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Tiroler Protest gegen Gletschererschließung

Seilbahnliebhaber!`

Ich schreibe dieses mal aufs Enlglish, aber Ihr koennt allen auf Deutsch reagieren, kein problem.


Let me first pont out that I'm a seilbahnfreak, just like you. I love skiing, I'm the first in Holland who buys in September the new ADAC Skiatlas and I'm not against skilifts at all. I'm in the nice oppurtunity that my hobby (sking) is also my job: I work al lot with Swiss, French and Austrian skiing specialists to find out how we can manage skiing areas in a sustainable way. Sustainability (nachhaltiger entwicklung) does also mean that new skilifts are needed, because local economies depend largely on siing tourism. So far we all agree, I think.

HOWEVER, 'Neuerschliessungen' is something completely different. This is a highly political game where facts and political power is mixed up. Do you realy believe that the 'linkerfernerkogelbahn' is needed for guarding the safety of the skiers?!

I remember I joined a conversation in the year 1999 with Arthur Doppelmayr (Yes indeed the old man!), a man from a "Vermessungsbüro' from Imst/Tirol (I will not mention his name) and a Lady from das Land Vorarlberg. It was about planned 'erweiterungen' in Silvretta Nova and Golm. In this conversation, the decisions were made: Law doesn't play a role in the dicision whether or not a new lift will be built: It is all about 'Who knows who'.

That is why the Green movement makes so much noise: it is the only way to get attention. As a researcher at the University, this is certainly not my style, but is makes clear how this game is played.

Now, when I read your mails in this forum, the tone is the same, without any sense of any self critisism.

I believe you can be both a 'nature lover' and a skiliftfreak'. But this needs a vision of how you can maintain BOTH in the future. You know that it is impossible to continue forever with developing new glacierskiing areas: So the question is: where does it stop, knowing that most glaciers are too unreliable as a skiiing resort in the future? And, how can we manage the existing areas in order to keep them economically profitable and also environmentally sustainable.

Ich freue mich auf Ihre antworte und I werde mit grossen interesse dieses Forum Folgen!

MfG,
Jeroen
 
Sehr lustig finde ich, dass die fanatisierten Eiferer einerseits auf der Eingangsseite ihrer Website "Nur wer zu Fuß hingeht, war wirklich dort" proklamieren, zu ihrem Aufmarsch neben dem Parkplatz aber mit dem Auto fahren.
 
Jeroen, es geht doch überhaupt nicht um die Erschließung neuer Gletscherskigebiete. Ich denke, es besteht in diesem Forum Konsens, dass dies kaum vertretbar ist und praktisch auch nicht durchsetzbar wäre. Auch die von dir angesprochenen österreichischen Politiker vertreten (im Ergebnis) ganz überwiegend die Ansicht, dass es bei den bestehenden Gebieten bleiben soll. Bereits gut ausgebaute Gebiete, Hintertux etwa, sollen nicht erweitert werden. Nur nach heutigen Ansprüchen unzureichend entwickelten Gebieten, dem Kaunertal etwa, soll die Möglichkeit eingeräumt werden, noch die eine oder andere Bahn hinzu zu bauen, um ihr Gebiet wettbewerbsfähig zu machen. Außerdem ist eine Verbindung der Gletscherskigebiete des Pitz- und des Ötztals im Gespräch.

Die Grenzen des Wachstum ergeben sich aus der Beschränkung auf die bereits vorhandenen Gletscherskigebiete. Innerhalb dieser Gebiete ergeben sich die Schranken oftmals bereits durch die Topographie. Wenn in manchen Gebieten in den nächsten Jahren die eine oder andere Bahn hinzu kommen sollte, halte ich dies für vertretbar, zumal dafür meistens andere, oft tiefer gelegene Anlagen abgebaut werden.

Nachhaltigkeit ergibt sich aus der Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Gebiete, in Verbindung mit umsichtiger Planung und möglichst schonendem Bauen in Gletscherregionen. In dieser Hinsicht bin ich auch nicht mit allem einverstanden, was in den letzten Jahren geschehen ist.

