Besten Dank für das Bildmaterial.
@Seilbahner:
Interessant, dass in derselben Bahnsteuerung sowohl die Siemen Simatic S7-400 sowie S7-300 im selben Schrank zum Einsatz kommen. Gibt es da eine Art logische Aufteilung der Funktionalitäten? Wie z.B. für die Garagierung und die eingentliche Bahnsteuerung od. wird z.B. die Gegensation nur durch dezentral I/Os bedient (gängiger wäre wohl umlenkstationsseitig eine lokale Normal-SPS ggf. zusammen mit einer lokalen Sicherheits-SPS).
Ich vermute, dass die S5-65F Sicherheits-SPS eingesetzt wurde weil zum Entwicklungszeitpunkt dieser Steuerung die S7-300F noch nicht verfügbar was oder von den Behörden (od. TUeV?) noch nicht für diese Anwendung zugelassen worden war. Ansonsten wäre ein homogener S7 Aufbau logischer es sei dann eine strikt diversitärer Hardwaraufbau sei verlangt.
Korrektur: Die SITOP Power Schaltnetzeile sind zwar bereits neuerer Bauart.
Das Gesamtzerscheinungsbild ist sehr positiv. Saubere Arbeit wie bei namhaften deutschen und schweizerischen Steuerungshersteller üblich.
Gab es besondere Einbauplatzprobleme, da es sich ja um den Erstatz einer bestehenden Steuerung handelt? Ich frage, denn die Benützung von Schrankseitenwänden als Aufbauflächen ist nicht so praktisch für die Wartung.
Die MMI (Mensch-Maschine Interface, HMI auf English) Anlagenbilder finde ich gut, zweckmässig und übersichtlich. Ohne dekorativen Schnick-Schnack wie man ihn z.T. beil lateinischen od. U.S. Steuerungshersteller findet. Inbes. 3D-Bilder mit Schattierungen, schwer lesbare Serif-Schriften (meist zudem noch gemischt) und dann Ganze noch in wilden unlogischen Farben ist so mühsam. Also Hut ab vor Siemens, die da was traditionell-funktionelles programmiert haben.
Kleine Frage: Ist die rote Dose oberhalb der S5-95F eine Hupe oder ein Brandmelder (Brandmelder würde man zwar eher in der Mitte der Schrankdaches anbringen)?
Ist der Siemens Simovert Masterdrive VC FU (längliches Blockgehäuse mit weisser Front) für sowas wie den Stationsförderer?
Für technisch weiter interessierte: Der Stromrichter für den Gleichstromhauptantrieb ist der längliche Block mit der 7-Segment LED Anzeigel in der Mitte (Siemens Simoreg DC Master). Stromtichter sind im Vgl. zu FU wesentlich kompakter (als Vergleich, ein ABB Gerät für 5000 [A] Ankerstrom belegt lediglich ein Feld, jedoch Drosseln usw. getrennt).
Unterhalb der Kondensatoren ist eine Verteilung ersichtlich mit 3 NHS Abgängen. Die Blöcke mit dem schwarzem Hebel sind die jewiligen elektrischen Sicherungsüberwchungen (sieht aus wie Rittal kann aber auch was anderes sein). Links ist der 3-polige Sammelschieneinspeisblock (genau gesagt 3 mal 1-polig).
Was die Dose links ist kann ich nicht recht sehen.
Hat es in Deiner Steuerung noch zahlreiche spezialiserte Funktionsmodule, wie z.B. zur Impulverlängerung, Analog-Skalierung, f/U-Konvertierung und Analoggrenzwertüberwachung usw. oder wird dies durch die verschiedenen SPS gehandhabt?
Bzgl. Notantrieb: Gehe ich richtig davon aus, dass trotz Doppelsteureung, die Bahn ohne Zuhilfenahme der programmierbaren Steureungen evakuirt werden kann, wie es sonst üblich ist?
Welches System wird bei dieser Anlage zur Fehlerortung entlang der Strecken (Stützenlokalisation) eingestzt? Wie genau ist die Ortung bei einem Bruchstabbruch?
Eingentlich würde mich eine frontseitige Nahaufnahme des FUA Racks interessieren.
@ATV:
Von etwa welchem Jahrgang stammt die Steuerung mit LED FBM-Anzeige?
An die BBC Procontic kann ich mich noch vague erinneren, habe jedoch keine grosse Erahrung mit denen.
Leider ist dieser SPS-Aufbau mit dem robusten Aufbau in 19" Baugruppenträger und Europa- od. Doppeleuropakarten und rückseitigen Prozessignalanschlüssen nicht mehr verbreitet ausgenommen im Prozessbereich.
Frühar gab's z.B. die Bosch SPS CL-400 (robuster Aufbau, jedoch Frontverdrahtet), Philips Prozesssteuerungen, DAP I/Os sowie diverse I/Os Boards für VMEbus. Z.T. verfügte man über 64 Digitaleingänge pro 4 od. 5TE (20 od. 25 mm Breite) Doppeleuropakarten was eine sehr hohe I/O-Dichte erlaubt. Schwenkrahmen bzw. rückseitigen Zugang waren jedoch Bedingung, da die Prozesssignalverdrahtung von hinten erfolgte. Ältere Prozessleit- sowie Frenwirksysteme system wie z.B. Mauell, Rittmeyer, Sprecher & Schuh usw. sind ähnlich aufgebaut, werden jedoch zunehmend durch grosse SPS-Verbunde wie die S7-400 ersetzt.
