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Sölden

stivo

Rigi-Kulm (1797m)
Seit dem 22.9. ist der obere Bereich des Rettenbachgletschers fürs Skifahren geöffnet.
Seit 28.9. läuft neben Schwarzer Schneid auch der Karleskogelschlepper, jedoch aufgrund der abgetauten Lifttrasse kurz nach dem Einstieg, in einer verkürzten Variante.
 
Kommt man bei der jetzt doch stark verkürzten Trasse von der Bergstation 4SK Rettenbachjoch irgendwie so auf die Piste, dass man den SL Karleskogl (oder ggf. den SL Seiterjöchl) erreichen könnte?

Oder wird (sofern die Trasse so verkürzt bleibt), die 4SK Rettenbachjoch praktisch nur noch ihre eigene Piste erschliessen und man muss vom Parkplatz aus erst mit der Schwarze Schneid I und Schwarze Schneid II ganz hoch, um dann den SL Karleskogl zu erreichen?

PS. Ich weiss, dass die 4SK und der Seiterjöchl noch nicht laufen, die Frage gilt für die gesamte Wintersaision.
 
Angesichts der geringen Zahl an Betriebstagen der Sesselbahn ist wohl eher die Frage, wie lange die Bahn noch dort stehen wird...!
 
Bin heute in Sölden gewesen.
Schneelage und -zustand an der 2. Sektion Schwarze Schneid & Karleskogel akzeptabel. Zunächst hart gefrorener Sulz, danach teils ausgefirnt, später etwas tiefer. Ganz unten auch ein paar dunkle Stellen wo das Eis durchschimmerte. Der Gletscherzustand ist alarmierend, der Ort selbst schockierend. Da kann man glatt zum Umweltaktivisten werden.

Bilder folgen zu gegebener Zeit.
 
Ich werd da eher zum Atomkraftaktivisten, damit man einfach massiv beschneien kann und damit hat sichs :).
 
noisi schrieb:
Bin heute in Sölden gewesen.
Schneelage und -zustand an der 2. Sektion Schwarze Schneid & Karleskogel akzeptabel. Zunächst hart gefrorener Sulz, danach teils ausgefirnt, später etwas tiefer. Ganz unten auch ein paar dunkle Stellen wo das Eis durchschimmerte. Der Gletscherzustand ist alarmierend, der Ort selbst schockierend. Da kann man glatt zum Umweltaktivisten werden.

Bilder folgen zu gegebener Zeit.

Warum ist der Ort schockierend?
 
Das ist doch populistischer Unsinn, der da steht. Man kann Brennstäbe sehr lange benutzen und dann sogar wiederaufbereiten, die Energieerzeugung selbst ist komplett CO2-frei. Der Abbau und die Anreicherung kostet zwar Energie, aber bei weitem nicht so viel wie dadurch erzeugt wird. Das lernt man sogar schon in der Schule in Physik, Kernspaltung, Kettenreaktion und so... oder meinst du, die Ernergiekonzerne würden so massive Gewinne mit Atomkraftwerken machen, wenn sie sowieso "unwirtschaftlich" wäre?
 
chianti schrieb:
Keine Angst, bei dem Troll ist ist das eh Zeitverschwendung - wer 200 Milliarden Euro Subventionen ignoriert, dem ist nicht mehr zu helfen.
Ich könnte jetzt auch einiges dazu sagen, lasse es aber, da das nicht das Thema ist.
Du hingegen postest hier schon wieder einen Mist, der Seinesgleichen sucht. Bist wie das kleine Kind, welches einen anschreit: "Ja, ich hör jetzt auf mit Schreien!"
Unglaublich, den Vino sollte man dir gleich entziehen, bis du dich altersgerecht verhältst.
 
mal blöd gefragt:

War der Rettenbach und der Tiefenbachferner nicht vor nicht allzu langer Zeit auch mal Sommerskigebiet? Bzw. seit wann ist es das nicht mehr?
Ich mein wenn ich jetzt sehe dass erst Anfang Oktober die Saison beginnen kann, aber vor ~10 Jahren anscheinend sogar im Juli gefahren werden konnte...verändert sich in so kurzer Zeit SO viel? :/

Lg

edit: aus der wiki "Sommerskigebiete"

Sölden, Rettenbachferner Gletscher 1975 - heute, Winterbetrieb seit 1998(?), bei Schneemangel bereits in früheren Jahren schon Winterbetrieb. Saison je nach Schneelage von Anfang September bis Anfang Mai.

"1975-heute"
Das auf Sommerskigebiet bezogen? Versteh ich dann auch nicht :oops:
 
ich kann mich erinnern das ich 2002 dort noch Sommerski gefahren bin. In dem Jahr gab es im Prinzip keinen Sommer. Ich weiß noch das ich im Juli oder August mit ca. 20cm Neuschnee unter Pulverschneebedingungen gefahren bin. (waren das noch Zeiten :( ). Seit dem "Jahrhundertsommer" 2003 wurde der Skibetrieb im Sommer dann immer mehr eingeschränkt und wurde dann ganz eingestellt.
 