Ich teile deine Ansicht nicht, dass hier im Forum derselbe Ton wie bei den fanatischen Umweltschützern herrscht, nur eben in die andere Richtung. Hier im Forum gibt es in dieser Hinsicht sehr wohl verschiedene, auch gegenteilige Auffassungen. Das wirst du sicher noch erkennen, wenn du hier erst länger Mitglied bist und dich eingelesen hast. Viele Mitglieder, auch mich, stört vor allem die starre, dogmatische Haltung dieser selbst ernannten Gletscherretter, die weder eine vernünftige Diskussion, noch das geringste Zugeständnis zulässt, sei es auch noch so vernünftig.
 
Ich will keine neue Polemik beginnen, deshalb erlaube ich mir nur ein Kommentar aus dem ORF - forum zu zitieren:
Gar nichts wird brennen!
tonion, vor 7h 52min
Schaut´s euch einmal den Wetterbericht an!
:rofl:
 
Hallo Hanz,

Dank fuer deinen Antwort. Eine dialog, dass ist wesentlich in diese art von komplexen geschichten. Deswegen ist dieses Forum so interressant. Genau wie du sagts, die meisten Leute haben dasselbe vor: 'Liebe fuer die berge und schifahren, starke und nachhaltigen Okonomische prospekten fuer die Einheimische: dass Verstehe ich schon.

Jeroen, es geht doch überhaupt nicht um die Erschließung neuer Gletscherskigebiete. Ich denke, es besteht in diesem Forum Konsens, dass dies kaum vertretbar ist und praktisch auch nicht durchsetzbar wäre.

Ich bin froh das zu horen! Das hatte ich nicht konkludiert auf grund einen Monat dieses intensiv forum zu folgen.

Auch die von dir angesprochenen österreichischen Politiker vertreten (im Ergebnis) ganz überwiegend die Ansicht, dass es bei den bestehenden Gebieten bleiben soll. Bereits gut ausgebaute Gebiete, Hintertux etwa, sollen nicht erweitert werden. Nur nach heutigen Ansprüchen unzureichend entwickelten Gebieten, dem Kaunertal etwa, soll die Möglichkeit eingeräumt werden, noch die eine oder andere Bahn hinzu zu bauen, um ihr Gebiet wettbewerbsfähig zu machen. Außerdem ist eine Verbindung der Gletscherskigebiete des Pitz- und des Ötztals im Gespräch.

Genau, dass ist warum es geht: "Wie plannt man die schigebieten im zukunft so dass jeder (wirtschaft, natur) am besten geschutz wird? Also, nach meiner meinung sind politiker und geschaeftsfuher leute die ein agenda fuers Kurze terminn haben. Und dass ist logsch, denn ein -Seilbahn- geschaeft soll profit machen, un politiker haben je 4 jahren ein neues Wahl. Aber es gigt auch andere alternatieven fuer glestcher -neuerschliessungen. Ich werde am diesen moment NICHT in Glestcherschigebiete investieren sonst Massive investierungen Vorschlagen in Tiefergelegen Schigebiete. Dort werden sich im Zukunft (lassen wir sagen 10-15 Jahren) die Grossten Okoniomischen problemen manifistieren (Kitzbuehel, Saalbach, unsw). Dass heist nicht immer neu anlagen, sondern alternatve fuer dass schitourismus (Ich weiss, das tut we zu lesen!)

Die Grenzen des Wachstum ergeben sich aus der Beschränkung auf die bereits vorhandenen Gletscherskigebiete. Innerhalb dieser Gebiete ergeben sich die Schranken oftmals bereits durch die Topographie. Wenn in manchen Gebieten in den nächsten Jahren die eine oder andere Bahn hinzu kommen sollte, halte ich dies für vertretbar, zumal dafür meistens andere, oft tiefer gelegene Anlagen abgebaut werden.

