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Andermatt-Sedrun-Disentis 2022/23

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Chipstonne schrieb:
Die Leistung der Bergbahnen und der Tourismusregion ist leider ein Trauerspiel, es ist wenig Wille zu erkennen mehr zu öffnen, oder zu beschneiden. Ja es hat außerordentlich wenig Schnee aber das geht schon besser. Schlittenbahnen sind zu, Winterwanderwege nicht planiert und nur ein Bruchteil der Loipen sind offen.

Beschneien geht nicht mehr - der Oberalpsee als Wasserquelle darf nicht mehr ausgepumpt werden
 
Gibt es keine weiteren Wasserreservoirs welche angezapft werden können?
 
Exakt 3 Wochen ist es her, seitdem ich das letzte Mal in Andermatt-Sedrun-Disentis war. Heute gabs einen Vater-Tochter-Tag hier mit dem Erstmaligen Besuch meiner Tochter in diesem Skigebiet.
Um 08:45 Uhr waren wir an der fast leeren Talstation am Nätschen und musste ca. 5 Gondeln abwarten. Um 9 Uhr auf dem Gütsch angekommen, machten wir uns direkt auf den Weg Richtung Sedrun. Es hatte oben praktisch keine Leute, praktisch direkter Zustieg auf den Sessel, oft hatten wir einen alleine für uns.

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Die Piste vom Schneehüenerstock zum Oberalppass ist immer ein Highlight.

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Cuolm Val - Am Anfang noch leer, nachher kamen aber mehr und mehr Leute, und es gab dann schnell leichte Häufchenbildung, war aber den ganzen Vormittag gut zu fahren. Mir ist aufgefallen, dass im Gegensatz zum letzten Mal, die Talabfahrt nach Dieni keine Steine mehr hatte. Das war vor 3 Wochen noch ein Graus. Beim Milez- und Mulinatsch-Fyler musste man am Vormittag ca. 5 Minuten anstehen. Die Piste war aber rappelvoll, Problem ist halt, dass jeweils nur eine Piste offen ist und keine Varianten verfügbar sind. Nach einem frühen Mittagessen bin ich wieder zurück auf die Andermatter Seite, wo es massiv weniger Leute hatte. Die Talabfahrt nach Andermatt ist schlechter dran als vor 3 Wochen, aber immer noch ohne Probleme durchgehend fahrbar. Obwohl sie immer noch als geschlossen markiert ist, hat die Absperrung nun neu eine Lücke, wo man durch kann. Und die untere Absperrung am Ende der Passstrasse ist nun ganz weg.

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Schon viel mehr apere Stellen als letztes Mal, aber immer noch eine angenehme Fahrt.

Nachher gings auf dem Gemsstock, die Schneelage dort um einiges besser, die Pisten aber ziemlich hart, auch noch am Nachmittag, aber durchaus noch griffig.

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Die schwarze Gletscherabfahrt, die einem sehr lange vorkommt, nachdem man den ganzen Tag auf dem Gütsch rumgegurkt ist. :D
Hier gibts aber einige Steine, die aber gut umfahrbar sind.

Talabfahrt nach Andermatt dann wieder sehr gut und dank Schatten keinerlei Sulz.
 
Nach dem Vormittag auf der Tessiner Seite in Carì bin ich noch für den Nachmittag nach Andermatt gefahren und habe mich für Nätschen-Oberalp entschieden. Es war auch hier ziemlich warm, aber nicht so sehr wie auf der Südseite. 4°C hatte ich an einem Thermometer abgelesen. Die Nätschen-Abfahrt war schon sulzig, aber die Pisten in Richtung Oberalp/Dieni hatten sich noch recht gut gehalten. Je nach Sonnenexposition nur leicht angesulzt auf einer harten Basis, was ganz angenehm zu fahren war. Z.B. die schwarze am Lutersee-Flyer, die war auch unverbuckelt. Die Piste 30 zum Oberalppass war im oberen Teil auch noch gut, weiter unten dann an den Hangstellen aber Sulzbuckel. Die beste Piste war heute die schwarze am Calmut, die war super griffig, hatte sich wegen der schattigen Lage noch sehr gut konserviert und war kaum zerfahren. Auf der Dieni-Seite war es oben noch gut, nur der Hang vor Milez war recht verbuckelt und unterhalb dann sulzig. Habe daher nur den Mulinatsch-Flyer genommen. Auf dem Rückweg waren dann Pisten 39 und 36 auch schon sulzig, die sind natürlich auch mehr sonnenexponiert. Der lange flache Rückbringer vom Schneehüenerstock zum Gütsch-Flyer hatte sich dagegen noch erstaunlich gut gehalten. Zum Nätschen habe ich dann die flachsten blauen Varianten genommen, die waren im Sulz noch am besten zu fahren. Die geschlossene Talabfahrt habe ich nicht gemacht und auf eine Fahrt mit der MGB (Matterhorn-Gopferdammi-Bahn) habe ich heute auch verzichtet. Der Nachmittag hat sich aber trotzdem gelohnt, auch wenn es schon sehr frühlingshaft war. Ein paar gute Pisten waren schon noch dabei, und generell wenig Andrang an den Liften.
 

