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Arosa Lenzerheide 2021/22

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Nach dem Luft-gestützten Gletscher-"Skifahren" mit Chrigel gestern (siehe: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5357686#p5357646) war ich heute wieder bodengestützt auf dem Board in A-L unterwegs. Start war an der Rothorn-Bahn, die Stätzerhorn-Seite habe ich mir heute gespart. Am Weisshorn-Express und Urdenfürggli war es morgens eher hart, aber meist griffig. Nur ein, zwei glatte Stellen. Steine habe ich am Urdenfürggli keine gesehen. Danach Seitenwechsel nach Arosa, dort war mir vormittags die Schlange am Hörnli-Sessel zu lang und bin zur Kulm-Gondel. Die 5e-Piste hat leider aber auch einen Gegenanstieg drin. Und die unteren Pisten waren auch schon weich. Danach ging es weiter zum Brüggerhorn. Die Black Diamond war bis zum Steilhang gut, danach dann schon recht sulzig. Es hatte sich aber noch eine "Fast Lane" herausgekratzt. Piste 11 hat mir auch noch gut gefallen. Die 11a ist dagegen etwas zu flach und hat noch einen Gegenanstieg drin. Aber landschaftlich schön und wenig los in der Ecke. Am Brüggerhorn waren bis Mittag ca 3min Wartezeit, über Mittag dann ziemlich leer. Ich bin dann noch mit der Gondel aufs Weisshorn. Piste 10 war oben noch top, unten etwas weicher, aber auch noch gut zu fahren. An Carmenna war die Piste 9 auch noch gut, die 8a konnte man jedoch vergessen. Sulzbuckel über den kompletten Hang, die braucht man gar nicht erst am Nachmittag versuchen. Danach bin ich zurück zum Hörnli-Sessel. Es war deutlich weniger Andrang am Lift als vormittags. Die Pisten hatten sich oben tiptop gehalten, nur weiter unten war es punktuell weich. Am weichsten war der untere Teil von Piste 5. Der Einstieg zur Talstation ist jetzt auch besser gemacht mit einer Lücke, wenn man von der rechten Seite kommt. Nachdem ich dort alle Varianten abgefahren hatte, bin ich wieder zurück auf die Lenzerheide. Urdenfürggli war oben weich, danach ganz passabel. 20a/b war nicht mehr so toll, ziemlich weich und Sulzbuckel. Letzte Runde war dann auf dem Weisshorn-Speed, die 21a/b hatte sich noch gut gehalten. Die Talabfahrt ab Scharmoin dagegen war eine reine Sulzschlacht, hier wurde der Schnee auch schon bremsig.

Alles in allem hat es mir gefallen, die Schneelage in Arosa ist noch ziemlich gut. Und die Pisten am Hörnli haben es nochmal rausgerissen am Nachmittag.
 

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Ich war von Freitag bis Sonntag auf der Lenzerheide unterwegs. Das Wochenende begann am Freitag mit den wohl schlechtesten Verhältnissen der ganzen Saison. Die Sichtweite war auf wenige Meter beschränkt, der Schnee war von frühmorgens an von zuunterst bis zu oben sulzig/nass. Dafür war das Skigebiet abgesehen von zahlreichen Skilagern komplett leer. In der Nacht von Freitag auf Samstag verzogen sich die Wolken und am Samstag war es den ganzen Tag sonnig. Leider klarte es etwas zu spät auf, sodass es sehr rasch sulzig wurde. Wir verbrachten den Tag in Arosa, dort war v.a. am Hörnlisessel ziemlich viel los. Sulzig war es hier genauso. Am Sonntag war es dann durch den föhnähnlichen Wind auf der Westseite deutlich kühler. Die Pisten froren in der Nacht auch wieder komplett durch und hielten sich den ganzen Sonntag über ziemlich gut. Der Andrang war sehr gering, abgesehen von einmal wenigen Sessel am Lavoz konnte man immer direkt auf den Lift. Leider sassen wir dann auf dem Stätzerhorn-Lift, als dieser einen defekten Lift. Nach längerem Stillstand ging es dann langsam nach oben... Dennoch wechselten wir nach 15 Uhr noch kurz auf die Ostseite. Schon cool, laufen der Verbindungslift und der Skilift Proschieri bis 17 Uhr. So kommt man noch zur späten Uhrzeit direkt zu den Unterkünften in der Mitte des Skilifts von Valbella. Schnee hat es auf der Ostseite und in Arosa noch genügend, auf der Westseite wird er v.a. auf den unbeschneiten Pisten langsam weniger. Gut ist hier in knapp zwei Wochen Saisonende.
 
Schleitheim schrieb:
Auf der Westseite war er ziemlich gut spürbar. Hat uns auch etwas überrascht, da er alles andere als "warm" war.
Interessant, dann muss Arosa in dem Fall im Windschatten gewesen sein.

