Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Viel Spaß im neuen Alpinforum!
Euer Alpinforum-Team
Christoph Lütz hat Folgendes geschrieben:
... Anlagen aus Schweizer Produktion waren undenkbar. ...
Warum denn das?
Kaprun-Zug doch nicht ins Museum?
Die geplante Ausstellung von einem der beiden Unglückszüge von Kaprun in einem niederösterreichischen Museum hat für Aufregung gesorgt. Jetzt sieht es so aus, als ob die Bahn doch nicht nach Eggenburg kommt.
Museumsdirektor: "Für die Nachwelt erhalten"
Der Obmann des RRRollipop-Museums in Eggenburg, Herbert Wammerl, wollte das technische Pionierwerk für die Nachwelt erhalten. Ein Vorhaben, das die Gemüter in NÖ erregt hatte.
Er wollte den "Gletscherdrachen" vor der Verschrottung bewahren, er hätte gut in die Sammlung gepasst, sagt er.
Dass in dem Unglückszug Menschen ums Leben gekommen sind, wäre für ihn kein Grund, ihn nicht auszustellen. Herbert Wammerl zieht dabei den Vergleich mit der Concorde. Nach dem Unglück der Concorde wären auch nicht alle anderen Flugzeuge zerstört worden.
Stimmen, die sein Vorhaben als geschmacklos bezeichnen, will Wammerl jedoch nicht überhören. "Wenn es Bedenken gibt, jemandem zu nahe zu treten, dann ist das nicht unsere Absicht", so Wammerl.
Dem Museum bereits geschenkt
Die Gletscherbahnen Kaprun AG hat jedenfalls den Unglückszug dem Museum bereits geschenkt. Am Donnerstag werden die Waggons in ein Zwischenlager transportiert.
Dort werden sie bleiben, bis das Museum eine Entscheidung getroffen hat, ob der Zug nun ausgestellt wird oder nicht.
Die Museumsbetreiber wollen nun die weiteren Reaktionen abwarten und Gespräche mit dem Land NÖ aufnehmen. Landeshauptmann Erwin Pröll hatte ja in einer ersten Reaktion Bedenken angemeldet.
Mal ne Frage datu:Wie haben die denn die Kitzsteingams runtergefahren? War das Laufwerk noch Intakt? Und: Wie ist der Gletscherdrachen über die Unfallstelle gefahren?(Gleise kaputt!) War nicht auch das Seil gerissen?(...)Am 28. Februar 2001 wurde der Unglückszug ins Tal gelassen, der intakte aber stark verrusste "Gletscherdrache" wurde dadurch zum Alpincenter manövriert. Eine Woche später wurde auch die zweite Garnitur
am 8. März 2001 ins Tal gebracht und für den Transport nach Linz, wo Sachverständige das Wrack untersuchten, in zwei Teile zerlegt.(...)![]()
QuelleWiederverwertbares in neuer interner Bahn![]()
Sechs Mitarbeiter der Gletscherbahnen Kaprun AG werden ab heute die weiterverwendbaren Teile aus dem Gletscherdrachen ausbauen: Achsen, Räder, Elektrik und Hydraulik. Die Laufwerke sollen in einem neuen betriebsinternen Transportzug zum Kitzsteinhorn Verwendung finden.
Brandschutt, Fahrzeugrahmen der ausgebrannten "Kitzsteingams" und des erhaltenen Zuges, werden durch eine Tiroler Firma verschrottet und entsorgt.[...] "Diese Teile brauchen wir für internen Zwecke. Es wird ein neues Transportmittel gebaut", so Präauer.
Dachstein schrieb:Und welchen Zug zeigt es dann deiner Meinung nach? Ich denke, es wurden alle Teile, welche bei einer Bergung und einem anschließenden Transport verloren gehen können, sorgsam abmontiert.
MFG Dachstein
EBÖ bzw. ERI bzw. SER - Ausgabe 2001/07 Die Bergung der Kapruner "Kitzsteingams". 3 Seiten, 5 Abbildungen
Unglücksbahn von Kaprun nach Linz transportiert
Mit dem Abtransport des Wracks der "Kitzsteingams" - bei deren Brand waren am 11. November des vergangenen Jahres 155 Menschen ums Leben gekommen - nach Linz wurde gestern nach 19.00 Uhr begonnen.
Wrack wurde mehrfach gesichert
Die 16 Tonnen schwere, ausgebrannte Zugsgarnitur, die in zwei Teile getrennt worden war, befand sich am Abend auf dem Weg zu einer Halle auf dem VÖST-Gelände - begleitet von Gendarmeriefahrzeugen.
Am Vormittag wurde das Wrack unter Aufsicht der Sachverständigen in der Mitte getrennt. Gegen 14.30 Uhr wurde der erste der beiden Teile mit dem Kran angehoben und auf den Schwertransporter gehievt.
Dort wurde er schwebend fixiert, damit durch Rüttelbewegungen während des Transportes keine Veränderungen am Wrack hervorgerufen werden können. Gegen 16.30 Uhr wurde auch der zweite Teil mit dem Kran hochgehoben und verladen.
[...] Unterdessen läuft die Bergeaktion in Kaprun weiter wie geplant: Am Mittwoch oder Donnerstag soll auch die zweite Zugsgarnitur - der zwar stark verrußte, jedoch ansonsten intakte "Gletscherdrachen" - ins Tal gebracht werden. Weil die ausgebrannte "Kitzsteingams" bereits geborgen ist, hat das ÖBB-Bergeteam einen eigenen "Hilfswagen" konstruiert, der das für die Talfahrt notwendige Gegengewicht abgibt. Sobald der "Drache" bei der Talstation ist, erfolgt der Abtransport nach Linz.
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen