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Unterbäch verärgert Gäste

Ui, das ist ein Schuß ins eigene Knie - das wird mittelfristig tiefere Gästezahlen bringen, was der Sache (Finanzen) alles andere als dienlich ist. Wenn die schon meinen, reduzieren zu müssen (wobei: um wieviel geht es? Strom für die Bahn plus wieviele Arbeitsstellen weniger? eine, zwei?), dann könnten sie z.B. nur nachmittags fahren oder was auch immer. Einen schlechten Ruf infolge derartig komischer Entscheidungen ist sehr schwer wieder loszuwerden.
 
Es geht ja nicht nur um die DSB sondern auch um die zwei daher nicht mehr erreichbaren Schlepplifte. Aber wenn man meint in einem Skigebiet welches bei Vollöffrnung immerhin 1200 Höhenmeter aufweist bei besten Bedingungen die obersten 850 Höhenmeter zu schliessen muss dass dann nicht zwangsweise gut raus kommen.
 
Außerdem fällt die Verbindung nach Eischoll dadurch weg...
 
Bjoerndetmold schrieb:
Außerdem fällt die Verbindung nach Eischoll dadurch weg...
Kann ja eigendlich nur recht sein, das gehört einer anderen Firma welche so nicht von den Gästen aus Unterbäch profitiert.
Eleganter währe die Lösung gewesen, dass man die Sesselbahnen am morgen 2h laufen lässt, über Mittag 2h abstellt und am Nachmittag nochmals 2h. Den ganzen Tag halt die Skilifte inkl. Verbindung Eischoll. :roll:
 
ATV schrieb:
Bjoerndetmold schrieb:
Außerdem fällt die Verbindung nach Eischoll dadurch weg...
Kann ja eigendlich nur recht sein, das gehört einer anderen Firma welche so nicht von den Gästen aus Unterbäch profitiert.
Eleganter währe die Lösung gewesen, dass man die Sesselbahnen am morgen 2h laufen lässt, über Mittag 2h abstellt und am Nachmittag nochmals 2h. Den ganzen Tag halt die Skilifte inkl. Verbindung Eischoll. :roll:

Naja, aber diese Lösung bietet nicht unbedingt Einsparpotential.
 
Immerhin 4 Leute die man je 2h anch Hause schicken kann macht bei 20 Franken Stundenlohn macht 160Franken am Tag a 2 Wochen gibt 1600 Franken.
Angenommene Leistung Sessellift je 150kW und 250kW (geschätzt)
Ansatz Leistungsspitze 36 Franke pro kW und 20 Rapen pro kWh
400kW x36 Franken = 14400 Franken (Fixbetrag)
sind 800 Franken pro Stunde x2 gibt 1600 Franken am Tag x 10 Tage sind 16000 Franken

Geschätzte Ersparnis
14400Fr
16000Fr
01600Fr
--------
32000Fr
--------

So rechnen halt Buchhalter. :lach:

Der Imageschaden kann man nicht beziffern, Negative Beispiele gibt es zu hauf. Nur zum Beispiel Airolo welche heute 3 Jahre nach dem Grounding noch immer mit dem Angerichteten Imageschaden kämpfen muss, da viele Italiener angerannt sind und so kein zweites mal mehr kommen. Leider
 
Die Mitarbeiter wirst Du wohl tageweise buchen und bezahlen müssen.
Den Ansatz für die Leistungsspitzen verstehe ich nicht. Im Gegenteil, auch wenn an diesen Tagen weniger Strom verbraucht wird, führt die Berücksichtigung der mittelfristig abgefragten Leistungsspitzen dazu, dass sich die Einsparung an kwh auf der Rechnung nicht voll bemerkbar macht. Und die 10 Tage reduzierter Betrieb werden auf die festgesetzten Spitzen auch keinen reduzierenden (verbilligenden) Einfluss haben, weil davor und danach und dazwischen in Spitzenzeiten die ueblichen Spitzenlasten anfallen...
 
Und wer jetzt eine Saisonkarte gekauft hat, dem passiert ein solcher Fehler wohl sicher nicht noch einmal.
 
Bjoerndetmold schrieb:
Den Ansatz für die Leistungsspitzen verstehe ich nicht. Im Gegenteil, auch wenn an diesen Tagen weniger Strom verbraucht wird, führt die Berücksichtigung der mittelfristig abgefragten Leistungsspitzen dazu, dass sich die Einsparung an kwh auf der Rechnung nicht voll bemerkbar macht. Und die 10 Tage reduzierter Betrieb werden auf die festgesetzten Spitzen auch keinen reduzierenden (verbilligenden) Einfluss haben, weil davor und danach und dazwischen in Spitzenzeiten die ueblichen Spitzenlasten anfallen...
Die Spitzenlast sagt nur etwas über den Preis aus den du pro kW abgerufene Leistung zahlen muss, wenn du aber eine gewisse Leistung nicht abrufst musst dafür auch nichts zahlen. Wohingegen der Preis für die übrige abgerufene Leistung gleich bleibt.
Eine dauerhafte Lösung zur Verringerung des Spitzelastpreises, wäre nur ein Spitzenlastmanagement. Aber ob die dort genügend kurzfristig abschaltbare Verbraucher (z.B. Schneekanonen) haben, ist fraglich.
 
