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Sonntagsfrage - (rein Interesse halber)

Wen ..blah... wenn nächsten Sonntag Wahl wäre... (gilt in erster Linie für die BRDler und die die si

  • SPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • CDU / CSU

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bündnis 90 / die Grünen

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • PDS

    Stimmen: 0 0,0%
  • sonstige

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0
Hmm ich glaube wir hatten sowas schonmal, damals hat sich das Forum nicht als wirklich repräsentativ erwiesen ;-) mal sehen wie es diesmal ausgeht.
 
Ich bin im September sowieso nicht zuhause, von dem her werd ich nicht wählen... würd aber sonst wohl auch nicht mehr gehen. Irgendwie kann ich mich mit überhaupt keiner Partei mehr identifizieren.

SPD: Weiß nach sieben Jahren immer noch nicht was sie eigentlich will. Vermutlich gar nichts.
Grüne: Großteils realitätsfremde Spinner.
FDP: Eine Spaßpartei mit einem Spaßvogel als Chef.
CDU/CSU: Zuviel "C" für meinen Geschmack. Kirche und Politik gehören viel strikter getrennt.
PDS: Die DDR lebt? Logo, die war ja so toll.

Davon abgesehen: die 20% MWSt. kommen sowieso, ganz egal wen ihr wählt :D
 
@Downhill: Schon mal was von Briefwahl gehört?
Hab das schon ein paar mal gemacht, weil's mir schlicht zu blöd war, ins Wahllokal zu rennen. Praktische Sache, nur kann man die "letzten Änderungen" halt nicht in seiner Entscheidung berücksichtigen. Den Antrag dazu konnte ich beim letzten mal sogar online stellen, sehr entspannte Sache das.

@trinc: Diese Diskussion ist zwar sicher interessant, birgt aber ein gewisses Gefahrenpotential. Bin mal gespannt wie es diesmal läuft...
 
Downhill schrieb:
Davon abgesehen: die 20% MWSt. kommen sowieso, ganz egal wen ihr wählt :D

Ganz meiner Meinung !
Eigentlich brauch man doch gar net mehr wählen gehen. Die machen doch eh alle den gleichen Mist. Und rückgängig macht eine andere Regierung fast eh nix was die davor verbockt haben. Im Gegenteil, die sind noch froh, daß die anderen den schwarzen Peter gezogen haben.
Weshalb wurden denn vor 7 Jahren die anderen abgewählt ? Warscheinlich net weil jeder mit ihnen so zufrieden war, oder?. :wink:
Und nun werden sie von fast allen wieder herbeigesehnt. Na ja.

Aber ich will mich da politisch gar nicht einmischen.
Soll auch nur heißen: Ich weiß net was ich überhaupt wählen soll !
 
Bei mir ist es schon so, dass ich weiß, wen ich wähle. Sie sehen farbtechnisch ungefähr so aus wie die Skipisten im Sommer, und das ist schon lange so, dass sie meine Zweitstimme kriegen. Warum? Weil ich denke, dass ökologische Gedanken ihren Platz zu Recht haben - wenn man's auch nicht übertreiben sollte. Aber allein schon die Tatsache, dass sie den Schrottreaktor Obrigheim zum Stillstand gebracht haben, reicht für mich dieses Mal als Argument.

Abgesehen davon...
...sind die Konservativ-Liberalen für mich aus diversen Gründen (letztes Mal Stoiber, davor Saumagen, Saumagen und Saumagen) nicht wählbar. Dieses Mal allein schon aus ästhetischen:
seite275NL5MerkelKK.jpg

:rofl:


...ist es die PDS (obwohl ich sie sogar mal spaßeshalber gewählt hab) auch schon lange nicht mehr;

...PBC, Graue etc. auch nicht, vom Rechtsaußen-Humbug mal ganz zu schweigen.

Bleibt eigentlich nur noch DIE PARTEI. Aber nach der Niederlage in NRW (1800 Stimmen, glaub ich) werden sie sich schwer tun, sich mit ihrem wirklich zukunftsträchtigen Ansatz durchzusetzen, zumal ihre profunde Systemkritik wohl den Mann auf der Straße nicht erreichen wird.

