• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Zermatt/​Cervinia/​Valtournenche 2016/17

NeusserGletscher schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Ich bin mir da jetzt nicht sicher, aber ich meine schon, dass ich dort eine Tafel gelesen habe, wo steht, wann die letzte Verbindung nach Zermatt sei.
Die Hinweisschilder gibt es. Die Frage ist aber, ob sie die Drehkreuze danach wie in Z für Gäste von der anderen Seite sperren. Bislang bin ich davon ausgegangen dass es reicht, die letzte Gondel zu erwischen. Runter kommt man von Testa auf Ski (fast) immer.
Das ist ja genau das, was ich in meinem Post heute Mittag geschrieben / gefragt hatte. Hast du offenbar übersehen. Hier nochmal:

Theo schrieb:
Zur Frage ob das die Italiener auch so machen: Je nach Saisonzeit und Fahrplanlänge JA.
Aber sperren sie einem die Karten aus der CH auch wirklich? Ich glaube drum nicht, weil ich schon öfters, eben wegen der Sonne, die Anzeigetafeln betreffend letzter Fahrt für Schweizer auf der italiensiche Seite ignoriert und dann am Cime Bianche oder Bontadini die letzte Fahrt genommen hatte, um wieder im Halbdunkeln nach Z zurückzukehren. Wenn ich das jetzt so lese, wird mir grad mulmig...
Andersrum hat mich mal im Juli, als die Ventina offen war und ich unzählige Male dort runter bin, der Mitarbeiter der PB Cime Bianche gegen 13 Uhr mitgeteilt, dass das nun meine letzte Fahrt sei, weil der Skibetrieb am Plateau Rosa ja um 13 Uhr eingestellt würde und drum meine Karte nicht mehr gültig sei, während er den Fussgängerbetrieb noch bis 16 Uhr aufrecht erhielt. Da hatte ich mich auch gewundert, wollte es aber nicht rausfordern, um festzustellen, dass meine Karte nicht mehr funktioniert und bin dann brav zurück zum Trockenen Steg gefahren.
 
Ich bin mehrfach nach 16:00 ab Testa zurück. Einmal war schlechtes Wetter und es lag Neuschnee auf der Piste. Ich habe mich damals über die Absperrung auf dem Weg nach TS gewundert, hatte das aber so interpretiert, dass Italiener nicht mehr nach TS abfahren sollen. Ansonsten sehe ich keinen Grund, nicht noch die vorletzte Gondel ab Laghi CB zu nehmen, denn die Ventina ist abends meist schön zu fahren. Ab 15:00 macht es auch keinen Sinn mehr, ab Testa ins Rothorn Gebiet zu wechseln, weil die Verbindungspisten und -bahnen zu früh zugehen. Die Hinweise auf die letzte Bergfahrt für die Rückkehr sehe ich als Richtwert mit kalkulierter Reserve, auch für den Fall, dass einmal der Lift stockt. Falls es irgendwelche Deadlines gibt, ab denen man nicht mehr durch die Drehkreuze gelassen wird, dann sollte man das auch entsprechend kommunizieren. Oder besser gleich lassen. In der heutigen Zeit sollte es technisch möglich sein, den Gast über das Zeitfenster für seine Rückkehr an den Ausgangspunkt bei jedem Gang durch ein Drehkreuz zu informieren. Skidata, übernehmen Sie!
 
Naja, also die Praxis mit dem geschlossenen Drehkreuz und der starren Zeit (im Fall von Downhill waren es ja nur ein paar Minuten) finde ich nicht gut aber überall wird über Datenschutz&Co. gejammert und du willst dir dann an jedem Drehkreuz deine verbleibende Zeit anzeigen lassen? Was bringt mir die Info z.B. in Gant, sie haben noch 30 Minuten um nach Furi in den MEX zu kommen?
Ein bisschen Eigenverantwortung darf man wohl schon noch erwarten, oder?!
 
eMGee schrieb:
aber überall wird über Datenschutz&Co. gejammert und du willst dir dann an jedem Drehkreuz deine verbleibende Zeit anzeigen lassen?
Zum einen müßte das Jammern früher ansetzen - denn die Daten sind ja über bereits Skiline vorhanden und abgespeichert. Zum anderen müßte - wenn ich das System richtig verstanden habe - ja gar nicht auf individuelle Daten zurückgegriffen werden, sondern es reicht die abstrakte Feststellung "italienischer Skipaß", um die verbleibende Zeit für die Rückkehr anzuzeigen. Über den wirklichen Nutzen kann man natürlich streiten.

