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Sparen bei den Armen !!!

@Pilatus: CHF 4000.- als Anfänger im Supermarkt? Du träumst aber auch sehr gut... ;)

Beispiel aus meinem eigenen Leben:

Beruf: Bahnbetriebsdisponent (verkauft Fahrscheine, steuert und überwacht den Schienenverkehr)
Anfangsgehalt: CHF 3900.-

Da soll der Regaleinräumer CHF 4000.- erhalten? Ich kenne keine genauen Zahlen. Ein Einsteigsgehalt eines normalen Supermarktmitarbeiters würde ich jetzt aber eher so im Bereich von plus/minus CHF 3000.- schätzen. Im Zusammenhang mit den Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestlohn, die zu einem grossen Teil auch gerade aus dieser Branche kommen, denke ich schon, dass diese Zahl eher realistisch ist. Mit CHF 4000.- kann man relativ gut leben, mit CHF 3000.- ganz sicher nicht.

Das Ganze ist dann aber schon wieder ein ganz anderes Thema, was mit den Sparplänen nicht wirklich in Zusammenhang steht.

Auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Meinung, dass ein Staat als System nicht vernünftig funktionieren kann, wenn man immer bei den Kleinen spart. Sicher ist es auch nicht Sinn der Sache jemandem sein Erspartes wegzunehmen. Aber wer viel hat, kann ganz gut auch auf einen Teil davon verzichten. Damit meine ich nicht der Rentner, der von seinen Ersparnissen lebt. Ein Manager mit einem Toplohn kann aber problemlos die Hälfte und mehr davon abgeben, ohne dass er dabei Einbussen machen muss. Von dem was dann übrigbleibt, kann er immer noch problemlos leben. Vielleicht kann er dann einfach nicht mehr ganz so viel Geld blöd durch die Gegend spekulieren. Das an sich wäre jetzt in meinen Augen aber auch kein Weltuntergang. Und nein, es hat es niemand auf dieser Welt verdient für seine Arbeit ein 6-stelliges Jahresgehalt zu erhalten, egal wie gut er ausgebildet ist. Sicher arbeitet der eine oder andere Manager rein an der Leistung gemessen mehr als der kleine Angestellte. Das rechtfertigt aber auf keinen Fall exorbitant hohe Löhne. Vielleicht davon etwas mehr an den Angestellten abgegeben, der gibts dann in der Wirtschaft wieder aus, der Staat nimmt dadurch mehr Steuern ein. Aber nein, lieber dem, der eh nichts dagegen tun kann noch etwas wegnehmen.

Das was an diesem Wochenende mitunter in Berlin geschehen ist, zeigt meiner Meinung nach aber sehr gut, dass der, dem man alles wegnimmt dem Ganzen nicht mehr so wirklich tatenlos zusehen will. Auch wenn ich die Gewalt, die dort mit im Spiel war nicht gut finde, so begrüsse ich es schon, dass das Volk endlich mal ein wenig auf die Barrikaden geht, wenn auch nur ansatzweise.
 
Hallo
Wenn das so ist das bei 27000€ die Armutsgrenze in Deutschland liegt finde ich es echt super.
Da macht man 3,5 Jahre lang eine Ausbildung um dann danach unter der Armutsgrenze zu leben, für was arbeite ich dann überhaupt noch?

Gruß Andreas
 
Die Armutsgrenze in Deutschland definiert sich bei 70% des Durchschnittsbruttoeinkommens oder http://de.wikipedia.org/wiki/Armutsgrenze.
Mir gehts genauso. Mein Beruf (Physiotherapeut) ist so strukturiert, dass du 3 Jahre lang für Deine Ausbildung bezahlst (ca. 350€ im Monat) und dann mit 1800 - 2200 brutto abgespeist wirst. amx. sind 2500 - 2800 brutto drin. D.h. dass Du mit ordentlicher Qualifikation und 38h/Woche Anspruch auf Sozialhilfe des Staates hast, meist Wohngeld o.ä.
Nochn Rechenbeispiel: Alleinstehender Physio, 2000 brutto:
- ca. 1400 netto
- 2 Zi. Wohnung 60qm (in Stuttgart/Peripherie) = 700€ KM
- bleiben noch 700€ für Zusatzrente, BU Versicherung, eventl. Auto oder ÖPNV Karte und Leben - Viel Spass!!

