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Du meinst wohl dieses?

11.Montage_Von_Zwischenpodest.jpg


Ist mir vorhin gar nicht aufgefallen, aber das stimmt, dass könnte passen. Das würde dann auch auf einen eher fließenden Übergang von Reifenförderern zum Riesenrad hindeuten. Auch die Tatsache, dass die Reifenförderer wohl nicht erst am tiefsten Punkt des Rades greifen werden (Im Video hat das entsprechende Füderteil eine Rundung nach oben)
 
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Ich denke mal, dass der Übergang von den Riesenrädern zum Umlauf und zu den Beschleuniger- und Verzögererstrecken fliessend ist, also die Riesenräder nicht anhalten.

Es wäre auch so: Je länger die RR stehen würden, umso schneller müssten sie nacher drehen um die fix vorgegebene Zeit für eine Umdrehung einzuhalten.
Der Kabineabstand ist 39.27sec. Diese Zeit ist auch die fixe Zeit für eine Umdrehung der RR.

Ich habe auch mal die Stationsumlaufzeiten durchgerechnet. Es wird also ziemlich sicher so sein, dass immer gleichzeitig eine Kabine runter und eine Kabine hoch fahren werden, die beiden RR also mechanisch miteinander verbunden sind,sowie MM es vermutet
Hat MM etwa gar die RR geplant?

Es hiess, dass die Kabine mit den RR 10 Meter nach unten befördert würden.
Wenn diese Zahl stimmt haben die RR einen Umfang von 31.41m.
Das würde bedeuten dass die RR mit einer Geschwindigkeit von ca. 0.80m/s drehen.

Die Hebel an der Kabinenbefestigung der RR sind meiner Meinung nach keine Kupplungshebel sondern dienen nur dazu die Kabinenbefestigung beim Übergang RR zum Umlauf in Richtung RR zu schwenken.

Die Kabinen werden auf der Kabinenbefestigung wohl nur mit den offenen Klemmen aufliegen, nicht aber fix daran gekuppelt werden. Gegen ein Verrutschen können die Kabinen auch ohne irgendwo einzukupeln gesichert werden.
 
Habe ein weiteres interessantes Detail gefunden, auf folgendem Bild sieht man es glaube ich am besten:
12.Ein_Riesenrad_Ist_Fertig_Montiert.jpg

Rechts ist ja die Achsaufnahme Bohrung für die Kabinenhalterung. Auf dem linken Riesenrad Viertel sieht man, dass ein Bauteil aufgeschraubt ist. Zur Stabilität trägt es offensichtlich nicht bei, sonst wäre es überall, also IMO ein Gegengewicht, was das Problem eines Schlupfes minimieren würde.

Theo schrieb:
Es hiess, dass die Kabine mit den RR 10 Meter nach unten befördert würden.
Wenn diese Zahl stimmt haben die RR einen Durchmesser von 6.8m oder einen Umfang von 21.36m.
Ich kann dir gerade nicht ganz folgen: Wie kommst du von einer Förderhöhe von 10 Metern auf einen RR Durchmesser von 6,8 Metern?
 
Au weia. Meine Rechenkünste sind glaube ich der beste Beweis dass die Pisa Studie stimmt.

Es war zwar weniger ein Rechenfehler, sondern ein Überlegungsfehler.
Ich habe einmal Seilhöhe gerechnet und einmal Bodenhöhe von den Kabinen.
Desshalb habe ich von den 10m RR Durchmesser den Standartabstand
Sei - Kabinenboden ( welcher bei Funitels 3.2m ist ) einmal abgezogen.

Auf den Bildern ist ja auch deutlich zu sehen, dass der RR Durchmesser mehr als 6.8m sein muss.
Ich sollte wohl wieder mal zum Augenarzt.

Ich werde die Zahlen im oberen Post korrigieren.

Danke Holger
 
Theo schrieb:
Hat MM etwa gar die RR geplant?
Du wirst lachen, sowas hab ich mich auch schon gefragt - ob die Grundidee bei MM abgekupfert ist. Ich sage nur Sesselbahn nach Paternoster-Prinzip. War ja hier alles nachlesbar vor zwei oder drei Jahren...
 
@Theo
Wenn die zwei RR wirklich gekoppelt sein sollen, dann doch am ehesten nur indirekt über die Reifenförderer. D.h. dass bei Stillstand oder Langsamfahrt der gesamten Bahn auch die Umlaufgeschwindigkit der RR angepasst wird.
Aber reicht da nicht eine relativ unaufwendige Steuerelektronik ?


@Holger
Das Gegengewicht gleicht zwar sicher das Gewicht der Halterungen aus, aber doch nur bei Leerfahrt. Beim sehr hohen Gewicht einer vollbesetzten Kabine ist dieses Gegengewicht wohl kaum relevant. Also muß die Schlupfproblematik irgendwie anders gelöst worden sein.
Oder vielleicht ist das Gegengewicht ja doch einiges schwerer als nur die Halterung. Wer weiss...
 
Die Lauffläche am Riesenrad ist schonmal nicht glatt.

Und die Reifen sind auch einige.
Die werden das schon berechnet haben das es mit der Reibung, Schlupf, etc. passt.


Bei einem Riesenrad hat man auch nur Reifen und die Last ist auch nicht immer gleich verteilt.
 