@Seilbahner:
Interessant, dass in derselben Bahnsteuerung sowohl die Siemen Simatic S7-400 sowie S7-300 im selben Schrank zum Einsatz kommen. Gibt es da eine Art logische Aufteilung der Funktionalitäten? Wie z.B. für die Garagierung und die eingentliche Bahnsteuerung od. wird z.B. die Gegensation nur durch dezentral I/Os bedient (gängiger wäre wohl umlenkstationsseitig eine lokale Normal-SPS ggf. zusammen mit einer lokalen Sicherheits-SPS).
Ich vermute, dass die S5-65F Sicherheits-SPS eingesetzt wurde weil zum Entwicklungszeitpunkt dieser Steuerung die S7-300F noch nicht verfügbar was oder von den Behörden (od. TUeV?) noch nicht für diese Anwendung zugelassen worden war. Ansonsten wäre ein homogener S7 Aufbau logischer es sei dann eine strikt diversitärer Hardwaraufbau sei verlangt.
Korrektur: Die SITOP Power Schaltnetzeile sind zwar bereits neuerer Bauart.
Das Gesamtzerscheinungsbild ist sehr positiv. Saubere Arbeit wie bei namhaften deutschen und schweizerischen Steuerungshersteller üblich.
Gab es besondere Einbauplatzprobleme, da es sich ja um den Erstatz einer bestehenden Steuerung handelt? Ich frage, denn die Benützung von Schrankseitenwänden als Aufbauflächen ist nicht so praktisch für die Wartung.
Die MMI (Mensch-Maschine Interface, HMI auf English) Anlagenbilder finde ich gut, zweckmässig und übersichtlich. Ohne dekorativen Schnick-Schnack wie man ihn z.T. beil lateinischen od. U.S. Steuerungshersteller findet. Inbes. 3D-Bilder mit Schattierungen, schwer lesbare Serif-Schriften (meist zudem noch gemischt) und dann Ganze noch in wilden unlogischen Farben ist so mühsam. Also Hut ab vor Siemens, die da was traditionell-funktionelles programmiert haben.
Kleine Frage: Ist die rote Dose oberhalb der S5-95F eine Hupe oder ein Brandmelder (Brandmelder würde man zwar eher in der Mitte der Schrankdaches anbringen)?
Ist der Siemens Simovert Masterdrive VC FU (längliches Blockgehäuse mit weisser Front) für sowas wie den Stationsförderer?
Für technisch weiter interessierte: Der Stromrichter für den Gleichstromhauptantrieb ist der längliche Block mit der 7-Segment LED Anzeigel in der Mitte (Siemens Simoreg DC Master). Stromtichter sind im Vgl. zu FU wesentlich kompakter (als Vergleich, ein ABB Gerät für 5000 [A] Ankerstrom belegt lediglich ein Feld, jedoch Drosseln usw. getrennt).
Unterhalb der Kondensatoren ist eine Verteilung ersichtlich mit 3 NHS Abgängen. Die Blöcke mit dem schwarzem Hebel sind die jewiligen elektrischen Sicherungsüberwchungen (sieht aus wie Rittal kann aber auch was anderes sein). Links ist der 3-polige Sammelschieneinspeisblock (genau gesagt 3 mal 1-polig).
Was die Dose links ist kann ich nicht recht sehen.
Hat es in Deiner Steuerung noch zahlreiche spezialiserte Funktionsmodule, wie z.B. zur Impulverlängerung, Analog-Skalierung, f/U-Konvertierung und Analoggrenzwertüberwachung usw. oder wird dies durch die verschiedenen SPS gehandhabt?
Bzgl. Notantrieb: Gehe ich richtig davon aus, dass trotz Doppelsteureung, die Bahn ohne Zuhilfenahme der programmierbaren Steureungen evakuirt werden kann, wie es sonst üblich ist?
Welches System wird bei dieser Anlage zur Fehlerortung entlang der Strecken (Stützenlokalisation) eingestzt? Wie genau ist die Ortung bei einem Bruchstabbruch?
Eingentlich würde mich eine frontseitige Nahaufnahme des FUA Racks interessieren.
@ATV:
Von etwa welchem Jahrgang stammt die Steuerung mit LED FBM-Anzeige?
An die BBC Procontic kann ich mich noch vague erinneren, habe jedoch keine grosse Erahrung mit denen.
Leider ist dieser SPS-Aufbau mit dem robusten Aufbau in 19" Baugruppenträger und Europa- od. Doppeleuropakarten und rückseitigen Prozessignalanschlüssen nicht mehr verbreitet ausgenommen im Prozessbereich.
Frühar gab's z.B. die Bosch SPS CL-400 (robuster Aufbau, jedoch Frontverdrahtet), Philips Prozesssteuerungen, DAP I/Os sowie diverse I/Os Boards für VMEbus. Z.T. verfügte man über 64 Digitaleingänge pro 4 od. 5TE (20 od. 25 mm Breite) Doppeleuropakarten was eine sehr hohe I/O-Dichte erlaubt. Schwenkrahmen bzw. rückseitigen Zugang waren jedoch Bedingung, da die Prozesssignalverdrahtung von hinten erfolgte. Ältere Prozessleit- sowie Frenwirksysteme system wie z.B. Mauell, Rittmeyer, Sprecher & Schuh usw. sind ähnlich aufgebaut, werden jedoch zunehmend durch grosse SPS-Verbunde wie die S7-400 ersetzt.