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Tödlicher Liftunfall

Foto-Irrer schrieb:
Der zweite Fall ist von März 2010, als eine andere Freundin, könnte schon über 60 sein, in Ischgl aus einer 6KSB gefallen ist, ebenfalls beim Ausstieg. Ergebnis waren mehrere Becken- und Rippenbrüche mit immer noch nicht abgeschlossener Reha.
Zu diesem Unfall ist es gekommen, weil sie, als sehr kleine Frau, ganz rechts saß, und links mehrere große Männer, sodass der Sessel zur einen Seite hinunter hing bzw. auf ihrer Seite hoch. Auf jeden Fall hatte sie direkt im Moment des Aussteigens keinen Bodenkontakt unter den Ski und musste quasi aus dem Sessel springen und ist dabei hingefallen, was zu den Brüchen führte.

Dieser Unfallhergang klingt schlichtweg unlogisch. In der Station ist der Sessel, egal wie er belastet ist, immer in einem halbwegs geraden Zustand, da er einerseits auf den zwei Rollen in der Umlaufschiene läuft, dazu aber noch zusätzlich von der Stützrolle, welche in einem U - Profil läuft (von Einfahrtstrompete zur Ausfahrtstrompete kommt die Stützerolle nicht mehr aus dem Profil heraus) am Gehänge gestützt wird. Der Sessel liegt also doppelt auf, ein Pendeln quer zur Bahnachse ist somit auszuschließen.

MFG Dachstein
 
Whistlercarver schrieb:
OT-Frage:
Sind Teller-Gehänge wirklich besser an steilen Liften wie T-Bügel? Meiner Meinung nach sind T-Bügel deutlich komfortabler als Teller.

Für Einzelfahrer denke ich definitiv - Schon allein deshalb weil beim Teller meiner Erfahrung nach ein rausfallen kontrollierter erfolgt bzw. man besser die Möglichkeit hat sich, wenn man schon rausfällt eine halbwegs "gute" Sturzposition zu suchen. Beim T-Bügel passierts doch oft, dass man wenn man nich sowieso irgendwie am Bügel hängt aus Reflex den Bügel nochmal nachfassen will und dann verdreht und unkontrolliert aus dem Lift fällt. Beim Teller dagegen ist es zmd. bei mir immer so, dass ich entweder einfach nur den Teller verliere, wo dann für einen halbwegs erfahrenen Skifahrer ein "umgekehrter" Pflug reicht um schlimmeres zu verhindern oder aber zmd. so, dass ich direkt auf einer Seite lande und sofort die Kanten in den Schnee kriege um zu bremsen.

Komfortabler finde ich allerdings auch fast die T-Bügel, weils bei Tellerliften die ein unregelmäßiges Profil haben und dann noch schnell fahren doch relativ schmerzhaft werden KANN fast wie beim KSSL und man beim Tellerlift die ganze Fahrt aufpassen muss, dass er einem nicht durchrutscht (gut nachfassen und ziehen lassen geht aber ich denke ein jeder weiß wie sich die Arme danach anfühlen) beim T-Bügel eigentlich nur im Steilstück.

Abgesehen davon würde ich jetzt auch behaupten, dass der Tellerlift auch für andere dann weniger gefährlich ist, weil a) ja eh schon die Chance jemand abzuräumen nur halb so groß ist wie bei einem vollbesetzten T-Bügel und b) Man ja sowieso alleine schon leichter ausweicht und das mit dem Teller auch noch besser zu kontrollieren ist als mit dem Bügel.

Alles in allem finde ich aber wirklich problematisch nur die Kurzbügler vorallem alleine ... die nehm ich dann immer wenns geht zwischen die Beine (wenns nich grad n Sackabreisserlift ist) oder lasse mich gleich auf dem Belag schwimmend raufziehen ... da bin ich dann schon so seitlich versetzt, dass ich im Zweifel nur noch den Bügel loslassen muss und schon quasi automatisch aus der Spur fahre.
 
