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Tödlicher Liftunfall

vieleicht lesen "die jungs" auch hier seltener mit! :wink:

generell ist aber festzustellen, das nach tödlichen unfällen anlagen modernisiert bzw. ausgetauscht werden! und das ganze erheblich beschleunigt wird durch so einen vorfall!

ich kann mich noch gut an grasgehren erinnern! dort wo jetzt die dsb bolgengrat steht, führte früher ein schlepplift mit büglomat hinauf..... da gab es dann auch einen sehr schweren unfall und der lift wurde direkt auf tellergehänge umgebaut! durch einen weiteren unfall wurde dann die sesselbahn gebaut und das obwohl zuvor etliche jahre "die grünen" dagegen protestierten.... es ist zwar schade das es immer erst opfer geben muss damit eine verbesserung eintritt, aber anders geht das anscheinend heute nicht mehr!

bzgl. der aut. schliessbügelproblematik bin ich anderer meinung, da in meinen augen der manuelle schliessbügel vollkommen ausreicht!

und meine forderung nach dem ersatz des schleppers am fellhorn bezieht sich in erster linie nicht wegen dem unfall, sondern vielmehr weil die bahn schon 1999, als 4KSB geplant und genehmigt war aber wegen zuhohen kosten wieder verworfen wurde! dann sollte ja eigentlich 2006, bzw. 2007 die DSB faistenoy dorthin versetzt werden! aber auch hier war der beschissene winter und die damit verbundenen umsatzeinbrüche schuld an der umsetzung der
erneuerung!

deswegen denke ich könnte aufgrund dieses unfalls die erneuerung wieder aktueller werden! es gibt ja auch im unteren bereich jedemenge gefährliche pistenkreuzungen welche dadurch eliminiert wären.... :idea:
 
Xtream schrieb:
es ist zwar schade das es immer erst opfer geben muss damit eine verbesserung eintritt, aber anders geht das anscheinend heute nicht mehr!

Das ist eine ganz normale Entwicklung, sei es in der Autobranche, sei es in der Flugzeugindustrie, sei es sonstwo - und bei den Seilbahnen ist es auch nicht anders. Actio et reactio heißt das Prinzip. Kurzum: eine Ation ruft eine entsprechende Reaktion hervor. Wenn alles in Butter wäre und alles geschmiert ginge, würde ja niemand auf die Idee kommen, etwas zu verändern. Erst geänderte äußere Umstände zwingen zum Handeln.
Todesfälle sind aus Prinzip bedauerlich, dennoch wird es immer Opfer geben müssen, bis etwas geschieht.

bzgl. der aut. schliessbügelproblematik bin ich anderer meinung, da in meinen augen der manuelle schliessbügel vollkommen ausreicht!

Dann frage ich mich, warum es dennoch immer wieder Leute schaffen, runterzufallen. Im Prinzip mag der Schließbügel seinen Zweck erfüllen, dennoch ist man draufgekommen, dass gewisse Leute es schaffen, dieses sicherheitsrelevante Bauteil auszuhebeln. Sie haben eine Aktion gesetzt, auf die jetzt die Bereiber / Hersteller / Behörden mit einer Gegenreaktion antworten. Man kann imo also immer nur dort verbessern, wo entsprechender Bedarf besteht. So lange aber der Bedarf nicht ersichtlich ist...

MFG Dachstein
 
Interessant....kaum stirbt mal ein erfahrener Skifahrer beim Fall aus nem SLt sind die Jungs welche ständig den Sicherheitswahn moderner Skigebiete kritisieren auffällig ruhig.
Wer ist damit eigentlich gemeint?
 
Dass es unzählige SL mit tödlichen Unfällen gab und sie deshalb schneller in eine DSB gewandelt wurden, ist mir auch bekannt.

Aber bei den SBs, wo die Leute runterfallen und was passiert, da wird dann nix geändert, oder? Schilder aufgestellt, dass die Bügel erst bei der Einfahrt zu öffnen sind...

