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Auto ...

snowflat schrieb:
Neuer Bußgeldkatalog für DE ... jetzt u.a. ab 21kmh Tempoüberschreitung Führerschein weg: Ab 21 km/h zu viel ist jetzt der Führerschein weg
Das ist wieder einmal eine typisch journalistische Verfälschung. Der Führerschein ist nicht "weg", sondern es gibt ein einmonatiges Fahrverbot - für diese Zeit muß man zwar den FS abgeben, aber man bekommt ihn dann wieder ohne weiteres zurück.
 
snowflat schrieb:
Neuer Bußgeldkatalog für DE ... jetzt u.a. ab 21kmh Tempoüberschreitung Führerschein weg: Ab 21 km/h zu viel ist jetzt der Führerschein weg

Sorry, jetzt reg ich mich mal auf:
Zitat aus dem Link: "Radfahrer werden stark bevorzugt".
Diese Aussage steht über den Regelungen, dass Parken auf dem Radstreifen stärker bestraft wird (was ist eigentlich los, wenn ich mein Fahrrad auf den PKW-Streifen stelle?!), LKW beim Rechtsabbiegen Schrittgeschwindigkeit fahren müssen (geht das überhaupt deutlich schneller mit einem LKW?), und Autofahrer einen Mindestabstand von 1,5m halten sollen, außerorts 2m (Krass, man darf Fahrradfahrer nicht umfahren!). Das einzige, was wirklich eine "Bevorzugung" sein könnte, ist dass man nebeneinander fahren darf - aber nur solange man niemanden damit behindert. Also eigentlich auch kein Problem. Tut mir Leid für die Autofahrer, die nicht nebeneinander auf einer Landstraße fahren dürfen um sich dabei zu unterhalten. Focus ist wirklich unglaublich :roll: :roll:
 
Skitobi schrieb:
und Autofahrer einen Mindestabstand von 1,5m halten sollen
Sorry, aber da rege ich mich jetzt auf. Nicht wegen dieser berechtigten Vorschrift, sondern weil es im Stadtverkehr regelmäßig die Radler sind, die ihre Einhaltung verunmöglichen, wenn sie sich im 10-cm-Abstand zwischen den Autos durchmanövrieren.
 
Mit dem neuen Bußgeldkatalog werden die Autofahrer wieder ein Stück weiter in die Mangel genommen. Diese Kampfansage an den Individualverkehr kommt dann auch noch ausgerechnet in der Corona Zeit, in der sich viele Bürger wieder auf ihr Auto rückbesinnen und sich ganz klar zeigt, dass ohne Individualverkehr dann doch nichts geht. Aber wenn die Politik verkehrsbehindernde 30er Zonen auf Hauptstraßen in Orten beschließt, und die Landschaft mit unnötigen Tempo 70/80 Schildern zuklastert, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich mit diesem Bußgeldkatalog jetzt auf Kosten der Autofahrer mittels drakonischer Strafen ausgelassen werden soll.

Bei Gelegenheit muss ich noch feststellen, dass mich das Verbot von Blitzerapps einfach nur zutiefst am Rechtsstaat zweifel lässt. Dazu § 23 StVO Absatz 1c Satz 1:
Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören

Ich habe bisher noch nie eine Biltzer App verwendet (tatsächlich wurde ich auch noch nie geblitzt) aber trotzdem ist der Vorgang einfach nur unglaublich. Es muss der Bürger doch stets das Recht haben sich aus allen zugänglichen Quellen zu informieren. Natürlich darf man einen Blitzer nicht (z.B. durch Gegenblitzen) beeinträchtigen, aber die App macht doch genau das Gegenteil. Sie sorgt ja dafür, dass man sich an die Begrenzung hält und damit gibt es dann auch keinen Grund geblitzt zu werden. Abgesehen davon wird das die gierige Staatsgewalt sowieso nicht feststellen können, da im Zweifelsfall einfach das Handy aus gedrückt werden kann. Damit ist dieses neue Gesetz nicht nur eines freiheitlichen Staates unwürdig, nein ist auch noch handwerklich schlecht gemacht.
 
MichiMedi schrieb:
Mit dem neuen Bußgeldkatalog werden die Autofahrer wieder ein Stück weiter in die Mangel genommen. Diese Kampfansage an den Individualverkehr kommt dann auch noch ausgerechnet in der Corona Zeit, in der sich viele Bürger wieder auf ihr Auto rückbesinnen und sich ganz klar zeigt, dass ohne Individualverkehr dann doch nichts geht.

Ist es eine Kampfansage, wenn Strafen für Ordnungswidrigkeiten erhöht werden?
Nein: Denn wer sich an die Regeln hält, hat nichts, rein gar nichts zu befürchten!!
Damit hast du dich selbst entlarvt!