Dachstein schrieb:
Dieser Unfallhergang klingt schlichtweg unlogisch. In der Station ist der Sessel, egal wie er belastet ist, immer in einem halbwegs geraden Zustand, da er einerseits auf den zwei Rollen in der Umlaufschiene läuft, dazu aber noch zusätzlich von der Stützrolle, welche in einem U - Profil läuft (von Einfahrtstrompete zur Ausfahrtstrompete kommt die Stützerolle nicht mehr aus dem Profil heraus) am Gehänge gestützt wird. Der Sessel liegt also doppelt auf, ein Pendeln quer zur Bahnachse ist somit auszuschließen.

MFG Dachstein
Ich glaub Dir, denn ich habe vorhin weggelassen, was noch unlogischer klingt, nämlich dass das ganze nur deshalb passiert ist, weil die Männer vor ihr aufgestanden sind, der Sessel also in dem Moment hochging und sie quasi hinauskatapultiert wurde.
Ich selber gehe nur davon aus, dass sie, als sehr kleine Frau, ähnlich wie Kinder, keinen Bodenkontakt unter den Ski hatte.
 
alex96 schrieb:
Nach einem tötlichen Unfall wie es vor 1 Jahr schon war hätte man zumindest eine 16 Jahre-Grenze oder ein Snowboardverbot (alter Rosskopflift) einrichten können.

Langsam reichts aber hier. Der Tote war kein Snowboarder und unsere Verletzte hier auch nicht. Also wieso für Snowboarder verbieten?
Auf Teller umrüsten? Seid ihr schon mal Snowboard mit nem Tellerlift gefahren? Nur weil ihr Skifahrer das nicht hin bekommt, müssen wir jetzt wieder drann glauben?

Man sollte lieber mal das völlig unsinnige Verbot aufheben, dass man mit einem Fuß aus der Bindung fahren muss!
 
Powderjunky schrieb:
alex96 schrieb:
Nach einem tötlichen Unfall wie es vor 1 Jahr schon war hätte man zumindest eine 16 Jahre-Grenze oder ein Snowboardverbot (alter Rosskopflift) einrichten können.

Langsam reichts aber hier. Der Tote war kein Snowboarder und unsere Verletzte hier auch nicht. Also wieso für Snowboarder verbieten?
Auf Teller umrüsten? Seid ihr schon mal Snowboard mit nem Tellerlift gefahren? Nur weil ihr Skifahrer das nicht hin bekommt, müssen wir jetzt wieder drann glauben?

Man sollte lieber mal das völlig unsinnige Verbot aufheben, dass man mit einem Fuß aus der Bindung fahren muss!

Sorry aber die Aussage find ich etwas schwachsinnig - Ich verstehe zwar was du meinst, aber ganz ehrlich - Dann können wir Skifahrer auch sagen: Bitte nur noch Tellerlifte weil der T-Bügel fährt sich so ätzend und wir sind eh in der Mehrheit.

Aber das Snowboardverbot an sich wäre natürlich Schwachfug - Ist es eh überall m.E. ... glauben die ein gut fahrender Snowboarder kommt nicht rauf aber Lieschen Müller am ersten Tag nach dem Skikurs?

An besagter Stelle frag ich mich aber wie gesagt eh was für nen Schwachblödel die da gemacht haben ... Auch wenn der Lift so besser ist als keiner an der Stelle hätte es sooo viel bessere Möglichkeiten gegeben ... Warum nicht einen als Teller einen als Bügler stehenlassen? Warum nicht gerade bei der speziellen Trasse und der sowieso geringen Auslastung wenigstens 2 Bügel 1 Teller dranhängen? Warum nicht damals die Möserbahn auf der Trasse des Fellhornlifts bauen und die Abfahrt oben verbreitern ... der Berg ist eh schon im Arsch? Oder Fellhornlift kürzen und oben doch endlich ne Occasion hinstellen? (Am Scheidtobel halt) oder oder oder?
 
Dass wegen so nem Schwachsinn wieder Theater losbrechen muss :rolleyes:

Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass jeder einfach sein Hirn mal benutzt?

