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Auto ...

albe-fr schrieb:
korrekt, der Abstand zwischen Strassenbahn und den rechtsparkenden Autos war <1,2 m und der Fahrer meinte mich mit relativ geringer Differenzgeschwindigkeit < 10 km/h überholen zu muessen.
Bei einer Breite des Lenkers von 60 cm war da immerhin noch 30 cm Luft zu jeder Seite, reicht das nicht? :lol: Mich hat mal ein Bus kurz vor der Haltestelle überholt um mich dann bei Einscheren zu schneiden. Und Mindestabstand scheint im Gegenverkehr (parkende Autos auf der Gegenseite, maximal 3,5 Meter verbleibende effektive Straßenbreite) bei vielen auch nicht zu gelten. Als Radfahrer musst Du im Straßenverkehr immer für andere mitdenken. Sonst landest Du schnell in der Unfallaufnahme. Irgendwie ist das ein generelles Problem. Radfahrer gelten bei einigen nur als rechtlose Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse. Sie schauen Dich aus ihren trüben dummen Augen an und fahren los, obwohl sie Vorfahrt gewähren müssen. Es mag vielleicht 1% oder 1‰ der motorisierten Verkehrsteilnehmer betreffen. Aber die Zahl der täglichen Begegnungen multipliziert mit der Zahl der Fahrten pro Monat reicht aus, um die Wahrscheinlichkeit eines unverschuldeten Unfalls pro Monat auf 100% hoch zu drücken. Und als Radfahrer ziehst Du da generell den Kürzeren.
 
30 cm sind ja noch massig Platz, das geht viel enger auch noch....

Ich fahr täglich mit dem Rad zur Arbeit. Da kann ich mich NeusserGletscher nur anschließen. Du musst als Radler immer vorausdenken.

Auf meinem Arbeitsweg ist ein Kreisverkehr und da gibt es immer die gleichen drei Klassiker:
- kurz vorm Kreisverkehr noch überholen und beim Einfädeln schneiden
- im Kreisverkehr die Vorfahrt nehmen, ist ja nur ein langsamer Radfahrer
- in Kreisverkehr überholen, mit Mindestabstandes ist dann nichts mehr

Wenn ich für jeden Verstoß 5 Euro bekommen würde, hätte ich einen sauberen Nebenverdienst im Monat.

Wollte ich die Verstöße anzeigen, wäre ich dreimal die Woche auf der Polizei.
 
NeusserGletscher schrieb:
albe-fr schrieb:
korrekt, der Abstand zwischen Strassenbahn und den rechtsparkenden Autos war <1,2 m und der Fahrer meinte mich mit relativ geringer Differenzgeschwindigkeit < 10 km/h überholen zu muessen.
Bei einer Breite des Lenkers von 60 cm war da immerhin noch 30 cm Luft zu jeder Seite, reicht das nicht?

abgesehen davon, dass mein Lenker 74 cm hat, nein, ich fühlte mich gefährdet und mit dieser Einschätzung war ich nicht alleine. Zur Anzeige gebracht habe ich es letztendlich weil auch meine Kinder regelmässig diese Stelle fahren.
 
Bei der ganzen Diskussion sind wir in meinen Augen wieder an dem Punkt, Motor- und Radverkehr gehören wo es nur geht einfach baulich komplett voneinander getrennt. Das würde so viele potenzielle Gefahrensituationen, vor allem aber Unmut aller Verkehrsteilnehmer beseitigen und wäre am Ende wohl auch noch umweltfreundlicher.
Wie oft kommt es vor, dass ein Omnibus von einem einzelnen Radfahrer ausgebremst wird und fröhlich Diesel verbrennt. Müsste nicht sein, wenn man einfach alles trennt. In Städten gehört da für mich an vielen Stellen auch dazu, dass man den Autofahrern gezielt und überlegt Raum wegnimmt und dem Radfahrer gibt, diesen dafür aber wieder von Hauptstraßen möglichst fernhält.
Und ich hoffe so sehr, dass endlich mal die Kennzeichenpflicht für Fahrräder kommt, das ist teils ein Unding. Ich fahre wöchentlich 3 mal in die Fußgängerzone in Friedrichshafen um den Marktstand aufzubauen. Und während man da als Autofahrer schön mit Schrittgeschwindigkeit entlang fährt, überholen einen ständig Radfahrer in einem Affenzahn und man hat nichts gegen die in der Hand.
 
