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Tourenski

Kitzsteinhorn

Massada (5m)
Registriert
08. Sep. 2008
Beiträge
92
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0
Hallo User,

Ich fange heuer zum Tourenski gehen an, und habe eine frage an euch.
Habt Ihr immer ein GPS gerät mit ?

Und wie groß kauf Ihr euch den Tourenski ?

Ich bin 179cm groß, welche Skilänge ist angemessen ?

MFG
 
Habe mir letztes Jahr welche gekauft. Laut Verkäufer nimmt man in dem Sektor heute auch eher kürzere Skier, die ca. bis zur Nase gehen.
 
Wennst eh' Freeridest...


...nimmst deine Freerideski...


...die Du vom schweren Bindungsgelump befreist...


...um sodann eine Fritschi Tourenbindung draufzuschrauben. Fell kaufen, zuschneiden.



Und fertig ist der KSB-freie Traum :-)
 
schmittenfahrer schrieb:
Habe mir letztes Jahr welche gekauft. Laut Verkäufer nimmt man in dem Sektor heute auch eher kürzere Skier, die ca. bis zur Nase gehen.

Danke, ich finde aber für meinen Ski kein passendes Fell, ist immer ums a zu groß.
Ist das egal wenn das fell drüberschaut ?

mfg
 
Kitzsteinhorn schrieb:
molotov schrieb:
Wichtiger ist ein LVS


Das ist sowieso PFLICHTGEGENSTAND!!

mfg
Deine Einstiegspost sah ziemlich nach Anfänger aus, da kann man leider nicht unbedingt davon ausgehen, dass dieses Wissen vorhanden ist.
GPS seh ich nicht als notwendiger an als im Sommer, bei nem Schlechtwetter-Einbruch ists allerdings schon toll, wenn man sonst im Whiteout feststeckt.
 
Ich habe heute eine Tour ohne LVS gemacht - werde ich jetzt gebrandmarkt? :biggrin:

Um was kontruktives zum besten zu geben:

Leg nicht zu viel wert auf den Aufstieg, sonst hast du bei der Abfahrt fast keinen Spaß mehr...
 
"* fritschi wuerd ich nicht kaufen sondern nur dynafit, aber das ist ein Gleubenskrieg wie emacs vs. vi"


Ich mag die schweren und um ihren ungünstigen Drehpunkt klappernden Fritschis überhaupt nicht ausstehen...
Aber einen Pistenfaher direkt an die Lowtech heranführen? Das wäre ein womöglich fataler Kulturschock: Eine Bindung hat wohl gross und schwer zu sein! Etwas kleineres kann doch nix sein... Fritschi kommt dem Pistenbindungsideal noch recht nah.

emacs vs. vi? Ne, vi funktioniert ja garnicht. Daher: Emacs vs. Nano *g*
 
also gps brauchts in meinen augen nicht, ich bin mit karte bisher immer gut gefahren. neben dem lvs sollte man sich in meinen augen (falls nicht vorhanden) auch wissen bezüglich dessen benutzung aneignen und vorallem wie man schaufelt ;) ausserdem ist das lvs ja auch immer für den worst-case ;eine schulung bezüglich gefahrenbeurteilung im gelände schadet sicher nicht um diesen worst-case zu vermeiden! und wenn offensichtlich keine gefahr vorhanden ist (völlig ausgefahrene tour) kann man dann eventuell auch mal das lvs daheim lassen...

jo skimässig kommt es wie bereits gesagt drauf an was du willst: aufstiegsorientiert oder abfahrtsorientiert. bindung ist in gewisser weise glaubensfrage von ner naxo zb würde ich aber massiv abraten :)

ich persönlich fahre nen snowwolf. in meinen augen ein guter ski aber für powder zu schmal. diese saison gibts deswegen nen k2 coomba, der wird aber erst geliefert. ich würde eher zu einem breiteren ski raten und das durch ne leichter bindung kompensieren. bringt mehr aubfahrtsspass und die kondition für den aufstieg kann man sich ja anneignen. die zusätzliche fläche in der abfahrt net :D

edit: rechtschreibung tippfehler verbessert :-)
 
Diese VI- Bindungen! Vor diesen habe ich mich immer gefürchtet als ich noch damit zu tun hatte früher. Das schlimme an der Bindung: Wenn die mal versehentlich zuschnappt, kommt man nicht mehr raus!
Man ist in der Bindung gefangen!