A ha, und werden dan allen Leuten Die eher in tiefer gelegene Gebieten gefahren haben in 15 Jahren auf die Zwei Schlepper auf dem Gepatschferner fahren?! :?


Ich teile deine Ansicht nicht, dass hier im Forum derselbe Ton wie bei den fanatischen Umweltschützern herrscht, nur eben in die andere Richtung. Hier im Forum gibt es in dieser Hinsicht sehr wohl verschiedene, auch gegenteilige Auffassungen.

Ich wieder froh dasas zu hoeren!

Das wirst du sicher noch erkennen, wenn du hier erst länger Mitglied bist und dich eingelesen hast. Viele Mitglieder, auch mich, stört vor allem die starre, dogmatische Haltung dieser selbst ernannten Gletscherretter, die weder eine vernünftige Diskussion, noch das geringste Zugeständnis zulässt, sei es auch noch so vernünftig.

Vielleicht ist es gut nog einmal zu sagen dass nicht alle Leuten die sich gegen Weitere erschliessungen eine dogmatische Haltung haben. Ich habe soeben eine Kurze mail gelesen auf dem Bergfex forum. Da war ein Man von Landeck der sich gegen den Erschliessung von der Pezid geeusert hat obwohl er AUCH ein Schifanatieker ist, und ein absolut kein Umweltfreak.

Zum schluss, dank fuer deine reaktion! Ich hoffe dass soeinen art von diskussionen moglich bleibt hier im Forum

Aus dem tiefest gelegenen Land Europas
jeroen
 
ich mag mich daran jetzt nicht beteiligen, aber manche Orte können
gar keine alternativen zum Skitourismus bieten, da Wintersportorte
eben wegen dem Skifahren berühmt sind und wegen sonst gar nichts.

Stell ich mir jetzt ein Bergdorf in den Alpen ohne Schnee vor, ist sicherlich
recht schön von der Natur her, aber absolut kein Grund dort Urlaub zu machen, ausser ich kann dort Skifahren! Also mit diesen Alternativen, wirst Du wohl die wenigsten Gäste an einen Ferienort binden könnnen.

Vorrausgesetzt, die Horrorszenarien, wie Sie z. B. für Kitzbühel schon ausgemalt werden, treffen wirklich ein, dann wäre die alternative wohl Indoor Skifahren, bzw. die Pisten mit einer Depotbeschneiung zu versorgen. Und Kitzbühel wäre wohl einer der ersten, die eine Halle oder ähnliches bauen.

Macht Euch mal nicht so Sorgen, kenn zufällig eine deutsche Firma, die Indoor einen wunderbaren Pulverschnee produziert...
 
Hier hab ich wieder einen kleinen Text aus dem Kurier:

Kurier schrieb:
Feuer-Protest gegen Gletscherverbauung

von Winfried W. Linde

Am kommenden Samstag wird man wieder, entlang des Alpenbogens von Marseille bis zum Wienerwald, von Gipfel zu Gipfel die Berge "brennen" sehen: Umwelt-Vereinigungen und alpine Vereine, die sich den Schutz der Alpen vor schrankenloser Zerstörung und Verbauung zur Aufgabe gemacht haben, werden auch heuer, zum 15. Mal, ihre feurigen Warnzeichen setzen.

PROTEST Die Pläne, Verbindungen zwischen Gletscherskigebieten zu schaffen und dabei neue, unerschlossene Flächen wie jene des Gepatschferners und den Gipfel der Weißseespitze in den Ötztaler Alpen für den Massenskilauf (stündlich sollen 1.500 Menschen mit einer Gondelbahn und mehreren Schleppliften auf dem Gepatschferner fahren) zu erschließen, sorgen für Aufregung.

Und Besorgnis, die letztlich auch zu einer Protestkundgebung am 14. August Vormittag nächst des Kaunertaler Gletscher-Parkplatzes führen soll (unten stehender Beitrag).