Und jetzt rate mal wann in einem Skigebiet die Spitze am grössten ist. Stellt man zu dieser Zeit einen Teil der Anlagen ab, reduziert sich die Spitze um die Leistung die abgeschaltet wurde. Jetzt stellt sich nur die Frage in welchen intervallen abgerechnet wird.

Angestellte an Liften sind nach Stunden bezahlt.
 
Und wer jetzt eine Saisonkarte gekauft hat, dem passiert ein solcher Fehler wohl sicher nicht noch einmal.

Nicht nur die.
Auch alle, die in dieser Zeit Ferien gebucht haben.
Ist auf jeden Fall eine gewaltige Ohrfeige für den Kampf gegen die kalten Betten in der Nebensaison...
 
ATV schrieb:
Und jetzt rate mal wann in einem Skigebiet die Spitze am grössten ist. Stellt man zu dieser Zeit einen Teil der Anlagen ab, reduziert sich die Spitze um die Leistung die abgeschaltet wurde. Jetzt stellt sich nur die Frage in welchen intervallen abgerechnet wird.
Normalerweise wird die Spitzenlast über einen 15 min Zeit Raum ermittelt und der höchste Verbrauch eines solchen 15min Intervalls in einem Quartal bestimmt den Preis für die Leistung. Deshalb bringt für den Leistungspreis eine 10-tägige Betriebsunterbrechung eigentlich nichts.
 
Entweder wird monatlich, wöchentlich oder täglich die Spitze aufgenommen und abgerechnet. Eine Frage des Energieversorgers, ich gebe Dir aber recht, der monatliche Abrechnungsweg ist für den Energieversorger der lukrativere Weg

Da sie aber den Lift nur 5 Tage schliessen, wird die monatliche und die wöchentliche Abrechnung nichts bringen. ??
 
ATV schrieb:
Entweder wird monatlich, wöchentlich oder täglich die Spitze aufgenommen und abgerechnet.
Diese Abrechnungsvarianten sind mir neu, ich kenne nur die Variante das über ein Quartal (3 Monate) abgerechnet wird. Also die Spitzenlast des ersten Quartals zählt für die Abrechnung des zweiten Quartals, die Spitzenlast des zweiten Quartals fü das Dritte, usw. Zumindest ist das bei uns in Deutschland so üblich. Dies dient den Stromversogern auch ein bißchen um den Bedarf zu prognostizieren.

ATV schrieb:
Da sie aber den Lift nur 5 Tage schliessen, wird die monatliche und die wöchentliche Abrechnung nichts bringen. ??
Das würde dann tatsächlich nur bei der täglichen Abrechnung was bringen, wobei dann am ersten Tag eine andere (höhere) Spitzenlast gezahlt werden muss als an den Tagen 4-5, wodurch sich die Ersparnis noch mal etwas erhöht, da du in deiner Kalkulation nur die Sesselbahn selbst berücksichtigt hast, die restlichen Seilbahnen müssen dann aber auch nur denn niedrigeren Spitzenlastpreis zahlen.
 
Gut dann muss ich euch recht geben, dann bringt es absolut nichts, man spart nur ca 20000 Franken. Dafür verkauft man nächstes Jahr 100 Saisonabos weniger, die Gäste die zu dieser Zeit vor geschlossenen Türen standen kommen nichtmehr und die Restaurants welche keinen Umsatz macht.

Allgemein habe ich nicht wirklich viel Verständnis für solche Sparübungen, das Rächt sich sehrs chnell, siehe Airolo. Wie konnte man nur auf so eine bekloppte Idee kommen eine 4KSB aus kostengründen nicht laufen zu lassen, den ganzen Winter auf der Webseite aber schreiben es seien alle Lifte offen. :roll:
 
Da gibt es noch die Möglichkeit das Skigebiet Moosalp im benachbarten Bürchen zu nutzen,da gilt die Karte auch:
Ist der ÖV für den Transfer in das andere Gebiet auch im Skipass inbegriffen ? Vom Zeitverlust wollen wir gar nicht sprechen...
 
TPD schrieb:
Da gibt es noch die Möglichkeit das Skigebiet Moosalp im benachbarten Bürchen zu nutzen,da gilt die Karte auch:
Ist der ÖV für den Transfer in das andere Gebiet auch im Skipass inbegriffen ? Vom Zeitverlust wollen wir gar nicht sprechen...

Bürchen ist nur etwa 5-10 Autominuten von Unterbäch entfernt ; es gibt auch einen kostenlosen Skibus,aber da weiß ich nicht genau,wo der lang fährt.
 
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