Übersicht der Pyrenäentour:
10.03.2024: Super Besse – Mont-Dore
11.03.2024: Le Lioran
12.03.2024: Luz-Ardiden
13.03.2024: Grand Tourmalet Barèges – La Mongie
14.03.2024: Gourette
15.03.2024: Astún
15.03.2024: Candanchú
16.03.2024: Formigal
17.03.2024: Cerler
18.03.2024: Boi Taüll
19.03.2024: Baqueira/Beret
20.03.2024: Peyragudes
21.03.2024: Piau Engaly
22.03.2024: Saint-Lary-Soulan
> Skigebiet:
1.650-2.270 m
40 Pistenkm
2 KSB, 3 SB, 7 SL
Pistenplan: https://100k.astun.com/wp-content/uploa ... 3-2024.pdf
Tageskarte: 51 € (zusammen mit Candanchú)
> Wetter:
Erst sonnig, dann zunehmend Quellwolken
Die Schneelage im hier Westen der Pyrenäen war übrigens herausragend (am Berg angeblich 3-4 m), da es ein paar Wochen zuvor ordentlich geschneit hatte.
> Wartezeiten:
Teilweise wenige Sessel
> Geschlossen:
Insbesondere die schwarzen Pisten und einzelne rote Varianten
> Positives:
+ sehr viele Varianten pro Lift
+ Die 4KSB Cima Rica (530 Hm, 1.850 m Länge) erschließt fast alle Nordhänge und damit unzählige Pistenvarianten
+ Weitere 4KSB Truchas (420 Hm, q.330 m Länge) erschließt die Südhänge
+ Nordseitige Pisten mit gutem Schnee
+ Coole, orangefarbene Skistation mit wirklich anderer Atmosphäre als in Frankreich, Schweiz und Co
> Negatives:
- Die beiden 4KSB gingen ohne erkennbaren Grund erst erheblich verspätet auf (anscheinend Pistenkontrolle, wobei die meisten Pisten dann umständlicher eh über die anderen Lifte erreichbar waren)
- Dadurch die DSB morgens vollkommen überfordert als einziger Skigebietseinstieg
- Keine Bäume bei schlechtem Wetter
- Relativ kompakte Ausdehnung mit ähnlichen, weniger spektakulären Aussichten
> Fazit:
Leider erwischte ich einen Tag mit Startschwierigkeiten, deshalb wechselte ich erstmal in das Nachbarskigebiet Candanchú, das bald per Lift verbunden wird. Nachmittags genoss ich dann doch noch die große Variantenvielfalt in Astún an der KSB Cima Raca. In Summe ein gelungener erster Skitag in Spanien
> Nicht alle, aber doch einige der Varianten in Astún (rechts) gefahren, wobei es laut Pistenplan noch mehr Varianten gibt, als bei Opensnowmap hinterlegt
> Start morgens um 8 Uhr im französischen Urdos, ich war einer der wenigen Hotelgäste hier
> Kurz vor dem Col de Somport (1.630 m), der Frankreich und Spanien trennt
> Geniales Gebäude
> Da die beiden KSB noch nicht laufen und das Personal auch nicht aussagen konnte, wie lange sie noch geschlossen bleiben würden, ging es notgedrungen mit der alten DSB Pastores bergauf
> Oben ergänzen dann viele Stangenschlepper und zwei SB das Liftangebot, wobei ein Großteil auch über die KSB erreichbar ist (entsprechend mit Ziehwegen oben und unten). Erinnert vom Aufbau ein bisschen an Grand Bornand
Vormittag in Candanchú hier: Candanchú
> Nachmittags zurück aus Candanchú, nun mit mehr Quellwolken (aber die Schauer erreichten das Skigebiet zum Glück nicht)
> Blick talauswärts Richtung Jaca und Spanien
> Über dieses Tal könnte man sich mit Formigal verbinden, was hinter dem Bergrücken liegt
> Im Vergleich zum Morgen nun die beiden KSB geöffnet, mit denen sich schnell fast alle Pisten erreichen lassen
> Mit die spannendste Sesselbahn auf dieser Reise
> Anschließend noch ein Spaziergang durch den Ort von Candanchú, an der kuriosen Talstation der 3SB Tobazo vorbei, die mt zwei Zwischenstationen verschiedene Aufgaben erfüllt
> Der berühmte, ewig lange Bahnhof von Canfranc, vielleicht ja irgendwann doch mal wieder stärker im Bahnverkehr genutzt?
> Noch ein Bummel durch die größere Stadt Jaca, auf 800 m Höhe
Mein Hotel lag dann nördlich von Sabiñánigo