Sollen jetzt alle SL mit einer Trasse >30% verboten werden, oder was erwarten hier einige? Wer sich einen steilen Schlepper nicht fahren traut, muss das nicht tun, auch kann er jederzeit aussteigen, wenns ihm zu heftig wird. Das Problem hat ja erstmal auch nicht derjenige, der fällt, sondern diejenigen, die in der Liftspur sind und den Kerl vor sich runterfahren sehen und dann nicht wissen, wie reagieren - kann man ja auch schlecht abschätzen, die Rutschbahn des Opfers. Ein Zusammenprall ist dann mehr oder weniger "vorprogrammiert", dass es ihn dabei trotz Helm so schwer am Kopf erwischt, ist wohl durchaus ungewöhnlich.

Das Problem ist m.E. nicht die Steilheit oder die Abschüssigkeit der Trasse, sondern der Grat der Vereisung. Herbst SL Panorama am Tiefenbachferner ist auch so ein Kandidat. Und gegen Vereisung kann der Liftbetreiber durchaus was machen. Wird aber im Tagesverlauf meist erst dann gemacht, wenn schon mehrere Leute rausgefallen sind und der Lift deshalb dauernd stehen muss...
 
Also ich kann mir den Unfall eigentlich relativ gut vorstellen. Kurz vor dem Ausstieg gibts ein steiles Stück. Danach kommt sofort der Ausstieg, und der ist sehr kurz.
Wenn man hier nicht so geübt ist und die Situation nicht gut einschätzen kann, neigt man dazu aus Angst, dass einem der kurze Aussstieg nicht reicht, den Bügel früh los zu lassen. Der Unfall ereignete sich bestimmt dadurch, das die Person in dem Bericht auch zu früh tat, das Gleichgewicht verlor und nach hinten stürzte.

Der Lift allgemein ist nicht ganz einfach. Er besitzt eine steile Lifttrasse im oberen Bereich. In der mitte befindet sich noch direkt der Ausstieg des 2er Sessellifts.

Aber: Wer diesen Lift nicht fahren kann, muss es auch nicht! Es befindet sich neben an ein 6KSB Möserbahn.
Auserdem wir unten auf die steile Lifttrasse hingewiesen mit einem Schild worauf auch noch steht "nur für geübte"!

Ich war einmal so frei und hab noch einige Bilder von Berichten, die hier im Alpinforum gepostet wurden dazu gefügt.

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Liftunfall am Fellhorn am 6.1.2011
Auch ich hatte am 6. Januar 2011 einen schweren Liftunfall am Schlepplift Fellhorn, unter dessen Folgen ich noch heute leide, da ich immer noch im Rollstuhl sitze. Obwohl ich eine fitte, durchtrainierte und erfahrene Skifahrerin bin und die Warntafel " sehr steile Liftspur" gelesen hatte, fiel ich kurz vor der Ankunft an der Ausstiegsstation aus dem Schlepper, den ich alleine bestiegen hatte, und stürzte die sehr steile, harte und total vereiste Lifttrasse ca. 100 in Meter herunter. Ich trug Gott sei Dank einen Helm, aber zog mir trotzdem schwerste Verletzungen zu: eine Schulterblatttrümmerfraktur, eine Rippenserienfrakrtur sowie komplizierte, z.T. offene Unterschenkelbrüche beider Beine, die nach fast einem halben Jahr noch immer nicht verheilt sind. :(
Meine Frage: Wie kann eine Lifttrasse so schlecht präpariert sein, dass derartige Unfälle passieren können? Wäre ich nicht auf einen anderen Liftfahrer geprallt, dem ich ebenfalls einen Beinbruch bescherte, aber der mich durch den Aufprall zum Stoppen brachte, hätte mich wahrscheinlich ein ebenso trauriges Schicksal ereilt wie das des 48jährigen im Zeitungsbericht vom Fabruar 2010. Der Fellhormlift sollte meiner Meinung geschlossen werden - zumindest an solchen Blitzeis Tagen. Mir ist immer noch schleierhaft, wogegen ich geprallt sein könnte - welche Hindernisse es in der Lifttrasse an jenem Tag gab?
Wer kann mir helfen, oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat jemand meinen Unfall beobachtet? Ich suche dringend Zeugen.
Shoggy
 
Ungeachtet deiner schlimmen Verletzungen:
Fitte, durchtrainierte und erfahrene Skifahrer fallen nicht aus Schleppliften, egal in welchem Zustand sich die Spur befindet!
 
