Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

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don pipone
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von don pipone »

talent hat geschrieben: 01.01.2026 - 21:22 Wenn ich mir anschaue wie viele Skifahrer quasi als „uncontrolled missiles“ unterwegs sind - dann ja, braucht es Regeln. Sorry but not sorry dass ich deine Ironie so aufgreife.

Ich habe weniger Angst vor einem eigenen Fahrfehler und mehr Angst davor, von einem Idioten „abgeschossen“ zu werden.
Aber sind diese "viel zu schnell"-Fahrer wirklich alle besoffen? Ich beobachte das natürlich auch, dass etliche viel zu schnell für ihre skills sind. Das steht aber für mich in keinem direkten Zusammenhang mit Apres-Ski. Das Rasen begünstigen vor allem die fehlerverzeihenden Ski - und das allgemeine Risikoverhalten junger Männer.

Und die FIS-Regeln als Richtschnur gäbe es ja schon.

Ich für mich habe keine Angst, dass mich da einer abschließt. Dafür fahr ich dann doch noch zu schnell ;) Beim Stehen usw. achte ich halt immer stark drauf, was oberhalb von mir passiert. Aber mit meiner 6-Jährigen ist es schon stressig teilweise...

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F. Feser
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von F. Feser »

Ich glaube es gibt drei Typen:
1 viel zu schnell (und unkontrolliert)
2 viel zu schnell (und unkontrolliert) und besoffen
3 unkontrolliert und besoffen
Die Ziff. 2 sind die gefährlichen weil sie meinen wunder wie gut Skifahren zu können…
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Seilbahnjunkie
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von Seilbahnjunkie »

j-d-s hat geschrieben: 01.01.2026 - 22:17 Das Folie Douce Val Thorens wird allerdings typischerweise um 17:00 Uhr rigoros geschlossen, mitsamt Sicherheitsleuten die nachdrücklich die Schließung umsetzen.
Was genau ändert das? Die Taja schließt m 16 Uhr. Das Problem ist ja, dass die Örtlichkeiten so oben am Berg liegen, dass man mit den Ski ins Tal muss. Man könnte jetzt zynisch sein und sagen es wäre besser, wenn länger offen wäre, weil die Besoffenen sich dann nur gegenseitig über den Haufen fahren würden und die normalen Skifahrer schon weg wären, vor allem die Kinder.
j-d-s hat geschrieben: 01.01.2026 - 22:17 Ich persönlich habe da eine andere Meinung, und obwohl ich selbst übrigens nie Alkohol trinke und obwohl ich auch nie Alkoholiker war, ich könnte also schon, mir schmecken die Getränke nur nicht und brauchen tu ich sie auch nicht.

Der Vergleich mit dem Autofahren ist falsch, weil ein Auto sehr viel mehr Schaden anrichten kann als ein Skifahrer. Sogar der Gesetzgeber weiß das, weshalb in Deutschland für Radfahrer auch 1,6 Promille gelten. Ich persönlich würde allerdings sowohl beim Radfahren als auch beim Skifahren in Frage stellen, wie weit man mit 1,6 Promille noch kommt, wenn man nicht sowieso Alkoholiker ist. Alkoholiker können auch mit 2 Promille noch nüchtern erscheinen, auch wenn sie dann dennoch nicht mehr so reagieren können wie wirklich nüchterne Leute.

Daher plädiere ich dafür, die vorhandenen Vorschriften so zu lassen wie sie sind, ein Grundsatz den wir seit 25 Jahren konsequent hätten anwenden müssen, viele Vorschriften für viele Bereichen seitdem die Freiheit ungerechtfertigt reduziert und dem Land schweren Schaden zugefügt haben. Diese Vollkaskomentalität muss ein Ende haben, die Freiheit der anderen höher gewichtet sein, denn auch wenn theoretisch abstrakte Gefahren die Folge sind, ist vieles eben halt weit hergeholt mit geringer praktischer Relevanz wenn man die Statistiken bemüht, weshalb Regulierungen stets nur dann gerechtfertigt sind, wenn es umfangreiche, nicht hinnehmbare Missstände gibt und bei kleineren Problemen wir alle eher an uns selbst arbeiten sollten, dass wir damit leben müssen.