PS: Die Abspeicherung von individuellen Daten kann bei aller Datenschutzeuphorie durchaus nützlich sein - wenn es nämlich um die Suche nach vermißten Skiläufern geht. Im Falle eines ehemaligen Bekannten von mir wußte man so immerhin, wann und wo er zum letzten Mal ein Drehkreuz passiert hatte. Man fand ihn dann auch darauf hin in der entsprechenden Region - allerdings leider nicht mehr lebend.
 
Stimme dir zu, dass das grundsätzlich auch nützlich sein kann. Nur macht es m.E. schon einen Unterschied ob die Daten gespeichert und meist nachträglich genutzt werden können oder ob eine Livenutzung erfolgt.
Wer schaut denn schon wirklich auf die Anzeige beim Drehkreuz? Ich sollte auch so wissen um welche Zeit ich an welchem Punkt sein sollte um wieder nachhause zu kommen und wie bereits gesagt, wer kann denn wirklich was mit einer Restzeit anfangen? Es weiß doch kaum einer - und gerade Tagesausflügler aus IT und umgedreht, wie lange er dann von diesem Lift nach Furi etc. braucht. Sollen das die Bergbahnen dann anhand der Durchschnittsgeschwindigkeit tun? Da werden sie sicher schön die Finger davon lassen. Ich bleibe dabei, definitiver Handlungsbedarf bei der Informationspolitik aber ein bisschen Selbstverantwortung sollte man heutzutage immer noch erwarten können. Wir lachen in Europa ja sonst so gern über die Amerikaner (Stichwort Katze <-> Waschmaschine usw., wobei das dort halt auch am Rechtssystem liegt)
 
eMGee schrieb:
Naja, also die Praxis mit dem geschlossenen Drehkreuz und der starren Zeit (im Fall von Downhill waren es ja nur ein paar Minuten) finde ich nicht gut aber überall wird über Datenschutz&Co. gejammert und du willst dir dann an jedem Drehkreuz deine verbleibende Zeit anzeigen lassen?

Wir sind hier immer noch in der Schweiz und nicht in "Streetview ist böse" Deutschland.
 
Und das heißt jetzt genau was?
 
eMGee schrieb:
Naja, also die Praxis mit dem geschlossenen Drehkreuz und der starren Zeit (im Fall von Downhill waren es ja nur ein paar Minuten) finde ich nicht gut aber überall wird über Datenschutz&Co. gejammert und du willst dir dann an jedem Drehkreuz deine verbleibende Zeit anzeigen lassen? Was bringt mir die Info z.B. in Gant, sie haben noch 30 Minuten um nach Furi in den MEX zu kommen?
Ein bisschen Eigenverantwortung darf man wohl schon noch erwarten, oder?!
Drücke ich mich jetzt so missverständlich aus?

1) Das System speichert sowieso bereits jeden Zutritt durch ein Drehkreuz. Wie kommen denn sonst die Auswertungen zustande, an denen man sehen kann, wieviele HM man am Tag gefahren ist? Wie wird denn sonst die Nutzung eines Skipasses durch mehrere Personen unterbunden? In den modernen Systemen speichern sie außerdem ein Foto von Dir und in dem Moment, wo Du Dich mit Deinen persönlichen Daten bei Skiline einloggst, um Deine Tagesleistung abzufragen, wissen sie sogar, wem der Skipass gehört. Wenn Du nicht bereits vorher mit Kredit- oder EC-Karte oder Online gekauft hast.

2) Ich habe überhaupt nichts gegen Eigenverantwortung. Meinen Vorschlag sehe ich aber gegenüber der starren Lösung, die Drehkreuze zu sperren, als Verbesserung. Ein zusätzlicher Service, der anhand der bereits vorhandenen Daten realisiert werden kann. Der Datenschutz wäre davon nicht im mindesten tangiert, wenn man eine Stunde vor Ablauf am Drehkreuz mitgeteilt bekommt, dass es Zeit ist, den Heimweg anzutreten.
Naturbahnrodler schrieb:
Wir sind hier immer noch in der Schweiz und nicht in "Streetview ist böse" Deutschland.
Soweit ich weiß ist die Schweiz im Datenschutz Deutschland voraus.
 