Julian96 schrieb:
Bei der ganzen Diskussion sind wir in meinen Augen wieder an dem Punkt, Motor- und Radverkehr gehören wo es nur geht einfach baulich komplett voneinander getrennt.
Einen Großteil der Beinahe-Unfälle erlebe ich an Radwege-Furten auf vorfahrtsberechtigten Straßen, über die eine gewisse Klientel achtlos drüber brettert, weil für sie die Vorfahrt erst an der Einmündung beginnt. Und ein anderer Teil betrifft den Klassiker beim Abbiegen und räumlich getrennten Radwegen. Wobei ich selbst oft als Autofahrer die gleichen Kreuzungen befahre und absolut nicht nachvollziehen kann, wie man da einen Radfahrer übersehen kann. Aber dafür muss man sich halt Zeit nehmen und zweimal nach hinten schauen.
 
Julian96 schrieb:
Bei der ganzen Diskussion sind wir in meinen Augen wieder an dem Punkt, Motor- und Radverkehr gehören wo es nur geht einfach baulich komplett voneinander getrennt. Das würde so viele potenzielle Gefahrensituationen, vor allem aber Unmut aller Verkehrsteilnehmer beseitigen und wäre am Ende wohl auch noch umweltfreundlicher.
Wie oft kommt es vor, dass ein Omnibus von einem einzelnen Radfahrer ausgebremst wird und fröhlich Diesel verbrennt. Müsste nicht sein, wenn man einfach alles trennt. In Städten gehört da für mich an vielen Stellen auch dazu, dass man den Autofahrern gezielt und überlegt Raum wegnimmt und dem Radfahrer gibt, diesen dafür aber wieder von Hauptstraßen möglichst fernhält.
Und ich hoffe so sehr, dass endlich mal die Kennzeichenpflicht für Fahrräder kommt, das ist teils ein Unding. Ich fahre wöchentlich 3 mal in die Fußgängerzone in Friedrichshafen um den Marktstand aufzubauen. Und während man da als Autofahrer schön mit Schrittgeschwindigkeit entlang fährt, überholen einen ständig Radfahrer in einem Affenzahn und man hat nichts gegen die in der Hand.

So ein Käse, die Ursache vieler Probleme ist die bauliche Trennung... Fängt bei den tollen Radwegen hier auf dem Land an: Ein Kilometer zwischen zwei Orten ist der Radweg links, dann kommt der Ort da führt der Radweg auf die Straße, dann gehts rechts weiter um dann urplötzlich komplett zu verschwinden , dann wird man im 90° Winkel auf die Straße geleitet... Solche Radwege benutze ich aus Prinzip nicht, das ist Gefährdung. Hört auf: baulicher getrennter Radweg im Kreuzungsbereich, entweder versteckt hinter Büschen/Bäumen oder parkenden Autos. Da muss nicht mal böse Absicht dahinter sein, für Autofahrer ist es fast nicht möglich alles zu überblicken, vorallem wenn der Radweg einseitig beide Richtungen bedienen soll.
Bauliche Trennung ist gerade in Städten ein Wunschtraum, der Platz ist einfach nicht da...
 
Ihr habt nicht verstanden was ich mit baulich getrennt meine. Ich meine damit, Auto und Fahrrad fahren komplett voneinander getrennt und begnen sich möglicht gar nicht.
Der Kontakt muss möglichst ganz vermieden werden, so wie ein Bahngleis eine Straße nur an wenigen Punkten schneidet.
Was ist denn bitte baulich getrennt, wenn ein Radweg die Straße an jeder Kreuzung schneidet? :lol:
Flugzeuge landen ja auch nicht auf Straßen und ICEs fahren auch nicht auf Straßen. Verschiedene Fahrzeugarten haben möglichst nichts beieinander zu suchen.
Vielleicht sollte ich statt baulich lieber räumlich getrennt sagen.

Eine vollständige Trennung ist an jeder Landstraße problemlos möglich, indem man einen Radweg komplett neben der Straße baut und in der Stadt wie gesagt auf Weg A den Radverkehr und Weg B den Motorverkehr fahren lässt.
Um eben genau keine Kreuzungspunkte und keine Radfahrer hinter parkenden Autos zu haben. Wo Autos fahren, fahren keine Radfahrer und wo Radfahrer fahren keine Autos. Unvermeidbare Schnittstellen an wichtigen Hauptstraßen ließen sich problemlos mit Unterführungen, Brücken und Ampeln realisieren. Gibt ja auch genug Orte in denen die U Bahn unter der Straße verläuft. Geht alles.

Der Verkehr wäre viel sicherer weil wer sich nicht begegnet kann sich auch nicht gefährden und dazu würde alles auch noch viel flüssiger laufen, für Busse, Autos und Fahrräder.
 
Das bringt allerdings einige sensible Themen mit ins Spiel, z.B. zusätzliche Versiegelung (neben Landstraßen, Rampen für Unter-/Überführungen), Beeinflussung von Grundwasserströmungen, vom notwendigen Investitionsvolumen ganz zu schweigen.
 
