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Wie viele Kinder ?

Wie viele Kinder habt ihr?

  • mehr als 4

    Stimmen: 3 3,8%
  • 4

    Stimmen: 2 2,6%
  • 3

    Stimmen: 2 2,6%
  • 0

    Stimmen: 44 56,4%
  • 1

    Stimmen: 15 19,2%
  • 2

    Stimmen: 12 15,4%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .

Chasseral

Mt. Blanc (4807m)
Derzeit scheint es ja, zumindest in Deutschland, einen kleinen Nachwuchs-Boom auf sehr niedrigem Grundniveau zu geben - möglicherweise Folge der Elterngeldregelung, oder auch nicht. Von 1990 bis 2006 ist die durchschnittliche Kinderzahl je Erwachsenem in Deutschlang von niedrigen 1,45 auf erschreckende 1,33 zurückgegangen.

Wie sieht es bei den passionierten Skifahrern aus? Sorgen die eher für Nachwuchs (in damit für die Zukunft der Skigebiete)? Oder rottet diese Spezies sich selbst aus? Um diesen Fragen ein Stück näher zu kommen, kann eine Umfrage hier auf dem Alpinforum als Indikator dienen.
 
Zählen Katzen auch? Leider können wir uns Kinder derzeit nicht leisten, auch wenn ich gerne langsam welche hätte.
 
Af schrieb:
Zählen Katzen auch? Leider können wir uns Kinder derzeit nicht leisten, auch wenn ich gerne langsam welche hätte.

Naja, wenn das unsere Eltern auch gedacht hätten, wären wir wohl nicht auf der Welt. Da wurden die Kinder immer so "nebenbei" groß.
Wo auf der Welt sollte man sich denn Kinder leisten können, wenn nicht hier ?
Af- geht nicht gegen dich persönlich !
Hab selber zwei, einen 21jährigen (ein ganz früher Unfall :wink: ) und ne 6jährige Tochter, die in diesem Winter das Skifahren lernen will.
 
Af schrieb:
Zählen Katzen auch? ...
Nur wenn du die begründete Erwartung hast, dass deine Katze zur Schule gehen, skifahren lernen, Geld verdienen und in die Rentenversicherung einzahlen wird. :wink:


Bei mir persönlich sind es 3 Kinder.


Beim Thema "kinder leisten können" fallen mir gewisse Rückfragen ein.
Was würde es bedeuten, wenn der Fall einträte? Fall in die Obdachlosiskeit? Vorübergehender Verzicht auf gewisse Reisen? Irgendwetwas dazwischen?
Wie lange ist der Betrachtungszeitraum? Wie sieht ein Leben mit und ohne Kinder respektive mit dann großen oder kleinen Kinder in späteren Lebensphasen aus? Was bedeuten alle Szenarien mutmaßlich für Leben, soziale Kontakte und Pflege im Alter?

Wie dem auch sei: Man wird nie wissen, wie das Leben in einem anderen Kinderszenario letztendlich verlaufen wäre. Und das ist auch gut so. Aber eines ist sicher: Ein kurzfristiger Betrachtungszeitraum wird zur Beurteilung möglicher Szenarien nicht ausreichen, da es sich bei Kindern um "langlebige Investitionsgüter" handelt, wie der BWLer (ich bin keiner) zu sagen pflegt.
 
Beim Thema "kinder leisten können" fällt wenig ein. Ist traurig so was hören zu müssen.

! Schwarzer Humor an !
Guten Tag her Verkäufer. Ich hätte gerne ein Kind. Wie teuer ist den das?
250.000€. Oh ne das kann ich mir nicht leisten. Habe Sie nicht eines billiger?
Vielleicht eines zum Preis eines 30" Plasmafernsehers?
! Schwarzer Humor aus !

Willkommen in der beschissen Welt, des GELDES!
Fazit: Geld abschaffen! :biggrin:
 
Meine Eltern konnten sich auch keine Kinder " leisten " !

Was haben ich und meine 4 Geschwister doch für ein Glück gehabt, dass es Zeiten gab, wo Eltern bzw. angehende Eltern noch anders dachten.........

Auch ich und meine Frau konnten uns keine Kinder " leisten " !

Was haben meine Söhne doch für ein Glück gehabt, das auch wir anders dachten und bereit waren, für unsere Kinder auf vieles freiwillig zu verzichten !!!!!!!!!

