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Wutschachtel / Kummerkasten

Also ich habe auch Latein und und habe diese Entscheidung nie bereut, was wahrscheinlich auch an den guten Lehrern liegt die ich hatte/habe. Vorallem ob bei den meisten Französisch unbedingt die bessere Wahl gewesen wäre, wage ich auch zu bezweifeln.
Und ich bin auch mit G8 eigentlich ziemlich zufrieden, aber ich sehe auch dass viele damit große Probleme haben.
 
Kris schrieb:
Und siehe da, Fetzen aus Lateinkenntnissen im Unterbewusstsein helfen beim Verstehen von anspruchsvolleren deutschen oder vielen fremdsprachlichen Texten.
m.E. sollte man, wenn man statt Latein nun Französisch oder Italienisch lernt, ziemlich die gleichen Wurzeln haben. Zudem sind einige lateinische Begriffe genauso Usus im Deutschen, die dürfte man auch ohne Latein lernen mitbekommen.

Latein war definitiv ein Fehler für mich, da ich hier ständig eine 5 hatte (somit auch kein Latinum) - und man ja nur eine 5 pro Zeugnis haben durfte und ich auch andere Fächer hatte, wo ich auf der Kippe stand.

Nehmt lieber Französisch oder Italienisch, da habt's mehr davon. Weil man es im Urlaub verwenden kann, weil man seine Kenntnisse beim Hören italienischer/französischer Lieder oder TV-Programme aktuell halten kann. Oder nehmt's Russisch oder Mandarin. Alles das macht m.E. mehr Sinn als Latein. Und egal was - Englisch sollte primär sein.

Womit mir noch etwas einfällt, das momentane Ziel in den Schulen scheint ja zu sein, die Fremdsprachen möglichst intensiv zu lehren. Für's Leben sinnvoller wäre m.E. lieber mehrere Sprachen weniger intensiv. Was nützen mit die besten Englisch- und Französisch-Kenntnisse, wenn ich einem Russen gegenüber stehe, der das nicht kennt? Wäre es nicht sinnvoller, wenn man nur eine Fremdsprache (Englisch) voll lernt und zusätzlich 3-5 weitere Fremdsprachen nur soweit, dass man sich grundlegend in einigen Themengebieten verständigen kann? Paar Vokabeln, grundlegender Satzaufbau, keine komplizerten Tempi etc.
 
Deswegen hab ich auch das große Latinum, wobei ich mir die 5 Jahre Bockmist auch gern erspart hätte.
Außerdem regt mich derzeit auf, dass ich mir durch eigene Dummheit, (wie die Formelsammlung nicht finden) meine ganze Skisaison schon im Vorraus versaue!
 
Heute sind mal wieder die Stunden in mir, wo ich einfach nichts fertig kriege. Normalerweise bin ich (laut meiner Fahrlehrerin) einer ihrer besten Fahrschüler. Heute konnte ich kein Zusammenspiel mit dem Gas und der Kupplung (Obwohl es schon meine 10. Fahrstunde ist), hab mich in den Einbahnstraßen falsch verhalten und einem Fußgänger am Zebrastreifen fast die Zehennägel rasiert. Wenigstens muss er sie sich jetzt nicht mehr schneiden aber das ist nicht die Leistung die man von mir gewohnt ist. Ich weiß dass ich klar besser bin und dass es heute das erste Mal so war, aber das hat mich im Nachhinein schon echt erschrocken und dementsprechend ist meine Laune auch gerade... :oops: :esreicht:

Edit: Heute auch noch krank, na super... :krank:
 
Ich könn mich grad auch über den ganzen Tag aufregen:
Zuerst wollte ich für meine Modellpendelbahn löcher in eine Metallstange Bohren--> Bohrer bricht ab :sauer:
Dann war die Probe für ein kleines Theaterstück (hatte kein Bock, alles auswendig zu lernen): Alles leif schief, ziemlich oft den Text vergessen, dann Sprachfehler z.B. Statt Damaskus Damasus gesagt und ich hab Hauptrolle :!: :!: !!! :!: :!:
Dann Fussballtraining Trainig war vom Schwierigkeitsgrad her leicht aber ich hab trotzdem nur Rotz gespielt und angemeckert wurde ich auch, wenn es einigermaßen besser ging. Im Abschlussspiel dann Position Rechtsaußen noch nie gekickt . Und dann ists auch noch so, dass ich schon DREI Wochen nicht mehr spielen darf/kann :evil: und nächsten Sonntag gehts wahrscheinlich auch nicht. :sauer:
 
Dachstein schrieb:
starli schrieb:
Nehmt lieber Französisch oder Italienisch, da habt's mehr davon.