Die über Hundert Hebel und Schrauben, mit denen man jede Funktion sofort direkt einstellen kann, sind nämlich nicht beschriftet und mit Handschuhen schon garnicht zu betätigen.

Der Trick zum rauskommen bei der VI ist den Hebel "ESC" zu betätigen, und dann - zweimal(!) kurz den Knopf "z" zu drücken. Damit hat man die Dinger wieder los.

Aber wehe, man kommt da nicht drauf....oder man hat versehentlich zuvor einen anderen Knopf berührt. Denn dann benötigt man eine andere Kombination... Am besten mit dem Brecheisen weghebeln.

Da lobe ich mir doch ein Pico/Pine Bindung: Wenige aber griffige Knöpfe, klar erkennbar und schnell erreichbar. Geringes Gewicht, robust. Alles was man braucht... Wurde leider von Dynafit übernommen, ziemlich inkompetenter Haufen...
 
die naxo ist auch die einzige bindung, bei der ich es jemals gesehen habe, dass sie jemand mit dem skistock beim versuch sie von abfahrt auf aufstieg umzustellen kaputt gemacht hab. gab dann zwar kostenlos ersatz aber trotzdem...
 
ich möchte dazu hinzufügen, dass ich finde dass die Tourenski das viele Geld nicht wert sind. Habe einen hochgelobten Snowwolf und muss sagen, dass er im Vergleich zu meinen Slalomcarvern absolut scheisse zu fahren ist, besonders noch mit schwerem Rucksack.
Tourenski haben viel zu wenig Steifigkeit um sportlich zu fahren.
Eigentlich würde ich gern eine Tourenbindung auf einen normalen Pistenski montieren. Mir wurde nur gesagt, dass ginge nicht so einfach. Das Gewicht wäre mir egal, ich möchte nur Abfahrtsgenuss, dafür bin ich auch bereit mich ein bisschen mehr nach oben zu quälen.
 
schneesucher schrieb:
ich möchte dazu hinzufügen, dass ich finde dass die Tourenski das viele Geld nicht wert sind. Habe einen hochgelobten Snowwolf und muss sagen, dass er im Vergleich zu meinen Slalomcarvern absolut scheisse zu fahren ist, besonders noch mit schwerem Rucksack.
Tourenski haben viel zu wenig Steifigkeit um sportlich zu fahren.
Eigentlich würde ich gern eine Tourenbindung auf einen normalen Pistenski montieren. Mir wurde nur gesagt, dass ginge nicht so einfach. Das Gewicht wäre mir egal, ich möchte nur Abfahrtsgenuss, dafür bin ich auch bereit mich ein bisschen mehr nach oben zu quälen.

tourenski's haben am meisten Vorteil im Gewicht sowie der nicht zu extremen Taillierung (ansonsten bricht man in der mitte immer durch beim queren z.b. in einem Hang)

hier kann ich dir einen tipp geben, der spass ist zwar nicht ganz billig.