Und das bei Kindergeld erst ab dem zweiten Kind ( 25€ ), keine Elternzeit, kein Elterngeld, kein Ganztagskindergarten und Ganztagsschule, die es meiner Frau ermöglicht hätten, zumindestens teilweise zu arbeiten und und und ...........

Allerdings auch ohne Handy ab dem 3. Lebensjahr, Notwendigkeit von Designerklamotten, neuester Spielkonsole, 40 Zoll LED im Kinderzimmer, ab achtem Lebensjahr eigenem Laptop usw. usw. usw. :rolleyes:
 
So Leute, jetzt mal Ball flach halten. Ich arbeite in einer Branche, wo ich quasi "über" Nacht eingespart werden und wenn ich Pech habe schlecht was anderes Finde. Weiters muss ich immernoch Schulden durch mein Studium abzahlen. Desweiteren hatte ich gerade die Wahl Wohnung behalten(Kaufen und abzahlen) oder in eine andere Umziehen, die wesentlich kleiner bei wesentlich mehr Miete ist. Hier in Tirol fallen gute Wohnungen in vernünftigen Lagen zu guten Preisen ned vom Himmel. Ausser man will in einen "Sozialwohnungsbunker" und in denen ziehe ich kein deutschprachiges Kind gross. (Klingt rassisitisch, ist aber leider so)

Wenn wir jetzt genau ein Kind bekommen, dann fällt der Lohn meiner Frau komplett weg(das Kinder/Elterngeld ist bei den derzeitigen Kreditraten nicht machbar), wir müssen einen Überbrückungskredit vom AG sofort zurückzahlen etc...

Im Moment gehts einfach nicht. In ein paar Jahren, wenn etwas mehr Luft ist, klappts sicher, zudem ist die Kinderversorgung hier ganz gut. Aber wenn man nicht ewig im Hotel Mama wohnt, oder ein Haus/Wohnung vererbt bekommt, bzw. man es wagt zu studieren ohne nebenbei arbeiten zu können (Tja, Kurse von 18.30 bis 20.30 verhauen einem sogar die Gastrojobs) hat halt nix, wenn er anfängt zu arbeiten. Dazu hatte ich im Ersten Job nen Lohn unter meinem Gehalt als Tischler und meine Frau hat nur einen Halbtagsjob bekommen. Willkommen in der Generation Praktikum!

Jetzt gehts uns gut, haben 2 (günstige!) Autos (ich Pendler 44km einfach) und einen gewissen kleinen Lebensstandard. (würd mal unterste Mittelschicht sagen) Sobald wir wieder etwas Luft haben gehts gerne ans Kindermachen.

@ Chasseral: Tja, 6 Jahre altes Handy, uraltes gebrauchtes Fahrrad, 2 günstige französische Autos, Markenklamotten brauch ich ned, genauso wie Schmuck und Uhren, Computer 5 Jahre alt, Fernseher günstiges Gerät da unsere Röhre kaputt gegangen ist, Altersvorsogre hab nur ich (und die ist eigentlich ein Witz), Einrichtung IKEA. Sas einzige, was einen Wert hätte sind unsere Boards und die verkauf ich gerade. Letzter Urlaub: 1 Woche Gardasee in nem 3* Hotel mit Frühstück in der absoluten Nebensaison letztes Jahr. Ansonsten war nur 2 x Wolkenstein die Jahre davor und 1 x Hamburg für 3 Tage drin. Seit letztem Jahr September kein Urlaub mehr und auch dieses Jahr siehts finanziell wegen der Wohnung eben nimmer gut aus. Einen richtigen Urlaub (über eine Woche wohin hatten wir noch nie!)


@ Eltern: Klar hör ich immer wieder. Aber unsere Eltern haben damals noch bei ihren Eltern gewohnt(machen die interessanterweise immernoch) und zahlen keine Miete, hattenfix Arbeitsverträge ohne Angst zu haben über Nacht eingespart zu werden. Ich könnte auch bei meinen Eltern und meiner Pflegebedürftigen Grossmutter wohnen. Jobmässig wär ich wirklich ein Sklave und meine Frau würde in der Region leider nichts finden. (die Überlegung hatten wir auch schon)
 
Verdammt warum klappen die langen Posts nimmer?

Weiter Gehts:

@ Rente: Ich bekomm eh keine staatliche Rente mehr bin ja kein Politiker oder Beamter. Wozu soll ich mir also Gedanken machen wer meine Rente bezahlen soll? Und nur deswegen möchte ich kein Kind haben. Ein Kind soll unser Leben bereichern und ned als Rentenzahler gesehen werden.