Also, das find ich ja jetzt schon in wengl sehr gemein! Ich denke, wenn es sehr vereist war, reicht wirklich eine kleine Unachtsamskeit, oder ein klitzkleinster Fahrfehler, um ins straucheln, und schließlich zum Fall zukommen! Meiner Meinung nach müsste das Betriebspersonal darauf achten, dass die vereiste Spur wieder in Top Zustand kommt, zumal das ja nicht der erste Unfall war.
 
Erst mal tuts mir leid niemand möcht im Rollstuhl sitzen...

aber 1. , wenn ich weiß es ist eisig, das Ding ist steil, bin ich doch besonders vorsichtig! Und selbst wenn ich falle, lass ich mich doch nicht einfach rutschen?
Klar hier vom Schreibtisch schreibt sich sowas leicht, aber richtig vorstellen kann ich mir das nicht...

2. wie unachtsam können bitte die dahinter fahrenden sein? "Oh da kommt wer in MEINER Liftspur angerutscht, was soll das, ne ich geh hier nicht weg oder wie?" Klar ist man schnell, aber doch noch langsam genug um reagieren zu können...
 
Hallo,
mit Verlaub, aber manche Kommentare hier sind schon seltsam. Ich habe selbst einmal einen glücklicherweise glimpflich verlaufenden Unfall vergleichbarer Art erlebt, wo der Herausgefallene kurz vor mir zum Stillstand kam, weil erst da das Steilstück losging. Da hatte ich mir schon heftige Gedanken gemacht, wie man reagieren soll:

  • Ausweichen ist nicht gar so einfach, meist ist an steilen Etappen links und rechts der Liftspur kein geeignetes Gelände, um dort zu fahren; meist stehen auch die Stützen relativ eng; außerdem kommt der Stürzende in der Regel ja nicht "stromlinienförmig" entgegen sondern liegt rutscht entweder selbst teilweise quer oder wenn nicht, dann liegen seine Ski quer; schließlich tut man den hinter einem Fahrenden auch keinen Gefallen, wenn man ihnen ein sich beschleunigendes Geschoß entgegenkommenläßt

  • Die Folgen von "Spur Halten" sind im Fall von Shoggy gut beschrieben

  • Stehenbleiben und den Stürzenden aufhalten, ohne selbst in die gleiche Situation zu geraten? bitte wie? bitte vormachen!

  • Und bitte wie soll der Stürzende auf einer steilen Eisbahn stehenbleiben? Da braucht es schon seine Zeit, bis man richtig in Bauchlage kommt, um bremsen zu können.

Und was das - sorry - großkotzige "nur Idioten oder Weicheier fallen aus dem Lift" angeht - früher war ich wirklich ein guter und fitter Skifahrer, aber extrem leicht und ich kann mich schon an Liftfahrten erinnern, wo ich bei vereisten Verhältnissen mit ungutem Gefühl im Bauch mit der Spur und dem Seilzug zu kämpfen hatte; wenn man da kurz ins Wackeln kommt, kann das schon mal dahingehen.
 
ich kenne den Fellhornschlepper nicht, aber ich kenne die Anstiege kurz vorm Ausstieg vom Mutkogl in Sölden und vom Vallugalift in St. Anton (noch als "erfahrener" Skifahrer wohlgemerkt). Wenn die Spuren vereist sind und man verliert das Gleichgewicht, kann ich mir schon vorstellen, dass man da runtersaust. Einige solcher Liftspuren sind ja vom Gefälle her mit einer Schwarzen zu vergleichen, sowas extrem vereist, egal wieviel Erfahrung man hat, da kommt keiner von Euch zu stehen!!!
 
Werna76 schrieb:
Ungeachtet deiner schlimmen Verletzungen:
Fitte, durchtrainierte und erfahrene Skifahrer fallen nicht aus Schleppliften, egal in welchem Zustand sich die Spur befindet!
also das ist schon fies und geschmacklos und unangemessen wie ich finde!



