@ Schengener Abkommen
Wenn die Schweizer es nicht in einer Abstimmung noch zu Fall bringen, gehören die Kontrollen an der Grenze bald der Vergangenheit an.
Und das weitaus früher, als an den Ostgrenzen, wo vor wenigen Wochen euphorisch der EU Beitritt gefeiert wurde. Da sind derzeit weitaus längere Wartezeiten als an der Schweizer Grenze zu erwarten. (OK, für LKW Lenker geht’s nach Tschechien schneller als in die Schweiz, weil der lästige Zollpapierkram wegfällt)
@ derderimmerdieletztegondelnimmt
Dass es keine Studentenermäßigungen bei den ÖBB gibt, ist schlicht und einfach falsch. Jeder unter 26 bekommt eine Vorteilscard für ermäßigte Fahrkarten zu einen günstigeren Preis. Du hast sie aber augenscheinlich nicht genützt, da du sonst keine € 59 bezahlt hättest.
Zudem ist das Beispiel schlecht gewählt, nach Wien sieht es anders aus mit der Anzahl der Fahrten und der Fahrtdauer.
Allgemein zur Problematik:
Es gibt durchaus Schigebiete, wo man die Schier nicht lange schleppen muss und ohne einen Schibus zu benützen die Lifte erreicht.
Schruns Hochjochbahn
Bad Gastein Stubnerkogel (direkt neben Bahnhof)
Zell am See Zeller Bergbahn
Pichl Reiteralm
Schladming (DSB Planai West und Rohrmoos)
St. Anton nicht mehr so gut, wird aber wie auch im Forum von manchen als Verbesserung erkauft
Wird sicher noch mehr geben.
Als ich von 1995 bis 2000 in Salzburg studiert habe (Studienort deshalb gewählt, weil man die Schipisten schneller erreicht

), bin ich fast jedes Wochenende mit dem Salzburger Schizug in die Berge gefahren. Zur Auswahl standen Werfenweng, Mühlbach am Hochkönig, St. Johann, Dorfgastein, Bad Gastein, Zell am See und Saalbach.
Die Anfahrt und Ankunftszeiten waren optimal an die Bedürfnisse der Wintersportler angepasst, Ankunft so ca. 8.45 bis 9.30 Anfahrt 16.15-17.00, also optimal.
Die Kombikarte für Zug und Lift , wenn nötig auch Schibus, war billiger als eine Tageskarte ca. ATS 400.
Und die Stassenschuhe konnte man getrost im Zug lassen, die Waggons wurden am Endbahnhof versperrt
Daher wurde der Schizug auch von Leuten benutzt, die sonst nie mit dem Zug fuhren.
Doch gespießt hat es sich offenbar an der Finanzierung. Das Land Salzburg, das die Aktion bezuschusst hat, ist draufgekommen, dass zahlreiche Oberösterreicher den Zug benutzen und wollte, dass OÖ auch dazuzuzahlt. Wurde gemacht, was aber die Seilbahnbeteiber aus Oberösterreich nicht gerne sahen. Daher gibt es diese Möglichkeit nicht mehr.
Das Snow and Fun Angebot ist keine gute Alternative, da dann die Züge benutzt werden müssen, die laut Fahrplan fahren, und der richtet sich nicht nach den Bedürfnissen der Wintersportler, sondern nach dem nationalen Taktfahrplan. Zudem ist es weitaus teuer als der Schizug.
Zudem wird ab nächstem Jahr der Schnellzug Lindau Innsbruck gestrichen, der für Schifahrer an den Arlberg optimal lag. Nun muss man eine Stunde früher oder später fahren, was aber nur Jugendliche und Pensionisten ohne Auto machen werden.