@S.-Junkie: ich hab mir da jahrelang kein Kind nicht zugetraut, trotz Staatshilfe! geschweige denn 9!!!
Zusatz: der o.g. Fall hat folgenden Background: Familie ist kurdisch und in D galt jahrelang, dass nur abgeschoben werden kann wenn die Frau nicht schwanger ist oder das jüngste Kind älter 1 Jahr ist - deshalb 9 Kinder und nun sind sie lange genug da, dass sie bleiben dürfen. Wohnen in einer Sozialwohnung wo die Miete etc. von der Stadt übernommen werden.
Bei solchen Fällen (ich kenn da noch mehr) fühl ich mich immer verarscht.
 
Desshalb sehe ich die Lösung schon eher bei Mindestlöhnen, denn wer arbeitet soll auf jeden Fall ein gutes Stück besser gestellt sein als jener der vom Sozialamt lebt.
Unbestritten. Es darf natürlich nicht sein, dass ein Sozialhilfebezüger besser gestellt ist, als jemand der zu einem Hungerlohn arbeitet.
Jedoch Mindestlöhne sind auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Da könnte es für schlecht qualifizierte Personen erst recht schwierig werden einen Job zu finden.
- Die Jobs werden entweder nach Asien ausgelagert oder durch Automation wegrationalisiert.
- Die Schwarzarbeit wird regelrecht gefördert. Wenn man Hunger hat, nimmt man auch ein illegales Arbeitsverhältnis an !
 
Ich kann diesen Schmarren, dass ein Mindestlohn Arbeitsplätze killt nimmer hören.

Putzfrauen, Postausfahrer, Aushilfen kann man nicht auslagern. Oder will man die schmutzigen Sachen nach Asien schicken, damit se da gewaschen werden und dann zurückschicken? Die Post wird auch in Asien verteilt? Regale werden via Internet aufgefüllt oder wie?
Ähnlich mit einfachen Verkäufern, Regaleinräumern etc....

Der Job muss einfach gemacht werden. Punkt aus. Und derjenenige verdient danach halt ordentlich Geld ohne dass er vom Amt Hilfe bekommen muss. Dann muss sich der "Herr Schlecker" halt mal einen Porsche weniger pro Jahr kaufen...

Ständig das gleiche Geleiere von Wirtschaft und Politik. Aber Hauptsache die Bezüge und Diäten der Mafiosi steigen ständig...und die dürfen in Saus und Braus leben....so langsam fang ich an mich mit den Radikalen von Attac und co anzufreunden.

Aber: Mittels Hartz4 in Saus und Braus leben kanns halt auch ned sein.
 
Mindestlöhne: Man wird es schon intelligent und nach Branchen und evtl. Alter etc. gestalten müssen.

Hab vor Jahren eine Studie gelesen in der belegt wurde, dass die hohe französische Jugendarbeitslosigkeit auch einem zu hohen Mindestlohn für Berufseinsteiger geschuldet war.
Af schrieb:
Ich kann diesen Schmarren, dass ein Mindestlohn Arbeitsplätze killt nimmer hören.
Also Vorsicht mit vorschnellen Pauschalurteilen. Teilweise lassen z. B. Berliner Hotels ihre Gebrauchswäsche schon in Polen waschen. Man erreicht, wenn man den Mindeslohn falsch gestaltet, etwas völlig anderes als das was man erreichen wollte.
 
Natürlich kann man nicht alle Jobs auslagern.
Aber es wird trotzdem in irgend einer Form zu einer Rationalisierung kommen oder eben Schwarzarbeit

@Putzfrau
Im Privatbereich wird die Putzfrau entweder den Job verlieren oder nur noch Schwarz eine Anstellung finden.
In der Industrie ist es denkbar dass im Endeffekt einfach die anderen Mitarbeiter dazu verdonnert werden auch noch Reinigungsarbeiten durchzuführen.

@Supermarkt
Regaleinräumer wird es noch eine Weile brauchen.
Jedoch die Kassierin wird überflüssig, da der Kunde die Produkte selber einscannen muss.
Sprich der zusätzliche Lohn für die Regaleinräumer kostet den Kopf der Kassierin.