KRITIK "In seltener Einmütigkeit haben Tiroler ÖVP gemeinsam mit SPÖ und FPÖ die Prinzipien des Gletscherschutzes außer Kraft gesetzt und allen Seilbahnbetreibern, Großhoteliers und Investoren ein Zeichen gesetzt: Vorbei ist die Zeit der Beschränkung und des Naturschutzes. Wenn wir daher unsere Berge in ihrer ursprünglichen Schönheit erhalten sollen, müssen wir zur Selbsthilfe greifen", so schreibt Birgit Karre von der CIPRA im Auftrag einer Gruppe von Berg- und Naturfreunden, die auf die Nachteile des Projektes hinweisen wollen: "Die Zerstörung unserer Gletscher können wir aber nur verhindern, wenn wir die Bevölkerung davon überzeugen, dass solche Projekt die Entwicklung in den Tälern nicht in jenem Maße fördern, wie seitens der Tourismusverbände und Seilbahnunternehmer immer vorgegaukelt wird. Wir müssen daher zeigen, dass es andere und bessere Möglichkeiten einer langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung gibt, ohne dabei das eigene Kapital, nämlich die unberührte Natur, zu zerstören." Dieser Meinung hat sich natürlich auch der Österreichische Alpenverein angeschlossen. Und der Deutsche Alpenverein, der viele Schutzhütten in den Alpen besitzt, erwägt ebenfalls weitgreifende und damit auch politische Proteste.

ALPENKONVENTION Vor allem häufen sich die Appelle, dass die Alpenkonvention (das Generalsekretariat hat seinen Sitz in Innsbruck) in dieser Sache endlich aktiv werden solle. Weil, so die Meinung der Natur- und Alpen-Schützer, sich die geplanten Projekte nicht mit den Bestimmungen der Alpenkonvention, die in Österreich Gesetzesrang hat, vereinbaren lassen (der KURIER berichtete).

Tausende von Alpenschutz-Aktivisten rüsten sich also europaweit für die "Feuer in den Alpen." In Tirol wird rund um das Abbrennen der Signale wohl auch heftig darüber diskutiert werden, dass, wie die CIPRA-Aktivisten betonen, "die Zeit der sanften Erschließungs-Maßnahmen nun wohl vorbei ist und die politischen Weichen für eine Erschließung unberührter Gebiete gestellt sind." Motto: Nicht nur der Morgen graut, Berggefährten.
 
Aha war grad mal auf gletscherschutz.at. Ein wenig wiedersprüchlich:

Nur wer zu Fuss hingeht, war wirklich dort... (Zitat Startseite)

Yo, nun das tighte Umweltschützerprogramm:

blablabla

dann der entscheidene Hinweis:

Achtung: Da die Schneelage heuer außerordentlich hoch ist, ist der Normalweg nicht ohne weiteres zu begehen. Wir werden also unsere Gipfelveranstaltung quasi ein Stockwerk tiefer verlegen, aufs Falginjoch. Dorthin ist der Anstieg ohne Mühen und Gefährdung möglich. Der Marsch verläuft vom Parkplatz auf etwa 2.750 m ziemlich flach entlang einer Schlepplifttrasse auf das Falginjoch auf etwa 3.100m und bedarf keinerlei bergsteigerischen Voraussetzungen. Dauer: etwa 40 Minuten
[Möglicherweise ergibt sich aber für eine kleinere Gruppe die Chance, den Gipfel dennoch zu besteigen um dort ein weiteres Symbol gegen den Ausbau des Gletscherskigebietes zu setzen. Wer also Lust hat, die Weißseespitze zu besteigen, sollte unbedingt Steigeisen, Gurt, Pickel und Seil mitbringen.]


Aha, zu Fuss über die sichere Schlepplifttrasse, die es ja, wenn es nach
den Umweltheinis gehen würde, gar nicht existieren täte...

Hoffentlich regnet es in Strömen, oder besser noch, dickste Schneefälle,
Umweltschützer stecken aufm Berg fest...Glücklicherweise gibt es dort auf dem Berg einige Pistenbullies, die dann unsere Umweltschützer aus Ihrer Situation befreien und retten, so nach dem Motto, würde es dort kein Skigebiet geben, hätte man sie nicht retten können...
 