Der Sache mit den Warnschildern stehe ich eher sehr skeptisch gegenüber, stellen doch oftmals gerade diese einen gewissen Reiz für unerfahrene Fahrer da, ja locken diese förmlich an. Bestes Beispiel war dieses Jahr mal die WC-Abfahrt am Feldberg. Die war blanko, ich sag jetzt mal auf wirklichem WC-Niveau. 2 riesige Warnschilder am Beginn der Abfahrt, bzw. am Point of no Return ;) .
Ja wer fährt, bzw. rutscht denn da rum? Fast nur irgendwelche sich selbst überschätzende Flachlandtiroler. Ich selbst wurde von einem in einem Steilstück auf dem Bauch rutschenden ******** fast abrasiert. Auf meine Frage hin - ich bin ihm hinterher, er wär fast nan Abhang runter - obs ihm gut geht und was er zum Teufel noch mal hier zu suchen hat, erklärte er mir, das gehöre zum Programm "Feldberg" die WC-Abfahrt auch als absoluter DAF zu meistern.
Harakiri ist ja auch nix anderes...
Ach und übrigens, ich bin an nem sehr steilen Leitner Kurzbügler aufgewachsen, der uns Kinder mit 8-10 Jahren bei fast allen Bügeln (wir wussten die Nummern auswendig) ca. 2-3 Meter je nach Gehänge in die Luft zog :biggrin: ... heute würde ein Betreiber dafür verklagt werden.

Und ich frag ich immer noch, warum die TE in keinster Weise auf kritische Nachfragen eingeht?
 
ChaosB99 schrieb:
Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass jeder einfach sein Hirn mal benutzt?
Mit Hirn benutzen hat das meiner Meinung nach nicht unbedingt was zu tun. Auch wenn man noch so vorsichtig ist, kann - speziell unter extremen Verhältnissen - ein Fehler passieren. Das ist überall so, also auch auf der Piste bzw. in der Schleppliftspur. Dass sich viele Leute überschätzen ist die eine Sache, aber daher kann man nicht gleich jedem, dem ein Unfall passiert, vorwerfen, er hätte sein Gehirn nicht benutzt.

Davon abgesehen bin ich nicht der Meinung, dass es in solchen Situationen immer einen Schuldigen geben muss, aber die Frage zu stellen bzw. überprüfen zu lassen, ist durchaus legitim.
 
Das Hirn benutzen bezog sich mehr auf das sich hier abzeichnende Snowboard/Schi-Bashing und im allgemeinen auf das Verhalten unserer Vollkasko-Gesellschaft. Und ja ich weiss wovon ich rede. Ich habe täglich damit zu tun...
 
ja komm, was soll das Snowboard verbot für den Lift zu fordern oder Tellerlifte, damit die Skifahrer, die da gar nicht hoch sollen, besser hoch kommen?
 
ChaosB99 schrieb:
Das Hirn benutzen bezog sich mehr auf das sich hier abzeichnende Snowboard/Schi-Bashing und im allgemeinen auf das Verhalten unserer Vollkasko-Gesellschaft. Und ja ich weiss wovon ich rede. Ich habe täglich damit zu tun...
Sorry, dann hab ich das falsch verstanden. Das Ski/Snowboard-Bashing hier führt ja wirklich zu nichts. :roll:
 
Leute was hat das mit bashing zu tun?
Ich sage lediglich, dass es völliger Schwachsinn ist, ein Snowboard-verbot für den Lift zu fordern. Aus welchem Grund? Und nur weil ein paar Leute aus dem Lift rausfallen, solls nen Teller werden?
 
Powderjunky schrieb:
Nur weil ihr Skifahrer das nicht hin bekommt, müssen wir jetzt wieder drann glauben?
Das könnte man wohl schon als Bashing interpretieren und ist vom Ton her nicht unbedingt angemessen. Davon abgesehen würde weder ein Snowboardverbot noch die Umrüstung einzelner Lifte auf Teller derartige Unfälle komplett verhindern.
 
Mal ganz allgemein zu Haftungsausschlüssen per Warnschild:

Natürlich ist ein steiler Schlepplift sachnotwendig mit bestimmten Gefahren verbunden, vor denen der Betreiber warnen kann und muss, und wodurch er sich in der Folge von der Haftung freizeichnen kann.

