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Umfrage Zweitwohnungsinitiative

Wie wirst Du am 11. März abstimmen ?

  • Ich bin schweizer Stimmbürger und werde die Initiative annehmen

    Stimmen: 5 20,8%
  • Ich bin schweizer Stimmbürger und werde die Initiative ablehnen

    Stimmen: 3 12,5%
  • Ich bin schweizer Stimmbürger und werde mich der Stimme enthalten

    Stimmen: 1 4,2%
  • Ich bin schweizer Stimmbürger und habe mich zur Zeit noch nicht entschieden

    Stimmen: 1 4,2%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt und finde die Initiative eine gutde Idee

    Stimmen: 7 29,2%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt und finde die Initiative eine schlechte Idee

    Stimmen: 2 8,3%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt und würde mich der Stimme enthalten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt, aber ich weiss zur Zeit noch nicht wie ich abstimmen würde

    Stimmen: 2 8,3%
  • Meine politische Meinung geht niemanden etwas an.

    Stimmen: 3 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
Warum soll die Beschränkung der Zweitwohnungen zum Strukturwandel führen?

Im Wallis heisst es von behördlicher Seite oft: Tirol ist ein Vorbild. Auslastung und Rentabilität von Betten und Bahnen seien dort viel besser. Gleichzeitig verdrängt man, dass es in Tirol eine 8-Prozent-Klausel gibt. In Tirol kann man auch lernen, wie eine solche Klausel mit Augenmass angewendet wird.

Glauben Sie, dass die 8-Prozent-Klausel zum florierenden Tiroler Tourismus beiträgt?

Ist doch logisch. Die Betten sind vorab in Hotels oder hotelähnlichen Strukturen. Wir haben genug Betten. Vielleicht sogar zu viele. Wir müssen diese besser und wärmer machen. Das beste Beispiel dafür ist das Plateau von Crans-Montana. Ein wunderschönes Plateau mit 40'000 Betten. Trotzdem sind die Bahnen nicht rentabel. Die Leute kommen für 10 bis 15 Tage pro Jahr und tragen so viel zu wenig zu den Infrastrukturkosten bei.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Viele-finden-es-sei-eine-Riesensauerei/story/12555813?track
 
Mitlerweile sind nun fast zwei Wochen seit der Abstimmung vorbei und was da von der Baulobby zusammen interpretiert wird wird von Tag zu Tag grotesker.
Im Wallis glaubt man im 2012 noch alles bewilligen zu dürfen und falls man es nicht schaft bis in 2 Jahren die Ausführungsbestimmungen in kraft zu setzen ( was als das wahrscheinlichste Szenario gilt ) eben noch ein bisschen darüber hinaus. Am besten gleich für immer und ewig.
Die neueste Lachnummer lieferte das Bümdner Parlament: Das will allen ernstes Waohnungen die vor dem Zeitpunkt der Unterscheidung zwischen Erstwohnungen und Zweitwohnungen erstellt wurden nicht in die Berechnung mit einbeziehen. Fragt sich jetzt nur noch wer entscheidet wann erstmals zwischen diesen beiden Wohnunfstypen unterschieden wurde. So richtig ein Thema wurde das glaube ich mitte der 90er Jahre.
So wie es ausschaut werden in der Baubranche in nächster zeit mehr Anwälte als Betonmischer im Einsatz sein.
 
Naja man hat die Zeichen der Zeit nicht ganz erkannt. Genau diejenigen die jetzt mit allen Mitteln nacht Schlupflöchern suchen, sind nämlich schuld an diesem Abstimmungsresultat und man erkennt wieder nicht, dass das der nächsten Initiative, welche ja nächstes Jahr zur Abstimmung kommt einen gewaltigen Aufschub gibt.
 
Naja, das sollen ja mehrheitlich warme Betten werden. Das seh ich jetzt nicht so drastisch.
 
Herr Constantin der Vorsitzende des FC Sion und ohnehin Querulant des Jahres :lach: , hat den Austritt des Wallis aus der Schweiz angeregt.
 
Oh ja, gute Idee! Mal schauen, wie lange die Finanzen des neuen Landes ohne die Subventionen aus der restlichen Schweiz in Ordnung bleiben!
 
Fab schrieb:
Herr Constantin der Vorsitzende des FC Sion und ohnehin Querulant des Jahres :lach: , hat den Austritt des Wallis aus der Schweiz angeregt.

Wir könnten ja das Wallis gegen Griechenland tauschen, allemal besser wärs :lach:
 
Hat CC jetzt das gemeit um mit seinen 36 Punkten Abzug doch noch Landesmeister zu werden oder etwa doch darum weil sein Architekturbüro im Jahr einen dreistelligen Millionenumsatz macht der nun etwas schrumpfen dürfte?
Zugegeben, das Wallis profitiert stark vom Fianzausgleich. Jetzt fragt sich nur wie viel vom MWST-Betrag wo zuerst mal nach Bern fliesst wieder ins Wallis zurück kommt?
Ansonsten ist heute keine weitere Schnapsidee wie man das Gesetz umgehen könnte aufgetaucht, vielleicht gibts morgen wieder was zu lachen.
Das gescheiteste wäre jetzt halt schnellstmöglich die von der Initiative verlangten Sachen um zu setzen und nicht die zwei Jahre zu warten und zu hoffen dass Bundesbern dann nichts mache. Eine von Bundesbern erlassene gesetzgebung könnte dann noch wesentlich strenger sein als man heute glauben will.
 