Viele gute Skifahrer sind nicht die besten Schleppliftfahrer (so manche Spur hat auch seine Tücken!) und bei vereister Fahrbahn kann so ein steiler Schlepper wirklich gefährlich werden, wie sich ja auch zeigt. Bei manchen Schlepper sollten meiner Meinung nach die Spur überarbeitet werden, weil viele dieser Dinger haben zwischenzeitlich Bergabstücke wo man fast den Bügel verliert und dann gehts wieder mit Racketengeschwindigkeit den nächsten Steilhang hoch.
 
Hallo. Ich weiß nicht, wie oft ich schon im Schlepper - nicht in dem am Fellhorn, aber in anderen! - geliftet bin und nie ist mir etwas derartiges passiert. War überhaupt in 30 Jahren Skifahren mein 1. Unfall - und dann so einer. Also, normalerweise geht man nicht davon aus, dass einem etwas Schlimmes beim Liften passiert, sondern man ruht sich von der Abfahrt aus und genießt die Landschaft. Unachtsamkeiten dürfen nicht solche schlimmen Folgen haben. Also, ich bin über einen Huppel gestolpert und die Skier kreuzten sich - da mir das Gegengewicht des anderen Ankerpartners fehlte, bin ich aus dem Lift gekippt und auf dem Rücken liegend die vereiste Trasse runtergeschossen. Wenn du auf dem Rücken liegst, hast du keinerlei Steuerungsmöglichkeit. Du drehst und rutschst unkontrolliert auf der glatten Skijacke und nimmst unglaubliche Beschleunigung auf. Die Skier hatten sich recht bald gelöst. Die nächsten 5 Anker waren nicht besetzt, weil die Leute, die den Lift kennen, ihn wahrscheinlich gemieden haben... Ich war aber das erste Mal in dem Skigebiet unterwegs und fand es toll gar keine Schlange vorzufinden, wo doch sonst überall am Dreikönigstag alle Life Riesenschlangen hatten...
Weiß einer von euch, wogegen ich geprallt sein könnte? Das ist mir nämlich das größte Rätsel, was mich so zerbröselt haben kann.
Das Leben auf Krücken und im Rolli ist wahrlich kein Zuckerschlecken, vor allem, wenn du vorher sehr aktiv warst und fast täglich Sport gemacht hast!
 
shoggy schrieb:
Weiß einer von euch, wogegen ich geprallt sein könnte? Das ist mir nämlich das größte Rätsel, was mich so zerbröselt haben kann.

Du hast doch geschrieben, daß Du auf einen hinter Dir fahrenden Liftbenutzer geprallt bist, der sich dann auch noch ein Bein gebrochen hat, oder habe ich das falsch verstanden?

Auf jeden Fall eine üble Sache, wünsche Dir gute Besserung!
 
Powderjunky schrieb:
2. wie unachtsam können bitte die dahinter fahrenden sein? "Oh da kommt wer in MEINER Liftspur angerutscht, was soll das, ne ich geh hier nicht weg oder wie?" Klar ist man schnell, aber doch noch langsam genug um reagieren zu können...
Also wenn dir das erste Mal das passiert, weißt du überhaupt nicht, was du machen sollst. Ich war damals (als Jugendlicher, glaub Phyrn oder Hinterstoder) mit meiner Mutter im Lift und von oben kam jemand runtergerutscht. Wir sind auch nicht auf die Seite, aber einfach aus dem Grund, weil ich der Meinung war, dass wir den stoppen können, wenn wir stehen bleiben - naja, hat zwar funktioniert, allerdings sind wir natürlich so auch aus dem Lift geflogen. Später war die Liftspur dann gesperrt und wurde aufgeraut, passiert ist damals (meines Wissens) sonst nichts.
 
