Der Arlberg ist insgesamt gesehen fast wie die Schweiz (konkretes Beispiel wären Davos oder Zermatt). Überteuert, viele alte Lifte, wenig Beschneiung, Arroganz der Verantwortlichen (wobei Lech da noch schlimmer ist als St. Anton). Dazu passt, dass man sogar die Lechtalstraße unter sehr fragwürdigen Bedingungen sperrt, die Schickimicki-Klientel bedient und sogar der Arlbergtunnel ist für PKW-Fahrer eine der sinnlosesten Einrichtungen überhaupt, teure Maut für vielleicht 5 Minuten Zeitersparnis gegenüber dem Pass. Dazu passt, dass man immer mit Suggestivwarnungen auf der Arlberg-"Schnellstraße" (die inbesondere auf Vorarlberger Seite ja sogar langsamer ist als normale Landstraßen, da Tempo 80 und absolutes Überholverbot) schreibt "Arlbergpass: Winterausrüstung erforderlich!" um die Leute in die Irre zu führen, sodass sie glauben, man bräuchte Schneeketten, obwohl alles freigeräumt ist. Noch dazu hat man in St. Anton selbst gar keine Parkplätze an den Liften, nur in Nasserein ein paar.
Zu sowas passt es natürlich nicht, bei einer TSC mitzumachen, weil da ja nur Wald-und-Wiesen-Skigebiete dabei sind, aber doch nicht ein so einzigartiges Gebiet wie der Arlberg!
(Mir ist schon klar, dass "Winterausrüstung" nicht Schneekettenpflicht heißt. Aber man setzt bewusst darauf, dass Leute das nicht wissen, Angst bekommen und lieber die extrem überteuerte Tunnelmaut zahlen als den Pass zu fahren.)