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Alpiner Skiweltcup 2015/16

Chlosterdörfler schrieb:
Gröden: Saslong heuer ein weisses Band aus der Beschneiungsanlage im auch Startbereich oben gibt’s es keinen Naturschnee.

Webcam: http://www.foto.webcam/suedtirol/gr...rfhotel-beludei/6/webcam?date=2015/12/17/1350
Im Süden der Alpen hat es noch nicht geschneit, auch nichts in Sicht. Zum Glück war es zwischendurch kalt, sodass sie Kunstschnee machen konnten. Den brauchen sie sowieso für den laufenden Skibetrieb, das Weihnachts-/Neujahrsgeschäft ist wichtig. Der Schneemangel zu der Zeit ist da unten nichts Außergewöhnliches. Ich bin dort immer beim Skifahren (an der Skiregion rund um die Sella kommt für mich nichts ran), aber später, so Ende Februar. Dann liegt eigentl. immer genügend Schnee.
 
endlich hat's mal für unsere Speed-Truppe geklappt, Sander auf 14, Ferstl auf 17 (dabei hatte er einen ziemlichen Fehler drin) :top:
auch Dreßen für sein erstes Rennen auf der Saslong und die mehr sichere Fahrt (so sah es aus) ordentlich
die großen Sieger sind natürlich die Norweger mit 3-Fach-Podium :o
 
christopher91 schrieb:
Ohne Fehler fährt Ferstl easy in die Top 8!
Mehr sogar, sein Fehler war riesig, fast auf den Skiern gelegen, Fahrt weg. Hat mind. die 5/10 gekostet, die ihm auf Guay (5.) fehlen. Vielleicht wäre sich auch Fill ausgegangen. Egal, wichtig ist, der Aufwärtstrend ist da :top: in BC war er ja schon auf Kurs Platz 6. Sander ist auch nicht viel schlechter, war heute nur 0,38 langsamer, bräuchte halt eine bessere Startnummer, aber mit seinen 20er-Plätzen kommt er nicht recht voran. Nach etwas zähem Saisonanfang zeigen sich jetzt die Früchte der Arbeit von Berthold und Schwaiger. Es entwickelt sich tatsächlich was im Speed bei uns :D
 
Bei zwei Alpinrennen nur 4 Top-10 Plätze ist nicht so besonders - würde ein Pessimist sagen.

Aber zwei Siege bei zwei Rennen ist das Optimum!
Gratulation an Eva-Maria Brem und Marcel Hirscher. :zustimm:

Horst
 
ÖSV Die Verletzungen bei Matthias Mayer nach dem Sturz in der Abfahrt von Gröden sind schlimmer als angenommen. Für den Abfahrtsolympiasieger ist die Saison vorbei.

Die Verletzungen, die Matthias Mayer bei seinem Sturz in der Abfahrt von Gröden davon getragen hat, sind schlimmer als ursprünglich angenommen. Wie der österreichische Skiverband (ÖSV) in einem Communiqué mitteilt, hat bei einer neuerlichen Untersuchung in Innsbruck herausgestellt, dass der 6. und 7. Brustwirbel gebrochen sind. Beim 7. Brustwirbel handelte es sich um eine instabile Fraktur. Bei einem operativen Eingriff, der noch in der Nacht auf Samstag durchgeführt wurde, ist der Bereich vom 5. bis 8. Brustwirbel verschraubt worden.

Mayer, der mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Bozen gebracht wurde, konnte sich an den Hergang genau erinnern. "Ich war da ein bisserl weit weg beim Tor, vor der Welle hat der Ski geschnitten, dann hat es mich eingedreht und ich bin genau auf die Wirbelsäule geflogen. Ich habe keine Luft mehr gekriegt. Aber der Abtransport hat sehr gut funktioniert", erzählte er. "Zum Glück habe ich den Airbag angehabt, der ist in der Luft aufgegangen. Das war in dem Fall sicherlich eine gute Lösung."
Infos: http://www.welt.de/sport/winterspor...verhindert-ein-Ski-Airbag-das-Schlimmste.html

Der Airbag hat Mayer vor einem Koma bewahrt vielleicht auch vor einer Querschnittslähmung aber das ist reine Spekulation.
 