Und einen Monat Fahrverbot bei 21km/h Überschreitung innerorts ist nicht übertrieben, das ist ein deutlicher Unterschied an Bremsweg / Restgeschwindigkeit im Bremsfall bei gleichem Abstand (Energie/Bremsweg geht quadratisch zur Geschwindigkeit)
Wer Radwege/Fußwege/Kreuzungen/Feuerwehrzufahrten/Rettungsgassen illegal zuparkt, ist höchst egoistisch, eher schon egozentrisch. "Was kümmern mich die anderen? egal, ob ich andere gefährde, ohne selbst gefährdet zu werden, ich lasse meine 2 Tonnen Altmetall stehen wo ich will", diesem Egoismus muss Einhalt geboten werden!

Und nein, das ist auf keinen Fall wegen oder zufällig gleichzeitig mit Corona.
Die neue StVO war schon Ende 2019 im Bundesrat, wurde dort noch einmal verbessert und im Februar 2020 beschlossen und jetzt erst verkündet. Ist also eher zufällig erst jetzt umgesetzt.
Hier findest du mehr Infos: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/stvo-novelle-sachinformationen.html
 
ich finde an der Reform insbesondere positiv, dass man auch bei 16 km/h schon anfängt Punkte zu sammeln - ich hätte mir hier ja ein Senken der Grenze auf 10 km/h gewuenscht. Damit faengt man endlich mal an die notorischen "zu schnell Fahrer" einzufangen; ich weiss gar nicht, wie viele Leute ich kenne, die schon fast stolz erzählen 20 km/h plus gehen immer... meist sind das auch noch Vielfahrer, Leute die >10 Mm pro Jahr fahren, also regelmäßig andere gefährden.

Ich halte die Novelle fuer einen Schritt in die richtige Richtung.
 
albe-fr schrieb:
ich finde an der Reform insbesondere positiv, dass man auch bei 16 km/h schon anfängt Punkte zu sammeln - ich hätte mir hier ja ein Senken der Grenze auf 10 km/h gewuenscht. Damit faengt man endlich mal an die notorischen "zu schnell Fahrer" einzufangen; ich weiss gar nicht, wie viele Leute ich kenne, die schon fast stolz erzählen 20 km/h plus gehen immer... meist sind das auch noch Vielfacher, Leute die >10 Mm pro Jahr fahren, also regelmäßig andere gefährden.

Ich halte die Novelle fuer einen Schritt in die richtige Richtung.
was meinst du mit >10Mn?

Naja, früher war +20 geht immer ja auch dahingehend gemeint, dass 10km/h der Tacho falsch geht und 10km/h kann man bremsen bzw. bezahlen. Bei mir galt das aber immer nur Außerorts (ok, ist auch nur bedingt besser). Innerorts sollten immer strengere Regeln gelten.
Aber seitdem ich in Tirol wohne, ist eh maximal +9 auf der Autobahn drin. Und mit dem Alter wird man ruhiger ;-)
 
kaldini schrieb:
was meinst du mit >10Mn?

Mm - Megameter - M steht normalerweise fuer den SI-Praefix 10^6 - also eine Million Meter.

kaldini schrieb:
Aber seitdem ich in Tirol wohne, ist eh maximal +9 auf der Autobahn drin. Und mit dem Alter wird man ruhiger ;-)

und das findest du jetzt gut? Fuer Leute wie dich sollte man die Punktegrenze noch weiter absenken.
 
Albe-Fr ist heute schon am Morgen schlecht drauf; die Keule wird schon vor 10 Uhr geschwungen :naja:
 
Also ich fahre ja auch durchaus zügig und dynamisch, vor allem aber was Kurven und das Durchschnittstempo betrifft :lol:

An Geschwindigkeitsbegrenzungen halte ich mich aber eigentlich immer recht strikt. Innerorts sowieso, da fahr ich nie mehr als 52 km/h (der Rest ist Tachoungenauigkeit :wink: ).
Außerorts fahre ich auch mal 110 km/h, wenn es die Strecke wirklich her gibt und keinerlei mehr Gefahr durch die 10 km/h zu erwarten ist. Auf Autobahnen auch in der Regel zwischen 5 und 10 km/h plus.

In Baustellen halte ich mich wieder recht strikt ans Limit, weil man auf die Arbeiter dort echt Rücksicht nehmen sollte, die haben eh schon nen teils harten und gefährlichen Job. Leider wird man in Baustellen ja echt dazu genötigt schneller zu fahren, aber das lässt mich eigentlich immer recht kalt :lol:

Bußgelder finde ich in Deutschland generell relativ zum lachen, sollte man in fast allen Bereichen deutlich erhöhen, vor allem aber stärker kontrollieren. Es kann eigentlich nicht sein, dass ich in über 100000km die ich gefahren bin in nur eine einzige allgemeine Verkehrskontrolle gekommen bin. Sonst noch nie mit Polizier zu tun gehabt und bei der Kontrolle war natürlich auch alles ok :lol:
Theoretisch hätte ich mir in alles erlauben können, es passiert viel zu wenig. Handy z.B. ist auch so ne Sache...

