Die Verletzungen, die Matthias Mayer bei seinem Sturz in der Abfahrt von Gröden davon getragen hat, sind schlimmer als ursprünglich angenommen. Wie der österreichische Skiverband (ÖSV) in einem Communiqué mitteilt, hat bei einer neuerlichen Untersuchung in Innsbruck herausgestellt, dass der 6. und 7. Brustwirbel gebrochen sind. Beim 7. Brustwirbel handelte es sich um eine instabile Fraktur. Bei einem operativen Eingriff, der noch in der Nacht auf Samstag durchgeführt wurde, ist der Bereich vom 5. bis 8. Brustwirbel verschraubt worden.
Mayer, der mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Bozen gebracht wurde, konnte sich an den Hergang genau erinnern. "Ich war da ein bisserl weit weg beim Tor, vor der Welle hat der Ski geschnitten, dann hat es mich eingedreht und ich bin genau auf die Wirbelsäule geflogen. Ich habe keine Luft mehr gekriegt. Aber der Abtransport hat sehr gut funktioniert", erzählte er. "Zum Glück habe ich den Airbag angehabt, der ist in der Luft aufgegangen. Das war in dem Fall sicherlich eine gute Lösung."