Vieles ist da doch heutzutage eher eine Empörungsspirale und Newstickerismus, der althergebrachte Phänomene aufbauschen und skandalisieren will, sodass die Berichte weit über deren wirkliche Auswirkungen hinausgehen, weshalb vernünftige Menschen einfach die Ruhe bewahren sollten.
Ehrlich gesagt nervt mich dieser unbeschränkte Freiheitsansatz. Es kann sich gerne jeder selbst den Schädel einrennen (wobei selbst das die Gesellschaft belastet), aber die dummen Handlungen anderer können halt oft Auswirkungen auf andere haben. Der Straßenverkehr ist das beste Beispiel. Viele Leute sind charakterlich ungeeignet tonnenschwere Maschienen mit hohen Geschwindigkeiten zu bewegen. Notorische Raser, Drängler, Handynutzer oder generell unaufmerksame Leute haben auf der Straße eigentlich nichts zu suchen. Aber ein Entzug des Führerscheins wird fast wie ein Freiheitsentzug behandelt. Um dauerhaft die Fahrerlaubnis zu verlieren muss man sich schon richtig anstrengen. Selbst in Fällen in denen jemand totgefahren wurde hab ich schon Diskussionen gelesen, dass man dem Täter ja nicht sein ganzes Leben verbauen darf.

Oder nimm die aktuelle Diskussion über Feuerwerk. Jedes Jahr gibt es Brände und schlimme Unfälle. Aber ma.darf die Leute ja nicht in ihrer Freiheit einschränken.

Ich spüre eine Tendenz dazu, jeden Mist den man macht zur persönlichen Freiheit hochzustilisieren und bei Verboten gleich wegen angeblicher Grundrechteinschränkungen zu schreien. Es gibt aber kein Grundrecht darauf anderen auf die Nerven zu gehen oder sie gar zu gefährden.
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von valdebagnes »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 02.01.2026 - 09:09

Oder nimm die aktuelle Diskussion über Feuerwerk. Jedes Jahr gibt es Brände und schlimme Unfälle. Aber ma.darf die Leute ja nicht in ihrer Freiheit einschränken.

Ich spüre eine Tendenz dazu, jeden Mist den man macht zur persönlichen Freiheit hochzustilisieren und bei Verboten gleich wegen angeblicher Grundrechteinschränkungen zu schreien. Es gibt aber kein Grundrecht darauf anderen auf die Nerven zu gehen oder sie gar zu gefährden.
Die Frage ist nur wo man anfängt und aufhört und wie konsequent man dabei vorgehen soll.

Für DE:
Dieses Jahr hatte wir bsp. 2 Personen durch Feuerwerk und lt. Ärzteblatt wohl wie jedes Jahr rund 8000 Verletzte (vermutlich meist durch illegale Böller)

Mal ein bewusst unwillkürlich gewählter Vergleich:
„Das Deutsche Ärzteblatt verweist auf 1-6 Todesfälle durch Hundebisse und die Tatsache, dass größere Hunde schwerere Bisse verursachen.
2019 gab es über 97.000 gemeldete Schäden durch Hunde, darunter Bisse, Kratzer und Verkehrsunfälle, mit Gesamtschäden von ca. 86 Millionen Euro“

und was machen wir jetzt?
Zuerst mal konsequent die Haltung von Hunden zu verbieten?
Schaut den Zahlen nach auch danach das es sinnvoller wäre erstmal damit anzufangen.

Jetzt stell dir mal den Aufschrei vor.
Ach ja, das Skifahren müssten wir ja konsequenterweise gleich mit verbieten.
Dann hätten wir hier jedoch nichts mehr zu diskutieren.
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Rusty1
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von Rusty1 »

don pipone hat geschrieben: 02.01.2026 - 08:30Ich beobachte das natürlich auch, dass etliche viel zu schnell für ihre skills sind.
Sorry für OT, aber diese für ihre Skills-Ergänzung triggert mich ein bisschen, weil sie (ohne Dir persönlich etwas unterstellen zu wollen) impliziert, dass nur irgendwelche Möchtegerns zu schnell fahren, die es halt nicht drauf haben. Wenn der Hang voll ist, kann man halt einfach keine Carving-Schwünge über die ganze Pistenbreite ziehen oder wie ein Blitz durch alle durchschießen. Alle müssen auf alle aufpassen und entsprechend langsam fahren. Und das gilt vor allem für diejenigen, die sich für Profis halten. Gutes Beispiel und so.