Bei unangepasster Geschwindigkeit auf Autobahnen habe ich ja schonmal irgendwo gesagt, dass ich gegen ein Tempolimit, aber für mehr Ermessensspielraum für die Polizei bin.
 
albe-fr schrieb:
kaldini schrieb:
was meinst du mit >10Mn?

Mm - Megameter - M steht normalerweise fuer den SI-Praefix 10^6 - also eine Million Meter.

kaldini schrieb:
Aber seitdem ich in Tirol wohne, ist eh maximal +9 auf der Autobahn drin. Und mit dem Alter wird man ruhiger ;-)

und das findest du jetzt gut? Fuer Leute wie dich sollte man die Punktegrenze noch weiter absenken.
interessant, bei allen Leuten in meinem Umfeld werden die Jahresautofahrleistungen in km (Kilometer) angegeben. Und 10.000 km pro Jahr finde ich nun nicht viel (wohne aber eher am Land). Bei mir wäre ein Vielfahrer eher ab 25.000km pro Jahr definiert.

ob ich es gut finde? nö. Aber es ist wie es ist. Die meisten mir bekannten Autotachos gehen 10% falsch (und zwar immer schneller als man tatsächlich fährt). Also wenn ich 109 auf einer IGL begrenzten Autobahn in Tirol fahre (Limit ist 100 km/h), sollte ich tatsächlich nur 99 bis 100 km/h unterwegs sein.
 
Man könnte sich auch mal komplett fragen, warum eigentlich immer alles reguliert sein muss. Mein Vorschlag wäre ein ganz einfaches System was die Geschwindigkeit angeht: Innerorts ist überall 50, außerorts überall 100, und auf Autobahen überall unbegrenzt. Weitere Begrenzungen gibt es nicht mehr und damit auch keine weiteren Geschwindigkeits Verkehrsschilder. Es wird nur noch freiwillige Hinweise geben (also vor einer Kurve steht dann beispielsweise "empfohlen 70") und die sind in so fern auch bindend, dass im Falle eines Unfalls bei Nichtbeachtung die Schuld größer wiegt. Somit hat jeder weiter einen Anreiz was Versicherung und co angeht, sich daran zu halten, aber gleichzeitig können erfahrene Autofahrer bei leeren Straßen auch ohne unnötigen Einschränkungen auf eigene Gefahr schneller fahren.
 
Und das nächste Topic, in dem gewisse Schwurbler Narrenfreiheit bekommen. Der eine fordert Denunziantentum, beim anderen sehe ich schon unzählige Autos in den Bäumen hängen. Was ist nur mit dem Forum los, bekommen hier einige langsam den Coronakollaps? :roll:
 
icedtea schrieb:
Albe-Fr ist heute schon am Morgen schlecht drauf; die Keule wird schon vor 10 Uhr geschwungen :naja:
Ich finde das sehr unterhaltsam, schließlich sorgt er so weiterhin für eine "angeregte" Diskussion.
Und da ich am Ende seiner Beiträge immer diesen Satz hier lese "I love the smell of napalm in the morning"
https://www.youtube.com/watch?v=ALi78xSaP0Y , überrascht mich das nicht ... :wink:
 
Ich bin ja normalerweise nur mit Bus und Bahn unterwegs, Corona sei dank in der letzten Zeit aber auch öfters mit Carsharing oder Mietwagen (vergünstigt dank Firmen-Rabattcode vom Arbeitgeber, zudem aktuell sowieso billig weil kaum Touristen im Land).

Auf der Autobahn gab es immer wieder so Spezialisten die trotz 120 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit) wie wild Lichthupen und viel zu nah aufschliessen.

Ich reagiere auf so Gesellen jeweils so, dass ich meine Geschwindigkeit um 20 km/h senke und gemütlich weiterfahre. Ist ja die Maximal- und nicht die Mindestgeschwindigkeit :mrgreen:
 
Pilatus schrieb:
Auf der Autobahn gab es immer wieder so Spezialisten die trotz 120 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit) wie wild Lichthupen und viel zu nah aufschliessen.

Ich reagiere auf so Gesellen jeweils so, dass ich meine Geschwindigkeit um 20 km/h senke und gemütlich weiterfahre. Ist ja die Maximal- und nicht die Mindestgeschwindigkeit :mrgreen:
Lag aber nicht daran, dass auf der rechten Spur alles frei war, oder? ;D
 
Das hätte längerfristig nur Wirkung wenn du ein notorischer Linksfahrer wärst, was wiederum nicht zulässig ist ausser du bist mit 100 selber die ganze Zeit am überhohlen.
 
Sinnvoll wäre es, das Rechtsüberholen auf Autobahnen zu erlauben, wie es seit langem z.B. in den USA üblich ist.

Ferner sollten in CH ähnlich wie in DE verbreitete LKW-Überholverbote eingeführt werden und dann müsste man diese Vorschrift auch noch konsequent durchsetzen.
 
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