• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Sonntagsfrage - (rein Interesse halber)

Wen ..blah... wenn nächsten Sonntag Wahl wäre... (gilt in erster Linie für die BRDler und die die si

  • SPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • CDU / CSU

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bündnis 90 / die Grünen

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • PDS

    Stimmen: 0 0,0%
  • sonstige

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0
Gut, das mag weniger Aufwand sein als in der Stadt, aber verwaltet werden muss das trotzde, oder nicht? Du schmeißt deinen Brief ja nicht in diesselbe Wahlurne, die dann drei Wochen später im Wahllokal steht oder? Weil dort werden die Stimmen ja dann von den Wahlhelfern ausgezählt, und das kostet praktisch so gut wie nichts, wie jeder weiß, der schonmal Wahlhelfer spielen durfte....
 
trincerone schrieb:
Was mir bei rot-grün fehlt ist vor allem qualifiziertes Personal. Das beschränkt sich nämlich nach meiner Meinung auf Schröder und Fischer, eventuell noch Bulmahn (die übrigens aus unserem Wahlkreis kommt). Danch sieht es viel leerer aus, als ich selbst lange Zeit dachte (zur Information: ich hab in meinen jungen Jahren mal gelegentlich für die SPD gearbeitet, der Stadteil / das Dorf, wo ich herkomm ist so eine SPD Hochburg, da kennt man sich). Es mangelt mir bei der SPD einfach grundsäztlich an Formaten wie Schmidt (einer der von mir meistgeachtetsten Politiker der dt. Geschichte überhaupt) und den anderen alten Haudegen, die sie mal hatten. Stattdessen haben wir in den zweiten dritten und vierten Reihen der SPD ein Liga junger arroganter und mit reichlich wenig Lebenserfahrung ausgestatteter Nachwüchsler, ohne Ecken und Kanten und stromlinienförmig in den Fluß "Parteikarriere" eingetaucht. Sigmar Gabriel - auch hier habe ich das zweifelhafte Vergnügen mich bereits mir ihm persönlich unterhalten zu haben - ist eigentlich das beste Beispiel für diese SPD Generation. Haut drauf (und nicht mal gut), wenn es angesagt ist, sich zu profilieren und reiht sich ein, wenn er meint, dass es besser ist nicht aufzufallen. Und übrigens etwa der überheblichste Mensch, den ich je getroffen hab. Wenn man dann noch die Ulla Schmidts der SPD und deren Gesundheitsreformen sieht, dann bleibt wenig Sympathie für diese Partei.

Schröder mag ein schlauer Mensch sein, aber manchmal fehlt ihm, das ist jedenfalls mein Eindruck, der unbedingte Wille. Zu oft hatte ich das Gefühl dass er dann doch wieder auf den ein oder anderen Flügel zugeht oder auf die ein oder anderen Einschnitte verzichtet um nicht zu sehr in der Beliebtheitsskala abzurutschen. Dahinter wirds wirklich dünn und entweder die Leute können gut in der öffentlichkeit (Wowereit) oder sie sind fähig (Steinbrück z.B. halte ich für jemand sehr kompetenten). EIne Mixtur aus beidem gibt es leider viel zu selten.

Was die Grünen angeht, so halte ich ihnen vieles zu Gute, und hab dennoch meine Schwierigkeiten mit ihnen. So ist jedenfalls die Grüne Politik noch von Idealen geprägt. Ob diese nun richtig oder falsch sein müssen - allein ihre Existenz halte ich für unsere heutige politische Welt für beachtlich und sehr begrüßenswert.

Es bleibt nur die Frage, ob sie sich an diese auch halten? Gerade bei den Grünen, die ich in der letzten Regierung für den eher antreibenden denn verhindernden Partner sehe, wurden doch viele alte Vorsätze aus Machtpolitischen Gründen über Bord geworfen.

Was die FDP angeht, so muss ich sagen, dass ich sie persönlich nicht als Spaßpartei empfinde. Im Gegenteil, ich finde dass sie durchaus wichtige Fragen aufwerfen und auch interessante Alternativen vorschlagen. Konstruktive Kritik ist heutzutage schon viel wert!

Das krankhafte Nach dem Mund reden und populistische Gehabe des Herrn Westerwelle und seiner Freunde (Kubicki, Pieper) geht halt garnicht. Zuletzt am Montag die Forderung nach einem Referendum usw. Ich traue denen solange nichts zu, solange die solche Schwafler sitzen haben.