Wieso er D-Air nicht verwendet, dafür nannte der Rennsieger von Gröden, Aksel Lund Svindal, einen profanen Grund: "Ich habe dieses Jahr schon einen Abfahrtsanzug zerstört, als der Reißverschluss aufriss. Für das zusätzliche Material des Airbags ist der Reißverschluss nicht gut genug. Ich will ihn nicht zu stark dehnen."

Ohne Worte !
 
Mit anderen Worten: der Airbag ist größer und daher unbequemer als ein normaler Rückenprotektor. Solange für die Fahrer zu befürchten ist, dass sie mit Airbag gegenüber anderen ohne Airbag einen Nachteil haben, werden viele ihn nicht tragen. Daher muss so etwas auch meist über eine Tragepflicht geregelt werden. Peter Fill sagte gestern im Interview auch, dass er keinen trägt, obwohl er der Idee an sich nicht abgeneigt ist.
 
Bemerkenswert die gute TV-Quote in Deutschland für das Abfahrtsrennen in Gröden:
Mehr Zuschauer als beim Skispringen und nur unwesentlich weniger Zuschauer als beim Herren-Biathlon. Nur das Damen-Biathlon-Rennen hatte am Samstag deutlich mehr Zuschauer als das Abfahrtsrennen.

Ob der Airbag wirklich eine schlimmere Verletzung bei Mayer verhindert hat oder aber ein normaler Rückenprotektor bei diesem Sturz vielleicht sogar besser gewesen wäre, kann man meiner Meinung nach zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht sagen.
 
Es gibt auch Stimmen die darauf hinweisen, dass genau die Wirbel gebrochen sind wo der Airbag aufhört... als quasi eine Art Sollbruchstelle erzeugt wurde.
Ich denke ehrlich gesagt auch, dass ein normaler Rückenprotektor der bis zum A runter geht bei diesem Sturz besser gewesen wäre.

Bezüglich des Anzugs von Svindal ein Erklärung: Die guten Anzüge werden normalerweise nur ein einziges Mal bei einer Abfahrt getragen, dann noch einmal im SuperG und dann kriegt den Anzug irgendein schlechterer Weltcupläufer oder der Anzug geht in den Europacup. Hermann Maier ist seine ersten Rennen mit einem Anzug von Anita Wachter gefahren :biggrin:
Und wenn Svindal wirklich einen sehr guten erwischt hat den er sogar mehrmals einsetzt, ist das vollkommen verständlich, dass er den nicht ruinieren will, Sicherheit hin oder her.
Als Weltcupläufer kannst du ja nicht dauernd daran denken was alles passieren könnte wenn du stürzt. Dann endet man so wie Schörghofer, der sich einen 3 Nummern zu großen Helm ausschäumen lässt und dann herumläuft wie Lord Helmchen.
 
Werna76 schrieb:
Es gibt auch Stimmen die darauf hinweisen, dass genau die Wirbel gebrochen sind wo der Airbag aufhört... als quasi eine Art Sollbruchstelle erzeugt wurde.
Ich denke ehrlich gesagt auch, dass ein normaler Rückenprotektor der bis zum A runter geht bei diesem Sturz besser gewesen wäre.
Mein Kommentar in Sachen Tragepflicht gilt natürlich nur, wenn erwiesen ist, dass der Airbag die Sicherheit erhöht, das sollte klar sein.

Ehrlich gesagt habe ich auch meine Zweifel, ob der Airbag bei Mayers Sturz nicht eher geschadet als geholfen hat. Der Sturz war zwar nicht ohne, aber auch nicht derart heftig, dass mit solchen Verletzungen zu rechnen war. Auf jeden Fall sollte die Rolle des Airbags da untersucht werden.
 
diese "Hypersicherheit" per Dekret ist schwierig für mich zu händeln. Irgendwann werden dann die Jungs und Mädels in supersicheren Raumanzügen runterfahren?
.. und, bitte nicht falsch verstehen: die stetig bessere "Hardware" erfordert Maßnahmen, klar. In den letzten Jahren wurde dazu (Fangnetze, Kursentschärfungen baulich, Helmpflicht, Kurssetzungen, etc.) zurecht viel getan.
Eines sollte aber gelten: Augen auf bei der Berufswahl und vor allem Sport wie er seit der ersten Olympiade, dem ersten Weltcup, usw. angedacht war .. da kann eben nicht jeder mitmachen und sollte dann kleinere, und ebenso glückliche, Brötchen backen.
Diese generelle "Abfederung und Verweichligung" mag zwar zur Zeit gesellschaftsfähig sein; dem Leistungssport im obersten Level tut sie nicht gut.

p.s. wer schimpfen mag: ich wiederjole nochmal meinen 2.Absatz:
.. und, bitte nicht falsch verstehen: die stetig bessere "Hardware" erfordert Maßnahmen, klar. In den letzten Jahren wurde dazu (Fangnetze, Kursentschärfungen baulich, Helmpflicht, Kurssetzungen, etc.) zurecht viel getan.
 