@Strassenwischer
Ok, auch ein Job der noch nicht so schnell verschwinden wird.
Jedoch bei der Müllentsorgung wird früher oder später nur noch der LKW-Fahrer benötigt.
Die anderen Müllmänner werden überflüssig.

@Postbote
Durchaus möglich dass die Post in Zukunft nicht mehr bis zur Haustüre geliefert wird und man sie an einer zentralen Stelle abholen muss...

Einige Leute werden zwar einen höheren Mindestlohn erhalten, aber es werden auch viele Arbeitsplätze verschwinden.
 
TPD schrieb:
@Putzfrau
Im Privatbereich wird die Putzfrau entweder den Job verlieren oder nur noch Schwarz eine Anstellung finden.
In der Industrie ist es denkbar dass im Endeffekt einfach die anderen Mitarbeiter dazu verdonnert werden auch noch Reinigungsarbeiten durchzuführen.
Aha...also entweder die Büros etc. bleiben Schmutzig oder werden schwarz geputzt. Sehr einseitig Gedacht...Und wenn die Mitarbeiter für die zusätzliche Arbeit entlohnt werden, wieso nicht? Aber wie die Herren Postenschacherer in den Parlamenten kenne, wird das schon so geregelt, dass diese Arbeit unentgeltlich ausgeführt wird. Übrigens ist diese Art der Reinigung bei Lidl+Aldi IMO schon standard.

TPD schrieb:
@Supermarkt
Regaleinräumer wird es noch eine Weile brauchen.
Jedoch die Kassierin wird überflüssig, da der Kunde die Produkte selber einscannen muss.
Sprich der zusätzliche Lohn für die Regaleinräumer kostet den Kopf der Kassierin.
Hat die IKEA schon...tolles System...allerdings müssen die Kassen ständig überwacht werden, da bei kaum einen Kunden das Scannen und bezahlen Reibungslos funktioniert. Ausserdem dürften dann die Artikel die unbezahlt verschwinden auf einmal stark zunehmen...(muss nicht unbedingt Absicht sein!)

TPD schrieb:
@Strassenwischer
Ok, auch ein Job der noch nicht so schnell verschwinden wird.
Jedoch bei der Müllentsorgung wird früher oder später nur noch der LKW-Fahrer benötigt.
Die anderen Müllmänner werden überflüssig.

Aso...die Mülltonnen Rollen sich selbstständig zum Mülllaster?(gut, wir stellen die Mülltonnen auch selber vor die Türe) Vorallem in Strassen wo wenig Platz ist sind die Mülltonnen für einen Greifer einfach nicht zu erreichen.(Parkstreifen etc...) In den Amerikanischen Vorstädten mit den genormten Vorgartenstreifen sieht das wieder anders aus. Hier stehen die Tonnen optimal am Rand, da eh jeder seine Garage hat.

TPD schrieb:
@Postbote
Durchaus möglich dass die Post in Zukunft nicht mehr bis zur Haustüre geliefert wird und man sie an einer zentralen Stelle abholen muss...
Wer sagt denn das? Die Post hat doch nen Mindestlohn. Jedoch müssen die privaten Konkurrenten um die Post zu unterbieten können einen niedrigeren Lohn zahlen....Absolut dämlich...

@ Wäsche: Ja, das ist schon lange normal, dass die Wäsche aus den "Grenzgebieten" im Ausland gewaschen werden. Aber das Zimmermädchen, das diese Wäsche dann aufziehen/einräumen darf kann ned in Polen arbeiten.

Fakti ist: Die Zahl der einfachen Arbeitsstellen wird massiv abnehmen. -> die Masse der Bevölkerung sollte eine höhere Bildung erhalten, da diese besseren Arbeitskräfte durch den Demographischen Wandel benötigt werden. Jedoch versagt die Politik hier auch. Und die Löhne jagen immer mehr gut ausgebildete Junge Menschen ins Ausland, da hier meist eine bessere Lebensqualität wartet. Dies muss nicht unbedingt mehr Lohn bedeuten...alleine die besseren Arbeitsbedingungen hier in Österreich wären mir schon einen gewissen niedrigeren Lohn wert. Aber ich verdien in Österreich sogar mehr als ich in Deutschland erwarten könnte!!
 