Aber darüber hinausgehend ist es kaum möglich, eine Haftung in dieser Situation mit Warnschildern wie vorgeschlagen auszuschließen, und zwar aus folgenden Gründen:

a) die Nutzung des Lifts ist "mitbezahlt"
b) es wird kein besonderer Liftführerschein oder Kenntnisnachweis verlangt
c) er ist einfach da und in Betrieb.
d) ist eben für niemanden klar, wie erfahren man denn jetzt sein muss, wenn da so ein Schild steht "nur für erfahrene Nutzer"

Insbesondere c) ist der juristisch maßgebliche Grund.
Wer einen "Verkehr" eröffnet, der ist dafür verantwortlich, ihn entsprechend abzusichern.
Ich kann nicht einen Schlepplift bauen und ein Schild dranstellen "Gefährlich, besser nicht benutzen, und wenn, dann auf eigene Gefahr". Ich kann auch keine Buslinie betreiben mit Schuld "Besser nicht einsteigen, Busfahrer ist betrunken". Oder ein Flussschwimmbad mit Hinweis "Gefährliche Strömung, nur für erfahrene Schwimmer, die auch bestimmt nicht untergehen".

Das funktioniert (juristisch) erstens nicht, weil offensichtlich ist, dass auch die weniger erfahrenen Skifahrer ihn mitbenutzen werden:

weil die Warteschlange kürzer ist, als anderswo;
weil er weniger steil und gefährlich erscheint, als er ist;
weil er eben einfach da ist und läuft.

Und wenn diese Folge eben von vornherein offensichtlich ist, dann muss der Betreiber eben trotzdem entsprechende Vorkehrungen treffen (Absicherung, Präparierung, Aufsicht). Und wenn das nicht reicht, um einen sicheren Liftbetrieb zu garantieren, dann sollte der Betreiber besser auf den Lift verzichten.


Björn
 
ChaosB99 schrieb:
Das Hirn benutzen bezog sich mehr auf das sich hier abzeichnende Snowboard/Schi-Bashing und im allgemeinen auf das Verhalten unserer Vollkasko-Gesellschaft. Und ja ich weiss wovon ich rede. Ich habe täglich damit zu tun...
Mit der immer stärker zunehmenden Vollkaskomentalität hast Du sicher recht - gerade beim Schisport kommt aber noch etwas anderes hinzu: der wird heute ganz anders verkauft und wahrgenommen, als es noch vor 20 Jahren der Fall war.
Da hat einem niemand erzählt, nach einer Woche Schikurs könne man Schi fahren. Es gab keine Zauberteppiche etc. - das Erste, was man lernte, war der Brettelsschritt, um den Hang hochlaufen zu können - und bevor man nicht den Pflugbogen konnte, war mit Liftfahren eh nichts drin. Außerdem gab es keine beheizten Sessel, viel mehr Schlepper und erst recht keine Carving-Schi. Es war also alles viel mühsamer und anstrengender als heute, so war aber jedem auch von Anfang an klar, dass Schifahren ein Sport ist, der ein gewisses Maß an Können, Erfahrung und Umsicht erfordert.

Nicht, dass ich gegen den Fortschritt wäre - im Gegenteil. Das Problem ist aber, dass heute alles so viel leichter und komfortabler scheint und grundlegende Fähigkeiten nicht mehr erworben werden. Dank der Carver können ja viele schon nach wenigen Tagen Schikurs wie ein Vollidiot die Pisten runterrasen (Motto: Ich hab ja einen Helm auf, deshalb passiert mir nichts). Man kommt dank der modernen Bahnen schnell und komfortabel auf die steilsten Pisten, wo früher eine anstrengende Schleppliftfahrt nötig war. Dies alles führt dazu, dass viele ihr Können komplett überschätzen und sich so eben auch in Gefilden rumtreiben, wo sie absolut nichts zu suchen hätten.
Diese Problematik wird dann noch verstärkt durch Marketing-Gags wie z.B. die Harakiri-Abfahrt. Da steht dann oben so ein tolles Totenkopfschild und wer diesen Hang, der ja wirklich sehr kurz und nicht sonderlich schwer ist, mal gefahren ist, hält sich für das Schiass schlechthin und wird sich daher zukünftig von keiner Warntafel mehr beeindrucken lassen. Warum auch, er ist ja Harakiri-Finisher. So ähnlich ist das auch mit dem Höhenmeter-Wahn - wessen wichtigstes Ziel es ist, an einem Tag so viele Höhenmeter wie möglich zu sammeln, um seine Höhendiagramme dann am besten noch gleich aus dem Lift via Smartphone in die Welt zu twittern, der passt doch eher in einen Erlebnispark als in die freie Natur.