Nun ist das aber sehr zwiegespalten, mit der norddeutschen CDU kann ich nämlich sehr wenig anfangen. Politikerinnen wie Ursula von der Leyen braucht nämlich kein Mensch. Nicht mal bei den Grünen, aber vor allen Dingen nicht bei der CDU. Oder Herrn Carstensen von der Förde. Oder... ... ... Auch auch mit Christian Wulf kann ich wenig anfangen. Nicht umsonst ist der hier wiederholt gescheitert: der Mann hat meines Erachtens wenig Profil. Er profitiert derzeit daraus, dass er sich aus parteipolitischem Geplänkel rausgehalten hat, aber das macht ihn auch nicht profillierter. Er erinnert mich etwas an Schröder früher, hält sich alle seine Optionen offen, verscherzt es sich mit niemandem und sieht zu, dass er sich nicht zu konkret äußert, und damit dann eben auch niemanden vor den Kopf stößt.

Danke. Über Peter Harry brauch man garnicht erst reden, von dem halten ja die eigenen Leute nichts. Aber danke dass du mich in meiner Meinung über Herrn Wulff bestätigst. Der galt als geborener Verlierer, profillos und kam nur durch das Versagen anderer zufällig dann doch noch an die Macht und wurde zwischenzeitlich schon als neuer Kanzler gehandelt. Hallo? WOFÜR? Dass er nett ist und niemandem etwas antut?

Na ja, wer jetzt aufgepasst hat, weiß ja welche Partei überbleibt, und wo meine Sympathien liegen. Dass ich sie hier nicht wählen kann, macht die Wahl für mich nicht leichter.

Gerade zu der Partei will ich von DIR eine genauso fundierte Meinung, da wirds doch erst interessant. Den obigen Positionen zufolge muss es da doch auch einiges an Differenzen geben?
Jakob
 
Weil dort werden die Stimmen ja dann von den Wahlhelfern ausgezählt, und das kostet praktisch so gut wie nichts, wie jeder weiß, der schonmal Wahlhelfer spielen durfte....
...na, wer zählt die Briefwähler den aus?
 
@mic: ja auszählen vielleicht, aber vorher liegen die wochenlang irgendwo rum, müssen wahrscheinlich nach Wahlkreisen sortiert werden, k.A. bin nicht in der Verwaltung tätig, aber ich weiß, dass es einiges an Geld ist, dass duch den hohen Anteil Briefwähler draufgeht (und zwar eben nicht selten unnötigerweise). Wie dem auch sei, problematisch ist auch eher die Gültigkeit der Wahl bei zu hohem Briefwahlanteil.

@jwahl: das find ich ganz interessant was Du so schreibst, noch ein paar Gedanken meinerseits:

Zu oft hatte ich das Gefühl dass er dann doch wieder auf den ein oder anderen Flügel zugeht oder auf die ein oder anderen Einschnitte verzichtet um nicht zu sehr in der Beliebtheitsskala abzurutschen.

Ich vermute mal, dass es da mehr um die Möglichkeit geht, überhaupt innerhalb der eigenen Partei Konsens zu schaffen. In der SPD ist diese Flügelstruktur deutlich stärker ausgeprägt als in allen anderen Parteien und diese ganze Struktur ist ziemlich verknöchert. Dazu kommt, dass - ähnlich wie den Grünen - das Wort Fraktionszwang ein sehr rotes Tuch in den Augen der meisten SPD Abgeordneten ist. Im Gegenteil: man ist meist sogar eher stolz darauf sich zu politischen Sachfragen noch mal eine eigene persönliche Meinung gebildet zu haben, die eben nicht 100%tig der Fraktionslinie entspricht und dementsprechend überzeugt wird diese Meinung dann auch immer wieder vorgetragen. Wenn nun bei den Abgeordneten der Eindruck entsteht, die Parteispitze bzw. Regierung könnte eine Entscheidung haben wollen, bevor alle Argumente aus der Fraktion resp. Partei ausreichend gerhört und deren verschiedene Flügelinteressen, dann stellen die sich ganz schnell quer. Und das kann Schröder, der nach seiner eigenen Partei ja immer noch die Grünen überzeugen muss und ggf. die Opposition im Bundesrat, überhaupt nicht brauchen. Ich denke, dass er daher schon immer sehr darauf geachtet reih rum Hände zu schütteln, und immer mal wieder auf den ein oder anderen Flügel einen Schritt zu zu machen, damit er beim nächsten Mal auch wieder einen Schritt zurücktreten kann. Dass das in der Öffentlichkeit als Wankelmut kritisiert wurde, trifft im Prinzip nicht den Kern glaube ich. Dennoch wird die Sache dadurch natürlich nicht besser.