- Die Jobs werden entweder nach Asien ausgelagert oder durch Automation wegrationalisiert.

Automation ist auch immer wieder so ein Fluchwort, dabei ist das mehr oder weniger die einzige Möglichkeit, wie die Menschheit noch mehr Wohlstand erarbeiten kann. Nur dank den Maschinen kann pro Person viel mehr Produziert werden, was mehr Güter für gleich viele Personen bedeutet. Dadurch verliert man natürlich Jobs für unqualifizierte und es ist klar, dass diese nicht alle plötzlich Arbeit mit hohen Voraussetzungen verrichten können.
 
Den Effekt mit dem Mindestlohn kann doch jeder schnell für sich selbst herausfinden:

(Ist jetzt ein sehr überzogenes Beispiel - schon klar, erklärt aber den Mechianismus des Mindestlohns)

Beispiel Putzfrau:

Wer würde für, sagen wir mal 3,- pro Stunde von einer Putzfrau seine Wohnung putzen lassen? Vermutlich recht viele (ich auch). Macht bei 3 H pro Woche moderate 9,- / Woche und dann einfacherweise 36,- pro Monat


Wer würde das für einen Mindestlohn von 7,50 machen? Sind dann 22,50 / Woche oder 90,- pro Monat? Wahrscheinlich weniger von Euch.


Der Unterschied zwischen beiden, also wer bei Beispiel 3,- ja sagt und der bei 7,50 nein sagt entspricht der Anzahl der "verlorenen" Arbeitsstunden durch den Mindestlohn - sprich der neuen Hartz 4 Emfpäger.

Das Thema ist nicht einfach und schon gar nicht für einen Stammtisch mit vorschnellen Schlüssen geeignet.
 
Jetzt aber aufpassen....die 3€ Putzfrau beantragt beim Amt Beihilfe in Form von Hartz4...und wer zahlt das wieder? :wink:

Übrigens hab ich das Thema Mindestlohn für mich selbst gelöst:

Früher war ich bei Billigfriseuren... War billig, Frisur naja, Atmosphäre IKEA Markt....
Jetzt geh ich seit ein paar Jahren zu nem Friseur mit normalen Preisen und bin ehrlichgesagt zufreidener....(Ausserdem sehen die Mädels besser aus und sind fröhlicher). Unsere Bekannten suchen immer einen noch billigeren Friseur und verstehen ned, warum ein Haarschnitt für 10 Euro einfach nicht vernünftig sein kann...
 
baeckerbursch schrieb:
Den Effekt mit dem Mindestlohn kann doch jeder schnell für sich selbst herausfinden:

(Ist jetzt ein sehr überzogenes Beispiel - schon klar, erklärt aber den Mechianismus des Mindestlohns)

Beispiel Putzfrau:

Wer würde für, sagen wir mal 3,- pro Stunde von einer Putzfrau seine Wohnung putzen lassen? Vermutlich recht viele (ich auch). Macht bei 3 H pro Woche moderate 9,- / Woche und dann einfacherweise 36,- pro Monat


Wer würde das für einen Mindestlohn von 7,50 machen? Sind dann 22,50 / Woche oder 90,- pro Monat? Wahrscheinlich weniger von Euch.


Der Unterschied zwischen beiden, also wer bei Beispiel 3,- ja sagt und der bei 7,50 nein sagt entspricht der Anzahl der "verlorenen" Arbeitsstunden durch den Mindestlohn - sprich der neuen Hartz 4 Emfpäger.

Das Thema ist nicht einfach und schon gar nicht für einen Stammtisch mit vorschnellen Schlüssen geeignet.

Dann drehen wir deine Frage mal um. Wer von uns würde für 3€ pro Stunde fremden Leuten die Wohnung putzen?
 
Dann drehen wir deine Frage mal um. Wer von uns würde für 3€ pro Stunde fremden Leuten die Wohnung putzen?

