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Wie viele Kinder ?

Wie viele Kinder habt ihr?

  • mehr als 4

    Stimmen: 3 3,8%
  • 4

    Stimmen: 2 2,6%
  • 3

    Stimmen: 2 2,6%
  • 0

    Stimmen: 44 56,4%
  • 1

    Stimmen: 15 19,2%
  • 2

    Stimmen: 12 15,4%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Noch kurz eine philosophische Anmerkung von mir:

Erst seitdem ich Kinder habe wurde mir (und ich denke das geht mehreren so) eigentlich das ganze "Leben" bewußt. Also Geburt, älter werden, Kinder bekommen, Großeltern und auch das sterben. Mir kommt es so vor das man erst mir Kindern das "große Ganze" so richtig begreift und ich glaube auch nicht das man das ohne Kinder nachvollziehen kann.

Auch eine geistige Reife die ich nicht missen möchte.
 
Chasseral schrieb:
Ich halte für den (besonders in Deutschland vermuteten) Hype, dass jeder Mitarbeiter zeitlich und räumlich uneingeschränkt flexibel sien müsse und dass nur ein Vollzeitmitarbeiter ein guter Mitarbeiter sein müsse, für einen bedenklichen Irrweg.

....... Und Mitarbeiter, die sich wohl fühlen und ernstgenommen fühlen, sind das größte Kapital einer Firma. Diese Mitarbeiter sind viel leistungsfähiger als Mitarbeiter, die in einer Atmosphäre arbeiten, wo erst einmal die Firma mit all ihren unbegrenzten Erfordernissen kommt, dann lange nichts, und der Mitarbeiter allen (scheinbaren) Erfordernissen hinterherzuhecheln hat, ohne Rücksicht auf Verluste.
Bin absolut deiner Meinung.
Bei Unternehmerverbänden wird die demographische Entwicklung bejammert. Dann sollte die Unternehmerschaft familienfreundliche Bedingungen bieten und nicht z. B. ein absolut familienfeinliches neues Nomadentum befördern.

Punkt 2: Zufriedene Mitarbeiter sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch leistungswilliger.
 
baeckerbursch schrieb:
... Auch eine geistige Reife die ich nicht missen möchte.
Sehr guter Hinweis! Dieser Punkt ergänzt nahtlos die von mir genannten Gründe, warum ich lieber leute mit Kindern beschäftige als kinderlose.
 
Aber egal ob für oder gegen Kinder, wichtig ist, daß man Verantwortung übernimmt und sich bewußt entscheidet, sofern die Entscheidung möglich ist!!
 
baeckerbursch schrieb:
Erst seitdem ich Kinder habe wurde mir (und ich denke das geht mehreren so) eigentlich das ganze "Leben" bewußt. Also Geburt, älter werden, Kinder bekommen, Großeltern und auch das sterben. Mir kommt es so vor das man erst mir Kindern das "große Ganze" so richtig begreift und ich glaube auch nicht das man das ohne Kinder nachvollziehen kann.
Genau so ein ähnliches Argument wollt ich jetzt egtl. als Vorteil eines Kinderlosen ansehen - man merkt nicht jeden Tag, wie die Zeit vergeht, man merkt nicht jeden Tag, wie alt man wird, und fühlt sich damit länger jung... ?!

Was die Kostenthematik angeht: Da würd ich mir wünschen, dass sich ein paar in den untersten Schichten diese Gedanken machen, aber denen scheint's wohl egal zu sein? Gibt's da irgendwelche Statistiken? Gefühlsmäßig würd ich sagen, dass die besonders Reichen und die besonders Armen eine größere Kinder-Pro-Familie-Zahl haben als "die Mittelschicht"?
 
In Westeuropa gibt es eine nachgewiesene Korrelation: Je höher die Bildung, umso geringer die durchschnittliche Kinderzahl und umso später die Erstgeburt.

Daraus könnte man schliessen, dass sich die Frage der "Finanzierbarkeit" von Kindern vor allem diejenigen Leute stellen, die ein eher hohes Einkommen haben.


Zum Thema "jung bleiben": Vom eigenen Gefühl und von der Beobachtung anderer Leute her sage ich: Mit Kinder bleibt man länger "jung" als ohne.
 
Gleichzeitig kann man daraus auch korrelieren, dass die finanziellen Rücklagen z. B. bei Mittezwanzigjährigen, die mit 16 in die Lehre gegangen sind ganz andere sind als die von Mittzwanzigern, die noch studieren (so wie ich), sich erstere einfach früher Kinder leisten können. Dann ist auch nichts dagegen einzusprechen, dass sie früher Kinder bekommen. :D
 
Könntet ihr mir bitte einen Gefallen tun, und einen anderen Ausdruck suchen, statt immer von "Finanzierbarkeit" und "sich Kinder leisten zu können" zu schreiben... :D

Vorschlag: das finanzielle Umfeld schaffen...

Klingt irgendwie anders... :)
 
Für mich würde sich erst mal die Frage stellen, ob ich es überhaupt verantworten könnte ein Kind in die Welt zusetzen!

In was für eine Welt setze ich mein Kind? Hat mein Kind überhaupt ne Zukunft wenn ja wie "rosig" wird sie sein?
Und das mein ich jetzt nicht persönlich auf mich bezogen, sondern ich meine die gesamte Welt...jetzt sagt nicht wir haben keine großen Probleme :roll:
 
Kinder? Immer! Ist echt fad ohne, die Kleine von meiner Ex fehlt mir mehr als die Ex.