Nein, vielleicht reden wir leicht aneinander vorbei ;-)
Klar werden die Daten gespeichert,ich habe ja in meinem zweiten Post konkretisiert zwischen der Datennutzung im Nachgang und einer Livenutzung. Diese würde man dann ja benötigen denn welchen Effekt erhoffst du dir nun von der Info am Drehkreuz XY, dass du in 20 Minuten am Punkt A sein musst?
Im Grund bräuchte man dann ne Art Echtzeitnavigation der dir anhand mehrerer Parameter sagt, bei deinem jetzigen Tempo und dem Andrang an diesem und jenem Lift bist du um 14:50 auf Furi. Nur ist ne Skipiste halt keine Autobahn.
 
Zu deinem zweiten Punkt noch eine Ergänzung. Aber genau das passiert doch jetzt schon? (wenn wir das Thema mit dem Sperren der Drehkreuze kurz außer Acht lassen). Hier gilt es dann doch hauptsächlich die Information ggf. zu präzisieren. Ich weiß nicht was genau auf der Anzeige erscheint, kann ja vielleicht jemand beantworten der erst kürzlich war.

Downhill schrieb:
Ca. 14 Uhr dann am Rothorn oben laut Anzeigetafel alles oberhalb Trockener Steg geschlossen. Also sowohl KMH PB als auch Gandegg SL. Weiter nix gedacht, da auf den Monitoren (welche seit neuestem überall hängen) ja stand: "Guests from Cervinia please return home" oder so ähnlich. Wir waren ja auch auf direktem Weg via Hohtälli Richtung Furi.
 
eMGee schrieb:
N... und einer Livenutzung. Diese würde man dann ja benötigen denn welchen Effekt erhoffst du dir nun von der Info am Drehkreuz XY, dass du in 20 Minuten am Punkt A sein musst?
Du brauchst nur die Tatsache "italienischer Skipass, wenn Du die von Dir hier in Frage gestellte Information bekommst. Selbst von dieser Minimalinformation hast Du einen gewissen Erinnerungsnutzen - nicht jeder schaut beim Skifahren ständig auf die Uhr.

eMGee schrieb:
Im Grund bräuchte man dann ne Art Echtzeitnavigation der dir anhand mehrerer Parameter sagt, bei deinem jetzigen Tempo und dem Andrang an diesem und jenem Lift bist du um 14:50 auf Furi. Nur ist ne Skipiste halt keine Autobahn.
Na ja, das wird kein System wirklich leisten können. Dazu sind die Pisten vom individuellen Tempovermögen her viel zu unterschiedlich.

eMGee schrieb:
Zu deinem zweiten Punkt noch eine Ergänzung. Aber genau das passiert doch jetzt schon?
Aber doch nur sehr abstrakt - "please return home" ist doch deutlich weniger als "Sie haben noch 50 Minuten". Mir ist auch nicht klar, wo die besagten Monitore "überall" hängen. Wenn die wirklich "überall" sind, reicht natürlich da eine Präzisierung.
 
Wie gesagt, ich weiß nicht ob die Info 'letzte Rückkehr IT z.B. 15 uhr" nicht sogar auf den Monitoren steht.

Ich kann mit der Info gerne als Erinnerung leben ;-)
Zweifel allerdings an deren Nutzen für die breite Masse. Das kann vielleicht ein konkret Betroffener wie Downhill besser beurteilen ob er mit der Info noch X Minuten mehr hätte anfangen können.
Wenn ich im Gant am Drehkreuz die Info erhalte kann ich ehrlich gesagt nicht viel damit anfangen. Ich kann mir dann vielleicht denken es pressiert. Danach habe ich nur noch die Möglichkeit entweder auf Riffelberg in den REX einzusteigen oder komplett bis Schweigmatten abzufahren. Also komm ich dann ggf. an keinem Infopunkt mehr vorbei.
 
eMGee schrieb:
Wie gesagt, ich weiß nicht ob die Info 'letzte Rückkehr IT z.B. 15 uhr" nicht sogar auf den Monitoren steht.
Uhrzeit steht da keine, ist mir zumindest nicht aufgefallen. Bringt auch nix, weil:
Diese Monitore, die ich meine, scheinen auch überall im Gebiet zu stehen (aufgefallen ist mir's in Gant, weil ich da etwas auf die anderen 3 warten musste bzw. kurz nach Theo gesucht hab, der aber grad Pause hatte :wink: )
Die stehen jedenfalls nicht nur an den fraglichen Rückbringerbahnen.

