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50€ für den Tagespass, 43€ für 3h. Letzte Saison hatte ich 35€ für 3h gezahlt, allerdings auch nur für das halbe Skigebiet. Von daher finde ich das Preis-Leistungsverhältnis ok. Es gibt auch noch ein Angebot um 40€ samstags.
Bei der Größe des Skigebietes immer noch sehr günstig wenn man es mal mit Österreich, Schweiz oder den Dolomiten vergleicht.
Frankreich bliebt, wenn man einmal von den ganz großen (z. B. 3 Vallees) bzw. bekannten (z. B. Chamonix) Skistationen absieht, generell noch auf einem anderen Preisniveau wie die meisten Skigebiete in den oben genannten Ländern.
Ja, korrekt. Je weiter südlich, desto günstiger. Der billige Atomstrom trägt wahrscheinlich dazu bei, dass die Preise nur moderat aufschlagen. Die Inflationsrate in Frankreich ist auch konsistent um ca 2% geringer als in Deutschland.
Nauders hat die Preise nun auch draußen. Die Umfrage läuft dennoch weiter und wird daher wohl ein Gradmesser für die darauffolgende Saison sein:
Tageskarte 57,00 EUR (+2 EUR) und 6-Tages-Skipass 2-Länder-Skiarena 301 EUR (+17 EUR), zu der Sulden am Ortler in dieser Saison nicht mehr zählt. Das ist erstaunlich moderat oder nicht?
Zudem habe ich nun etwas vom Verbund "Ski 6" gelesen, als Ticket für Nauders, SFL, Kaunertaler Gletscher, Fendels und Venet. Kostet in der Hauptsaison 373 EUR für 6 Tage. Ist dieser Verbund neu?
Ski 6 gibt es schon seit den 90er Jahren.
Dieses Ticket wurde sogar schon vor dem Zusammenschluss von SFL eingeführt. Eigentlich müsste der Verbund ja jetzt Ski 5 heißen weil SFL "nur noch" 1 Skigebiet ist...
Findest du? Das sind unter 10% Preissteigerung. Angesichts allgemeiner Inflation und gleichzeitiger anhaltender hoher Nachfrage würde ich jede Erhöhung niedriger als 10% bei Skipässen für sehr optimistisch halten.
Allerdings will man hier offenbar zweimal den "Inflationsaufschlag" verrechnen. Bereits letzte Saison hatte man um 8,2% von 795 auf 860 erhöht, jetzt um 9,3% auf 940, zusammen also um 18,2% seit Dezember 2021 (zur Basis 795 gerechnet). Die Inflation im selben Zeitraum betrug aber nur 14,6% (Verbraucherpreisindex Ö zur Basis 2020, im Dez. 21 105,4, Juni 23 120,4, prozentual seit Dez. 21 also 15/105,4=14,6%).
Dazu kommt, dass die Inflation für Skigebietsbetreiber heute sogar unter allgemeinen Inflation liegen dürfte, weil die relevanten Kostenfaktoren allesamt unterdurchschnittliche Inflation (Stand heute, also für kommende Saison, die Preise sind ggü. letzter Saison gefallen) aufweisen: Diesel wurde "nur" um ca. 12% teurer, die Lohnabschlüsse sind afaik auch unter der Inflation geblieben (da haben sich die Gewerkschaften schön übern Tisch ziehen lassen), und Strom oftmals 0%, auch wenn da die Unterschiede je nach Energieversorger groß sein können.
Die Inflation heutzutage ist stark durch Lebensmittelpreise getrieben, welche aber für Skipässe keine Relevanz haben.
Da haben wir es also wohl mit der berühmt-berüchtigten "Gierflation" zu tun.
Hoffentlich nutzen die Skigebietsbetreiber die zusätzlichen Einnahmen wenigstens, um sämtliche Lifte durchgehend auf voller Geschwindigkeit laufen zu lassen, statt uns Pistenzeit zu stehlen, denn da kommen an einem Skitag schnell 40 Minuten zusammen wenn man im Schleichgang nur 5 m/s statt 6 m/s fährt.
Wie ich ausgeführt habe, wäre auch eine Erhöhung exakt um die Inflationsrate bereits ein Gewinn für die Seilbahnen, weil eben deren Kosten geringer als die Inflation angestiegen sind. Investitionen gab es vorher auch und die sind daher im "nicht übermäßig erhöhten" Preis enthalten.
Wobei ich ja anführen würde, dass zwar die Zillertal Arena recht gut investiert, aber richtig große Schritte sind in den anderen SSSC-Gebieten eher rar. Die Flachauwinkl-Verbindung wurde bis heute nicht gebaut, auch Skiwelt/Kitzbühel scheint nichtmal geplant zu sein, im Negativbereich dagegen wurde der Dachstein-Gletscher zur Gänze eingestellt.
Seit 2017/2018 ist die SCT damit um 36% teurer geworden.
Der Kartoffelpreis auf dem Wochenmarkt ist stärker gestiegen, sogesehen darf ich mich eigentlich nicht beschweren. Unsere Unkosten (hauptsächlich Maschinen, Werkstattlöhne und Düngemittel) haben sich allerdings auch teils vervielfacht sodass die tatsächlichen Mehreinnahmen die Inflation nicht ausgleichen.
Hauptberuflich sind die Löhne bei mir natürlich auch gestiegen, in Summe bleibt einem aber trotzdem weniger. Es schöpfen einfach zu viele aus dem gleichen Produkt, da liegt der Hund begraben. Die Bürokratie frisst viel auf da alles über 100 verschiedene Instanzen läuft. Von mehr Lohn profitiert keiner, im Gegenteil je höher die Löhne steigen desto mehr werden diverse Produkte und Dienstleistungen überproportional teurer. So glaube ich auch dass der steigende Mindestlohn die Ärmsten am Ende nur ärmer machen wird. Will ich hier jetzt aber nicht weiter thematisieren.
Nauders hat die Preise nun auch draußen. Die Umfrage läuft dennoch weiter und wird daher wohl ein Gradmesser für die darauffolgende Saison sein:
Tageskarte 57,00 EUR (+2 EUR) und 6-Tages-Skipass 2-Länder-Skiarena 301 EUR (+17 EUR), zu der Sulden am Ortler in dieser Saison nicht mehr zählt. Das ist erstaunlich moderat oder nicht?
Die SCT war meines Erachtens damals aber auch ein sehr günstiges Produkt. Für die riesige Auswahl eigentlich zu günstig. Aus Schweizer Sicht geradezu ein Spottpreis. Selbst als einer, der sie nur Herbst/Frühling nutzt, hat sie sich für mich immer gelohnt. Ob ich sie nun wieder kaufe, muss ich noch überlegen. Die 1000er-Grenze ist schon auch eine psychologische.