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Heute bin ich Gemsstock-Dieni-Gemsstock unterwegs. Die Gletscherpiste am Gemsstock - das erste mal für mich diese Saison - überzeugt leider nicht. Durch die paar wenigen Schleierwolken ist die Sicht im Schatten deutlich eingeschränkt und man sieht die wegen des wenigen Schnees unüblichen Hügel nicht. Steine zu Beginn nur vereinzelt, bei jeder Fahrt dann mehr. Als ich dann bei der 4.Fahrt auch noch eine Gondel warten muss, streiche ich da enttäuscht die Segel.
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Lutersee ist dank Sonne deutlich besser, sber aber halt mit dem SL mühsam:
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So mache ich mich kurz nach 10 Uhr schon wieder ins Tal. Die Talabfahrt ist bis zur ersten Querfahrt super, dann auf einen Schlag eine fürchterliche Eisbahn.
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Auf Nätschen ist der Schnee bereits angenehm aufgetaut. Hier macht es Spass, auch wenn viel los ist. Die Wartezeiten sind zwar kurz, aber die Pisten sehr voll. Die Pisten am Gütsch-Flyer machen trotzdem Spass und ich somit einige Wiederholungen.
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Auch meine Lieblingspiste ist heute für mich zum ersten Mal offen. Sehr gut. Und wie immer leer.
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Und auch die 30 kann ich erstmals diesen Winter fahren. Sie ist sehr ungewohnt hügelig.
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Am Oberalp macht es auch mittags noch Spass.
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Vom Pistenzustand her wage ich zu behaupten, dass die schwarze Piste ins Val Val schon einige Tage nicht mehr präpariert wurde. Zumindest letzte Nacht nicht.
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Der Milezer Sektor wie immer und wie erwartet völlig hinüber und spassbefreit. Kurz denke ich über einen Wechsel nach Disentis nach, doch ohne Möglichkeit, Cungieri zu erreichen, ist mir der Aufwand zu gross. Also demnach wieder zurück.
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Auf dem Rückweg lege ich noch die eine oder andere Zusatzfahrt auf weniger besuchten Pisten ein.
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Edit 14.30 Uhr:
Schon traurig, dass man Mitte Februar nicht ins Tal fahren kann. Gab es das schon mal?
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Ich konnte noch nie was anfangen mit Fasnacht, aber solange ich davon nicht beeinträchtigt werde, sollen die Fasnächtler ihre Freude daran haben. Aber wenn die Busse im Umzug feststecken, dann finde ich es weniger lustig… Gut aber, dass die Busfahrer flexibel sind und die Linie 3 kurzerhand die Linie 1 übernimmt und so trotzdem pünktlich fährt.

Edit 15 Uhr:
Zurück im Winter. Die Gletscherpiste ist zwar recht glatt geworden und Steine hat es natürlich auch nicht weniger, trotzdem macht sie mehr Spass als am Morgen, wenn man was sieht.
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Edit 15.45 Uhr:
Letzte Fahrt um 15.30 Uhr. Dann reicht es. Angesichts der Wärme und der Schulferien war das ein recht guter Tag.
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Ein Skitag in drei Teilen:

9-12 Uhr: Gemsstock
Irgendwie hatte ich es heute nicht so mit dem Gemsstock. Bei der ersten Fahrt wollte ich als einer der letzten einsteigen, doch plötzlich kam der Mitarbeiter und schickte rund 10 Leute weg. Das Drehkreuz hätte sich verzählt…. Und später verpasste ich dann mehrfach die 1. und 2.Sektion um Sekunden. Kommt dazu, dass der dritte Hang der Gletscherpiste nicht präpariert war und fürchterlich aussah. Bin da drum gar nicht runter. Ansonsten waren die Schneeverhältnisse top und die Talabfahrt gigagenial!
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12-14 Uhr: Nätschen-Oberalp-Sedrun
Ich hatte etwas Skrupel, von den tollen Schneeverhältnissen an den Nordhängen bei diesen Temperaturen an die Südhänge zu wechseln. Aber ich wurde positiv überrascht: Dank der wenigen Leute waren die Pisten trotz der weichen Verhältnisse noch sehr gut. Leider hatten sie es mal wieder nicht so eilig mit dem Präparieren/Sichern der Piste 30. Sie war gesperrt.
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14.30 - 16 Uhr: Disentis
Jammerschade, dass Cungieri die ganze Saison nicht per Ski erreichbar ist. Aber heute wäre es sowieso geschlossen gewesen. Der Wechsel lohnte sich aber nicht. Einzig die Piste am Cuolm da Vi war nett. Die Verbindung vom Dadens-Sessel nach Gendusas ist steinig. Ebenso die Piste Lai Alv - Gendusas. Und die untere hätte zwar genügend Schnee, aber war wegen der zahlreichen Skilagerklassen dort ziemlich zerfahren.
Die Rückreise vie Schneehüenerstock wäre aber sowieso nicht möglich gewesen. Wegen des zunehmenden Windes musste die drei Anlagen dort abgestellt werden. Also nichts verpasst.
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Und dann wäre da noch die Rückreise mit der MGB oder besser MGV (mit grosser Verspätung). Lockere 12min ab Sedrun um 16.43 statt 16.31. Somit werde ich den letzten Bus zum Gemsstock verpassen 😡
Aber immerhin habe ich meinen eigenen Aprèsski-Wagen dabei ;-)
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Insgesamt war das ein lässiger Tag, aber mit einigen Abstrichen. Verursacht hauptsächlich durch mangelndes Qualitätsbewusstsein der Berg- und Schienenbahnen.
 
Nachtrag: Der Andermatter Dorfbus gehört in die Kategorie des vorbildlichen Tourismusbewusstseins. Der letzte Bus wartet den verspäteten Zug jeweils ab. Laut Fahrer sei das sehr oft der Fall. Das wusste ich nicht, aber es ist mir schon öfters aufgefallen, dass die Busse sehr kundenorientiert und immer äusserst freundlich sind.

Und noch besser : Barriere offen. Parkplatz gratis ☺️
 
Das Abwarten des letzten Busses ist nicht ganz uneigennütz. Bei Anschlussbruch auf der letzten Verbindung des Tages hättest du sonst Anrecht auf eine Taxifahrt bzw. bei längeren Distanzen auf eine Übernachtung im Hotel.

Du musst die Verspätungen diesen Winter übrigens noch geniessen. Wenn die neu bestellten Züge das halten, was sie versprechen, sollten diese grossen Verspätungen der Vergangenheit angehören.
 
Als ich die Kondukteurin fragte, wer mir denn das Taxi zur Gemsstockbahn bezahle, wollte sie mir einen Kaffeegutschein geben. Ich hatte dankend abgelehnt. Ob die zusätzliche Arbeitszeit des Buschauffeurs wirklich die MGB bezahlt???

Dass die neuen Kompositionen, die ja den Aprèsski-Wagen verunmöglichen, die Situation wirklich verbessern, glaube ich erst, wenn ich es sehe. Können die denn wirklich so viel aufholen? Und sind die Türen so viel zahlreicher und grösser? Oft werden die Verspätungen ja durch die Fahrgastwechsel verursacht. So laut Kondukteurin auch heute wieder, weil plötzlich Menschenmassen verschoben werden mussten, nachdem die Verbindung am Schneehüenerstock gekappt werden musste. Und diese Verspätungen lösen dann ein Domino aus, eben auch in der Gegenrichtung wie bei meinem Zug Sedrun-Andermatt. Ich bin gespannt. Die Kondukteurin ist auch skeptisch. Wir haben drum länger miteinander geplaudert, nachdem sie meine Unzufriedenheit gekonnt aufgefangen hatte.
 
Für den Oberalppass habe ich während dem Studium die Fahrzeitersparnis nie durchgerechnet, aber zwischen Andermatt und Brig liegt doch einiges drin, nur schon aufgrund der besseren Beschleunigung (und teilweise höheren Geschwindigkeiten). Über den Oberalp sind glaube ich streckenseitig aber keine höheren Geschwindigkeiten möglich. Der Fahrgastwechsel dürfte durchaus schneller vonstatten gehen, nicht weil mehr Türen vorhanden, aber doppelflügelige Türen und Niederflureinstieg. Man wird es im Sommer oder spätestens nächsten Winter sehen, wie die Auswirkungen sind.
 
Der Schnee ist endlich in grosser Höhe angekommen! Ab Samstag, dem 18. März, wird der Skilift Péz Ault in Betrieb sein.
Diese frohe Kunde vermeldet Disentis auf ihrer Homepage :D :D :D :D
 
Phw schrieb:
Der Schnee ist endlich in grosser Höhe angekommen! Ab Samstag, dem 18. März, wird der Skilift Péz Ault in Betrieb sein.
Diese frohe Kunde vermeldet Disentis auf ihrer Homepage :D :D :D :D
Yeah! So geht Customer Service und Angebot!