Trotzdem:
http://www.die-partei.de/
:P
 
Als eher links bin ich auch hin- und hergerissen: Die CDU ist mit einigen Positionen für mich unwählbar und ausserdem halte ich Frau Merkel für keine bestens geeignete Repräsentantin, die SPD sollte man nach den zum Teil doch eher dürftigen Vorstellungen auch nicht unbedingt bestätigen, über die FDP brauchen wir garnicht mehr reden,d eren populistisches Getue geht mir so dermassen auf den Geist...Bleibt die Joschka Fischer Partei, die aufgrund der Regierungsbeteiligung ja ihre eigentlichen Ziele über Bord geworfen hat. Schwierig...

Jakob
 
k2k schrieb:
@Downhill: Schon mal was von Briefwahl gehört?
Hab ja geschrieben, es ist eher ein "Nicht-Wollen" dieses Mal :wink:

jwahl schrieb:
und ausserdem halte ich Frau Merkel für keine bestens geeignete Repräsentantin
Ja, das kommt noch dazu. Wenn's Ede wenigstens noch mal versucht hätte... aber den wählt wiederum im Norden und Osten keiner.
 
birgt aber ein gewisses Gefahrenpotential. Bin mal gespannt wie es diesmal läuft...
...hier wirds sicher bald rund gehen. Zumindest wenn gewisse Herrn wieder auftauchen.

von Briefwahl gehört?
...was ist ein Wahllokal?

Nur wenn soll man wählen? Ich habe keine Ahnung, die sind doch alle ned ganz di... Wenn ich sehe wie da einige in den "Wahlkrampf einsteigen".

Mehrwertsteuer rauf, Nacht/ Sonntagsarbeit versteuern, PPauschale, Studiengebühren, Längere Arbeitszeiten (bei vollem Lohnausgleich), Kündigungszeiten ändern, längere Ladenöffnungszeiten (kauf doch eh keiner mehr was), Bürgerversicherung, Eigenheimzulage (geht ja noch), Erb/ Schenkungsschaftsteuer rauf.

Aber: Die Unternehmen kräftig subvensionieren die eh schon Rekordgewinne machen und dann die Mitarbeiter zu arbeitslosen machen. Genau denen will man noch die Steuern runter nehmen.

Und das Beste die Spaßvögler der FDP: Länge Öffnungzeiten in Biergärten.
Die haben die wirklichen Probleme erkannt........:lol:

Wenn am Sonntag Wahl wäre würd ich mir dem Wahlzettel aufheben damit ich hinterher sagen kann -Ich hab die ned gewählt-.
 
Und das Beste die Spaßvögler der FDP: Länge Öffnungzeiten in Biergärten.
Die haben die wirklichen Probleme erkannt........
Full ACK, ich habe gedacht ich fall vom Stuhl, als ich den Typen im Fernsehen gesehen habe, der das erzählt hat.... :twisted:
Und solche Pappnasen soll ich wählen :?: Mir geht es so, wie den anderen auch, ich habe keine Ahnung, wen ich wählen soll. Wählen tu ich auf jeden Fall. Mal sehen, ob es tatsächlich zu Neuwahlen kommt, so sicher ist das ja alles noch nicht. Bis dahin ist ja noch Zeit.
 
@downi:

aber den wählt wiederum im Norden

Weißt, wenn jetzt das 2002er Schattenkabinett am Start wäre, dann hätt ich sicher weniger Probleme mich bei dieser Wahl zu entscheiden. S'Cleverle als Superminister, wie das damals vorgesehen war, das fand ich shcon gar nicht blöd.

Was mir bei rot-grün fehlt ist vor allem qualifiziertes Personal. Das beschränkt sich nämlich nach meiner Meinung auf Schröder und Fischer, eventuell noch Bulmahn (die übrigens aus unserem Wahlkreis kommt). Danch sieht es viel leerer aus, als ich selbst lange Zeit dachte (zur Information: ich hab in meinen jungen Jahren mal gelegentlich für die SPD gearbeitet, der Stadteil / das Dorf, wo ich herkomm ist so eine SPD Hochburg, da kennt man sich). Es mangelt mir bei der SPD einfach grundsäztlich an Formaten wie Schmidt (einer der von mir meistgeachtetsten Politiker der dt. Geschichte überhaupt) und den anderen alten Haudegen, die sie mal hatten. Stattdessen haben wir in den zweiten dritten und vierten Reihen der SPD ein Liga junger arroganter und mit reichlich wenig Lebenserfahrung ausgestatteter Nachwüchsler, ohne Ecken und Kanten und stromlinienförmig in den Fluß "Parteikarriere" eingetaucht. Sigmar Gabriel - auch hier habe ich das zweifelhafte Vergnügen mich bereits mir ihm persönlich unterhalten zu haben - ist eigentlich das beste Beispiel für diese SPD Generation. Haut drauf (und nicht mal gut), wenn es angesagt ist, sich zu profilieren und reiht sich ein, wenn er meint, dass es besser ist nicht aufzufallen. Und übrigens etwa der überheblichste Mensch, den ich je getroffen hab. Wenn man dann noch die Ulla Schmidts der SPD und deren Gesundheitsreformen sieht, dann bleibt wenig Sympathie für diese Partei.