Falginjoch? Das ist doch rechts nebem den Weißseeschleppern bei dem kurzen Wopfner-Schlepper .. boah, das ist aber weit weg vom Gepatsch...

Schneien wär cool, yo, und momentan schauts ganz gut aus dafür ;-)

Überhaupt, Feuer ... erinnert mich ja schon fast an terroristische Aktionen ,-)
 
720° schrieb:
Der Marsch verläuft vom Parkplatz auf etwa 2.750 m ziemlich flach entlang einer Schlepplifttrasse auf das Falginjoch auf etwa 3.100m und bedarf keinerlei bergsteigerischen Voraussetzungen. Dauer: etwa 40 Minuten

Wahhh das ist mal wieder typisch für diese grünen Müslis. Hallo liebe Umweltaktivisten nehmt doch gleich die Wiesenjaggelbahn dann wirds noch sicherer und bequemer für euch. Ja und bitte jeder mit dem eigenen Auto anreisen.
 
Also tut mir Leid mit sachlicher Diskussion haben solche Äußerungen nichts zu tun. Von einigen Usern bekommt man irgendwie zu diesem Thema fast nur Polemik um die Ohren:

Aha, zu Fuss über die sichere Schlepplifttrasse, die es ja, wenn es nach
den Umweltheinis gehen würde, gar nicht existieren täte...
Hoffentlich regnet es in Strömen, oder besser noch, dickste Schneefälle,
Umweltschützer stecken aufm Berg fest...Glücklicherweise gibt es dort auf dem Berg einige Pistenbullies, die dann unsere Umweltschützer aus Ihrer Situation befreien und retten, so nach dem Motto, würde es dort kein Skigebiet geben, hätte man sie nicht retten können...

Wahhh das ist mal wieder typisch für diese grünen Müslis. Hallo liebe Umweltaktivisten nehmt doch gleich die Wiesenjaggelbahn dann wirds noch sicherer und bequemer für euch. Ja und bitte jeder mit dem eigenen Auto anreisen.

Wahrscheinlich wünscht sich gleich jemand, dass irgendein Teilnehmer dort bitte in die Gletscherspalte fallen möge, oder so...
Dass die Aufstiegsroute "auf" der SL-Trasse verläuft hat IMHO folgenden Grund: man ist schon immer auf dieser Route aufs Falginjoch gestiegen (spaltenarme Route, kürzeste Route), auch vor 1981. Die Betreiber haben sich beim SL-Bau vielleicht schlichtweg an bestehenden Routen orientiert, weil sich diese seit Jahrzehnten bewährt hatten.

@Starli: das ist nicht weit weg. Über den Westgrat auf die Weißseespitze und fertig.

Stell ich mir jetzt ein Bergdorf in den Alpen ohne Schnee vor, ist sicherlich
recht schön von der Natur her, aber absolut kein Grund dort Urlaub zu machen, ausser ich kann dort Skifahren! Also mit diesen Alternativen, wirst Du wohl die wenigsten Gäste an einen Ferienort binden könnnen.

Das ist mal ein viel interessanterer Beitrag! Für die Wintersaison würde ich da auf jedenfall zustimmen (empirische Studien in der Schweiz). Der Sommertourismus funktioniert auch ohne Skifahren. Im Ötztal war ziemlich viel los (okay, weiß nicht wie es im Winter dort abgeht), am wenigsten eindeutig am Rettenbachferner mit dem Skibetrieb.[/quote]
 
Wahrscheinlich wünscht sich gleich jemand, dass irgendein Teilnehmer dort bitte in die Gletscherspalte fallen möge, oder so...
Das hast aber du gesagt :twisted: ...
 