Lesen die Laaxer hier auch mit?








Lavadinas... *hüstel*
 
Gemsstock 17.03.2023

Heute vormittag drehte ich auf dem Gemsstock ein paar Runden. Bereits um 08:10 hat sich der Parkplatz ziemlich gefüllt, ich schaffte es aber locker in die erste Gondel, die punkt 08:30 losfuhr. Pisten waren heute Vormittag inklusive Talabfahrt genial. Leider gab's mit der Zeit immer mehr Leute, dass man es dann jeweils erst auf die übernächste Gondel schaffte. Gestern hatte es angeblich auch schon viele Leute auf dem Gemsstock, während der Nätschen leer war und die Pisten angeblich trotz Sonne noch genial waren.
 

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Heute war ich mal wieder am Gemsstock. Wetter war top, Sonnenschein pur. Die Pisten waren auch noch recht gut zu fahren. Heute habe ich auch zum ersten mal den Lutersee-Schlepper genommen. Bisher war ich immer entweder zu früh oder zu spät dran für den Lift. Er ist nicht so ganz angenehm mit dem Board zu fahren, aber die Piste hat mir gut gefallen. Generell griffig, nur ein kleines eisiges Stück. Am Sessellift oben war es mittags oben auch etwas abgekratzt, ansonsten griffig und je nach Exposition aufweichend. Die Rennpiste wurde auch ab Mittag freigegeben. An der 2.Sektion der Pendelbahn musste man zwei Bahnen abwarten. Dafür sind die Pisten aber natürlich auch eher leer während der Abfahrt. Die schwarze war punktuell hart, aber meist schon noch mit genügend Auflage gut zu fahren. Die Sonnenpiste war ebenfalls schön griffig. Auf der Talabfahrt hatte sich am Nachmittag nur noch der obere Hang gut gehalten und das schattige Stück am Ende, der Rest war rulzig und die steilen Stücke recht verbuckelt. Aber das ist normal für diese Jahreszeit.
 

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Hm, nach 18h schon wieder tip top präpariert hier ..
 

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Heute Teil 2 in Andermatt-Sedrun, ich hatte mich gestern am Oberalppass einquartiert. Gegenüber im Alpsu wurde schon am Sonntag das Saisonende mit DJ gefeiert. Nach 20h fährt auch keine Bahn mehr, die ersten Tourengänger sind heute morgen 8h aufgetaucht. Da die Lifte erst 9h aufmachen, kann man sich hier Zeit lassen. Der Oberalp-Flyer wurde freundlicherweise schon ein paar Minuten früher angeworfen, daher erstmal eine Runde auf frischen Pistenrillen auf der direkten Piste. Die rote Piste ins Val-Val war auch top, die schwarze wurde leider nicht neu präpariert und war punktuell glatt. Danach ging es auf die Dieni-Seite, oben waren noch sehr gute Verhältnisse, weiter unten dann auffirnend. Bis zur Mulinatsch-Talstation waren die Pisten noch gut, die Talabfahrt nach Dieni wurde danach zusehends schmaler und brauner. Ganz unten dann "holzig", dort habe ich dann das Handtuch geworfen und bin den Rest zu Fuss gelaufen. Andrang war heute gar keiner, was für Andermatt schon ungewohnt ist. Die Locals haben vermutlich alle schon gestern das Saisonende gefeiert. Nachdem es in der Ecke zusehends sulziger wurde, bin ich wieder zurück über den Oberalp zum Gütsch. Die Abfahrten nach Nätschen waren gegen 11h noch erstaunlich gut, oben noch griffig, dann leicht angefirnt. Die blauen Ziehwege waren schon sulzig, der Endhang aber wieder nur leicht angefirnt. Hier habe ich wohl den besten Zeitpunkt erwischt, am Gütsch-Flyer war es danach schon deutlich weicher. Die rote Piste am Lutersee-Flyer war auch noch schön zu fahren, ebenso wie die kurze Piste zur Zwischenstation der Schneehüenerstock-Gondel. Die Hintere Felli-Piste wurde 13h geschlossen, ich bin vorher nochmal durch. War je nach Exposition von griffig bis sulzig. Am Ende gab es noch eine Runde ins Val-Val, dort halten sich die Pisten am längsten. Gegen 13h habe ich dann Schluss gemacht. War durchaus ein gutes Saisonende - zumindest für Andermatt-Sedrun. Bei mir geht die Saison noch weiter 😉
 

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Geil, der Holz-Schluss im Dieni :mrgreen:
 
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