Ted Ligety hat sich ja auch eher negativ über den Airbag geäußert. Er meinte, dass es seit Jahren nicht mehr so eine schwere Verletzung gab.

Ich geb Aksel Svindal Recht, wenn er sagt, es wäre wichtiger, dass man
etwas findet, was die unteren Extremetitäten schützt. Gerade dieses Jahr ist ja ein "Seuchenjahr", wenn man
sich die Verletztenliste anschaut. Bei den Frauen ist die Spannung eigentlich ziemlich draußen. Wird eh Vonn gewinnen, nur Gut wird es vielleicht ein wenig spannend machen, wenn sie ihre Nerven/Risikobereitschaft oder was auch immer im Griff behält.
Bei den Männern ist es wenigstens etwas spannender. Da bleibt zu hoffen, dass Kristoffersen und Neureuther es schaffen, Hirscher ein paar Punkte zu "klauen" und so das Unverhältnis von Speed- und Technikrennen ausgleichen kann.

Bin mal gespannt auf das Rennen heut Abend, was meiner Meinung nach ein Showrennen sein sollte und nicht zur Gesamtweltcupentscheidung beitragen sollte.
 
Martin_D schrieb:
Bemerkenswert die gute TV-Quote in Deutschland für das Abfahrtsrennen in Gröden:
Mehr Zuschauer als beim Skispringen und nur unwesentlich weniger Zuschauer als beim Herren-Biathlon. Nur das Damen-Biathlon-Rennen hatte am Samstag deutlich mehr Zuschauer als das Abfahrtsrennen.
Freut einen als (geplagten) deutschen Alpin-Fan :D Da zeigt sich, dass ein attraktives und gut päsentiertes Skirennen auch bei uns auf ein gesteigertes Zuschauerinteresse stoßen kann. Ein Lob dem ZDF! Das war mehr wie eine einfache Übertragung, eher eine Inzenierung, mit Beiträgen drum herum und attraktiven Bildern. Natürlich hatte das ZDF auch Glück, mit dem aus deutscher Sicht interessanten Verlauf.

Sind die Zahlen, auf die Du Dich beziehst, absolute Werte? Dazu ist zu sagen, dass die Zuschauerzahl im Laufe des Tages steigt. In der Mittagszeit ist sie höher als früh, steigt am Nachmittag und ist Abends nochmals höher (in der Primetime am höchsten). Als Vergleichsmaßstab nimmt man deswegen die Marktanteilte (MA), den prozentualen Anteil zu der jeweilgen Zeit. Es wäre dann so, dass Herren-Biathlon i.V. zu Gröden etwa gleich bleibt, oder leicht dazu gewinnt, Damen-Biathlon etwas niedriger rauskommt und Skispringen deutlicher abfällt.
 
Kurz zu den gestrigen Rennen aus deutscher Sicht. Kein Podestplatz, aber doch ganz ordentlich.

Felix mit weitem Sprung unten, kam gerade noch ins nächste Tor, hat da viel Zeit liegen lassen, aber kann passieren.
Dopfi weiterhin im Formtief, steht zwar optisch nicht schlecht auf dem Ski, aus, aber immer wieder rutscht er beim Schwung, unverständlich bei einem so feinen Techniker, der die zentrale Position fast perfekt halten kann.
Luitz nicht mit letzten Risiko und einigen Unsauberkeiten. Sein vordringliches Ziel nach der BC-Pleite war wohl, wieder in die 1. Startgruppe (WCSL Top 15) zu kommen, dort gehört er ja hin. Das hat er geschafft! Vielleicht riskiert er in Adelboden wieder mehr.
Schwaiger mit Bestleitung auf 19, klasse für ihn! Damit hat der DSV 5 Startplätze im RS. Es sah auch gut aus, wie er fuhr, scheint verbessert zu sein.
Ansonsten der erwartete Sieg von Hirscher, aber nur knapp vor Kristoffersen, der jetzt auch im RS ein ganz heißer Kandidat ist.