Gefühlt sind es mittlerweile vor allem die Leute in Skiclub-Jacken, die extrem aggressiv unterwegs sind und am Lift drängeln.
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ThomasZ
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von ThomasZ »

Im Folie Douce wird alleine schon durch die Preise der Alkoholkonsum bei vielen wirksam bekämpft :biggrin:
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Seilbahnjunkie
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Die Strategie versuchen praktisch alle Aprés Ski Schuppen, leider recht erfolglos. :biggrin:
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ThomasZ
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von ThomasZ »

Naja, 5,50€ für ne Flasche Corona hier in Seefeld gegenüber 13€ im Folie ist schon ein stärkerer Versuch.
zonk
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von zonk »

ThomasZ hat geschrieben: 02.01.2026 - 17:23 Naja, 5,50€ für ne Flasche Corona hier in Seefeld gegenüber 13€ im Folie ist schon ein stärkerer Versuch.
Da müsste da halt Wein trinken. Damit læsst es sich in Frankreich wesentlich billiger abschießen :lol:

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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von Reginleif »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 02.01.2026 - 09:09 Ehrlich gesagt nervt mich dieser unbeschränkte Freiheitsansatz. Es kann sich gerne jeder selbst den Schädel einrennen (wobei selbst das die Gesellschaft belastet), aber die dummen Handlungen anderer können halt oft Auswirkungen auf andere haben. Der Straßenverkehr ist das beste Beispiel. Viele Leute sind charakterlich ungeeignet tonnenschwere Maschienen mit hohen Geschwindigkeiten zu bewegen. Notorische Raser, Drängler, Handynutzer oder generell unaufmerksame Leute haben auf der Straße eigentlich nichts zu suchen. Aber ein Entzug des Führerscheins wird fast wie ein Freiheitsentzug behandelt. Um dauerhaft die Fahrerlaubnis zu verlieren muss man sich schon richtig anstrengen. Selbst in Fällen in denen jemand totgefahren wurde hab ich schon Diskussionen gelesen, dass man dem Täter ja nicht sein ganzes Leben verbauen darf.

Oder nimm die aktuelle Diskussion über Feuerwerk. Jedes Jahr gibt es Brände und schlimme Unfälle. Aber ma.darf die Leute ja nicht in ihrer Freiheit einschränken.

Ich spüre eine Tendenz dazu, jeden Mist den man macht zur persönlichen Freiheit hochzustilisieren und bei Verboten gleich wegen angeblicher Grundrechteinschränkungen zu schreien. Es gibt aber kein Grundrecht darauf anderen auf die Nerven zu gehen oder sie gar zu gefährden.
Ich bin da bei dir. Das schlimmste ist ja noch, der Anständige leidet unter den unvernünftigen weil der Mensch zum Schubladendenken neigt.
Ich sehe aber auch die Rückseite der Medaille.
Es darf nicht dazu kommen, dass der der schon Rücksicht nimmt und gar nicht stört unnötig eingeschränkt wird. Das hat dann nämlich nix mit einem unbeschränkten Freiheitsanspruch zu tun. Da kommt eher die Frage auf "was soll das ich hab doch gar nix getan".

Wir leben alle zusammen und zum zusammenleben gehört auch einstecken. Weiterhin haben wir einen Sozialstaat und es gehört halt leider auch dazu, dass jeder von uns auch für die dummen Taten anderen haften muss. Ob es einem gefällt oder nicht. Wenn ich mir beim Skifahren ein Bein brechen sollte, bin ich froh, dass andere für mich mit grade stehen. Und das Bein brech ich mir sicher nicht mit Vorsatz, sondern als Kollateralschadens einer Tätigkeit die ich aus Freude ausübe. Das kann man jetzt auf vieles übertragen. Auch aufs Feuerwerk oder den Alkohol.
Ich verabscheue beides, bin absoluter Gegner.
Aber habe ich, nur weil mich etwas stört, das Recht es einem anderen Weg zu nehmen? Diese Frage muss in meinen Augen gestellt werden und das passiert bei vielen nicht mehr!
Es gibt nämlich auch kein Grundrecht darauf dem anderen eine Einschränkung aufzudrücken nur weil ichs selbst gern so hätte.

