Wir waren vom 23.-26.11. auch in Sölden.
Meine Meinung hierzu ist durchwachsen....Für Wind, Wetter oder eine durch den Föhn vernichtete Talabfahrt kann keiner etwas. Ich glaube auch, dass die Bahnen am Samstag so lang wie möglich durchgehalten haben.
Ich war jedoch geschockt, wieviele Menschen am Samstag und Sonntag dort unterwegs war. So extrem habe ich es in den vergangenen Jahren nicht erlebt.
Auch unser Hotelchef sagte, dass Sölden an diesem Wochenende für November ungewöhnlich stark auzsgelastet war. Wir werden zukünftig den Termin als unter die Woche legen.
Generell bietet Sölden ja für diese Jahreszeit ein sehr großes Angebot an, welches man anderswo so nicht findet.
Umso bedauerlicher dass pistentechnisch nichts daraus gemacht wird.
Es ist nun schon das zweite mal in Folge, dass ich vom Präparationsergebnis enttäuscht war.
Mit Ausnahme vom Gletscher zeigten alle Pisten starke Versätze zwischen den Spuren, teilweise waren sogar noch Kettenspuren und Löcher auf den Pisten.
Da ich selbst Bullyfahrer bin, kann ich beurteilen, dass dies besser machbar gewesen wäre. Allerdings hätte man hierzu die Pisten vorher durchschieben un dann erst glätten müssen. (in Südtirol oder bei uns Standard)
Und da sind wir auch schon beim Problem. Der Präparation wird einfach nicht genug Zeit eingräumt. Einmal drüber und fertig...
Laut Aussage unseres Hoteliers ist ein Großteil der Maschinen gegen 11Uhr wieder im Stall. Außerdem werden noch Fahrer gesucht, was mich bei der Bezahlung nicht wundert...
Für mich einfach kein Zustand, der in einem "Premium-Skigebiet" vorkommen darf.
Trotzdem werde ich wohl auch im nächsten Jahr wieder nach Sölden fahren, allein aufgrund des großen Angebots und der meist guten Bedingungen am Gletscher.
Für das Winterskigebiet werde ich zukünftig jedoch nicht mehr mit allzu hohen Erwartungen anreisen.
Hier noch ein Bild vom Gaislachkogl am Morgen. So schlimm war es sicher nicht auf allen Pisten. Aber hier wäre mit 1h Mehrarbeit ein wesentlich besseres Ergebnis drin gewesen....