend im sozialen Austausch
- Die Lebenskünstler: die, die den Absprung nicht ganz geschafft haben (bewusst oder unbewusst); im Winter in irgendeinem Skigebiet, im Sommer irgendetwas anderes (Gelegenheitsjobs, Arbeitslosigkeit...); geben sich mit einem einfachen Lebensstil zufrieden
Es gibt eine gewisse Überschneidung der oben beschriebenen Typen und diese drei Typen sind vereinfachend, schubladisierend und mit einem Augenzwinkern aber irgendwie doch auch ernst gemeint.
Zum Thema Lohn: Reich wird man definitiv nicht. Mein Ziel war stets, mit dem Unterricht mein Leben vor Ort zu finanzieren (hauptsächlich Essen und Getränke allerlei Art). Unsere Rahmenbedingungen waren sehr gut: organisierte und günstige Unterkunft direkt im Ort, Skiticket bezahlt, Ausrüstung quasi kostenfrei etc.
Mit der höchsten Ausbildungsstufe und einigen Jahren Berufserfahrung erreichte man durchaus einen akzeptablen Stundenlohn von knapp CHF 50. Jedoch kommt nur Geld rein, wenn man effektiv auf dem Schnee steht und unterrichtet, was maximal sechs Stunden pro Tag sind. Und das auch nur während weniger Wochen pro Saison. In der Summe ergibt auch das kein Wahnsinnseinkommen.
Es war eine wirklich tolle Zeit. Aber ich bin froh, dass ich es jetzt nicht mehr mache und ein geregelteres Leben und Einkommen habe.