Was die Grünen angeht, so halte ich ihnen vieles zu Gute, und hab dennoch meine Schwierigkeiten mit ihnen. So ist jedenfalls die Grüne Politik noch von Idealen geprägt. Ob diese nun richtig oder falsch sein müssen - allein ihre Existenz halte ich für unsere heutige politische Welt für beachtlich und sehr begrüßenswert. Desweiteren ist der ganz fundamentale Teil der Grünen ja auch heute eigentlich weniger relevant, die Realos haben sich durchgesetzt und die Partei ist trotz der extremen Gegensätze eigentlich erstaunlich konsensfähig geworden. So viele realtitätsferne Spinner gibts da glaube ich nicht mehr. Man muss ihnen weiterhin zu Gute halten, dass - was immmer man nun Windkraftanlagen halten mag - sie beinahe die einzigen sind, die mal nicht nur für die nächste Legislaturperiode Politik machen. Allein wirtschaftlich betrachtet werden wir mit fossilen Brennstoffen und Kernenergie nicht mehr viel holen können, die Zeit wo man hier exportieren kann, neigt sich dem Ende. Demgegenüber stört mich an den Grünen vor allem, dass sie noch viel zu durchsetzt sind vom lobbyistischen Gutmenschtum und leider nicht wirklich gute Gesetze schreiben können. Wer meint, ein Antidiskrimierungsgesetz verabschieden zu können, was das bewirkt auf das sein Name schließen ließe, hat mit rechtspolitik wenig Erfahrung. Ich empfehle hier das Seminar von Prof Treiber zum Gewährleistungsstaat, rechtswissenschaftl. Fak. der Universität Hannover.

Sowohl bei SPD und Grünen vermisse ich einfach die Kader. Tolle Ideen alleine helfe noch niemanden. Man braucht fähige Leute, die diese in wirkungsvolle Gesetze gießen, die Konsequenzen dieser Gesetze abschätzen können und entsprechend gestalterisch tätig sind. Gerade im Bereich Wirtschaft / Finanzen, aber auch in der Gesundheitspolitik siehts da m.E. ganz schwarz (ha ha) aus im rot-grünen Lager.

Was die FDP angeht, so muss ich sagen, dass ich sie persönlich nicht als Spaßpartei empfinde. Im Gegenteil, ich finde dass sie durchaus wichtige Fragen aufwerfen und auch interessante Alternativen vorschlagen. Konstruktive Kritik ist heutzutage schon viel wert! Dennoch kann ich mich mit dem liberalen Grundgedanken nicht anfreuden, es gehen mir zu viele Werte verloren, die mir wichtig sind. Außerdem mag ich das liberal auf Teufel komm raus sein nicht, das erinnert dann schon manchmal wieder an manch Grünen Idealisten....

Auf die PDS werde ich an dieser Stelle nicht groß eingehen, ich finde sie als Oppositionspartei und teilweise als Stimme der neuen Bundesländer durchaus wichtig, stehe politisch etwa 180° zu dieser Partei und halte ihre Vergangenheit für sehr zweifelhaft, was man allerdings einigen der westdeutschen Parteien in der Nachkriegszeit genauso vorhalten kann.

Sollte die linke Wahlalternative überhaupt eine Chance haben, so hätte sie meines Erachtens als oppositionelle Stimme auch ihre BErechtigung. Anfangen kann ich nicht so viel damit, anderseits überzeugen mich die Leute trotz konträre politischer Einstellungen von ihren Persönlichkeiten her eher als die meisten SPD MdBs.

