Migi
Wurmberg (971m)
- Registriert
- 10. Okt. 2003
- Beiträge
- 1.040
- Reaktionspunkte
- 0
@Pilatus: CHF 4000.- als Anfänger im Supermarkt? Du träumst aber auch sehr gut... 
Beispiel aus meinem eigenen Leben:
Beruf: Bahnbetriebsdisponent (verkauft Fahrscheine, steuert und überwacht den Schienenverkehr)
Anfangsgehalt: CHF 3900.-
Da soll der Regaleinräumer CHF 4000.- erhalten? Ich kenne keine genauen Zahlen. Ein Einsteigsgehalt eines normalen Supermarktmitarbeiters würde ich jetzt aber eher so im Bereich von plus/minus CHF 3000.- schätzen. Im Zusammenhang mit den Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestlohn, die zu einem grossen Teil auch gerade aus dieser Branche kommen, denke ich schon, dass diese Zahl eher realistisch ist. Mit CHF 4000.- kann man relativ gut leben, mit CHF 3000.- ganz sicher nicht.
Das Ganze ist dann aber schon wieder ein ganz anderes Thema, was mit den Sparplänen nicht wirklich in Zusammenhang steht.
Auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Meinung, dass ein Staat als System nicht vernünftig funktionieren kann, wenn man immer bei den Kleinen spart. Sicher ist es auch nicht Sinn der Sache jemandem sein Erspartes wegzunehmen. Aber wer viel hat, kann ganz gut auch auf einen Teil davon verzichten. Damit meine ich nicht der Rentner, der von seinen Ersparnissen lebt. Ein Manager mit einem Toplohn kann aber problemlos die Hälfte und mehr davon abgeben, ohne dass er dabei Einbussen machen muss. Von dem was dann übrigbleibt, kann er immer noch problemlos leben. Vielleicht kann er dann einfach nicht mehr ganz so viel Geld blöd durch die Gegend spekulieren. Das an sich wäre jetzt in meinen Augen aber auch kein Weltuntergang. Und nein, es hat es niemand auf dieser Welt verdient für seine Arbeit ein 6-stelliges Jahresgehalt zu erhalten, egal wie gut er ausgebildet ist. Sicher arbeitet der eine oder andere Manager rein an der Leistung gemessen mehr als der kleine Angestellte. Das rechtfertigt aber auf keinen Fall exorbitant hohe Löhne. Vielleicht davon etwas mehr an den Angestellten abgegeben, der gibts dann in der Wirtschaft wieder aus, der Staat nimmt dadurch mehr Steuern ein. Aber nein, lieber dem, der eh nichts dagegen tun kann noch etwas wegnehmen.
Das was an diesem Wochenende mitunter in Berlin geschehen ist, zeigt meiner Meinung nach aber sehr gut, dass der, dem man alles wegnimmt dem Ganzen nicht mehr so wirklich tatenlos zusehen will. Auch wenn ich die Gewalt, die dort mit im Spiel war nicht gut finde, so begrüsse ich es schon, dass das Volk endlich mal ein wenig auf die Barrikaden geht, wenn auch nur ansatzweise.
Beispiel aus meinem eigenen Leben:
Beruf: Bahnbetriebsdisponent (verkauft Fahrscheine, steuert und überwacht den Schienenverkehr)
Anfangsgehalt: CHF 3900.-
Da soll der Regaleinräumer CHF 4000.- erhalten? Ich kenne keine genauen Zahlen. Ein Einsteigsgehalt eines normalen Supermarktmitarbeiters würde ich jetzt aber eher so im Bereich von plus/minus CHF 3000.- schätzen. Im Zusammenhang mit den Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestlohn, die zu einem grossen Teil auch gerade aus dieser Branche kommen, denke ich schon, dass diese Zahl eher realistisch ist. Mit CHF 4000.- kann man relativ gut leben, mit CHF 3000.- ganz sicher nicht.
Das Ganze ist dann aber schon wieder ein ganz anderes Thema, was mit den Sparplänen nicht wirklich in Zusammenhang steht.
Auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Meinung, dass ein Staat als System nicht vernünftig funktionieren kann, wenn man immer bei den Kleinen spart. Sicher ist es auch nicht Sinn der Sache jemandem sein Erspartes wegzunehmen. Aber wer viel hat, kann ganz gut auch auf einen Teil davon verzichten. Damit meine ich nicht der Rentner, der von seinen Ersparnissen lebt. Ein Manager mit einem Toplohn kann aber problemlos die Hälfte und mehr davon abgeben, ohne dass er dabei Einbussen machen muss. Von dem was dann übrigbleibt, kann er immer noch problemlos leben. Vielleicht kann er dann einfach nicht mehr ganz so viel Geld blöd durch die Gegend spekulieren. Das an sich wäre jetzt in meinen Augen aber auch kein Weltuntergang. Und nein, es hat es niemand auf dieser Welt verdient für seine Arbeit ein 6-stelliges Jahresgehalt zu erhalten, egal wie gut er ausgebildet ist. Sicher arbeitet der eine oder andere Manager rein an der Leistung gemessen mehr als der kleine Angestellte. Das rechtfertigt aber auf keinen Fall exorbitant hohe Löhne. Vielleicht davon etwas mehr an den Angestellten abgegeben, der gibts dann in der Wirtschaft wieder aus, der Staat nimmt dadurch mehr Steuern ein. Aber nein, lieber dem, der eh nichts dagegen tun kann noch etwas wegnehmen.
Das was an diesem Wochenende mitunter in Berlin geschehen ist, zeigt meiner Meinung nach aber sehr gut, dass der, dem man alles wegnimmt dem Ganzen nicht mehr so wirklich tatenlos zusehen will. Auch wenn ich die Gewalt, die dort mit im Spiel war nicht gut finde, so begrüsse ich es schon, dass das Volk endlich mal ein wenig auf die Barrikaden geht, wenn auch nur ansatzweise.