In den 80er Jahren waren im Sommer wohl beide Gletscher geöffnet (damals war ich nie da).

In den 90ern war immer erst der Tiefenbachferner offen (Revision Rettenbach), dannach nur der Rettenbachferner.

Die grossen Probleme kamen dann wohl so gegen 2003. Inzwischen wird der Betrieb leider schon am ersten Mai-Sonntag eingestellt, wenn noch beste Bedingungen herrschen. Bis Mitte Juli müsste es ja fast immer gut gehen.

Für die Saisoneröffnung wird immer das erste September-Wochenende angestrebt, in den letzten Jahren ist es dann aber meistens ca. der 20.09. geworden.
 
Schneefuchs schrieb:
In den 80er Jahren waren im Sommer wohl beide Gletscher geöffnet (damals war ich nie da).

In den 90ern war immer erst der Tiefenbachferner offen (Revision Rettenbach), dannach nur der Rettenbachferner.

Die grossen Probleme kamen dann wohl so gegen 2003. Inzwischen wird der Betrieb leider schon am ersten Mai-Sonntag eingestellt, wenn noch beste Bedingungen herrschen. Bis Mitte Juli müsste es ja fast immer gut gehen.

Für die Saisoneröffnung wird immer das erste September-Wochenende angestrebt, in den letzten Jahren ist es dann aber meistens ca. der 20.09. geworden.

Aber wieso stellt man den Skibetrieb bereits anfang Mai ein und wieso macht man das nicht von der Witterung abhängig? Wenn es vor 2003 den kompletten Sommer durchging, dann wird es auch bestimmt heute noch den ein oder anderen geeigneten Sommer geben (oder?). Wie du sagst, bis Juli sollte es ja eigentlich echt immer gutgehen, wenns nicht ganz extrem heiss wird schon im Juni...
 
Ich war von 1985 - 2003 regelmäßig in den NRW Herbstferien ( meistens zwischen ungefähr 2.10. - 25.10. ) zum Training unserer Jugend in Sölden.

Auch damals war es schon immer ein spannendes Spiel, ob zu diesem Zeitpunkt genügend Schnee insbesondere auf dem Tiefenbach - unserem Trainingsgelände - war. Berücksichtigen muss man vor allem, dass wir anfangs alleine auf den Naturschnee angewiesen waren - die Älteren unter euch werden sich noch erinnern...... :roll:

Wasserski auf dem unteren Drittel des Tiefenbach war sooooo ungewöhnlich auch nicht, ebenso die Notwendigkeit einiger Wandertage, da auf beiden Gletschern überwiegend Blankeis war.

Heut scheint´s schon heftiger zu sein, aber die Erinnerung verklärt so manches.......
 
Lfkrone schrieb:
Aber wieso stellt man den Skibetrieb bereits anfang Mai ein und wieso macht man das nicht von der Witterung abhängig?
Vielleicht für Technikfans ein vernachlässigenswerter Aspekt, für Seilbahnbetreiber aber nicht: an Liftanlagen arbeiten Menschen und man braucht sie sogar dort, damit die Bahnen funktionieren.
Juni beginnt die Sommersaison und wer saisonsbezogen arbeitet, der braucht Planungssicherheit zumindest für das nächste Halbjahr. Und die ist bei wetterabhängiger Öffnung halt nicht gegeben.
Wer als Bergbahnbetrieb also einen verlässlichen Personalstamm für die Saison haben und nicht jeden Winter neue Leute anlernen will, muss so handeln.
 
Lfkrone schrieb:
Aber wieso stellt man den Skibetrieb bereits anfang Mai ein
Wg. des Fortschritts.

Und weil wir hier in Österreich sind und es im Winter so viel Geld regnet, daß man an den Saisonrandzeiten nicht mehr interessiert ist.

Und weil der Herbstskilauf - leider - im Vgl. zum Frühjahrs- und Sommerskilauf anscheinend so geldbringend ist, dass man sogar noch den kompletten Schnee im Frühjahr zu Depots schieben und vermatten kann.
 
starli schrieb:
Lfkrone schrieb:
Aber wieso stellt man den Skibetrieb bereits anfang Mai ein
Wg. des Fortschritts.

Und weil wir hier in Österreich sind und es im Winter so viel Geld regnet, daß man an den Saisonrandzeiten nicht mehr interessiert ist.

Und weil der Herbstskilauf - leider - im Vgl. zum Frühjahrs- und Sommerskilauf anscheinend so geldbringend ist, dass man sogar noch den kompletten Schnee im Frühjahr zu Depots schieben und vermatten kann.
Dass sich der Frühlingsbetrieb nicht lohnt, kann man "von blossem Auge" erkennen: wenn ich im Mai wochentags auf den Pisten bin, bin ich fast alleine, keine Teams, kaum Touristen. Im Herbst dann aber grad das Gegenteil, viiiiel los.
 
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