Am Stätzerhorn bin ich auch mal während dem Nachtski 20min steckengeblieben, das war bei -10°C nicht lustig. Und auch nicht sonderlich vertrauenserweckend.
 
Bei dir war es wohl eher das Stätzertäli, oder?

Das Problem am Sonntagnachmittag war, dass die Bügel und Hauben bei der Bergstation nochmals hinunterkamen und mit voller Kraft wieder geöffnet werden mussten unter Mithilfe des Personals.
 
Die Windsituation am Sonntag war wirklich kurios. Morgens am Stätzerhorn ein frischer kalter Wind, aber auf der Ostseite und in Arosa dann windstill. Vom Defekt haben wir zum Glück nichts mitbekommen, haben unsere Fahrten am Stätzerhorn alle vor 12 absolviert.

Gefahren sind wir die große Runde durchs Skigebiet ab Proschieri. Zuerst Westseite bis Piz Scalottas und zurück, danach Pradaschier, anschließend nach Arosa und zum Schluss Ostseite mit der letzten Fahrt aufs Rothorn um 16:30. Cool außerdem, dass der Verbindungslift Obertor bis 17:00 läuft und wir noch zum Parkplatz zurückkamen. Für meinen Erstbesuch war alles perfekt, ich konnte alle Bahnen fahren außer Stätzertäli und Weisshorn I (beide redundant).

Die Pisten hielten erstaunlich gut und waren lange hart. Sulz gab es vor allem wie von sheridan beschrieben auf der 8a am Carmenna-Sessel, auf der Black Diamond Slope, auf der Talabfahrt am Rothorn und in Pradaschier. Manche Straßenquerung auf der Lenzerheide war auch schon grenzwertig.

Alles in allem aber einer der besten Skitage der Saison :-)
 

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Zum dritten Skitag meines Frühlingsurlaubs war ich gestern in Lenzerheide und Arosa unterwegs. Pistenbedingungen waren viel besser, als nach diesem langen Sonnenschein zu erwarten. Morgens war die nur selten offene schwarze 71 beim Stätzerhorn sogar pulvrig und wunderbar zu fahren. Der Rest der Westseite firnte gleich am Morgen gerade richtig auf. Nur die Hintenrum-40 vom Piz Scalottas war schon arg erdig und braun. Nachmittags in Arosa dann natürlich schon deutlich mehr sulz. Da aber nicht viel los war, gab es kaum große Buckel, außer natürlich auf der sonnigen Schwarzen vom Weisshorn bzw. Carmenna. Die Hörnli-Pisten froren dann um 15:30 wieder an, die sollte man sich also besser nicht aufsparen. Zum Abschluss die Pisten auf der Ostseite gerade leicht angesulzt und nur in der Weisshornmulde mehr Buckel. Überraschend gut die Heimberg-Piste, da anscheinend kaum befahren. Die eigentlich geschlossene schwarze Piste "Silvano Beltrametti" war zwar nicht mehr frisch präpariert, aber mit dem Firn am Abend nett. Die Schwarze (und wahrscheinlich auch die Rote) vom Weisshorn-Speed war selbst um 16:30 noch sehr glatt und kaum angetaut - schade.
Vormittags waren ein paar Leute unterwegs, aber keine Anstehgefahr. Nur die Urdenbahn war nervigerweise wieder ziemlich gedrängt, da sie nur im 15min Takt fuhr.
Kurz: Perfektes Frühlingsskifahren

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In der Urdenbahn werden tatsächlich Masken verKAUFT! Und es wird erst abgefahren, wenn die 'fehlbaren' Personen die Maske bar bezahlt haben. Somit wird auch erst gefahren, wenn die zweite Bahn den tiefsten Punkt schon lange überschritten hat und die abfahrende Gondel diese dann bei der Bergfahrt unterstützt (Energieeffizienz). Grossartiges Dienstleistungsverständnis!

Nachtrag: In der Heidner Rothorn 2 werden Maskensünder ausgeladen. Das ist gut und recht so.

An welcher Nicht-Freiluft-Bahn wirkt ein cleverer Bähnler, welcher eine Box Masken bei sich hat und diese bei Bedarf mit einem Lächeln verteilt? :wink:
 
Ab April ist das dann eh passee oder?
Sonst muss man ja echt aufpassen, hätte mittlerweile nicht mal mehr eine dabei :)

Na vielleicht kommt ja endlich etwas Neuschnee damit ich ALH mal zum Freeriden erleben darf im April. Das fehlt heuer noch sehnsüchtig :(
 
Stäntn schrieb:
Ab April ist das dann eh passee oder?
Sonst muss man ja echt aufpassen, hätte mittlerweile nicht mal mehr eine dabei :)

Na vielleicht kommt ja endlich etwas Neuschnee damit ich ALH mal zum Freeriden erleben darf im April. Das fehlt heuer noch sehnsüchtig :(

Ich hoffe sehr, dass dies ab dem 1. April passé ist. Nimmt langsam lächerliche Züge an. Vor allem weil einige Bähnler (meist jüngere) wirklich auch mal ein Auge zudrücken und einfach gar nichts sagen.