Kommen wir schließlich zur CDU. Hier ist meine Meinung sehr gespalten. Grundsätzlich meine ich, dass die CDU in ihrer Basis und den Reihen der MdBs, die nicht jeden Tag im Fernsehen sind, viele fähige Leute hat, die in Sachen Wirtschaft und Recht, aber auch was eine gewisse Fähigkeit praktikable Vorschläge zu machen angeht, mich durchaus überzeugen. Nun ist das aber sehr zwiegespalten, mit der norddeutschen CDU kann ich nämlich sehr wenig anfangen. Politikerinnen wie Ursula von der Leyen braucht nämlich kein Mensch. Nicht mal bei den Grünen, aber vor allen Dingen nicht bei der CDU. Oder Herrn Carstensen von der Förde. Oder... ... ... Auch auch mit Christian Wulf kann ich wenig anfangen. Nicht umsonst ist der hier wiederholt gescheitert: der Mann hat meines Erachtens wenig Profil. Er profitiert derzeit daraus, dass er sich aus parteipolitischem Geplänkel rausgehalten hat, aber das macht ihn auch nicht profillierter. Er erinnert mich etwas an Schröder früher, hält sich alle seine Optionen offen, verscherzt es sich mit niemandem und sieht zu, dass er sich nicht zu konkret äußert, und damit dann eben auch niemanden vor den Kopf stößt. Im übrigen wurde unter seiner Federführung hier in Niedersachsen eine Poltik gemacht, die ich in vielen Punkten für sehr bedenklich halte und eher einer roten Regierung zugeschrieben hätte. Dazu gehören die Abschaffung gerichtlicher Instanzen und (angeblich, das will ich noch mal prüfen) des Kurssystems in der Oberstufe. Allein letzteres, sollte es sich als wahr herausstufen, wäre ein Schritt 30 Jahre zurück. Wie reden einerseits von Eliteunis, und nehmen dem Nachwuchs gleichzeitig die Chance, sich zielgerichtet durch LKs auf die Uni vorzubereiten???? Wir lassen die Jungs in 12 Jahren Abitur
machen, aber lassen sie dann zwei Semester länger Maschbau stufieren, damit sie das, was sie nicht im Mathe LK gelernt haben, nachholen können????

Na ja, wer jetzt aufgepasst hat, weiß ja welche Partei überbleibt, und wo meine Sympathien liegen. Dass ich sie hier nicht wählen kann, macht die Wahl für mich nicht leichter. Hey Downie, kannst mir nicht Deine Stimme in Augsburg geben? Oder kann ich bei dir gerade mal meinen Hauptwohnsitz anmelden? ;) ;) ;) :D
 
...hier wirds sicher bald rund gehen. Zumindest wenn gewisse Herrn wieder auftauchen.

Huhu....bin schon da :D :D

Aber ich will ja garnichts grossartiges sagen. Mir gehts genauso wie den meisten hier. Hab das Gefühl, egal was ich wähle, es kommt sowieso aufs selbe hinaus.

Ich finds nur irgendwie super naiv zu meinen, wenn ich die Partei wieder wähle, die ich vor 7 Jahren abgewählt habe, dass gerade diese dann, das gebacken bekommt, was sie 16 Jahre nicht auf die Reihe bekommen hat...

Aber na ja die Deutschen.....lesen ja auch Bild wie die Weltmeister.

Apropos nicht wählen....finde das ist der falsche Weg. Auch wenn es eigentlich keinen Unterschied macht, wen ich wähle, ich kann mir immer noch das für mich persönlich kleinere Übel aussuchen!

Schade eigentlich, dass die FDP so eine unfähige Partei ist, rein ideologisch wären sie mir ja am liebsten. Kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum die Pfeife Westerwelle da immer noch das sagen hat??[/quote]
 
mic schrieb:
Mehrwertsteuer rauf, Nacht/ Sonntagsarbeit versteuern, PPauschale, Studiengebühren, Längere Arbeitszeiten (bei vollem Lohnausgleich), Kündigungszeiten ändern, längere Ladenöffnungszeiten (kauf doch eh keiner mehr was), Bürgerversicherung, Eigenheimzulage (geht ja noch), Erb/ Schenkungsschaftsteuer rauf.