Die "Last-Italy-Zeiten" stehen so weit ich weiß nur direkt an den jeweiligen Stationen angeschrieben. Leider auch nicht auf den einsteckbaren Pistenplänen (da gehört sowas IMHO auf jeden Fall irgendwo hin geschrieben). Jedenfalls sinnvoller als irgendwelche seitenlangen AGBs in Schriftgröße 6.
Wobei das keine Entschuldigung sein soll im konkreten Fall, mir waren die Zeiten durchaus bekannt:
Furgg: 15:15
Furi: MEX 15:00 / PB 15:15
Aber auch nur weil ich da beim vormittaglichen Rüberwechseln Richtung Riffelberg/Rothorn in Furgg und in Furi aufmerksam war und das Schild gelesen hatte. Liest jetzt bestimmt nicht jeder der da schnell durchfährt...
 
Die PB fuhr aber nun mal nicht. Als Erstbesucher weiß man, dass man dann früher am Drehkreuz zu erscheinen hat :wink: Wie gesagt, die Informationspolitk ist, na von mir aus nicht desolat, sondern ausbaufähig. Es gäbe auch weniger Probleme mit ständig wechselnden Zeiten wenn man nicht ständig die Öffnungszeiten wechseln würde. Dann könnte man die Zeiten für die Rückkehrer auch auf den Pistenplan drucken. Auf dem eletronischen Pistenplan würden sich die Öffnungszeiten auch ganz nett machen. Nicht, dass ich das schon vor 3 Jahren vorgeschlagen hätte. Wie schwer muss es sein, sich in Gäste hineinzuversetzen, die zum ersten Mal das Skigebiet erkunden?
 
Stimmt, die stehen verteilt. z.B. auch am Gifthittli etc. Wobei gerade die für wirklich relevante Infos nutzbar wären, egal ob das eine Rückbringerbahn ist oder nicht.
Hab mir eben mal die App der Bergbahnen angeschaut, wenigstens da stehen die Zeiten drin.
Ich finde es halt schwierig die benötigte Zeit von A nach B einzuschätzen, daher habe ich den Nutzen einer Anzeige (wo auch immer): Rückkehr IT x Minuten bezweifelt. Gerade wenn man sich nicht so gut auskennt oder speziell als Grenzgänger.
Mir ging es letztes Jahr auch so als ich meinte, die Talabfahrt nach Valtournenche ginge sich noch aus. Sollte um 12 an der Talstation des MEX sein und den Junior vom Skikurs abholen. Gehörig verschätzt denn die Auffahrt über die Grenze zieht sich schon gewaltig. Aber ich bin sicherlich noch nie so schnell von oben bis nach Zermatt gefahren.
 
eMGee schrieb:
Und das heißt jetzt genau was?

NeusserGletscher schrieb:
Soweit ich weiß ist die Schweiz im Datenschutz Deutschland voraus.

Datenschutz ist sicher auch in der Schweiz ein permanentes und aktuelles Thema. Allerdings sind Opt-Out* Lösungen in der Schweiz durchaus möglich. Deswegen gibt es in der Schweiz flächendeckendes Google Street View (Sogar auf den Pisten von Zermatt) während dies in Deutschland für Google sehr schwierig ist.

*Opt-Out bedeutet, man kann die Daten erfassen, ausser jemand weigert sich explizit. Während Opt-In bedeutet, man muss zuerst fragen und dann kann man sammeln.

Solange die Bergbahnen auch unpersönliche Skipässe anbietet, sind sie eh fein raus.
 
Naturbahnrodler schrieb:
eMGee schrieb:
Und das heißt jetzt genau was?
Allerdings sind Opt-Out* Lösungen in der Schweiz durchaus möglich. Deswegen gibt es in der Schweiz flächendeckendes Google Street View (Sogar auf den Pisten von Zermatt) während dies in Deutschland für Google sehr schwierig ist.

