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Sölden 2022/23

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Felix_Dorfgastein schrieb:
Weiß jemand warum man bei den aktuellen Schneeverhältnissen die Gigijoch Talabfahrt gesperrt hat?

War nur eine Frage der Zeit.
Die Entwicklung der Piste 21/22 vom 10.-16.4. kurz vor dem Unterqueren der Straße:

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Kann mich nicht erinnern, jemals braunen Schnee gehabt zu haben.
 
Für 100 Gäste das Gebiet geöffnet zu lassen, ist halt genauso verrückt.
Und Wochenendbetrieb ist bezüglich Präparation, Personalplanung, Wartungsplänen, etc. eben auch nicht sinnvoll.
 
basti.ethal schrieb:
Für 100 Gäste das Gebiet geöffnet zu lassen, ist halt genauso verrückt.
Und Wochenendbetrieb ist bezüglich Präparation, Personalplanung, Wartungsplänen, etc. eben auch nicht sinnvoll.

Wenn man nur ein Zehntel des Budgets im Herbst in das Frühjahr stecken würde, wäre der Trend vielleicht auch umkehrbar...
 
Naja, die Hauptkundschaft wird man wohl nur schwer im Verhalten beeinflussen können.
Und mit uns paar Verrückten ist nunmal kein Geld zu verdienen.
Ich denke auch, dass es bei den Bergbahnen mit steigendem Sommergeschäft auch gar nicht mehr notwendig ist, die Randzeit im Frühjahr mitzunehmen.
Irgendwann braucht man ja auch die Revisionszeit und die Zeit für Snowfarming.
Somit vertritt man eher die Meinung "der Schnee schmilzt und das Pulver bleibt" :wink:
 
In den USA geht es auch anders.
Da ist in Palisades am Lake Tahoe durch die Rekord Schneefälle die Saison bis zum 04.07.23 verlängert worden.
Jetzt im Mai mit normalen Betrieb in Palisades die ganze Woche außer Mittwoch, dafür ist da in Alpine offen.
Im Juni dann WE Betrieb. Juli dann nur noch bis zum 04.07 :-)
Ob das wirklich genutzt wird, kann ich nicht sagen, aber das Angebot ist halt schon mal cool!

In Killington lassen sie den einen Lift auch immer am WE laufen, so lange es geht und Leute kommen.

In Sölden oder den Alpen bringt das meiner Meinung nach nichts. Die sind froh wenn nach Ostern noch ein paar Leute kommen. Ansonsten ist es wie ausgestorben. Leider.
 
In den USA ist es (warum auch immer) tatsächlich anders.
Sieht man ja aktuell gut, wie viele Menschen sich am WE auf den Sulzbuckeln in Killington tummeln.
Bei uns würden auf diesem weißen Band in grüner Landschaft nur ein paar verlorene Seelen ihre Schwünge ziehen :D
Dort ist es nach wie vor Bummvoll.
 
Donnerstag ist Herrentag.... warum fährst Du nicht an den Hintertuxer? Neuschnee und Sonne locken im Privatskigebiet....

Trauen und Schauen
 
73€ für die Tageskarte...und ich dachte Diesel und Strom sind in den letzten Monaten wieder deutlich günstiger geworden sodass man fürs nächste Jahr wieder billiger einkaufen kann.
 
Julian96 schrieb:
73€ für die Tageskarte...und ich dachte Diesel und Strom sind in den letzten Monaten wieder deutlich günstiger geworden sodass man fürs nächste Jahr wieder billiger einkaufen kann.

Stimmt nicht ganz - in der Top-Saison sind's sogar 74,50...
 
Unglaublich einfach. Jedes Jahr denkt man sich, noch höhere Preise können sie sich nicht erlauben. Aber sie scheuen sich vor nichts.
Leider wissen sie, dass wir trotzdem kommen
 
Mich stört vor allem einfach mal wieder die wie immer verlogene und intransparente Argumentation.
Gehen die Energiekosten hoch werden sie als Argument für Teuerungen kommuniziert, sinken sie wieder bleibt man mit dem Preis oben und widerspricht damit der eigenen vorangegangenen Argumentation. Sobald die Energiepreise wieder anziehen wird dann aber sofort nochmal weiter am Preis geschraubt.

Wie beim Bäcker den das Kilo Mehl 5ct mehr gekostet hat, der aber den Brotpreis unter dem Argument der gestiegenen Mehlpreise um 40ct hoch geschraubt hat. Der Weizen und Mehlpreis ist so niedrig wie er vor 10 Jahren schonmal war und trotzdem bleibt man mit dem Preis oben nur um beim nächsten Mal wieder mit dem selben Argument zu kommen.

Das mehr bezahlen ist nicht das Problem für mich, sondern das Gefühl überall nur noch angelogen und verarscht zu werden.
 
Julian96 schrieb:
Das mehr bezahlen ist nicht das Problem für mich, sondern das Gefühl überall nur noch angelogen und verarscht zu werden.