Und die zweit Frage wäre, wer das alles (separate Radwege, Brücken, Unterführungen etc.) bezahlen soll.
Ich hätte da eine Antwort: Die Radfahrer
Autofahrer zahlen eh schon deutlich mehr Steuern, als für die Finanzierung des Straßenbaus (inkl. aller bereits bestehenden Radwege) aufgewendet wird.
 
gfm49 schrieb:
Das bringt allerdings einige sensible Themen mit ins Spiel, z.B. zusätzliche Versiegelung (neben Landstraßen, Rampen für Unter-/Überführungen), Beeinflussung von Grundwasserströmungen, vom notwendigen Investitionsvolumen ganz zu schweigen.

... irgendwie seltsam, beim Autobahnbau hat man jahrzehntelang keinerlei große Bedenken in die Richtung .... und genauso, wie jetzt schon immer Straßen subventioniert wurden, werden halt die nächsten 20 Jahre mal alternative Fortbewegungsmittel wie Rad, Roller, Öffentliche Verkehrsmittel, Züge etc. bevorzugt. Ob Münster, Amsterdam oder Lissabon, man muss nicht weit schauen, um sich anzusehen wie das geht. Und mit steigenden Benzinpreisen, dem Umstieg auf E-Mobilität und dem überfälligen Tempolimit hat die Autolobby doch eh schon genug zu plärren ... da fällt das zusätzliche Geheule auch nicht mehr auf.
 
gfm49 schrieb:
Das bringt allerdings einige sensible Themen mit ins Spiel, z.B. zusätzliche Versiegelung (neben Landstraßen, Rampen für Unter-/Überführungen), Beeinflussung von Grundwasserströmungen, vom notwendigen Investitionsvolumen ganz zu schweigen.

Ich habe leider gerade keine Zahlen, aber ich könnte wetten dass für Autobahnen in Deutschland jährlich mehr versiegelt wird als für Radwege. Und es führen sogar Autobahnen kreuzungsfrei durch Städte, wieso soll das dann bei Radwegen grundsätzlich nicht funktionieren?
 
Also ich sehe den Aufwand für Radwege an vielen Orten marginal. Ein Radweg braucht im Gegensatz zu einer Straße keinen besonders befestigten Untergrund und vielerorts sind heute Radwege an Straßen angebaut, die Flächenversiegelung ist auch bei einem getrennten Radweg nicht viel größer. Da man ja an der Straße wieder einen Teil rückbauen könnte.
Lässt sich die Zahl der Unfälle reduzieren kann man sich eh fragen in wie fern das Geld dann eine Rolle zu spielen hat.
Ich sehe da bisher hauptsächlich das Problem eines nicht wollens.

Und in der Tat ist es so, dass der Radfahrer im Gegensatz zum Autofahrer keine Steuern zahlt, die Belastung durch einen Radfahrer ist aber auch nicht zu vergleichen mit der eines Autos oder gar LKWs.
Bestimmte Gesetze für Radfahrer, wie eben z.B. eine Kennzeichenpflicht müssten aber längst her. Grade weil ja auch immer vom Radfahrer als gleichberechtigtem Verkehrsteilnehmer gesprochen wird.

Wooly schrieb:
Und mit steigenden Benzinpreisen, dem Umstieg auf E-Mobilität und dem überfälligen Tempolimit hat die Autolobby doch eh schon genug zu plärren ...

Das verstehe ich nicht ganz. Warum sollte die Autolobby deswegen rumheulen? Das sind alles Punkte die der Autoindustrie aktuell sehr zu gute kommen.Das E Auto ist das Geschäft des Lebens für die Autoindustrie von heute. Oder warum sonst fordert ein Herr Diess von VW einen möglichst schnellen Umstieg auf das Elektroauto? Da geht es einzig und allein darum, möglichst schnell möglichst viele sehr hochpreisige Autos an die zu verkaufen, die es sich leisten können. So nach dem Motto egal was ihr vor einem Jahr gekauft habt, Elektro ist jetzt der neuste Schrei, kauft es euch möglichst alle. Spült wieder ordentlich Geld in die Kassen.
Auch Aussagen von ihm die sich z.B. für den Radverkehr stark machen dienen doch nur dazu den Ruf aufzupolieren. Man muss sich nur vor Augen halten, wer viel mit dem Rad unterwegs ist, ist oft ein umweltbewusster Mensch, oder er sucht eine günstige Alternative zum Auto. Also eingentlich genau die Leute, die die Autoindustrie in ihrem Kundenkreis nicht braucht. An einem Kleinwagen wird nichts verdient, voll ausgestattete Luxusschlitten sind heute das was Geld bringen. Die bringt man mit einem guten Ruf besser an das Zielpublikum und gleichzeitig zieht man mit solchen Aussagen möglichst keinen Groll auf sich. Alles nur Marketing.
Auch steigende Benzinpreise führen dazu, dass sich der ein oder andere vielleicht schneller ein Elektroauto zulegt und das Tempolimit kommt dem E Auto hinsichtlich der Reichweite auch noch entgegen.
 