Ich bin mal in Wengen auf einer ziemlich harten und steilen Piste gestürzt. Bis ich mich auf den Bauch gedreht und die Schuspitzen in den Boden gerammt habe war ich den halben Hang runtergerutscht. Da hat man einfach keine Chance.
Ich kenne das aber noch vom alten Ahornbühl Schlepper am Feldberg (zum Glück mitlerweile eine 4er KSB), der war so steil, dass man ihn nur mit Schi fahren durfte. Da waren sogar extra Sperren an der Talstation damit man mit Snowboards nicht durch kommt. Bei dem Lift ware rechts und links im Steilhang lauter kleine Podeste mit Fangzäunen, sowas müsste man an jedem steilen Lift haben. Das ist natürlich keine Garantie, dass nichts passiert, ich hab dort auch schon erlebt, dass einer die komplette Liftspur runtergerutscht ist. Wirklich Abhilfe verschafft nur das, was man am Feldberg gemacht hat, KSB bauen.
 
ja diese Meinung kann ich auch teilen
hatte heuer auch einen kleinen Unfall (glücklicherweise ohne Verletzungen)

Dabei kam ich auch auf den Rücken und rutschte ca. 100-200 m ab. Aber die Piste war nicht vereist, eher so eine Mischung aus hartem Schnee mit Pulverauflage. Gottseidank war niemals in meiner Spur und ich hatte auch keine Verletzungen.

Deswegen will ich garnicht wissen wie sowas dann aussieht wenn man an einem vereisten, steilen Hang runterrutscht und dass auch noch völlig unvorbereitet in einem Schlepplift.

Ja von mir natürlich auch gute Besserung. Vielleicht solltens an dem Lift, der zwar im Alpinforum ziemlich beliebt ist doch lieber ne 4ksb hinstellen.
 
alex96 schrieb:
Ja von mir natürlich auch gute Besserung. Vielleicht solltens an dem Lift, der zwar im Alpinforum ziemlich beliebt ist doch lieber ne 4ksb hinstellen.

oder einfach abreisen. Denn eig. braucht man den gar nicht. Zum Gipfel kommt man mit der PB und zu der zugehörigen Piste mit der 6-KSB/B Möserbahn.


@Shoggy: Wenn es kein anderer Skifahrer war könntest du evtl. auch auf eine Stütze geprallt sein.

Auf jeden Fall, Gute Besserung.

PS: Ich war am 1.1. auch kurz vorm Rausfliegen in der Steilstelle, also das letzte Stück ist schon kriminell.
 
Ich kenne den Schlepper und er is sehr steil auf den Bildern vorher kann man die Steilheit nicht wirklich sehen.
da die Spur fast immer nicht einfach ist das Abrutschen dort bestimmt keine Seltenheit.
Da ich direkt neben dem Schlepplift schonmal abfahren musste un dort sehr viele Steine sind, könnte es eventuell auch ein versteckter Stein gewesen sein.

Ich wünsche eine gute Besserung !
 
Werna76 schrieb:
Fitte, durchtrainierte und erfahrene Skifahrer fallen nicht aus Schleppliften, egal in welchem Zustand sich die Spur befindet!
Genau diese Selbstüberschätzung ist es, die die immer wieder die schwersten Unfälle hervorruft. Außerdem kann man immer mal auf einer steilen vereisten Liftspur verkanten, davor ist niemand gefeit.

Powderjunky schrieb:
aber 1. , wenn ich weiß es ist eisig, das Ding ist steil, bin ich doch besonders vorsichtig! Und selbst wenn ich falle, lass ich mich doch nicht einfach rutschen?
Klar hier vom Schreibtisch schreibt sich sowas leicht, aber richtig vorstellen kann ich mir das nicht...

2. wie unachtsam können bitte die dahinter fahrenden sein? "Oh da kommt wer in MEINER Liftspur angerutscht, was soll das, ne ich geh hier nicht weg oder wie?" Klar ist man schnell, aber doch noch langsam genug um reagieren zu können...
Du bist noch nie Schlepplift gefahren, oder? Wie willst du denn bitte in einer steilen Spur beim Sturz verhindern, dass du nach unten rutscht? Erstmal auf Pause drücken und dich wieder richtig hinstellen? Und wenn einem jemand in der steilen Spur entgegen kommt (das kann u.U. auch sehr schnell der Fall sein), musst du 1. die Situation einschätzen, 2. entscheiden und dann 3. aus dem Lift kommen, ohne selbst gleich mit nach unten zu rutschen. Aber wie du schon gut erkannt hast, vom Schreibtisch schreibt sich so etwas immer leicht.
 
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