Übrigens hat meine Schwester 4 Kinder, keinen Job mehr (ok, seh ich auch ein), ihr Mann muss 240 km entfernt Arbeiten um entsprechend Geld nachhause zu bringen(wohnt dort in ner WG). Aber ihnen gehts relativ gut und ich freu mich jedes mal, wenn ich die Rasselbande sehe. Allerdings sieht mein Schwager seine Kinder nicht aufwachsen und gesundheitlich macht ihm und meiner Schwester die Ganze Situation verdammt zu schaffen. Das kann auch nicht der Sinn des Lebens sein.

@ Skifahren: Hab meiner Nichte vor 4-5 Jahren das Skifahren beigebracht. Seit dem war Sie keinen einzigen Tag mehr in den Bergen, da meine Schwester und ihr Mann kein Geld dafür haben. Und unsere Eltern sind jedes Jahr mit uns zur Oma zum Skifahren gegangen. Das ist heute für meine Schwester nicht mehr drin.

Fazit: Kinder gehen die nächsten 1-2 Jahre bei uns einfach nicht. Danach wird geschaut wie sich das ausgeht.
 
Ich kann Af sehr gut verstehen. Es ist bei Gott nicht so, dass jeder eine gemähte Wiese in der Berufswelt hat und womöglich noch eine Eigentumswohnung bekommt, weil die Großmutter vor Jahren verstorben ist und die Wohnung an die Familie vererbt hat. Wer das hat, hat im Grunde ein Riesenglück und viele Sorgen weniger. Wer das nicht hat, der muss schau'n, wie er weiterkommt, und das betrifft jedenfalls die Mehrheit. Akademiker sein bedeutet jedenfalls nicht, massig Geld zu scheffeln, auch wenn man dafür hart arbeitet. Wenn ich sehe, was gute Bekannte, die allesamt ihren Magister oder sogar Doktor in diversen Wissenschaften haben, dann muss ich sagen, dass mich das durchwegs schockiert. Irgendwo muss man dann anfangen sich zu fragen, wie man die Kohle zusammenhält, das hat nichts mit der Geiz ist geil Mentalität zu tun, sondern schlichtweg mit dem Zwang zur Selbsterhaltung. Schauen wir uns doch bitte an, wie viele Leute in der Schuldenfalle stecken...

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
...Akademiker sein bedeutet jedenfalls nicht, massig Geld zu scheffeln, auch wenn man dafür hart arbeitet...
Ich kenne eine Diplom Agraringenieurin, die ist für ein Einstiegsgehalt von 1.500,- Brutto :!: :!: :!: aufgrund des gesättigten Marktes aus dem Süden in den Norden gezogen.

Zum Topic hätte mich eher interessiert, wann die Leute planen, Kinder zu bekommen.
 
Komisch; in Österreich scheint es an ordentlich bezahlten Stellen für Akademiker zu fehlen. Hier ist es umgekehrt, hier fehlen Akademiker für ordentlich bezahlte Stellen.
 
Chasseral schrieb:
Komisch; in Österreich scheint es an ordentlich bezahlten Stellen für Akademiker zu fehlen. Hier ist es umgekehrt, hier fehlen Akademiker für ordentlich bezahlte Stellen.
Genau:
Also aufgepasst: Suche Controller/-in möglichst mit Handelserfahrung (3-5 J.) und dem Willen etwas bewegen zu wollen. Jahresgehalt: ca. 45 T€ ... davon kann man sich auch schon eine kleine Familie leisten, wenn man nicht alles und immer zum Konsum braucht ... funktioniert selbst im Hochpreisland BaWü.

Schon komisch, dass die Kinderfrage immer sofort ins finanzielle abdriftet. Natürlich kosten Kinder Geld (weniger als man denkt!), aber im vergleich zum Gewinn an Lebensqualität und Freude (...und manchmal auch Frust :D ) sind Kinder das bei weitem beste "Investment" das ich kenne. Lieber ein Leben ohne skifahen, als ein Leben ohne Kinder.
 
Chasseral schrieb:
hier fehlen Akademiker für ordentlich bezahlte Stellen.
Kommt halt auf die Branche an... deshalb bin ich von der Agrarwissenschaft weg zur Pharmazie.
 
