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Sparen bei den Armen !!!

Balou schrieb:
In unserer Nachbargemeinde wird der "normale Müll" (Altpapier, Hausmüll, Biomüll) heute schon im Einmannbetrieb geholt. Die Tonnen müssen nur ordentlich am Straßenrand stehen, was auch weitgehend klappt. Dann hält der Müllwagen, ein Schwenkarm hebt die Tonnen, leert sie aus und stellt sie wieder zurück. Wenn die Tonnen nicht ordentlich stehen oder zugeparkt sind muss der Fahrer halt mal aussteigen, aber das ist eher selten.
In unserer Nachbargemeinde wird der "normale Müll" (Altpapier, Hausmüll, Biomüll) heute schon im Einmannbetrieb geholt. Die Tonnen müssen nur ordentlich am Straßenrand stehen, was auch weitgehend klappt. Dann hält der Müllwagen, ein Schwenkarm hebt die Tonnen, leert sie aus und stellt sie wieder zurück. Wenn die Tonnen nicht ordentlich stehen oder zugeparkt sind muss der Fahrer halt mal aussteigen, aber das ist eher selten.[/quote]
So ist mal leider in der "modernen Welt".
Gut finde ich das auch nicht. Denn merklich billiger ist die Entsorgung- auch wenns immer mehr Tonnen gibt- nicht wirklich geworden.
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/68/DSC06792.JPG

Bleibt nur zu hoffen das für Leute die dadurch ihren Job verlieren in den nächsten Jahren Arbeit gefunden wird. Sonst schauts in der Tat düster aus....!

Ach ja die Ikea- Selbstbedienungsskassen meide ich logischerweise. Was habe ich den davon? Wird da was billiger wenn ich mich da anstelle? :roll:
 
mic schrieb:
Ach ja die Ikea- Selbstbedienungsskassen meide ich logischerweise. Was habe ich den davon? Wird da was billiger wenn ich mich da anstelle? :roll:

Da steht man ned 15 Minuten an, wie an den anderen...zumindest in Innsbruck.

@ Mülltonnen: Ich stell mir das gerade in ner Grosstadt vor....Hauswand, Gehsteig, Parkbuchten, Strasse....wo stellst die Tonnen hin? Hinter die Autos? Auf die Strasse vor die Autos? In die Einfahrten?

Klar geht das Konzept in den Vororten und am Land gut. Hier hats genug Platz...aber in den Innenstädten geht das ned. Hier hats meist ja ned mal genug Platz zum Parken...
 
mic schrieb:
Ach ja die Ikea- Selbstbedienungsskassen meide ich logischerweise. Was habe ich den davon? Wird da was billiger wenn ich mich da anstelle? :roll:
ähm äh ja, Arbeitskräfte einsparen und bei der nächsten Rabattschlacht die billigen Preise leichter an den Endverbraucher weitergeben. (soll aber nicht heissen, dass ich das gut finde).
Vor einer Firmenfeier hatte ich es einmal mitbekommen, dass das Angebot genutzt wurde, im Internet (bei real glaube ich) einzukaufen, sprich Warenkataloge durchgehen, bestellen und ein paar Stunden später kam die Lieferung. Bei den Mitarbeitern war da anfangs Skepsis und es waren alle überrascht, wie einfach das ging. Für Leute, die keine Zeit zum Einkaufen haben ist das echt eine Erleichterung und sinnvolle Alternative. Wenn das alle so machen ist es auch klar, dass man irgendwann nur noch ein Warenlager und die Auslieferung braucht, gleichzeitig aber die Angestellten an Kasse und im Regal nicht unbedingt mehr gebraucht werden. Am besten kann man im Moment halt nur bei den Arbeitskräften sparen (und der Qualität...)
 
@ Mülltonnen: Ich stell mir das gerade in ner Grosstadt vor....Hauswand, Gehsteig, Parkbuchten, Strasse....wo stellst die Tonnen hin? Hinter die Autos? Auf die Strasse vor die Autos? In die Einfahrten?

Klar geht das Konzept in den Vororten und am Land gut. Hier hats genug Platz...aber in den Innenstädten geht das ned. Hier hats meist ja ned mal genug Platz zum Parken...
Du gehst offensichtlich davon aus, dass dein Müll bis in alle Ewigkeit direkt vor deiner Haustüre abgeholt wird.
Durchaus denkbar dass man vom Haustürservice zu einem System mit zentralen Sammelstellen wechselt.
Ist im Endeffekt einfach eine Frage, wie viel die Bevölkerung für die Müllentsorgung ausgeben möchte.
 