Bis man dann drauf kommt, dass man Latein für die Uni braucht und andernfalls keine Zulassung zum Studium erhält... Und dann wird es richtig hart....
Oh, da können wir gerne weiter diskutieren.

Erstens ist das wohl anachronistischer und elitärer Schwachsinn, dass heutzutage Latein für ein Studium verlangt wird.
Liest man denn Bücher in Latein? Muss man Aufsätze in Latein schreiben? Vielleicht braucht man ein paar Vokabeln (die man großteils in der Schulzeit aber auch nicht gelernt hat?), aber Grammatik? Kann ich mir nicht vorstellen.

Nichtsdestotrotz sollte man mit einem gelernten Französisch oder Italienisch auch für ein nachträgliches Latinum schon einen ganz brauchbaren Wortschatz im Hinterkopf haben. Und - womit wir wieder bei "elitär" sind - wer ein Latinum für sein Studium braucht und es vorher nicht gelernt bekommt, würde wohl auch das Studium nicht schaffen ... ;)
 
Hab nie Latein gelernt und bin auch net dran gestorben und beruflich hab ichs auch nie vermisst. Hab trotzdem einen guten Job, besser wie manch studierte ;-). Auch wenn ich Latein gehabt hätte, wäre ich keinen anderen Weg gegangen!
Hab zwar mal Maschinenbau studiert, was von den Ergebnissen auch passte, dies aber nicht zu Ende geführt, weil mir der Stoff zu weit weg von der Praxis war. Auch daran hätte Latein nix geändert, was aber im MAschinenbau eh keine Rolle spielte. Vielmehr als solche veralteten Sachen sollten sie mal den Studierenden eine wirkliche Vorbereitung aufs Berufsleben geben und denen an den Unis nicht irgendwelche Weltfremden Gehaltvorstellungen für die Zeit nach dem Studium einreden, aber das überlässt man dann den späteren Arbeitgebern ...
 
Das ist genau der Knackpunkt, die meisten, die von der Uni kommen muss man erst ausbilden wie man arbeitet ....
 
Oscar schrieb:
Das ist genau der Knackpunkt, die meisten, die von der Uni kommen muss man erst ausbilden wie man arbeitet ....

Dann hegt die Industrie leider falsche Erwartungen. Die Uni ist seit jeher ein Forschungsbetrieb, in dem gelehrt wird. Eine der Haupttätigkeiten einer Universität ist daher auch die Forschung (das bedeutet aber nicht, dass man nichts gescheites auf einer Uni lernt).

Wenn man "berufsfertige" Leute haben will, muss man jemanden von der FH nehmen. Das sind aber Fachhochschulabsolventen und keine Uniabsolventen. Gut in dem, was sie gelernt haben, sind beide; der Lernstoff unterscheidet sich aber enorm. ;)

Und auch ich sage es: der Unterschied zwischen Unibetrieb und Arbeitsalltag sind Galaxien. Ich kenne mein Fach sowohl von der Uni, kenne aber auch genügend Kollegen draußen. Die Leute draußen haben keinen Tau, wie es in einer Uni zugeht und welche Problemstellungen sich hier bieten (Forschung), während die reinen Unikollegen keinen Tau haben, was es bedeutet, unter Umständen der freien Marktwirtschaft zu arbeiten.

MFG Dachstein
 
Bei der FH siehts nicht viel anders aus.

Das mit der "Ausbildung" ist das Eine und das Andere ist, dass sie meinen durchs Studium ein Anrecht auf Führungspositionen zu haben. Doch es zählt zum Glück in den meisten Firmen immer noch die Leistung die man erbringt und nicht irgendein Abschluss oder Titel. Schön zu sehen, wenn sie dann auf dem Boden der Tatsachen landen, die Welt nicht mehr verstehen, alles so ungerecht ist und die anderen am beruflichen Mißerfolg Schuld sind. Da frage ich mich dann immer ob der Spiegel bei denen zu Hause zugehängt ist.
 
snowflat schrieb:
durchs Studium ein Anrecht auf Führungspositionen zu haben.

Dieses Bild wird doch von der Gesellschaft vorgegeben. Das Klischee der jungen, dynamischen Führungskraft. Nur die Wenigsten schnallen aber, dass es gar nicht so viele Führungspositionen gibt, wie die FH die Leute ausspuckt. Tja - Karriere mit Lehre heißt bei uns ein Werbespruch. Und mal ehrlich - ein ordentliches Handwerk gelernt zu haben öffnet auch gewaltige Optionen. Denn auch eine gute Konditorei kann eine ordentliche Goldgrube sein. ;)

MFG Dachstein
 
^^ Danke, snowflat das deckt sich mit meinen Erfahrungen!