Ein sehr interessantes Thema finde ich, vor allem die Diskussion, die sich hier dazu entwicklet hat.
Wir haben noch keine Kinder, da ich für mich noch immer nicht weiß, wann denn der ideale Zeitpunkt dafür wäre, gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich nicht mehr lange Zeit habe, die Entscheidung zu treffen, ob ich eigene Kinder haben will, denn leider wird man nicht grad jünger im Laufe der Jahre. Trotzallem habe ich in der Tat so durchaus meine Zweifel, wie es wohl ist eigene Kinder zu haben. Zum ersten gehe ich wahnsinnig gerne arbeiten und habe große Freude an meinem Beruf - wenn ich ein Kind bekomme, kann ich einige Zeit meinem Beruf nicht nachgehen ... im Gegensatz zu vielen anderen hier im Forum schreibenden ... zu blöd, dass das Kinder bekommen noch immer Frauensache ist. Zu denken gibt mir sehr wohl auch die finanzielle Seite des Kinder habens, denn auch wenn beide ihr fixes Einkommen haben - Kinder kommen teuer, so böse es klingt. Gerade hier im Alpinforum weiß wahrscheinlich jeder, dass Schifahren ein sehr teures Hobby ist - dieses müsste jedenfalls stark eingeschränkt werden. Aus meiner Kindheit weiß ich auch, dass es nicht so toll ist in sehr bescheidenen Verhältnissen groß zu werden (Urlaub was ist das, kein Fernseher, keine Ausflüge die zu viel kosten, ausschließlich günstige Kleidung, kein Schulschikurs, keine Sprachwoche, .... - könnte man noch beliebig fortsetzen).
So finde ich, dass es durchaus gut überlegt sein sollte, bevor man eigene KInder in die Welt setzt.
 
@ Chasseral: Wo gibts in Deutschland ordentlich bezahlte Stellen für Akademiker?

Problem in Deutschland ist eher, dass mit dem Umzug woanders hin die eigene Wohnung bzw. das Wohnen im Elternhaus wegfällt, was wieder neue Kosten für Miete, Kinderbetreuung (nix mehr mit Kinder zur Oma bringen, etc.) mit sich bringt.

Und die Pflege der Eltern ist dann auch nicht mehr möglich. Das wird bei mir ein immenses Problem. Ich wohne dort, wo es Arbeit gibt, meine Eltern wohnen in ihrem Haus mit lebenslangen Wohnrecht und Pflegen derzeit meine Grossmutter. Nur wer Pflegt dann meine Eltern?

Aber zurück zum Topic: Kinder(2 Stück) sind so in 2-3 Jahren geplant.
 
Af schrieb:
@ Chasseral: Wo gibts in Deutschland ordentlich bezahlte Stellen für Akademiker? ...
Zumindest im Rhein-Main-Neckar-Raum.

Bei allen Ausschreibungen in den letzten Jahren hatten wir zumindest keine üppige Auswahl in dem bescheidenen Bewerberangebot. Man muss teilweise aktiv suchen bzw. Leute anwerben.


In Anbetracht der Tatsache, dass bei den Meisten von uns Usern die biologische Uhr noch nicht abgelaufen ist, hätte die Umfrage vielleicht eher lauten müssen "Wie viele Kinder plant ihr?". Wobei ich für meinen Fall sagen muss, dass die Kinder nicht Ergebnis gezielter Planungen sind.
 
Chasseral schrieb:
Af schrieb:
@ Chasseral: Wo gibts in Deutschland ordentlich bezahlte Stellen für Akademiker? ...
Zumindest im Rhein-Main-Neckar-Raum.
Nicht nur da...
Ordentlich bezahlte Stellen gibt es in Deutschland vor allem dort, wo vor allem große Industrieunternehmen und Dienstleister angesiedelt sind.
Z. b.:
München und Umgebung (aber auch Ingolstadt, Nürnberg)
Stuttgart und Umgebung (inklusive Karlruhe)
Rhein-Main-Neckar-Raum (Heidelberg, Mannheim, Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Hanau)
Rhein-Rhur-Raum (Düsseldorf, Köln, Essen, Bonn etc.)
Hamburg und Umgebung (aber auch Hannover, Wolfsburg)
Berlin (eingeschränkt)
Leipzig (eingeschränkt)
 
Chasseral schrieb:
Wobei ich für meinen Fall sagen muss, dass die Kinder nicht Ergebnis gezielter Planungen sind.

Stimmt! So ist es bei mir auch... Ich wohne nicht in Deutschland und werde deswegen auch nicht abstimmen, aber ich hab 2 kinder.
 
maartenv84 schrieb:
... Ich wohne nicht in Deutschland und werde deswegen auch nicht abstimmen, ...
Was hat die Abstimmung mit dem Wohnort zu tun?
 
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