Ich spüre auch eine Tendenz dazu, dass sich so allgemein in der Gesellschaft das Bild entwickelt alles was der andere tut macht er nur und bewusst gegen mich. Überall sind nur Unmenschen und Provokateure. Radfahrer nur um die Autos auszubremsen, Böller nur um Lärm und Müll zu erzeugen. Ich bin mir sicher ihr besitzt alle euer Smartphone weil ihr wolltet, dass beim Abbau der Ressourcen die Umwelt leidet :wink:
Seit Jahrzehnten völlig normale Dinge werden plötzlich als bewusste Provokation aufgefasst und das schadet der Gesellschaft massiv.
Dass Millionen saufen um Spaß zu haben oder Böllern um Spaß zu haben wollen viele gar nicht mehr warnehmen. Nur ich ich ich und was mich stört gehört dem anderen weggenommen.
Und um das klar zu sagen damit möchte ich nicht überspielen, dass es in vielen Bereichen auch tatsächlich zu einem Mehr an Belastung kommt :!:
Sei es weil sich der einzelne tatsächlich stärker daneben benimmt, oder weil es schlicht die Masse ist. Mit der Masse darf der einzelne halt leider nicht mehr so viel, das ist so.

Die bestehende Gesetzeslage gehört mehr kontrolliert, Regeln und Gesetze mit viel mehr Härte durchgesetzt. Strafen teils drastisch erhöht. Wer sich benimmt muss keine Angst vor Strafen haben. Beispiel telefonieren am Steuer --> Vorsatz! 1000€, 3 Monate nicht fahren. Mindestens! Ich machs nicht, also bin ich auch nicht betroffen. Wer dagegen ist, outet sich automatisch als vorsätzlicher Regelbrecher.
Solche Verschärfungen kann niemand als Angriff auf die Freiheit argumentieren.
Neue Regeln die mich treffen obwohl ich weiß das Hauptproblem da draußen sind die, die die schon geltenden Regeln nicht einhalten. Da hab ich ein Akzeptanzproblem und ich behaupte das hat bzw. hätte jeder hier. Es muss einen nur da treffen wos grade weh tut.

Illegale Böller sind schon illegal, unsachgemäße Anwendung ist schon ausreichend definiert. Durch diese beiden Dinge passiert das meiste mit Feuerwerkskörpern. Mehr strafen und kontrollieren ist die Devise.
Rusty1 hat geschrieben: 02.01.2026 - 09:50
don pipone hat geschrieben: 02.01.2026 - 08:30Ich beobachte das natürlich auch, dass etliche viel zu schnell für ihre skills sind.
Sorry für OT, aber diese für ihre Skills-Ergänzung triggert mich ein bisschen, ...
Du siehst das falsch, auch hier ist es ein Skill Problem. Nicht der Skill mit den Skiern, sondern der bei der Situationseinschätzung/Gefahrenabschätzung im Kopf. :D
Dieser Skill gehört eigentlich bei allem immer dazu.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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j-d-s
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von j-d-s »

Ich finde das wirklich erschreckend, wie Reginleif und Seilbahnjunkie hier eine Art autoritären Nanny-Staat mit massiver Überwachung herbeiwünschen. Dass hier sogar ein "Nervt andere" bereits genügen soll, um Verbote zu beschließen, ist sogar massiver Egoismus, denn ein Recht, "nicht genervt" zu werden, gibt es nicht.

In einer freiheitlichen Gesellschaft ist erstmal alles erlaubt, und ja, das ist ein Grundrecht, bekannt unter allgemeine Handlungsfreiheit.

Wenn man das einschränken will, sei es mittels Vorschrift oder sei es mittels Überwachung, muss man dafür schon in einem solchen Umfang Gründe haben, die Sicherheitsinteressen der Allgemeinheit das Freiheitsinteresse der Leute und damit eben auch der Allgemeinheit überwiegen, weshalb sie statistisch relevant sein müssen und vor allem verhältnismäßig.

Konkret müsste man die Zahl derer erfassen, die wirklich auf den Pisten durch betrunkene Skifahrer verletzt werden und das dann ins Verhältnis setzen zu den Skifahrern, die anderweitig verletzt werden und ins Verhältnis setzen zur Zahl aller Skifahrer. Dabei muss man dann bei der Statistik natürlich beachten, dass betrunkene, die nur sich selbst verletzen, nicht mitgerechnet werden dürfen, weil ein Betrunkener der sich selbst verletzt kein Argument ist, um die Fremdgefährdung dessen Verhaltens zu bewerten.

Das Ergebnis davon wäre dann halt sicherlich eine verschwindend niedrige Zahl, sicher weit unter 0,1%, sodass eine Rechtfertigung weitergehender Einschränkungen nach jeder Vernunft nicht möglich ist.

Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, viele Deutsche fänden ein Sozialkreditsystem wie China es hat genau richtig, vor allem wenn man das dann mit sowas wie Umweltschutz verknüpft, sowas wie ein Co2-Konto für jeden Bürger, wo man am besten dann auch "Catcalling" oder "Verschwörungstheorien verbreiten" mit bestraft...
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von Reginleif »

j-d-s hat geschrieben: 02.01.2026 - 20:52 Ich finde das wirklich erschreckend, wie Reginleif und Seilbahnjunkie hier eine Art autoritären Nanny-Staat mit massiver Überwachung herbeiwünschen. Dass hier sogar ein "Nervt andere" bereits genügen soll, um Verbote zu beschließen, ist sogar massiver Egoismus, denn ein Recht, "nicht genervt" zu werden, gibt es nicht.
Wow
Keine Ahnung wie man zu der Annahme kommen kann aber das ist auf jeden Fall nicht das was ich will.
Die Einhaltung von gültigem Recht und Strafen die ihren Zweck erfüllen sollten aber von jedem gewünscht sein.
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von ThomasZ »

zonk hat geschrieben: 02.01.2026 - 18:24
ThomasZ hat geschrieben: 02.01.2026 - 17:23 Naja, 5,50€ für ne Flasche Corona hier in Seefeld gegenüber 13€ im Folie ist schon ein stärkerer Versuch.
Da müsste da halt Wein trinken. Damit læsst es sich in Frankreich wesentlich billiger abschießen :lol:
Da hast du recht der Folie Douce-Rose kostet "nur " 50€ für 0,75l. Für dem großen Durst haben sie auch 15l für 1500€ auf der Karte
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von don pipone »

j-d-s hat geschrieben: 02.01.2026 - 20:52
Wenn man das einschränken will, sei es mittels Vorschrift oder sei es mittels Überwachung, muss man dafür schon in einem solchen Umfang Gründe haben, die Sicherheitsinteressen der Allgemeinheit das Freiheitsinteresse der Leute und damit eben auch der Allgemeinheit überwiegen, weshalb sie statistisch relevant sein müssen und vor allem verhältnismäßig.

Konkret müsste man die Zahl derer erfassen, die wirklich auf den Pisten durch betrunkene Skifahrer verletzt werden und das dann ins Verhältnis setzen zu den Skifahrern, die anderweitig verletzt werden und ins Verhältnis setzen zur Zahl aller Skifahrer. Dabei muss man dann bei der Statistik natürlich beachten, dass betrunkene, die nur sich selbst verletzen, nicht mitgerechnet werden dürfen, weil ein Betrunkener der sich selbst verletzt kein Argument ist, um die Fremdgefährdung dessen Verhaltens zu bewerten.

Das Ergebnis davon wäre dann halt sicherlich eine verschwindend niedrige Zahl, sicher weit unter 0,1%, sodass eine Rechtfertigung weitergehender Einschränkungen nach jeder Vernunft nicht möglich ist.
Richtig. Die Promillegrenze beim Autofahren wurde eingeführt, weil es bei vergleichsweise wenig Verkehr 25.000 Tote im Jahr gegeben hat. Das waren einfach viel zu viele.

Skifahren ist halt gefährlich. Und wahrscheinlich verunglücken 98% aller Skifahrer selbstverschuldet....

Bevor man nach Gesetzen schreit könnten ja auch einfach die Skigebietsbetreiber paar Patroullien rumschicken , die unkontrollierte Raser ansprechen oder an den Schirmbars in der Hochsaison die besonders besoffenen dazu anhalten, möglichst vorsichtig runter zu fahren, etc.

Meinethalben schreibt man halt irgendwas in die AGB, dass bei krassen Fehlverhalten der Skipass einkassiert werden kann.
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von don pipone »

Rusty1 hat geschrieben: 02.01.2026 - 09:50 Sorry für OT, aber diese für ihre Skills-Ergänzung triggert mich ein bisschen, weil sie (ohne Dir persönlich etwas unterstellen zu wollen) impliziert, dass nur irgendwelche Möchtegerns zu schnell fahren, die es halt nicht drauf haben. Wenn der Hang voll ist, kann man halt einfach keine Carving-Schwünge über die ganze Pistenbreite ziehen oder wie ein Blitz durch alle durchschießen. Alle müssen auf alle aufpassen und entsprechend langsam fahren. Und das gilt vor allem für diejenigen, die sich für Profis halten. Gutes Beispiel und so.
Bin ich total bei Dir. Man muss sein Fahren halt vor allem seinen skills, aber natürlich immer auch der individuellen Situation anpassen, es sicher im Griff haben - und der Bessere/Schnellere immer auch für Andere mitdenken.