Hmm...hast Recht....eigentlich sollte ich mir sofort nen Ofen kaufen, damit ich meinen Müll, wie viele hier, einfach verbrennen kann. Dann brauch ich auch nimmer zum Recyclinghof rennen, der eh nur während meiner Arbeitszeiten offen hat....Alternativ ist hier auch das Vergraben aufm Feld sehr beliebt. In den Lärmschutzwällen der Autobahnen ist grad ned so toll, weils Richtung Innsbruck dummerweise so ne illegale Müllkippe angebuddelt haben und jetzt ein Auge drauf haben.

Ich befürchte halt nur, dass so zentrale Sammelstellen noch grausiger aussehen werden wie die Derzeitigen für Wertstoffe. (Vorallem nach Regen hat man da Angst, dass die Kloake lebt und einen auf einmal Auffrisst) Oder dass die Leute zu der praktischen Abfallentsorgung aus dem Mittelalter zurückkehren(Fenster auf, Müll raus, Fenster zu). Wenn ich mir die Strassenränder der Bundesstrassen und Autobahnen so anschau, betreiben das eh schon viele...

Aber wir sind hier verdammt OT...eigentlich gings um Sparen bei den Armen(und nicht so Armen)...
 
Jedenfalls ist jetzt erstmal die leidige Angelegenheit "GM will Steuergeld" ad acta gelegt.
Damit ist wenigstens in diesem Fall das Risiko abgewendet, dass Steuergelder einem schlecht geführten Großkonzern geschenkt werden.
Man kann nur froh sein, dass die Politik dieses eine Mal im Sinne des Volkes gehandelt, und nicht so schnell den Lobbyisten des Konzernes klein beigegeben hat.
Somit bleibt tendenziell mehr für die, die es wirklich brauchen.:zustimm:
 
Also was das Thema ABM in der Abfallentsorgung angeht sind wir hier in Karlsruhe sehr fortschrittlich. Da müssen die Mitarbeiter die Tonnen teilweise aus den Hinterhöfen holen. Kein Spass wenn man hinter so einem Müllwagen in einer engen Straße steht.
 
Mhhh...das war in Rosenheim und Nürnberg genauso. 1 Fahrer, Einer der Rausholt, Einer der Reinkippt und wieder reinstellt.

Da hams im Vergleich zu vor 10 Jahren aber auch schon einen eingespaart, denn der Reinsteller war ein extra Mitarbeiter.

IMO könnte man gerade in diesen Städte gerade mal noch den Raussteller einsparen. Fahrer ist ja fix und der Zweiter holt halt die Tonnen, kippt se rein und stellt se zurück. Gerade in diesen beiden Städten kann das System mit Greifer nie funktionieren, da einfach kein Platz ist, die Mülltonnen dermassen akurat hinzustellen. Allerdings könnten die Leute ihre Tonnen echt rausstellen, sodass der Reinkipper die nur noch vom Gehsteig, bzw. wieder auf den Gehsteig stellen muss.

@Opel: Gut, dass hier kein Geld fliesst. Aber was GM mit den Mitarbeitern macht bleibt mal abzuwarten. Der Staat kann hier definitv nichtmehr mitreden, was geschieht.
Dafür wird das hier gesparte Geld wohl an Spanien fliessen... :twisted:
 
Af schrieb:
Allerdings könnten die Leute ihre Tonnen echt rausstellen, sodass der Reinkipper die nur noch vom Gehsteig, bzw. wieder auf den Gehsteig stellen muss.
Ja wie ist das eigentlich generell oder hat da jede Stadt bzw. jeder Abfuhrunternehmer eigene Regelungen? Meine Eltern müssen die Tonnen selber an die Strasse stellen, sonst wird nix mitgenommen, auch wenn die Tonne 1m auf dem Grundstück steht. Bei mir im Mehrfamilienhaus bringt der Hausmeister die Tonnen zur Strasse. An meiner Arbeitsstelle holt wiederum die Müllabfuhr die Tonnen aus dem Keller und stellt sie wieder zurück.
 