Hier gehts nicht um die Moral, die ich zwischen deinen Worten rauslese. Mir gehts in erster Linie um die Volkswirtschaftlichen Zusammenhänge eines Mindestlohnes. Und die erklärt dieses Beispiel recht deutlich.
 
Die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge beantworten jene europäischen Länder (wie beispielsweise auch Österreich) in denen es schon seit Jahren gesetzliche Mindestlöhne gibt. Weder konnte man da einen auffallenden Anstieg der Arbeitslosigkeit verbuchen noch brach die Volkswirtschaft zusammen; auch die Friseure und andere Dienstleistungeberufe sind noch nicht ausgestorben...:wink:
 
Das sehe ich ähnlich. Wer seine Wohnung privat putzen lässt tut das heute eh meist schon schwarz und wenn nicht kommt es ihm auch nicht auf ein paar Euro mehr oder weniger an.
 
Die Schwarzarbeit ist bei uns auch ein großes Problem, hier geht dem Fiskus auch viel Geld flöten. Allerdings spart es den Beteiligten einiges an Geld :biggrin:
Der AG muss weniger zahlen und der AN kann alles behalten.
 
Af schrieb:
@Putzfrau
Aha...also entweder die Büros etc. bleiben Schmutzig oder werden schwarz geputzt. Sehr einseitig Gedacht...Und wenn die Mitarbeiter für die zusätzliche Arbeit entlohnt werden, wieso nicht? Aber wie die Herren Postenschacherer in den Parlamenten kenne, wird das schon so geregelt, dass diese Arbeit unentgeltlich ausgeführt wird. Übrigens ist diese Art der Reinigung bei Lidl+Aldi IMO schon standard.
Ja, es ist jetzt schon Realität dass die Mitarbeiter auch noch putzen müssen, selbst wenn dies nicht zusätzlich entschädigt wird und nicht wirklich zum Aufgabenbereich gehört.
Und grosse freie Flächen können auch mit einem Roboter gereinigt werden.
Von dem her ist davon auszugehen dass der Bestand an Putzfrauen in Zukunft noch reduziert werden kann.
Und ein Mindestlohn wird diese Abnahme sicher noch beschleunigen.


Hat die IKEA schon...tolles System...allerdings müssen die Kassen ständig überwacht werden, da bei kaum einen Kunden das Scannen und bezahlen Reibungslos funktioniert. Ausserdem dürften dann die Artikel die unbezahlt verschwinden auf einmal stark zunehmen...(muss nicht unbedingt Absicht sein!)
Unbestritten dass solche automatische Kassen Heute noch Probleme bereiten. Aber ich denke in 10 Jahre sieht dies schon ganz anders aus.
Das Problem mit den unbezahlten Artikel kann vermutlich dank RFID und Co auch noch minimiert werden.

Aso...die Mülltonnen Rollen sich selbstständig zum Mülllaster?(gut, wir stellen die Mülltonnen auch selber vor die Türe) Vorallem in Strassen wo wenig Platz ist sind die Mülltonnen für einen Greifer einfach nicht zu erreichen.(Parkstreifen etc...) In den Amerikanischen Vorstädten mit den genormten Vorgartenstreifen sieht das wieder anders aus. Hier stehen die Tonnen optimal am Rand, da eh jeder seine Garage hat.
Wer sagt denn dass der Müll noch vor der Haustüre abgeholt wird ?
Durchaus denkbar dass in jedem Quartier eine zentrale Sammelstelle eingerichtet wird.
Und dort kann man dann die Tonnen entweder mit dem Greifarm erreichen oder in den grossen Quartiere wird dann vermutlich ein Presscontainer hingestellt. Und solche Abrollcontainer kann man ja schon jetzt im Einmannbetrieb auf den LKW verladen.
 
In unserer Nachbargemeinde wird der "normale Müll" (Altpapier, Hausmüll, Biomüll) heute schon im Einmannbetrieb geholt. Die Tonnen müssen nur ordentlich am Straßenrand stehen, was auch weitgehend klappt. Dann hält der Müllwagen, ein Schwenkarm hebt die Tonnen, leert sie aus und stellt sie wieder zurück. Wenn die Tonnen nicht ordentlich stehen oder zugeparkt sind muss der Fahrer halt mal aussteigen, aber das ist eher selten.
 
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