bleibt nur die Frage, ob sie sich an diese auch halten? Gerade bei den Grünen, die ich in der letzten Regierung für den eher antreibenden denn verhindernden Partner sehe, wurden doch viele alte Vorsätze aus Machtpolitischen Gründen über Bord geworfen.

Nun, das mag zu einem gewissen Grad das Kernproblem der Grünen sein: wenn eine Partei sich in ihrem Ursprung darüber definiert hat, dass sie gegen etwas bestimmtes ist, so wird es immer schwierig für diese Partei sein, konstruktiv zu arbeiten, wenn sie dann tatsächlich mal in der Regierungsverantwortung steht. Das geht eben nur durhc die Verabschiedung gewisser, möglicherweise weltferner, Ideale. Ich finde, die Grünen haben das Großteils sehr gut geschafft. Ideale abgespeckt durch Realpolitik umzusetzen finde ich sehr bewundernswert, Ideale ungefochten in Gedanken zu träumen ohne sie je realisieren zu können, täte mir eher leid. Ich denke die Grünen haben in vielen Fällen Mittel und Wege gefunden ihre Ideale in konsensfähige politische Formen zu gießen, die auch den rauhen klimatischen Bedingungen der alltäglichen Realpolitik standhalten. Das halte ich für die größte Leistung der Grünen seit ihre Gründung. Sie haben das geschafft, nicht obwohl sie sich von gewissen Positionen getrennt haben, sondern weil sie eben diese Position aufgegeben haben. Ich sehe darin weniger machtpolitische Erwägungen als vielmehr die Erkenntnis, dass es besser ist, überhaupt etwas zu erreichen, als still vor sich hin zu träumen.



Das krankhafte Nach dem Mund reden und populistische Gehabe des Herrn Westerwelle und seiner Freunde (Kubicki, Pieper) geht halt garnicht. Zuletzt am Montag die Forderung nach einem Referendum usw. Ich traue denen solange nichts zu, solange die solche Schwafler sitzen haben.

Also ich kann ja schon sagen, dass insbesondere Pieper auf meiner Hassliste steht (genau wie diese Europaabgeordnete, die neulichihren schwangeren Bauch photographieren ließ). Ein gewisser Populismus mag in der FDP auch vorhanden sein, aber so extrem wie Du sehe ich das jetzt nicht. Ich habe schon wiederholt gerade von Westerwelle insbesondere zu juristischen Fragen Vorschläge gehört, die ich durchaus brauchbar fand.



Gerade zu der Partei will ich von DIR eine genauso fundierte Meinung, da wirds doch erst interessant. Den obigen Positionen zufolge muss es da doch auch einiges an Differenzen geben?
Jakob

Ja, das wird erst interessant. Diese Differenzen existieren, das sei hier gesagt. Das habe ich gerade wieder bei der Frage Referendum ja oder nein gemerkt. Weitere Stellungnahmen zu dieser Partei würden aus meiner Sicht den Rahmen einer schriftlichen Diskussion sprengen, da m.E. ein ernormer Aufwand an Erläuterungen dafür nötig ist. Richtig ist, dass einige der oben genannten Kritikpunkte sicher auch auf diese Partei zutreffen. Bring ne anständige Flasche Wein aus Aix mit und wir quatschen das mal durch.... :D
 
problematisch ist auch eher die Gültigkeit der Wahl bei zu hohem Briefwahlanteil.
...könnte echt ein Problem werden.
Na, dann wird mal kurzerhand die Verfassung geändert! (Spaß)

nach Wahlkreisen sortiert werden, k.A. bin nicht in der Verwaltung tätig
Wenn Damen und Herren auf der Stadtverwaltung mal was sinnvolles zu tun bekommen kann echt nicht schaden. Die sind die ja sowieso da. :wink:

(genau wie diese Europaabgeordnete, die neulichihren schwangeren Bauch photographieren ließ).
...sehr geil war auch der nette Herr Mehmet Daimagüler, der auf dem Parteitag mitteilte das er noch Single ist und man ihn auf der Party hinterher einfach anspreche solle. :lol:

Stefan Raab sorgte mal wieder in seiner Sendung für die Öffentlichkeitsarbeit der FDP.