Ist beim Autofahren ja auch so. Ich fahre berufsbedingt recht viel und hab auch eine ganz ordentliche Karre die ich nicht nur mit max. 120 bewege. Ich habe in 25 Jahren und ca. 1 Mio Fahrkilometer zwei kleinere Unfälle in der Stadt gebaut. Aber sicher hunderte vermieden, weil ich immer für alle andere mitschaue...
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von Seilbahnjunkie »

"an den Schirmbars in der Hochsaison die besonders besoffenen dazu anhalten, möglichst vorsichtig runter zu fahren" :lol: Meinst du sowas wirklich ernst?
kauer_steel
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von kauer_steel »

Wenn ich an die Paznauner Taya denke, habe ich noch nichtmal den Eindruck, dass die Leute mit Absicht rücksichtslos runterfahren. Der größte Anteil ist halt so betrunken, dass sie das langsame Tempo auf der harten abgerutschten Piste nicht realisieren können. Und ich wage mal zu behaupten, dass ein nicht allzu kleiner Anteil auch nüchtern schon ein Problem hätte, sich in dieser Menschentraube zu bewegen :(
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von talent »

Das Problem sind ja auch weniger die Betrunkenen sondern die Angetrunkenen, denen man ihren Alkohol nicht sofort ansieht, aber die euphorisiert durch den Alkohol ihre Fähigkeiten massiv / noch mehr selbst überschätzen.
Ich hab nix gegen ein Bier zum Mittag oder bevor man auf die Talabfahrt geht. Aber wer so viel hat, dass er nicht mehr selbst Auto fahren darf, sollte auch nicht mehr Skifahren dürfen. Und beim Skifahren gefährdet man andere Leute genauso, wenn nicht sogar mehr als mit dem Auto. Das Auto kann zwar schneller sein, aber beim Skifahren hat kein Beteiligter eine Metallkarosse um sich herum.
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Tyrolens
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von Tyrolens »

j-d-s hat geschrieben: 02.01.2026 - 20:52 Das Ergebnis davon wäre dann halt sicherlich eine verschwindend niedrige Zahl, sicher weit unter 0,1%, sodass eine Rechtfertigung weitergehender Einschränkungen nach jeder Vernunft nicht möglich ist.
Na ja. Wir haben in AT pro Jahr ca. 45.000 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Dabei waren ca. 1.500 PKW-Fahrer/innen im alkoholisierten Zustand involviert. Ca. 6 Mio Einwohner fahren in AT regelmäßig PKW. Also Alkohol und Autofahren, das ist derzeit bei 0,025% der Autofahrer/innen ein Thema. Damit könnte man doch die Einschränkungen beim Autofahren deutlich lockern. Passiert doch eh kaum was. ;)
siri
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von siri »

talent hat geschrieben: 03.01.2026 - 07:15 Das Problem sind ja auch weniger die Betrunkenen sondern die Angetrunkenen, denen man ihren Alkohol nicht sofort ansieht, aber die euphorisiert durch den Alkohol ihre Fähigkeiten massiv / noch mehr selbst überschätzen.
Dann müsste man wegen Selbstüberschätzung auch ( nüchternen) Anfängern oder schlechten Skifahrern die abendliche Talabfahrt verbieten ( siehe Prennerhang) :roll:
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talent
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Re: Exzesse: Touristiker um Ruf besorgt

Beitrag von talent »

siri hat geschrieben: 03.01.2026 - 09:05
talent hat geschrieben: 03.01.2026 - 07:15 Das Problem sind ja auch weniger die Betrunkenen sondern die Angetrunkenen, denen man ihren Alkohol nicht sofort ansieht, aber die euphorisiert durch den Alkohol ihre Fähigkeiten massiv / noch mehr selbst überschätzen.
Dann müsste man wegen Selbstüberschätzung auch ( nüchternen) Anfängern oder schlechten Skifahrern die abendliche Talabfahrt verbieten ( siehe Prennerhang) :roll:
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