Wenn man den Menschen diesen Unterschied zwischen einem hundertprozentig abgesicherten Erlebnispark und der freien Natur, zwischen Vollkaskomentalität und Eigenverantwortung, mehr ins Bewusstsein rufen würde, wäre schon viel gewonnen und vieles, was heute passiert, würde nicht mehr vorkommen. Damit wird es aber nichts werden, denn der Trend zur Eventisierung des Bergsports geht ja unaufhörlich weiter.
 
schafi schrieb:
Powderjunky schrieb:
Nur weil ihr Skifahrer das nicht hin bekommt, müssen wir jetzt wieder drann glauben?
Das könnte man wohl schon als Bashing interpretieren und ist vom Ton her nicht unbedingt angemessen. Davon abgesehen würde weder ein Snowboardverbot noch die Umrüstung einzelner Lifte auf Teller derartige Unfälle komplett verhindern.

Ja weil ich nen bissl gereizt war, wie man sowas grundlos fordern kann und das die Snowboarder jetzt wieder für irgendwas herhalten sollen. Man stelle sich mal vor, da würde wirklich nen Verbot kommen, dann liest hier wer was über den tötlichen Unfall und hier wird was von nem Snowboard-Verbot geschrieben, dann ist für denjenigen der Fall klar, die Snowboarder sind wieder Schuld. Früher war es ja noch schlimm, da waren alle snowboarder böse, zum Glück ist das nicht mehr so.
 
Powderjunky schrieb:
Früher war es ja noch schlimm, da waren alle snowboarder böse, zum Glück ist das nicht mehr so.

Öhm. Vielleicht sollte ich mir nach 5 Jahren mal ne neue Signatur zulegen. ;D
 
Powderjunky schrieb:
Früher war es ja noch schlimm, da waren alle snowboarder böse, zum Glück ist das nicht mehr so.
Das war früher ja auch wirklich so. :wink:
 
HBB schrieb:
Diese Problematik wird dann noch verstärkt durch Marketing-Gags wie z.B. die Harakiri-Abfahrt. Da steht dann oben so ein tolles Totenkopfschild und wer diesen Hang, der ja wirklich sehr kurz und nicht sonderlich schwer ist, mal gefahren ist, hält sich für das Schiass schlechthin und wird sich daher zukünftig von keiner Warntafel mehr beeindrucken lassen. Warum auch, er ist ja Harakiri-Finisher.

Dem möchte ich zumindest entgegnen, dass es früher auch solche Namen gab, auch wenn sie nicht ganz so einfallsreich waren. Die FIS Abfahrt, die Weltcupabfahrt, das Kanonenrohr, Direttissima nenne ich mal als Beispiele.

MFG Dachstein
 
HBB schrieb:
Powderjunky hat geschrieben:
Früher war es ja noch schlimm, da waren alle snowboarder böse, zum Glück ist das nicht mehr so.
Was soll den früher so schlimm gewesen sein? Hab ich da was verpasst? :gruebel:
 
Zuerst wurden ja erst mal in vielen Gebieten Snowboarder sofort verboten, weils ja einfach anders war. Dann höre ich von meinen älteren Verwandten immer noch, ja immer diese Snowboarder, schieben buckel auf, machen die Piste kaputt, fahren rücksichtslos und so weiter.
Das ist heute nicht mehr so krass, weil man sich wahrscheinlich einfach drann gewöhnt hat, das sollte man mal wieder ändern !
 
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