Hier der Worlaut der Daimagüler’schen Ansprache:

“Ich bin Jurist, ich bin seit 14 Jahren in der FDP, seit 6 Jahren im Bundesvorstand. Ich möchte Sie jetzt nicht weiter mit Highlights aus meinem Leben langweilen, aber eine Sache doch noch am Ende. Eine sehr persönliche Sache, aber ich finde, ihr als Parteifreunde habt Anspruch darauf, es zu erfahren: Ich bin noch immer Single und weiss nicht so recht warum, aber wenn jemand Interesse hat, darüber zu sprechen: Ich bin heute Abend auf dem geselligen Abend mit einem Glas Kölsch in der Hand. Ich bin für den Dialog offen und freue mich, wenn Sie auf mich zukommen. Danke.”
 
kurzer einwurf zum thema maut auf deutschen autobahnen: hab ich gar aber auch gar kein problem damit, wenn (!!!) die steuer wegfällt, dann zahlen die durchreisenden nämlich auch endlich (und normalerweise braucht man da dann nur ne vignette, nich so n high end system!)

wen ich wähle dürfte klar sein.
 
wen ich wähle dürfte klar sein.

Klar, die Autofahrerpartei.... :D

Maut auf deutschen Autobahnen? Na ja, eigentlich befürworte ich ja eine gewisse Bewegungsfreiheit in unserem Land und bin deshalb an sich kein Freund der PKW Maut. Andererseits muss man schon zugeben, dass die deutschen Autobahnen ziemlich überlastet sind. Nun liegt das vermutlich trotz Maut insbesondere auf den 2 spurigen Strecken immer noch am LKW Verkehr. Ich gebe zu, keine konkreten Vorstellungen zu haben, inwiefern man das ändern kann, aber grundsätzlich sollte man sich schon die Frage stellen: was kann an Gütern auf die Schiene und wieviel muss davon wirklich transportiert werden? Gerade im letzten Punkt stoßen wir mal wieder auf ein EU Problem: wenn es billiger ist, aus norddeutscher Milch in Italien Joghurt machen zu lassen, dann wird der ganze Kram auch tatsächlich mal eben 1400km über die Alpen transportiert und als Joghurt wieder zurück. Muss das wirklich sein?
 
Alpin-Forum|LSAP schrieb:
kurzer einwurf zum thema maut auf deutschen autobahnen: hab ich gar aber auch gar kein problem damit, wenn (!!!) die steuer wegfällt

Weg- oder anfällt?

Jakob
 
Würde mal sagen "wegfällt", er meint wohl die KFZ-Steuer.

k2k,
zwar Führerschein- aber kein Autobesitzer ;-)
 
Würde mal sagen "wegfällt", er meint wohl die KFZ-Steuer.
...das hier irgend ne Steuer wegfällt halte ich für ein guten Witz :lol:

wenn (!!!) die steuer wegfällt,dann zahlen die durchreisenden nämlich auch endlich
...klaro, so gehörts gemacht. Aber dafür sind die Deutschen doch echt zu blöd. Oder?

Mic
Ein Führerschein, Zwei Autos

Was mich wundert das noch keiner die Grauen Panther genannt hat :wink:
 
mic schrieb:
Was mich wundert das noch keiner die Grauen Panther genannt hat :wink:

hm.. ich wähl doch niemanden, der aussieht als ob er schon tod wäre und nur zu faul is umzufallen :lol:

Freu mich schon wieder auf die Wahlwerbespots der kleinen Parteien, die sind immer so lustig :) Oder auf das Wahlplakat der PBC, das direkt neben unserer Kirche hängen wird und die genau 2 Stimmen bekommt (und die nichtmal vom Pfarrer und der Köchin)
 
ich wähl doch niemanden, der aussieht als ob er schon tod wäre
:lol:
Ein paar sehen noch ganz frisch aus. Zumindest bei den "jungen- Panther."
Pict0048.jpg


Das nenne ich doch mal eine tollen Slogan:
Wir wollen uns einmischen und für unseren schönen Lebensabend kämpfen!
Beginnen wir also mit dem trinken unter Gleichgesinnten.
Das dürfte doch auch bei uns ein paar Wähler bringen :wink:

jungepanther.de
Beachtet bitte deren Partner.

die-grauen.de
"...nur der Vollständigkeit wegen"
 
also mic, so langsam mach ich mir echt sorgen um dich :D
wenn sie wenigstens rothaus als partner hätten....
 