Vicky mit Platz 4 verbessert, immerhin, aber es war mehr drin, lag zwischenzeitl. 6/10 vorne, dann der Fehler, der ihr mind. 3/10 gekostet hat. Wenn es stimmt, dass sie einen neuen Ski fuhr, wäre es schon ein ein Witz, denn sie bekam ja erst vor der WM ein neues Modell. Stöckli scheint ziemlich rumzubasteln. Es verdichtet sich der Verdacht, dass ihre durchwachsenen Leistungen auch mit Materialproblemen zu tun haben. Vielleicht sollten sie ihr auch neue Speed-Ski bauen.
 
Am 6. Februar soll in Jeongseon die Herren-Abfahrt stattfinden, am Tag darauf steigt der Super-G. Bei den Olympischen Spielen wird das "Jeongseon Alpine Centre" Abfahrt, Super-G und Kombination der Frauen und HerMännerren ausrichten. Die technischen Rennen Riesenslalom und Slalom gehen in Yongpyong über die Bühne.

Für den ursprünglich für den 15. November vorgesehenen Weltcup-Slalom der Männer in Levi gibt es nach wie vor keine Ersatzlösung. Definitiv gestrichen ist das abgesagte Rennen aber noch nicht. "Wir arbeiten weiter daran. Wenn es wo passt, werden wir ihn nachholen und das bekannt geben", sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner am Sonntag in Alta Badia. Den Südtiroler treiben dieser Tage aber andere Fragen umher. Bei der derzeitigen Wettersituation in der Alpenregion mit überwiegend milden Temperaturen und ausbleibendem Schnee könne es sein, dass demnächst andere Rennen in Gefahr geraten.

"Bald werden wir über ganz andere Sachen reden", meinte Waldner. "In Zagreb wird es nach derzeitigem Stand sehr schwierig, Rennen zu fahren", nannte er als Beispiel die Slalom-Konkurrenzen für Frauen und Männer Anfang Jänner. Auch in traditionsreichen Weltcup-Orten wie Wengen, Adelboden und Kitzbühel präsentiert sich die Schneedecke noch relativ dünn.


Es gibt nichts, was es nicht gibt. Marcel Hirschers Sieger-Ski von Alta Badia ist wie vom Erdboden verschwunden.

"Fahndungsaufruf im Facebook"

WANTED - Mein Rennski
Länge: 195 cm, Alter: 3 Monate, Geburtsort: Altenmarkt, Familienname: Atomic, Vorname: Nr. 22, Zuletzt gesehen: Heute im Zielraum;
Hinweise werden gerne angenommen, denn morgen brauche ich ihn wieder.
Danke, euer Marcel

Nachstehend die Stellungnahme der Ausrüsterfirma zum aktuellen "Fall":

Liebe(r) XY! Wir können deine Begeisterung für Marcel Hirscher's Rennski‪#‎redster‬ GS absolut nachvollziehen. Nachdem du ihn heute in Alta Badia irrtümlich aus dem Zielraum mitgenommen hast, bitten wir dich, ihn bis morgen Früh vors Hotel Posta Zirm in Badia zu lehnen. Du kannst dasselbe Modell im APC in Altenmarkt auch käuflich erwerben. Wäre doch schön, wenn wir unseren Rennski und du dein gutes Gewissen noch vor Weihnachten wieder zurück hätten! THX Atomic
 
alpinfan77 schrieb:
Vicky mit Platz 4 verbessert, immerhin, aber es war mehr drin, lag zwischenzeitl. 6/10 vorne, dann der Fehler, der ihr mind. 3/10 gekostet hat. Wenn es stimmt, dass sie einen neuen Ski fuhr, wäre es schon ein ein Witz, denn sie bekam ja erst vor der WM ein neues Modell. Stöckli scheint ziemlich rumzubasteln. Es verdichtet sich der Verdacht, dass ihre durchwachsenen Leistungen auch mit Materialproblemen zu tun haben. Vielleicht sollten sie ihr auch neue Speed-Ski bauen.
Andere Fahrer machen auch Fehler, die Zeit kosten ;-) Auch Brem und Loeseth hätten gestern ohne Fehler schneller sein können, insofern ist deine Rechnung nur die halbe Wahrheit.