Du hast die "PKW-Maut" vergessen :D

Tja, was wählen???? Alles mist. Also entweder wähl ich Klein, oder SPD, damit der Vorsprung der CDU nicht zu groß wird. :wink:

Aber eigentlich auch egal, wohn eh in Österreich. :D
 
trincerone schrieb:
Na ja, wer jetzt aufgepasst hat, weiß ja welche Partei überbleibt, und wo meine Sympathien liegen.

Hmmm, die PARTEI? ;-)

k2k,
Mitgliedsnummer 375...
 
trincerone schrieb:
Hey Downie, kannst mir nicht Deine Stimme in Augsburg geben? Oder kann ich bei dir gerade mal meinen Hauptwohnsitz anmelden?
OK. Da ich eh nicht will, mach ich gleich mal einen Thread im Versteigerungsforum auf... :wink:

Gruß aus dem Land mit der (Noch-)Staatspräsidentin
 
mic schrieb:
...hier wirds sicher bald rund gehen. Zumindest wenn gewisse Herrn wieder auftauchen.

Wo ist unser Bonner Freund????


...was ist ein Wahllokal?
Also, wählen ist Bürgerpflicht! Habe galube ich auch erst einmal sonntags gewählt! Sonst immer Briefwahl, sogar mal aus England! meine Mutter hat das Beantragt und mit i.A. unterschrieben! Hat funktioniert! Haben sie mir alles nach GB geschickt!

So, ansonsten halte ich mich mal raus!
 
@k2k: ja die sind cool, ich sag nur Bild-Leser beschimpfen die Titanic Redaktion. :) Ich hab den Sonneborn mit Kollgen mal livi in Hannover getroffen auf deren Filmfestival. Sehr cool Jungs.

@downi: versteigern würd ich lassen, der letzte ders versucht hat bekam Besuch von der Staatsanwaltschaft. Reicht mir schon, wenn ich meinen Hauptwohnsitz bei dir anmelden kann.... ;)
 
Nicht nur wählen ist Brügerpflicht, sondern auch das im Wahllokal zu tun! Erstens kostet Briefwahl unnötig Geld, zweitens ist es guter demokratischer Brauch ins Wahllokal zu gehen und drittens ist eine Wahl mit zu hohem Briefwahlanteil ungültig, und im Augenblick bewegen wir uns sehr in diese Richtung. Wer wirklich am Wahlsonntag nicht kann, der darf gerne die Briefwahl nutzen, aber für alle anderen kann es jawohl nicht so schwer sein, sich in ein Wahllokal zu bewegen.

Nichtwählen fördert übrigens die extremen Parteien, bei uns v.a. die Rechtextremen. Diese können nämlich i.A. ihre komplette Klientel mobilisieren. D.h. umgekeht, je mehr gemäßigte Wähler nicht wählen gehen, desto mehr näher rücken die rechten erstens automatisch an die 5% Hürde und desto stärker sind sie im Parlament (wenn sie reinkommen) mit ihren Sitzen vertreten, zumindest wenn man ansonsten eine der vertretenen Parteien gewählt hätte. Das sollte man sich beim nicht wählen überlegen. Dann schon lieber Autofahrerpartei wählen oder so.
 
trincerone schrieb:
Nicht nur wählen ist Brügerpflicht, sondern auch das im Wahllokal zu tun! Erstens kostet Briefwahl unnötig Geld, zweitens ist es guter demokratischer Brauch ins Wahllokal zu gehen und drittens ist eine Wahl mit zu hohem Briefwahlanteil ungültig, und im Augenblick bewegen wir uns sehr in diese Richtung. Wer wirklich am Wahlsonntag nicht kann, der darf gerne die Briefwahl nutzen, aber für alle anderen kann es jawohl nicht so schwer sein, sich in ein Wahllokal zu bewegen.

Naja, in unserem kleinen Örtchen gehst Du einfach mit Deiner Wahlbenachrichtigung ins Rathaus, dort stehen dann schon riesige Schilder "Briefwahl", füllst den Antrag aus, ziehst Dich in eine Kabine zurück und wirfst das Ding ein! Fertig! Keine Mehrkosten! Diesmal war es gut so, da ich kurzfristig nicht da war, ansonsten hat es irgendwie nie gepasst, oder ich wollte sicher gehen, das ich wähle!
 
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