Kaufe dir einen Stöckli Freerideski (z.b. stormrider) der Ski hat von den Dimensionen her eine perfekte Mischung zwischen Touren, sowie geilem Carven auf den Pisten. da kriegst du auch von Colltex z.b. direkt Felle dazu. mein Vater hat inzwischen den Ski auch gekauft, da er mit seinem Stöckli pit pro (reiner tourenski) das "abfahren" auch bemängelt hat. (nur zum Touren TOP Ski)

bindung: ich diamir explore, vater diamir freeride

gruss

ps. diese beiden ski haben jeweils sehr gut abgeschnitten in Test's, z.b. im Bergheft "Alpin"
 
rhs schrieb:
schneesucher schrieb:
ich möchte dazu hinzufügen, dass ich finde dass die Tourenski das viele Geld nicht wert sind. Habe einen hochgelobten Snowwolf und muss sagen, dass er im Vergleich zu meinen Slalomcarvern absolut scheisse zu fahren ist, besonders noch mit schwerem Rucksack.
Tourenski haben viel zu wenig Steifigkeit um sportlich zu fahren.
Eigentlich würde ich gern eine Tourenbindung auf einen normalen Pistenski montieren. Mir wurde nur gesagt, dass ginge nicht so einfach. Das Gewicht wäre mir egal, ich möchte nur Abfahrtsgenuss, dafür bin ich auch bereit mich ein bisschen mehr nach oben zu quälen.

tourenski's haben am meisten Vorteil im Gewicht sowie der nicht zu extremen Taillierung (ansonsten bricht man in der mitte immer durch beim queren z.b. in einem Hang)

hier kann ich dir einen tipp geben, der spass ist zwar nicht ganz billig.

Kaufe dir einen Stöckli Freerideski (z.b. stormrider) der Ski hat von den Dimensionen her eine perfekte Mischung zwischen Touren, sowie geilem Carven auf den Pisten. da kriegst du auch von Colltex z.b. direkt Felle dazu. mein Vater hat inzwischen den Ski auch gekauft, da er mit seinem Stöckli pit pro (reiner tourenski) das "abfahren" auch bemängelt hat. (nur zum Touren TOP Ski)

bindung: ich diamir explore, vater diamir freeride

gruss

ps. diese beiden ski haben jeweils sehr gut abgeschnitten in Test's, z.b. im Bergheft "Alpin"

Danke für den Tipp. Den Zeitschriften glaube ich kein Wort mehr.
Fühle mich auch unter extremen Bedingungen mit Slalomcarvern im Gegensatz zu Tourenski im Gelände sehr wohl. Habe noch keine Beeinträchtigung gemerkt.

Kann das Problem mit dem Einbrechen nicht so ganz Nachvollziehen. Do ein Carver ist doch stabil genug?!
 
schneesucher schrieb:
rhs schrieb:
schneesucher schrieb:
ich möchte dazu hinzufügen, dass ich finde dass die Tourenski das viele Geld nicht wert sind. Habe einen hochgelobten Snowwolf und muss sagen, dass er im Vergleich zu meinen Slalomcarvern absolut scheisse zu fahren ist, besonders noch mit schwerem Rucksack.
Tourenski haben viel zu wenig Steifigkeit um sportlich zu fahren.
Eigentlich würde ich gern eine Tourenbindung auf einen normalen Pistenski montieren. Mir wurde nur gesagt, dass ginge nicht so einfach. Das Gewicht wäre mir egal, ich möchte nur Abfahrtsgenuss, dafür bin ich auch bereit mich ein bisschen mehr nach oben zu quälen.

tourenski's haben am meisten Vorteil im Gewicht sowie der nicht zu extremen Taillierung (ansonsten bricht man in der mitte immer durch beim queren z.b. in einem Hang)

hier kann ich dir einen tipp geben, der spass ist zwar nicht ganz billig.

Kaufe dir einen Stöckli Freerideski (z.b. stormrider) der Ski hat von den Dimensionen her eine perfekte Mischung zwischen Touren, sowie geilem Carven auf den Pisten. da kriegst du auch von Colltex z.b. direkt Felle dazu. mein Vater hat inzwischen den Ski auch gekauft, da er mit seinem Stöckli pit pro (reiner tourenski) das "abfahren" auch bemängelt hat. (nur zum Touren TOP Ski)

bindung: ich diamir explore, vater diamir freeride

gruss

ps. diese beiden ski haben jeweils sehr gut abgeschnitten in Test's, z.b. im Bergheft "Alpin"

Danke für den Tipp. Den Zeitschriften glaube ich kein Wort mehr.
Fühle mich auch unter extremen Bedingungen mit Slalomcarvern im Gegensatz zu Tourenski im Gelände sehr wohl. Habe noch keine Beeinträchtigung gemerkt.