Naja, abwarten. Und wenn man die Definition von "Zweitwohnung" behalten will wie gehabt, dann muss man eben Ausnahmen formulieren.
Bei dem knappen Abstimmungsresultat müsste den Initianten schon klar sein, was die Leute wollten und was nicht (nämlich keine Ferienwohnungen, die nur kurzfristig Wertschöpfung generieren). Naja, und das mit den Studentenwohnungen... welche Stadt bekäme da schon ein Problem? Fribourg vielleicht...
 
Kommt wohl ein bisschen drauf an welche Zeitung was schreibt und wie die Redaktoren politisch gepolt sind. Da kommen dann beim gleichen Pressetext total unterschiedliche Schlussfolgerungen raus.
Gestern gab es dazu auch Artikel im WB-Online und in 20minuten, welche ich aber beide grad nicht mehr finden kann.
In diesen Artikeln stand dass Herr Chiffele gesagt hat: Zweitwohnungen sind Wohnungen wo nicht dauerhaft genutzt werden. Das tönt ganz anders als das was in der Berner Zeitung geschrieben ist. Diese Aussage sollte eigentlich klar und deutlich vertändlich sein, ausser für Leute wo halt grad mal nicht verstehen wollen. Das gilt für beide Seiten.

Aktiv und auf Wochenbasis vermietete Ferienwohnungen und Studentenwohnungen werden dauerhaft genutzt. Man kann keinen Vermieter zwingen 52 Wochen im Jahr Gäste aus dem Hut zu zaubern und Studenten verbieten übers Wochenende nach Hause zu fahren.
Was ist eigentlich eine Wohnung in einer Stadt wo durch Mieterwechsel nur in einem Jahr nur 10 Monate vermietet wurde, nicht dauernd genutzt und daher eine Zweitwohnung?

In dieser Sache ist unser Bundesrat gefordet schnell eine verbindliche Definition auf den Tisch zu legen. Aber nein, solche Sachen sind den noblen Herren und Damen anscheinend zu wenig wichtig und damit findet man im Ausland keine Beachtung. Den UNO-Sicherheitstrat reformieren und über Atombomben referieren bringt mehr Beachtung für die Person. Gut, man wird eher ausgelacht als dass man Beachtung findet, aber das ist ja für Schweizer Politiker eigentlich nichts Neues. Hauptsache man ist im gespräch und somit das eigene Ego befriedigt.
 
Theo schrieb:
....und über Atombomben referieren bringt mehr Beachtung für die Person.
Naja immerhin ist das ein Thema bei dem die Schweiz mitreden kann, denn neben diversen Atomschmuggelfällen war die Schweiz auch Jahrelang eines der Länder welches Heimlich an A-Bomben rumgebastelt hat.

Im Kanton Uri ist man mittlerweile auch auf die Welt gekommen und hat gemerkt, dass die baubewilligungen für das Resort in Amatt gar noch nicht erteilt wurden:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/03/23/Schweiz/Ausstehende-Baubewilligungen-Sawiris-Projekt-in-Gefahr

Aha und das merkt man mehr als 2 Wochen nach Annahme der Initiative und nachdem man rumposaunt hat, das Projekt werde so gebaut wie geplant.....:respekt:
 
Ich weiß nicht wie das bei euch in der Schweiz ist, aber in Deutschland muss man seinen ersten Wohnsitz dort nehmen wo man seinen Lebensmittelpunkt hat. Bei Studenten wäre das der Studienort, nicht die Wohnung der Eltern. Ich weiß schon, dass das viele auch bei uns nicht so ernst nehmen, aber ich seh da garkein Problem seinen Wohnsitz zu verlegen, ich habe das auch gemacht. Kann natürlich sein, dass ihr in der Schweiz irgendwelche anderen Regeln habt, das weiß ich nicht.
 
Kann natürlich sein, dass ihr in der Schweiz irgendwelche anderen Regeln habt, das weiß ich nicht.
Diese Ausnahmeregel gibt es. Nennt sich Wochenaufenthalterstatus.
Und gerade für Studenten ist es kein Problem den entpsrechenden Status geltend zu machen, sofern die elterliche Wohnung genügend weit von der Universitätsstadt entfernt ist.
 
Und was bringt das? Bei uns hat es eigentlich keinen Nachteil seinen Erstwohnsitz zu verlegen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Und was bringt das? Bei uns hat es eigentlich keinen Nachteil seinen Erstwohnsitz zu verlegen.

Bei uns hat es massive Nachteile. An meinem Studienort sind z.B. die Krankenkassen-Prämien etwa doppelt so hoch. Das sind schnell mal über 1000 CHF. Zudem können die Eltern einen Steuerabzug machen, wenn die Kinder noch zuhause wohnen.
Und das mit dem Lebensmittelpunkt ist so eine Sache. Unter der Woche wohn ich da, bin aber am Wochenende zuhause. Und die 5 Monate vorlesungsfreie Zeit (davon 2 Monate Prüfungsvorbereitungszeit) auch. D.h. es hält sich etwa in der Waage.
Bis jetzt bin ich nicht mal Wochenaufenthalter, aus den bürokratischen Mühlen will ich mich mal möglichst raushalten, muss jetzt schon genug Papierkram erledigen ohne dass ich was davon hätte... :wink:
 
Aha, das Ganze scheint bei euch tatsächlich deutlich komplizierter zu sein als bei uns.
 
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