Heute war A-L angesagt. Ja in 30 Minuten schafft man es von Flims nach Churwalden. Die Westseite ist schon mal in Perfektion. Superbreite Pisten, hart aber griffig. Hier würde ich auf Carving-Skier umsteigen

Schnee hat es in Flims dann doch mehr. Spielt aber auf der Lenzerheide keine Rolle, da sehr viel beschneit ist.
Nach einer guten Stunde wechsle ich auf die Ostseite und direkt nach Arosa. Hier völlig unterschiedlich: Sehr viel mehr Schnee, die Pisten nicht so breit und flach, mit mehr Ecken und Kanten (wie in Laax). Sehr angenehm zu fahren, da pulvriger, wie auf der Westseite. Der Mittag auf dem Hörnli ist auch ein Erlebnis, alle sehr nett und Service klappt bestens. Die Beschilderung in Arosa ist solala, leider gibt es keine direkte Abfahrt zur Hörnli-Gondel und dass die 9er ab Weisshorn zu ist, merkt man erst, wenn man ganz oben ist. Ist jammern auf hohem Niveau zum Hörnli komme ich auch ab Weisshorn.
Dann geht's wieder rüber, ja der Urdenfürggli fand ich jetzt nicht dramatisch. Generell würde ich meinen, dass die Ostseite weniger für Anfänger geeignet ist. Da hier die Pisten wirklich (auch heute) ziemlich eisig sind. Heimberg war ziemlich glatt und die Talabfahrt durch den Wald ebenfalls. Da ich beim Skilift auf der falschen Seite gelandet bin, bin ich abgefahren und wieder nach Churwalden.
Fazit: auch wenn nicht alles offen ist, für die Vorsaison ein sehr gutes Angebot, das auch recht genützt wird. Es hat ziemlich Leute, ohne Wartezeiten. Die Verhältnisse sind sehr gut. Die Mitarbeiter überall sehr nett. Und Corona wird ernst genommen (in Laax deutlich lascher).
Während in der Crap-Gondel ca. 10-20 die Maske nicht korrekt aufhaben konnten, wurde auf's Weisshorn strikte kontrolliert. Und in der Hörnli-Hütte gilt überall 3G, obwohl man auf der Terrasse nicht müsste (auf dem Crap kam auf der Terrasse niemand).
So geht Vorsaison. Bravo! Hat mir sehr gut gefallen.