Kann das Problem mit dem Einbrechen nicht so ganz Nachvollziehen. Do ein Carver ist doch stabil genug?!


nun ja, alpin hat für mich jeweils einen sehr objektiven eindruck gemacht, ich habe von ihnen schon ca. 50 versch. berichte gelesen.


ein carver ist sicherlich genug stabil :-) du hast mich falsch verstanden, was ich meinte ist folgendes: unterhalb der bindung ist der carver ski meist zu schmal (infolge radius vorne - mitte - hinten) dies bedingt, dass wenn durch die belastung des fusses (folglich auf den mittel teil eines skis) der druck über eine geringere fläche abgebaut werden kann, und so folglich oft der schnee unter der bindung im steilhang abgedruckt wird, was sehr kräfteraubend ist.

hoffe du kommst draus, auch wenn's nicht ganz einfach zu verstehen ist, das gebe ich zu :-)
 
schneesucher schrieb:
Danke, verstanden. Wie kommst Du drauf, hast Dus ausprobiert?

ja indireckt habe ich es ausprobiert :-)

ich hatte früher einen Tourenski (Völkl) der war ziemlich schmal in der mitte. Und folglich ist es mir da jeweils sehr stark augefallen.

dies sowohl in "weichem" Schnee, sowie auch wenn wir mit Harscheisen gegangen sind (da drückt es den Ski ziemlich durch bis man "entlich" mit den Harscheisen greift). Wie gesagt, insbesondere beim Queren von Hängen... (ein Beispiel, dass dir aus Altdorf bekannt sein wird -> Iiswändli beim Clariden...)

man drückt da die Spur fast ab, ist dann durch die Durchbiegung enorm Kräfteraubend.

gruss
 
dies sowohl in "weichem" Schnee, sowie auch wenn wir mit Harscheisen gegangen sind (da drückt es den Ski ziemlich durch bis man "entlich" mit den Harscheisen greift). Wie gesagt, insbesondere beim Queren von Hängen... (ein Beispiel, dass dir aus Altdorf bekannt sein wird -> Iiswändli beim Clariden...)

man drückt da die Spur fast ab, ist dann durch die Durchbiegung enorm Kräfteraubend.

Der Sinn einer Vorspannung im Ski ist es, die Kraft oder dein Gewicht möglichst auf den ganzen Ski zu verteilen, nicht nur punktuell. Wenn das wirklich so war wie du beschreibst, glaube ich eher das was mit den Ski nicht gestimmt hat, bzw. du den falschen Ski hattest.
 
baeckerbursch schrieb:
dies sowohl in "weichem" Schnee, sowie auch wenn wir mit Harscheisen gegangen sind (da drückt es den Ski ziemlich durch bis man "entlich" mit den Harscheisen greift). Wie gesagt, insbesondere beim Queren von Hängen... (ein Beispiel, dass dir aus Altdorf bekannt sein wird -> Iiswändli beim Clariden...)

man drückt da die Spur fast ab, ist dann durch die Durchbiegung enorm Kräfteraubend.

Der Sinn einer Vorspannung im Ski ist es, die Kraft oder dein Gewicht möglichst auf den ganzen Ski zu verteilen, nicht nur punktuell. Wenn das wirklich so war wie du beschreibst, glaube ich eher das was mit den Ski nicht gestimmt hat, bzw. du den falschen Ski hattest.

dass ist bestimmt so. jedoch wirst auch du wissen, wies beim touren ist bzw. wo die meisten kräfte auftreten, wenn's schön weich oder extrem eisig ist...
 
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