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Schön, dass du es auch schon bemerkt hast, nur war ich ein wenig schneller. :lol:

Mal ernst, das Gegengewicht kann ja garnicht das gesammte Gewicht einer Gondel ausgleichen, da diese einerseits nicht immer das selben Gewicht haben, und sich andererseits das Problem nur verlagern würde, auf den Teil des umlaufes, wenn keine Gondel drannhängt. Meiner Meinung nach soll das Gewicht nur die Lastspitze auf der einen Seite veringern, nicht beseitigen.

Die Räder werden zumindest elektronisch mit dem gesammten Antrieb gekoppelt, da sie ja jede Geschwindigkeitsänderung mitmachen müssen, sonst fallen die Gondeln irgendwann mangels Aufhängung von den Förderern.
 
Nur so zur Info,
ich habe mal so überschlagen, dass eine vollbesetzte Kabine mindestens 4000kg wiegt.
 
In Xtreams Galzig Bericht gibts ein Bild auf dem man die Befestigungsteile für die Kabinen gut erkennen kann, habe mal das entsprechende Teil rausgeschnitten. So wie es aussieht ist es auf alle Fälle mehr als nur eine Fläche, auf die die Kabine aufgelegt wird. Das Ding scheint ein Längsprofil zu haben, in dem die Klemmen greifen können.
Meiner Meinung nach soll das Gewicht nur die Lastspitze auf der einen Seite veringern, nicht beseitigen.
So dachte ich mir das auch. Das heißt wenn die Kabine die von seilbahner überschlagene Masse von 4 t hat, dann wäre eine Masse des Gegengewichts von 2 t das maximal sinnvolle. Damit würde man die maximal aufzubringde Kraft halbieren. Mit diesen Zahlen müsste man also im Riesenrad eine Kraft F_RR = 1/2 * 10 m/s^2 * 4000 kg = 20 kN aufbringen, zum Vergleich: für die oben angegebene Beschleunigung brauchen die Reifenbeschleuniger eine Kraft F_B = 3 m/s^2 * 4000 kg = 12 kN.
 

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    RR-Detail.jpg
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Auf jedem Riesenrad ist ein Adapter – der die Kabine von der Laufschiene übernimmt – die Kabine wird nun nach unten transportiert. Dort wird diese wieder auf einer Laufschiene abgesetzt. Die Kabine durchfährt an der Laufschiene hängend die Ein- und Ausstiegszone. Sie wird danach wieder an das nächste Riesenradpaar übergeben und analog der oberen Beschreibung erfolgt der Transport nach oben.

Mit freundlichen Grüßen
ARLBERGER BERGBAHNEN AG
St. Anton am Arlberg

www.galzigbahn.info
 
hallo miteinander,

finde das RR auch richtig toll. das teil ist ja riesig. ihr scheint ja unglaubliches wissen über die funktion zu haben. kann man vor ort sich das erklären lassen?
was ich nicht verstehe ist, wie funktioniert das ganze einmal ohne gondel, dann eine leer gondel und einmal eine voll gondel, das sind bei 24 personen a 90 kg (inkl ausrüstung) insgesamt 2160kg.
bei gewöhnlichen jahrmarksriesenrädern muss man systematisch beladen, zuerst nur jede zweite oder so, damit das gewicht auf einer seite nicht zu groß wird, wie soll sowas hier funktionieren.
ich hab noch eine zweite frage, was machen die wenn der strom ausfällt, da ja die förderer nicht vom seil angetrieben werden?

freu mich schon auf den winter, werde sicher dieses jahr nach st. anton fahren, die bahn muss ich sehen!
 
Früher wurden die Förderer bei Funitels nie vom seil angetrieben wie z.B. bei der Silvrettabahn. Da werden vermutlich Dieselgeneratoren für den nötigen Strom sorgen.
 
hallo zusammen,

wie funktioniert eigentlich die übergabe von der halterung am riesenrad auf die führungsschiene an der übergabestation im unteren stock??
 
Hallo Seilbahnjunkie,

Das die Förderer bei "normalen" Funitels vom Seil angetrieben werden, ist klar.
Aber wie geht das im unteren Stock und beim RR? Die brauchen ja ein riesigen Dieselgenerator! Die Gondel muss ja voll ein ganzen Stück angehoben werden, was da Leistung drauf geht.
Kann es sein, dass die Kabine die nach unten fährt, die andere nach oben hebt, wie bei einem Schrägaufzug, aber wo ist die Verbindung zwischen den RR? Auf den Fotos sieht man nichts.
 
Du hast mich falsch verstanden, es gibt schon Funitels bei denen die Förderer nicht vom Seil angetrieben werden. Bei der Silvrettabahn in Ischgl laufen nämlich z.B. die Beschleuniger und Verzögerer nicht immer mit der selben Geschwindigkeit, sondern beschleunigen mit der Gondel, das geht nur mit elektrischem Antrieb.
Die RRs können nicht so einfach verbunden werden, da sie in entgegengesetzte Richtung laufen, hier wäre also ein Getriebe notwendig. Und ob man die notwendige Kraft vom Seil "abzapfen" kann bezweifle ich auch. Ich tippe weiterhin auf einen Elektroantrieb, der bei Ausfall von Generatoren gespeist wird.
 
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