Und kleine süße schwarze Kinder sind unheimlich süß bis morgens um 7. Dann sind das ganz normale kleine liebenswürdige mit Schokolade verschmierte Nervensägen inklusive aufgeschlaganer Knie, nächtlichem Fiber und so weiter wie alle kinder auf der Welt, halten aber fit und sind besser als jedes Fitnessstudio. Und was wäre das Leben ohne so was?
 
Powderjunky schrieb:
In was für eine Welt setze ich mein Kind? Hat mein Kind überhaupt ne Zukunft wenn ja wie "rosig" wird sie sein?
Und das mein ich jetzt nicht persönlich auf mich bezogen, sondern ich meine die gesamte Welt...jetzt sagt nicht wir haben keine großen Probleme :roll:

Stimmt. Schon Josef Hader sagte: Alle reden über Geländewagen, aber Kinder sind die wahren CO2-Schleudern. Und da der Klimawandel unser größtes Problem ist, ist der Entschluss, keine Kinder in die Welt zu setzen, sehr plausibel.
 
Dann lasst uns eben aussterben. Keiner sollte uns mehr pflegen müssen, nach uns wächst dann eben alles zu. Aber gut, dass von einigen hier die Eltern noch keine Kondome hatten. Oder sie sich diese aufgrund finanzieller Erwägungen nicht leisten konnten???

Schmarrndiskussion - wer keine will, ok....aber nicht immer mit dem Sinnlosargument "Geld" kommen. Oder in was für eine Welt man die Kinder setzt. Erzieht doch die Kinder so, dass sie diese Welt ändern zu ihrem Gunsten!!!
 
...spätestens wenn ihr das erste, eigene, Kind auf dem Arm habt werde ich euch schämen bei einem Kind jemals über Geld gesprochen zu haben!!
Ein Kind kann man nicht in Geld aufrechnen!! Das Leben ändert sich das ist ja wohl klar. Aber es wird auf keinen Fall schlechter. Kinder sind das Leben und eine Form von Lebenqualität.

Komme übrigens gerade- Sonntags- abgekämpft vom Bolsplatz (DFB Minispielfeld). Klaro wegen dem Kind (12J.) sonst würde man sowas nie machen.
 
siehst, und ich hab eben mit dem jüngsten Bälle malen geübt und die Große hat beim panieren vom Schnitzel geholfen ... allein wären wir wohl essen gegangen :-) ... so haben wir wieder Geld gespart
 
Kleine Kinder hab ich gern ... (und so weiter folge man dem Text der Onkelz aus 1985 ;) )

Nein spaß beiseite habe keine und nicht vor welche in die Welt zu setzen. Das will ich ihnen nicht antun in dieser heutigen Welt aufwachsen zu müssen.
 
Chense schrieb:
Kleine Kinder hab ich gern ... (und so weiter folge man dem Text der Onkelz aus 1985 ;) )

Nein spaß beiseite habe keine und nicht vor welche in die Welt zu setzen. Das will ich ihnen nicht antun in dieser heutigen Welt aufwachsen zu müssen.

War die Welt zu Deiner Geburt besser?
 
Wie die Hosen schon sagten - Früher war alles besser, früher war alles gut...

Also, ich lasse es nicht auf mir sitzen, daß Ihr mit Eurer Einstellung uns Eltern als verantwortungslos, ja sogar als gefährlich für unsere Kinder einstuft, denn so müssen wir uns fühlen, wenn wir es in dieser, ach so grausamen, schlechten, Welt wagen, unsere Kurzen ebendiesen Gefahren auszusetzen!

Ich verbitte mir hier strikt solche infamen Anschuldigungen!!! :evil: :evil: :evil:

[gespielter Entrüstungsmodus aus] :twisted:
 
Winterhugo schrieb:
Chense schrieb:
Kleine Kinder hab ich gern ... (und so weiter folge man dem Text der Onkelz aus 1985 ;) )

Nein spaß beiseite habe keine und nicht vor welche in die Welt zu setzen. Das will ich ihnen nicht antun in dieser heutigen Welt aufwachsen zu müssen.

War die Welt zu Deiner Geburt besser?

Ich sage nichtmal dass die Welt heute schlecht in dem Sinne ist - Sie ist einfach nur so, dass ich meine Kinder mit der Erziehung die ich ihnen zukommen lassen würde zu Leuten mache würde die eher am Rand der Gesellschaft stehen würden. Ich persönlich habe damit kein Problem - Aber wie das die Kinder finden? ;)
 
Früher war selbst die Zukunft besser.

Jetzt mal Klartext: Wir haben seit 20 Jahren immer nur irgend ein Kriese. Quasi Dauerkriese. Da waren Tchernobyl, die Japanblase, die Internetblase, die Argentiniekriese, die Anschläge von Osama, die Flutwelle in Asien, Hühnergrippe, Sars oder wie das Zeug hieß, mal wieder ne Imobilienblase, ne Bankenkriese, ......

Und? Wenn jetzt alle auf eine kriesenfreie Welt warten haben wir alle einen grauen langen Bart und gehn am Stock. Und ihr wartet noch auf eine bessere Zeit?

Viel Spaß
 
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