*Opt-Out bedeutet, man kann die Daten erfassen, ausser jemand weigert sich explizit. Während Opt-In bedeutet, man muss zuerst fragen und dann kann man sammeln.
Das kümmerliche StreetView-Angebot in Deutschland ist aber eine Folge von Opt-Out, weil ein großer Teil der Grundstückseigentümer auf Teufel komm raus widersprochen hat. Somit ist es Google zu dumm geworden und es wird kein flächendeckendes Angebot mehr geben - und was es gibt, ist zum Teil nur noch von historischem Interesse, weil sich das Straßenbild durch zwischenzeitliche Baumaßnahmen völlig verändert hat.
 
gfm49 schrieb:
Das kümmerliche StreetView-Angebot in Deutschland ist aber eine Folge von Opt-Out, weil ein großer Teil der Grundstückseigentümer auf Teufel komm raus widersprochen hat.
Was ist jetzt daran so schlimm? Wahrscheinlich gibt es längst eine Bilderkennungssoftware, die gezielt Streetview nach lohnenswerten Objekten für einen unangemeldeten "Besuch" durchforstet. Wohl dem, der eine blickdichte Hecke vor dem Haus sein eigen nennt. Lässt sich halt nicht immer so einrichten.
 
NeusserGletscher schrieb:
Was ist jetzt daran so schlimm?
Ich bin es halt gewohnt, für meine Reisen in Länder, wo es StreetView schon länger gibt, meine Quartiere nicht zuletzt mit StreetView auszusuchen. Damit erkennt man recht schnell, ob eine Gegend einigermaßen erträglich oder eher verkommen ist. Bei uns schützt das rudimentäre Bild eher die unseriösen Anbieter. Außerdem ist es nützlich, um Fotostandorte zu rekonstruieren. Da kann man in den USA jeden besseren Feldweg nachfahren. Bei uns hat man nicht einmal alle Großstädte geschweige denn Aussichtsstraßen. Fahr mal die Assietta-Höhenstrße nach - einfach schön: https://goo.gl/maps/2v6DDVxmWSm . Probier mal die Roßfeld-Höhenringstraße - Fehlanzeige.
 
eMGee schrieb:
Ich finde es halt schwierig die benötigte Zeit von A nach B einzuschätzen, daher habe ich den Nutzen einer Anzeige (wo auch immer): Rückkehr IT x Minuten bezweifelt.
Durch einen einfachen Hinweis werden die Skifahrer jedenfalls nichts bevormundet, zumal nirgendwo angeschrieben steht, dass man als Pendler ab einer bestimmten Zeit nicht mehr durchgelassen wird. Nehmen wir mal an, eine italienische Familie ist bei Othmars Hütte versackt. Um 14:00 wollen sie wieder in die SB Sunnegga. Beim Durchschreiten der Drehkreuze erscheint der Warnhinweis: Letzte Fahrt ab MEX Talstation 15:00. Jetzt kann sich jeder selbst ausrechnen, was für ihn noch machbar ist. Rauf bis Rothorn und via Gant und REX zurück. Oder lieber den Bus nehmen. Ich fände, dies wäre die bessere Lösung, als einfach die Drehkreuze zu sperren. Und was den Übergang selbst anbelangt, so kann ich als Gast wohl erwarten, dass sich die Gebiete in ihren Öffnungszeiten aufeinander abstimmen und nicht einseitig vorher schon dichtmachen. Das ist nicht einmal Premium-Service, sondern selbstverständlich. Was kann denn im schlimmsten Fall passieren? Die Rückkehrer aus Italien kommen in der Regel sogar noch gegen 16:35 mit der letzten Gondel runter, falls es zu dunkel ist. Rückkehrer aus Zermatt kommen auch noch gegen 16:20 vor Pistenschluß über die Ventina runter. Notfalls müssen sie halt von Cervinia nach VT den Bus nehmen. Die einzigen, die sich mal wieder querstellen, sind die Zermatter Bergbahnen, die ihre Lifte um 15:35 abstellen. Würde die PB bis 16:00 laufen bzw. wenigstens die Schlepper, gäbe es überhaupt kein Problem.
 
Zurück
Oben