4 Monate nach dem letzten Skitag auf der Diavolezza und nur 9 Wochen, nachdem ich mich einer OP an beiden Füssen unterziehen musste, stand gestern der erste Skitag der neuen Saison und somit der erste Stresstest für die Füsse in Sölden auf dem Rettenbachgletscher an.
Das Wetter versprach gut zu werden, die Bilder vom Gletscher sahen toll aus und an einem Montag Mitte September hat es ja sowieso nicht viele Leute auf Skipisten. Und so war es dann auch, Traumwetter mit Frühlings oder eher Sommertemperaturen und zumindest von 9:30-12:00h geniale Bedingungen. Abgesehen von den Rennteams war kaum jemand oben bzw es hatte teilweise gefühlt mehr verdutzte Wanderer als Skifahrer. Trotz den Rennteams war noch mehr als genug Platz, da ja beide Pisten links und rechts vom Karleskogel offen waren sowie die Weltcuppiste bis zum Parkplatz. Ganz früh morgens war die Weltcuppiste noch sehr unangenehm zu fahren, da wie im Frühling halt bei Sulz präpariert wurde und es dann gefror in der Nacht und praktisch unfahrbar wurde. Den Weltcuphang fuhr aber eh kaum jemand, dafür war es oben spätestens als es auffirnte grenzgenial. Wartezeiten gabs nie, weder am SL noch an der Gondel unten. Etwas irritiert war ich über „Baujahr“ Karleskogel 2020, wurde der neu gebaut letztes Jahr?
Um 13 Uhr beendete ich den Skitag, auch da die Füsse doch noch nicht ganz so skifahrtauglich sind wie erhofft. Zudem wurde das Wetter schlechter und der Schnee sehr sulzig.
Ansonsten aber dickes Lob an die Bergbahnen Sölden, dass dieser frühe Saisonstart zum sehr fairen Preis von 26€ bei solchen Bedingungen möglich gemacht wurde!
Auf dem Rückweg erfuhr ich noch von der ab heute geltenden FFP2-Maskenpflicht in Gondeln. Glück gehabt… noch gestern hat sich niemand der Angestellten gross für Masken interessiert. Im Restaurant wurde ich sogar darauf hingewiesen, dass ich die Maske aufgrund 3G abnehmen könne
Noch ein paar Bilder inkl einem Zoom zum Pitztaler