@Dachstein: Der Auftrag der UNis ist sehr wohl auch Berufsausbildung (müsste es sein) denn viele Berufe kann man nirgendwo anders erlernen. Leider hat man durch Hochschauen an der Wissenschaft den Blick für die Realität verloren und so eben dann auch die Lehrpläne gestaltet.

Mehr sag ich zu dem Thema nimmer, glaub, dass dir da auch einiges an Berufserfahrung fehlt und du so die Sache gar nicht richtig einschätzen kannst. ;-)
 
Oscar schrieb:
@Dachstein: Der Auftrag der UNis ist sehr wohl auch Berufsausbildung (müsste es sein) denn viele Berufe kann man nirgendwo anders erlernen.

Du sagst was richtiges: Es müsste eine Berufsausbildung sein. War es aber nie (was man an den emeritierten Profs durchaus merkt. Einer von unseren sagte mir mal: "Fürs leben lernt man" und dann wurde die Lagerstättengeologie von längst geschlossenen Abbaugebieten in Österreich geprüft. Ähm ja - den Schmarrn gelernt, Sehr gut kassiert, Schmarrn wieder vergessen. Lebe auch heute ohne dieses Wissen vorzüglich. Gleiches gilt für die Auflichtmiktroskopie von Erzen...

glaub, dass dir da auch einiges an Berufserfahrung fehlt und du so die Sache gar nicht richtig einschätzen kannst. ;-)

Glauben heißt nix wissen. ;)

Es ist übrigens durchaus interessant, wie die Motivation der meisten Studenten im Laufe ihres Unilebens sinkt (ins Unendliche übrigens). Denn wenn man mal ein Praktikum bei einer Firma draußen gemacht hat, dann merkt man sehr schnell, wo man steht. Spätestens nach dem ersten Praktikum kommen die Fragen, wo der Prof. dann ins Schwitzen kommt.... Die Masterarbeit wird dann nur mehr deswegen geschrieben, weil sie eben Pflicht ist, und nicht Freude darüber, mal eigene Forschungsergebnisse darlegen zu können.

MFG Dachstein
 
Bleiben wir beim Thema:Am Donnerstag steht die nächste Lateinschux an:roll:

Abgesehen davon das ich den Stoff in keinster Weise behersch (Wer braucht schon irgendwelche Fabeln:evil::evil::evil:) regt mich grad ziemlich auf das ich gerade das Video von letzer Woche schneiden will und mir mein PC beim speicher allererlei verschiedenster Fehlermeldungen ausspuckt...

Ach was reg ich mich so auf,das Ding wird nun eh bald plattgemacht-Battlefield 4 will ich auf Win 8.1 und 64-Bit laufen haben.
 
Bleiben wir beim Thema:Am Donnerstag steht die nächste Lateinschux an:roll:
Für mich gibt's die Klausur am Montag :twisted: .
Zum Glück habe ich dafür gesorgt, dass keine Grammatik drankommt :) .
Am Freitag noch Mathe Klausur, ist bei mir ähnlich "gut", wie in Latein :? . Dann nächste Woche Donnerstag Spanisch (kann ich wenigstens) und danach Geschichte, Bio und Erdkunde. Scheiss G8! :tot:
Edit: Jetzt regnet es bei mir auch noch extrem. Kann nichtmal raus zum Fussballspielen und die nächsten Tage wird das Wetter auch nicht besser...Damit fällt dann sicherlich auch das geplante Planespotting am Freitag ins Wasser :boese: :roll: .
 
Ach Mathe kommt erst nächste Woche,das behersch ich noch einigermasen aber wird auch eng da was passables abzuliefern.
Ich fänds ja schön wenn etwas Grammatik und Vokabelabfrage drankäme,nein hier heist es dieses mal knallhart Übersetzen-und wenn ich das mit meinen letzten Leistungen Vergleich sieht das sehr,sehr schlecht aus...Aber in Latein bin ich mit ner 4,zur Not auch eine 5 zufrieden.

Die anderen Fächer machen mir keine Probleme,da komm ich mit wenig Lernen mit ner 2 ganz gut durch.
 
nein hier heist es dieses mal knallhart Übersetzen
Dürft ihr denn auch Wörterbücher benutzen? :wink: Letzte Arbeit fast jedes Wort (ausser et und so) nachgeguckt und ne 3 gehabt :D .
Die anderen Fächer machen mir keine Probleme,da komm ich mit wenig Lernen mit ner 2 ganz gut durch.
Geht bei mir auch so, einfach bisschen melden, nicht stören, ganz passable Arbeiten abliefern und man hat ne 2 oder 3 8) .
 
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