Laut ORF ( http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=336601 ) waren 50 Erschliessungsgegner oben, also war ich mit meiner Schäzung (30) nicht einmal so weit von Ziel:

Versammlung am Kaunertaler Gletscher
Eine Gruppe Privater Gletscherschützer hat am Samstag zu einer Versammlung am Kaunertaler Gletscher geladen. Die AG Gletscherschutz wollte einen Dialog zum Ausbau des Gepatschferner initieren. Dem Aufruf folgten nur 50 Personen.

Ratefrage: wie viele Skifahrer werden wohl nach der Erschliessung an einem schönen Oktober - Wochenende am Gepatsch ihre Schwünge ziehen ??
 
Du warst besser miki, andere Berichte sprechen nämlich von nur zwei Dutzend:

Alternativen zum Liftbau gefordert

Die kühnsten Erwartungen lagen bei 500 Teilnehmern. Doch zum Aktionstag der Gletscherschützer im Kaunertal ging fast keiner hin.

KAUNERTAL (TT). "Finger weg von den Gletschern" verkündete das Transparent der Plattform Gletscherschutz. Um 10 Uhr waren zwei Dutzend Leute, die meisten aus Innsbruck, am Platz auf 2750 Meter Seehöhe. Eine Gletscherschützerin verriet, sie sei aus Thüringen angereist.

"Der Tourismus hat uns neue Kleinbetriebe und ganzjährige Arbeitsplätze gebracht", zeigte Kaunertal-Sprecher Roland Reichmayr auf, "wir möchten in unserem Tal weiterhin leben und arbeiten dürfen."

Plattform-Sprecher Andreas Focke verkündete: "Wir möchten Vermittler sein. Unser Ziel ist es, die starren Fronten mit Alternativen zum Liftbau zu durchberechen. Es gibt Institutionen, die das nötige Fachwissen haben.

Thomas Pupp von den Naturfreunden betonte: "Wir sagen ja zu Lebensqualität für die Talbevölkerung, ja zu Natur- und Umweltschutz, aber auch ja zum Skitourismus." Allerdings halte er weitere Lifterschließungen nicht für sinnvoll. Weil sie dem Tal nicht die gewünschten Effekte bescheren würden.

LA Maria Scheiber sagte: "Man sollte sich mehr überlegen, als nur zwei oder drei neue Lifte bauen." Die Arbeiterkammer sei bereit, Mittel für regionale Entwicklungskonzepte zur Verfügung zu stellen, kündigte Präsident Dinkhauser an.

Die Kundgebung endete mit ein paar emotionalen Scharmützeln
www.tirol.com
 
Verbiestert und verbittert waren die Erschienenen aber bestimmt wie 500!

Ein Satz fürs Poesiealbum: "Die Kundgebung endete mit ein paar emotionalen Scharmützeln."
 
.. am besten gefielen mir ja die Transparente der "Gegenbewegung", der Arbeiter : "Danke, daß wir hier arbeiten dürfen" ... :-)

Überhaupt fand ich den TV-Bericht in Tirol Heute schon ziemlich witzig. Richtig süß, die paar Umweltaktivisten bei dem schlechten Wetter... "Zaungast Willi Krüger von den Pitztaler Gletscherbahnen verzog sich aufgrund des Wetters ins Restaurant" oder so ;-)
 
na hier gehts ja wieder richtig sachlich zu. Tut mir leid, ich sehe da keinen großen Unterschied zu den grünen Extremisten - warum beschränkt man sich bei diesen Diskussionen eigentlich nicht aufs faktische?


P.S. Ja, man kann Naturliebhaber und Skifahrer sein, aber zumindest in den jungen Generation teilt es sich leider sehr in Schwarz Weiß wie mir scheint.
 
trincerone schrieb:
na hier gehts ja wieder richtig sachlich zu. Tut mir leid, ich sehe da keinen großen Unterschied zu den grünen Extremisten - warum beschränkt man sich bei diesen Diskussionen eigentlich nicht aufs faktischer?


P.S. Ja, man kann Naturliebhaber und Skifahrer sein, aber zumindest in den jungen Generation teilt es sich leider sehr in Schwarz Weiß wie mir scheint.

Wo ist denn genau Dein Problem??
 
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