Ich befürchte halt nur, dass so zentrale Sammelstellen noch grausiger aussehen werden wie die Derzeitigen für Wertstoffe.
Nicht unbedingt.
Muss ja nicht ein riesen Entsorgungshof werden, so dass man den Müll Kilometer weit schleppen muss.
Sondern da könnte man ja auch alle 300 Meter eine "unterirdische Mülltonne" aufstellen.

http://www.molok.ch/website/index.php?option=com_wrapper&Itemid=34

Ja wie ist das eigentlich generell oder hat da jede Stadt bzw. jeder Abfuhrunternehmer eigene Regelungen?
Denke dass jede Gemeinde ihre eigene Regelung und Konzept hat.
Aber ich habe mal im TV eine Reportage über eine Deutsche Stadt gesehen. Und dort konnten die Hausbesitzer bei der Müllabfuhr einen Zusatzservice bestellen bzw. bezahlen.
Das heisst grundsätzlich mussten die Tonnen an den Strassenrand gestellt werden. Aber mit dem "Full-Service" haben die Müllmänner die vollen Tonnen sogar aus dem Keller getragen und wieder zurück gebracht !
Will ja nicht wissen, was dieser Service kostet.

Aber zum Beispiel in meinem Dorf hält der Müllwagen nicht vor jeder Haustüre.
Sondern da gibt es einfach alle paar Meter so mehr oder weniger offizielle Sammelstellen, wo man die Müllsäcke am Entsorgungstag hinstellen muss.
 
Af schrieb:
...
@Opel: Gut, dass hier kein Geld fliesst. Aber was GM mit den Mitarbeitern macht bleibt mal abzuwarten. Der Staat kann hier definitv nichtmehr mitreden, was geschieht.
Dafür wird das hier gesparte Geld wohl an Spanien fliessen... :twisted:
Nein, das Geld, welches hier nun zur Recht nicht verbürgt wird, (sofern es überhaupt gespart würde, was im Nachhinein jedoch rein spekulativ ist, da niemand weiß, ob der Zahlungsfall auch eingetreten wäre) wird lediglich nicht dem Konzern geschenkt.
Ausgaben bzw. Bürgschaften für den Rest der PIGS würden sowieso gewährt. Egal ob man GM geholfen hätte, oder nicht. Außerdem wäre es bei Länderbürgschaften nochmals anders gewesen, da die Mittel aus komplett anderen Töpfe gekommen wären.
Egal aber, woher das Geld gekommen wäre, hätte der Steuerzahler es irgendwie zusätzlich bezahlt.
Entweder in Form von Steuererhöhungen, indirekt über Sparmaßnahmen oder für Tilgungszinsen und zu Lasten der kommenden Generationen durch Verschuldung.

Und gut, dass der Staat sich hier nicht anfängt, selbst zu wirtschaften. Die müssen selbst klarkommen und entscheiden, wie andere Firmen es auch müssen.
 
Die GM Sache bestätigt mich aber darin, dass es gut ist, großen Konzernen zu helfen, denn die rappeln sich leichter wieder auf als das Handwerk um die Ecke. Und die haben ja gerade groß aufgeschrien, warum GM Geld bekommt und sie nicht.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Die GM Sache bestätigt mich aber darin, dass es gut ist, großen Konzernen zu helfen, denn die rappeln sich leichter wieder auf als das Handwerk um die Ecke. Und die haben ja gerade groß aufgeschrien, warum GM Geld bekommt und sie nicht.
Das sehe ich anders. Jede Branche sollte sich selbst erhalten können. Und wenn eine Firma, egal welcher Größe Probleme bekommt, muss sie selbst damit umgehen. Beim Handwerk gibt es dafür eben eine entsprechend größere Zahl kleiner Betriebe, die reagieren muss. Volkswirtschaftlich macht es in vielen Branchen keinen Unterschied. Die kleinen Betriebe bringen ihre Wirtschaftsleistung/Arbeitsplätze/Steuern etc. eben in der Summe ein.
Ganz krasses Beispiel war die später natürlich trotz Hilfen eingetretene Holzmannpleite damals. Steuergelderverschwendung für Schöders Selbstdarstellung in den Medien auf Kosten der kleineren Betriebe und der Steuerzahler war das. Und dann ging der Konzern doch pleite. Ich möchte garnicht wissen, wer letztendlich an der ganzen Aktion verdient hat. Jedenfalls weder der Staat, noch das Volk und am wenigsten die Belegschaft. Die Baubranche musste sich ohnehin zurechtschrumpfen und Holzmann war ein Teil davon. Ist zwar aufgrund der Struktur nicht direkt mit der Autobranche, zu vergleichen, aber dennoch gibt es auch hier den Kuchen nur einmal zu verteilen. Und da ist es einfach den Firmen, die durch gute Produkte, gutes Management etc. gewinnbringend arbeiten gegenüber ungerecht. Im übrigen geht es GM nicht besser, da sie Steuergelder erhalten haben, sondern weil sie unlukrative Bereiche abgestoßen und irrsinnige Rabattaktionen eingestellt haben. Es kann nicht sein, dass ein Misswirtschaften, welches zur Situation von GM geführt hat, vom Steuerzahler subventioniert wird. Weiter bergen solche Staatshilfeaktionen auch immer das Risiko, einen Präzedenzfall darzustellen, der in den Konzernen ein Anspruchsdenken auslöst (vgl. Rettungspaket für die PIGS, wo ich das ähnlich sehe), was den Anspruch auf Steuergelder angeht und nicht zuletzt sinkte der Anreiz, sich und seine Produkte zu verbessern. Und da schließt sich der Kreis wieder. GM will Opel ja zu einem erheblichen Anteil wegern deren innovativen Spritspartechnologien behalten. Ohne marktwirtschaftliche Konkurrenz und den Zwang, selbst zu überleben fänden derartige Entwicklungen aber wenigstens langsamer und weniger effektiv statt.
Man kann sich in absoluten, wirtschaftlichen Ausnahmesituationen meinetwegen über Konjunkturpakete unterhalten, aber bitte nicht isoliert irgendwelche Großkonzerne derart privilegieren.
 