Als Schweizer kann ich zwar nur als Beobachter auftreten, aber eines ist für mich klar: In Deutschland bestimmt nicht das Parteiprogramm die Wahl, sondern das Empfinden der Bürger! Gehts ihnen gut, wird die Regierung bestättigt, haben sie aber das Gefühl, es gehe schlecht gewinnt die Opposition.

Dafür ist mir unklar, warum zuviele Briefstimmen eine Wahl ungültig machen sollen. Ist doch egal, ob der Wahlzettel in einem Couvert ins Wahllokal kommt, oder man ihn dort hinträgt.
 
ibc0f9afc8252a62ec74245984d7ac26e_normal.jpg


bilder sagen eben doch mehr als worte. 8)
 
@stefan: sehr geiles Bild. Ich glaube, dass ist Angies größtes Problem: es gibt zu viele solche Bilder von ihr! ;) Von Schröder gibt eher sowas wie "hol mir mal ne flasche bier", aber mal ehrlich: wer hat das noch nicht gesagt? ;) :P

@gmd: das ist deshalb nicht egal, weil verfassungsrechtlich u.a. "freie" und "geheime" Wahlen verbürgt werden und beides bei Briefwahl nicht gewährleistet werden kann (anders als im Wahllokal). Da die Notwendigkeit, Briefwahl zuzulassen, aber unbestritten ist, hat das BVerfG entschieden, dass Briefwahl grundsätzlich zulässig ist, jedoch Ausnahme sein muss. Andernfalls ist eine Wahl ungültig.
 
Klar müssen Wahlen geheim sein, aber warum soll das bei einer Briefwahl nicht so sein? Oder gibt es in Deutschland kein Postgeheimnis?
 
Hab noch nie per Briefwahl gewählt, aber: Den Absender wird man doch meistens draufschreiben (müssen), oder?
Da es prozentual gesehen sehr wenig Briefwähler gibt, läuft das dann vermutlich (!) in etwa so ab:
- ich steck den Wahlzettel in den Briefumschlag, Absender druff und ab die Post
- in dem Kaff meiner Eltern wo ich gemeldet bin, vielleicht 200 Wahlberechtigte: Wahlhelfer öffnet die Briefe, so viele werden's nicht sein, die meisten Personen im Ort sind natürlich auch per Namen bekannt
=> Wahlhelfer sieht "automatisch" den Zettel, da muß überhaupt kein Vorsatz bzw. explizites Interesse vorliegen...
 
Wenn ich eine eidesstattliche Versicherung unterschreibe kreuze ich Stimmzettel auch unbeobachtet an.
Die Post bekommt meinen ausgefüllten Stimmzettel soweiso ned in die Hände. Ich babe zwar wegen der Arbeit am Wahltag meist keine Zeit (und Lust). Aber an der Stadtverwaltung kann ich dann vorher schon mal lang fahren.
 
Also in der Schweiz läuft die Briefwahl folgendermassen:

-Den Wahlzettel steckt man in ein neutrales Couvert (ohne Adresse), das man zuklebt.
-Man unterschreibt die beigelgte Stimmrechtskarte, auf der dein Name und deine Adresse steht. Auf der Rückseite steht die Adresse des Wahlbüros.
-Verschlossenes Wahlzettelcouvert in den seperaten Antwortumschlag reinlegen.
-Stimmkarte so in den ohne Absender versehenen Antwortumschlag stecken, dass der Empfänger im Fenster zu sehen ist.
-Ab die Post!

Auf dem Wahlbüro werden die Umschläge am Wahltag geöffnet, und die Stimmrechtsausweise und Wahlzettelumschläge getrennt. Erst dann dürfen die Wahlzettelcouverts geöffnet und ausgezählt werden.

Ich denke auf diese Art und Weise ist das Wahlgeheimnis gewährt. Führt doch auch dieses System in Deutschland ein!
 
Zurück
Oben