Genau das ist der springende Punkt. Wenn sie mit gestiegenen Personalkosten wg. Inflation etc. argumentieren würden, dann wäre es okay. Leider hört man aber vom Personal das sie keine Lohnerhöhung erhalten haben. Jedenfalls nicht in der Höhe von 15%.

Energiekosten gehen hoch - wir reduzieren die Geschwindigkeit der Bahn, schalten Sitzheizung aus etc. und sparen so. Dann müsste der Preis ja gleich bleiben. Immerhin wird ja auch die Leistung geringer.
 
Einfach mal bei den Hauptausrüstern wie TA, DM oder Pistenbully die aktuellen Preise für die einzelnen Anlagen anfragen...von Ersatzteilen ganz zu schweigen.
Dann relativieren sich die Preisanstiege relativ schnell. Da sind die Energiekosten nur ein Teil der Wahrheit.
Wenn die Performance hoch gehalten werden soll und die Nachfrage vorhanden ist, sind die Preissteigerungen leider Gottes legitim.
Allein für die aktuell am Gletscher laufende Aktion (wir wollen ja alle wieder frühzeitig skifahren) müssen einige Skipässe verkauft werden.
 
Da wiederspreche ich auch gar nicht. Es geht nur um die scheinheilige Argumentation die oft angeführt wird. Man kann auch glaubhafter argumentieren in meinen Augen und nicht ständig versuchen den Kunden für dumm zu verkaufen. Ich beziehe das auch lange nicht nur auf Skigebiete.
 
Die jetzige Situation ist Ergebnis von falschen Zinsen der EZB seit 2009 und einer komplett vermurksten Politik der EU. Vor allem seit 2015 mit der Flüchtlingspolitik, Coronapolitik, Energiekriese, Ukrainekrieg und dadurch eben Inflation.
z.B. Wohnung. Kostete eine Wohnung Anfang der 1980iger Jahre 1 - 1,5 Mill ÖS ( ca. 100 000 Euro ) war die Zinsbelastung ca. 14 000 Euro da damals die Kreditzinsen ca. 14% waren. Vor ca. 2 Jahren konnte man einen Immobilienkredit um ca. 1% bekommen. Mit einer Zinsbelastung von 14 000 Euro konnte man daher einen Kredit in Höhe von 1 400 000.- Euro aufnehmen. Ist doch dann ganz logisch das die Immobilienhaie dann die Häuser und Wohnungspreise extrem nach oben drehen, denn mit den niedrigen Zinsen kann sich dann fast jeder eine Wohnung oder Haus leisten.
Dann kam die DDR Coronapolitik wo die Politik die Leute einsperrte. Haben sich fast alle gefallen lassen. Warum? Weil die Politik große Geldgeschenke verteilt hat. Dann erhöhten die Energiekonzerne die Preise. Dies konnten sie nur in den Ausmaß tun weil die Politik wieder Geldgeschenke für Energiepreiserhöhungen an die Bürger verteilt hat. Dann gibt es noch Geldgeschenke für die Klimapolitik. Kein Wunder das daher E-Autos und Photovoltaik Anlagen so teuer sind. Und zum Schluß kommt der Ukraine Krieg. Der ist jetzt für jedes Problem schuld. Und jedes Problem wird mit Geldgeschenken gelöst. Die Politik und liefert Waffen um Milliarden. Ohne Waffenlieferungen wäre der Krieg schon lange aus. Aber so ist jetzt für die Waffenlobby der Idealzustand erreicht. Die Ukraine verliert nicht wegen der Waffenlieferungen und Russland verliert nicht wegen seiner Atomwaffen.

Aber leider kann niemand folgende Wirtschaftsrechnung außer Kraft setzen!
Geldmenge mal Umlaufgeschwindigkeit ist Wirtschaftswachstum mal Inflation.
EZB und Politik erhöhten durch oben beschriebene Maßnahmen Geldmenge und Umlaufgeschwindigkeit sehr stark.
Auf der anderen Seite ist aufgrund von Arbeitskräftemangel und Demografischer Wandel fast kein Wirtschaftswachstum möglich.
Daher geht jetzt alles in die Inflation.
Daher dauert es auch nur wenige Jahre und eine Tageskarte in einem Skigebiet Euro 100.- und eine halbe Bier in der Skihütte Euro 10.- kostet.

Die Inflation wäre relativ leicht in den Griff zu bekommen.
Aber leider ist die EZB und die Politik dazu nicht fähig oder beide trauen sich nicht.
Man müßte nur die Geld-Unterstützungen der Bürger für jeden Unsinn einstellen.
Und die EZB müßte bei 10% Inflation die Zinsen auf 12% erhöhen.
Geldmenge würde gleich bleiben, Umlaufgeschwindigkeit würde gleich bleiben oder etwas fallen.
Und auf der anderen Seite wäre das Wirtschaftswachstum bei 0% und die Inflation auch bei 0% oder bei leicht fallender Umlaufgeschwindigkeit würde sogar eine Deflation ( fallende Preise ) entstehen. Nur so würden die Preise für Tageskarten Richtung Euro 50.- gehen und die halbe Bier wieder unter Euro 5.- kosten.
 
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