Drücke dir die Daumen für Neuschnee. Melde dich, wenn du da bist😉
 
Wenn Maskenpflicht besteht, ist diese auch einzuhalten. Aber verkaufen ist keine so gute Idee, da eine medizinische Maske nur wenige Rappen kostet. Besser in Davos an der Parsennbahn gestern morgen: Eine Person lief mit Masken herum und verteilte sie an Alle kostenlos, die keine hatten vor der Abfahrt der Bahn.
 
schafruegg schrieb:
In der Urdenbahn werden tatsächlich Masken verKAUFT! Und es wird erst abgefahren, wenn die 'fehlbaren' Personen die Maske bar bezahlt haben. Somit wird auch erst gefahren, wenn die zweite Bahn den tiefsten Punkt schon lange überschritten hat und die abfahrende Gondel diese dann bei der Bergfahrt unterstützt (Energieeffizienz). :
Tja, die öffentl Gsundheit geht der Energiewende eben vor. :wink:
 
schafruegg schrieb:
In der Urdenbahn werden tatsächlich Masken verKAUFT! Und es wird erst abgefahren, wenn die 'fehlbaren' Personen die Maske bar bezahlt haben. Somit wird auch erst gefahren, wenn die zweite Bahn den tiefsten Punkt schon lange überschritten hat und die abfahrende Gondel diese dann bei der Bergfahrt unterstützt (Energieeffizienz). Grossartiges Dienstleistungsverständnis!

Nachtrag: In der Heidner Rothorn 2 werden Maskensünder ausgeladen. Das ist gut und recht so.

An welcher Nicht-Freiluft-Bahn wirkt ein cleverer Bähnler, welcher eine Box Masken bei sich hat und diese bei Bedarf mit einem Lächeln verteilt? :wink:

Ich finde es begrüssenswert, dass im Skigebiet die Maskenpflicht in den grossen Bahnen ziemlich gut durchgesetzt wird. In Arosa mehr als auf der Lenzerheide. Wobei etwa die Hälfte nur einen Schal vor dem Mund hat. Ich verstehe aber, dass die Bahnangestellten darauf meistens nicht eingehen.

Zu dem von dir geschilderten Fall: Ich würde es auch sympathischer und vor allem einfacher finden, wenn die Bergbahnen die Masken in so einem Fall kostenlos verteilen würden. Allerdings hört irgendwo das Verständnis für Fehlbare auch auf. Von daher kann ich es schon irgendwie nachvollziehen, dass sie die Masken verkaufen.

Heute ein guter, den Wetterbedingungen entsprechender Pistentag: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=65870&p=5358558#p5358558
 
maria13 schrieb:
Wenn Maskenpflicht besteht, ist diese auch einzuhalten. Aber verkaufen ist keine so gute Idee, da eine medizinische Maske nur wenige Rappen kostet. Besser in Davos an der Parsennbahn gestern morgen: Eine Person lief mit Masken herum und verteilte sie an Alle kostenlos, die keine hatten vor der Abfahrt der Bahn.

Sag ich ja ;) Das ist sympathisch und vor allem pragmatisch und sorgt für ein Lächeln auf dem Gesicht. Naja.

Auch die Zeit der Absperrungen vor den Liften für ein „geordnetes Anstehen“ scheint wohl bald wieder vorbei zu sein. Heute am Hörnli-Sessel keine grosse Linie mehr, obschon morgens zwischen 9.30 und dem Mittag doch noch grosser Andrang herrscht. Ich wundere mich einfach noch immer, warum das strikte Anstehregime, welches auch die strikte Einführung zweier Single Lines (einer pro Seite zu einem Liftzugang) nicht auch wie das dynamische Ticketing aus den USA grossflächig in Europa eingeführt wird. Da könnte mit so wenig so viel rausgeholt werden.

Aber ich muss mich auch daran gewöhnen, dass die Liftler in hiesigen Gefilden niiiemals so freundlich, aufgestellt und mit Elan an die Arbeit gehen wie die Kollegen ennet dem grossen Teich. Ich liebe es, wenn am Lift coole Musik läuft, die Bähnler ihre Tagestipps, Top Pisten und Restaurant Picks an grossen Tafeln vor dem Einstieg zeichnen und die Leute unterhalten, für Fragen zur Verfügung stehen und einfach mal Freude am Leben haben :sport:
 
Wundert mich nun schon ein wenig, dass es Leute gibt, die keine Maske o.ä. dabei haben. Im Dezember ist mir das rigorose Regime in Arosa auch aufgefallen, aber jetzt? Aus einem Bündner Bergler einen Calofornian Sunny Boy zu machen???
 
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