@3303: Volle Zustimmung!
Es gibt sowieso zu viele Autohersteller, da wäre eine Konsolidierung nicht verkehrt.
Die Mitarbeiter sind halt die Leidtragenden der ganzen Sache und sie können am wenigsten dafür. Aber das ist überall das gleiche Problem.

Da die Mehrheit der Bundesbürger scheinbar Neuwahlen fordert, fordere ich die Einsparung der Parlamente :mrgreen:
Hier könnte richtig gespart werden!
 
eMGee schrieb:
Da die Mehrheit der Bundesbürger scheinbar Neuwahlen fordert

Diese Regierung ist fertig :ja: :ja: die gelbe Welle würde dann sogar unter 5 Prozent rutschen :ja: :lach: :lach: das Guidolein und die Angiepuppe sind am Ende :lach:

Alle Politiker die nichts positives für die Bürger tun, dehnen werden die Bezüge und die Rente sofort gestrichen und bitte bei HartzIV einreihen :ja: :biggrin:
 
Aber jetzt mal ne Frage: Was interessierts die Politiker, dass der Bürger Neuwahlen fordet? Solange es ned zu Massendemos kommt, und die sind in Zeiten des kollektiven Fussball-WM guckens eher unwahrscheinlich, gibts doch für Die keinen Grund zum zurücktreten....

Und wenn die WM gut verläuft, haben die Leute eh alles im kollektiven WM-Rausch vergessen...so ganz nebenbei muss der Neue Bundespräsident noch schnell vor dem Finale ein paar Gesetze unterschreiben, die zu normalen Zeiten ned ohne Murrren durchgekommen wären und dann kann die nächsten Jahre weitergewurschtelt werden.

Glaubt ihr echt die Sesselkleber und Potenziellen aus dem zukünftigen Parlamentrausflieger würden Neuwahlen zulassen?
 
Desshalb ist die direkte Demokratie das einzig wahre System. Wenn das Volk nicht über Sachfragen sondern nur über "Köpfe" abstimmen kann, dann kann man eigentlich nur von Aristokratie auf Zeit sprechen... Ein System funktionniert dann am besten, wenn die Bedürfnisse der Mehrheit erfüllt sind, da dann am meisten Zufriedenheit herrscht. Hat man Gesetze die dem Durchschnittsbürger schaden, dann sind diese ziemlich schnell weg bzw. sie werden gar nie erlassen.
 
Frankenski schrieb:
Diese Regierung ist fertig :ja: :ja: die gelbe Welle würde dann sogar unter 5 Prozent rutschen :ja: :lach: :lach: das Guidolein und die Angiepuppe sind am Ende :lach:
So isses. Und wenn die andere Seite des Plenums irgendwann mal wieder mal am Drücker ist, werden wir sehen, dass es genau so weitergehen wird. Hatten wir ja alles schon :gaehn:
 
Pilatus schrieb:
Desshalb ist die direkte Demokratie das einzig wahre System. Wenn das Volk nicht über Sachfragen sondern nur über "Köpfe" abstimmen kann, dann kann man eigentlich nur von Aristokratie auf Zeit sprechen...
Und genau deswegen scheut die Politik (ausgenommen in der Schweiz wo das System der Volksbegehren - bzw. Abstimmungen gottseidank historisch unwiderruflich fest verankert ist) die Instrumente direkter Demokratie wie der Teufel das Weihwasser; sonst wär ihr so heißgeliebtes Image vom "Immerkompetentbesserwisser" nämlich in nullkommanix am A.... :wink:
 
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