Die Stöckli-Ski waren letzte Saison (und die Jahre davor) gut genug, damit eine Maze bis zum letzten Rennen um den Gesamtweltcup fahren kann. 2014 hat sich Rebensburg für Stöckli entschieden, obwohl sie die Auswahl hatte. Was macht dich da glauben, dass plötzlich das Material das Problem ist? Ich denke vielmehr, dass sie zwar eine gute Fahrerin ist, aber einfach nicht das Niveau einer Fenninger, Vonn oder Shiffrin und auch nicht das einer Lara Gut hat.
 
Also jetzt haben mir zwar alle in der Berichterstattung versucht, einzureden, dass dieser Parallel-RSL in Alta Badia etwa völlig neues ist und auch als ganz neue reguläre Disziplin eingeführt wurde, nur erschließt sich mir das noch immer nicht ganz. Zum Beispiel habe ich auch wo gelesen, dass es die achte neue Disziplin ist und es das City Event schon seit 1975 (!) gibt??? Aber was genau ist denn der große Unterschied zwischen CE und Parallel-RSL, außer einigen Kleinigkeiten wie zB dass die genauen Platzierungen ausgefahren werden?
 
Die Norweger taugen mir, das muss ne Supertruppe ein. Muss schon schmunzeln, wenn ein Bewerb der Hirscher ja eigentlich auf den Leib geschneidert ist, dann von seinen Speedkonkurrenten gewonnen wird. Das hat er sich wohl anders vorgestellt. :wink:
Ich finds aber nach wie vor nicht ok für so eine Veranstaltung wie heute volle Punkte zu vergeben.
Als Showevent fand ich das heute besser als die Parallel"slaloms". Einen besseren Platzsprecher/DJ engagieren der das Publikum irgendwie mehr mitnimmt ("blue/red course ready" kommt in Fussballstadionmanier vom Publikum) und dann einige passende Hänge finden, dann könnte das Einschaltquoten bringen. Val d'Isere würde da super passen, Zell am See vielleicht, Schladming sowieso, Zagreb? Maribor? und in der Schweiz wird sich doch auch irgendwo ein Plätzchen finden. Garmisch müsste doch auch gehen?
 
Marvin schrieb:
Andere Fahrer machen auch Fehler, die Zeit kosten ;-) Auch Brem und Loeseth hätten gestern ohne Fehler schneller sein können, insofern ist deine Rechnung nur die halbe Wahrheit.
Ich meine ja den 2. Lauf und da habe ich bei keiner anderen Führenden einen Fehler gesehen, aber Vicky hatte wirklich einen groben, kam in den Weichschnee und aus 6/10 bei der ZZ wurden dann 3/10 im Ziel. Sie war ja nur 21/100 hinter Platz 2, also war das sicher entscheidend.
Die Stöckli-Ski waren letzte Saison (und die Jahre davor) gut genug, damit eine Maze bis zum letzten Rennen um den Gesamtweltcup fahren kann. 2014 hat sich Rebensburg für Stöckli entschieden, obwohl sie die Auswahl hatte. Was macht dich da glauben, dass plötzlich das Material das Problem ist?
Das mit Maze war ihr Kalkül beim Wechsel, theoretisch attraktiv, aber jede Fahrerin ist anders. Im Speed kam sie bestens zurecht, war mehrmals auf dem Podest und schaffte es in die Abfahrts-Top-7. Ganz anders im RS, sie hat da ja eine ganz eigene Technik. Da klappte es erst, als Stöckli ihr einen neuen Ski baute (mit breiterer Schaufel). Damit wurde sie auf Anhieb WM-Zweite und dann in Maribor wieder Zweite. Komischerweise war dieser positive Effekt wieder weg und sie klagte von Anfang an über das Setup. Jetzt hat Stöckli anscheinend nachgebessert. Im Speed kam in LL die böse Überraschung, dass sie im Flachen langsam war. Die FIS-Analyse zeigt es eindeutig, Zeitverlust auf den Flachstücken, im Fall Away und Ausfahrt gut. Das deutet auf Material hin, ganz klar. Ihr mäßiges Ergebnis in Val d'Isere kann auch damit zusammenhängen. Hütter z.B ist auf Völkl in den Gleitstücken auffällig schnell.
 
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