Julian96 schrieb:
Das verstehe ich nicht ganz. Warum sollte die Autolobby deswegen rumheulen?

Ich meinte eher die "private" Autolobby, z.B. hier im Forum. Da sind das alles keine technischen Fragen mehr, sondern schon religiöse.

Das die Autohersteller das intern schon lange begriffen haben ist mir klar ... sie haben es aber erst mal ganz sanft anklingen lassen, um die oben genannte Zielgruppe nicht zu sehr zu verschrecken. Und sie bauen halt auch gerne dicke Autos mit viel PS. OB die deutsche Autoindustrie da so einen riesigen Kuchen abbekommt wage ich übrigens immer noch stark zu bezweifeln .... zu lange dann doch gezaudert, und auch zu lange auf den Verbrenner gesetzt ... ob Testla, die Chinesen, Apple, Google & Co. noch einzuholen sind mit dem alten Luxusautobauer-Mindset ... ich bin sehr skeptisch ....
 
Also rumheulen sehe ich hier keinen. Wir setzen uns lediglich mit Argumenten auseinander...

Leider wieder mal so eine Diskussion die in Richtung schwarz/weiß Denken abdriftet.
Genauso wie ein Reihe weitere Themen:
- Rad vs. Auto
- E-Auto vs. Verbrenner
- Corona-Maßnahmenbeführworter vs. Corona-Skeptiker
etc.

Die Wahrheit ist oft nicht so simpel wir hier dargestellt und schon gar nicht schwarz weiß. Es gibt für viele Themen sowohl von der einen Seite als auch von der anderen Seite plausible Antworten, Ansätze und Ideen. Aber lasst uns das dann bitte auch so diskutieren und lasst das Spalten und Polarisieren bei solchen Themen.

In unserem Land und auf der ganzen Welt wird es auch in Zukunft Fahrräder und Autos (mit verschiedenen Antriebskonzepten) geben.
Deshalb sollten wir diese beiden Verkehrsmittel nicht gegeneinander ausspielen sondern Lösung diskutieren, wie beide Verkehrsmittel bestmöglich um Straßenverkehr ihren Platz finden und ihre Stärken ausspielen können.
 
Absolut so ist es :top:
Mein Gefühl sagt mir aber dennoch, wenn wir Jahrzehnte lang versuchen verschiedene Verkehrsteilnehmer sicher miteinander am Verkehr teilnehmen zu lassen und es an vielen Ecken, die mit mehr Verkehr zwangsläufig zunehmen, immer wieder zu Keilereien, Behinderungen, Gefährdungen oder Unfällen kommt, dann sollte man vielleicht mal einen anderen Ansatz versuchen :lol:
Markierte Radwege auf Straßen, Radwege hinter parkenden Autos etc. alles was es bisher gibt stört mich auf jeden Fall als Autofahrer und als Radfahrer. Grade auf diesen markierten Streifen auf der Straße fühle ich mich als Radfahrer auch nicht wirklich sicher. Ich glaube nahezu jeder Radfahrer wäre froh wenn er einen eigenen Weg für sich ohne Autos hätte und jeder Autofahrer wäre froh wenn auf seiner Straße nie ein Fahrrrad unterwegs ist. Ihre Stärken spielen alle Verkehrsmittel in meinen Augen nur aus, wenn sie dabei nicht von anderen Verkehrsteilnehmern ausgebremst werden.
Was bringt mir die getaktete Busverbindung wenn der Bus ständig hinter dem Radfahrer hängt und nie pünktlich sein kann?
Was bringt mir das wendige kleine Fahrrad, wenn ich dafür ständig übersehen werde und gefährdet bin?

Ich sehe nur eine vollständige Trennung als sinnvoll an.
Aber ist ja nur meine Haltung zu dem Thema :D
 
Wenn Wunschdenken auf Wirklichkeit trifft 😂

mein alternativ Vorschlag innerorts außerhalb von hauptverkehrsachsen: alles eins, shared space are mit rechtsfahr/gehgebot. deutlich flexibler und realistischer
 
Versuchen wir doch seit Ewigkeiten und offensichtlich funktioniert es nicht.
Welche Vorteile soll es bieten wenn alle auf einem Haufen hängen und sich gegenseitig im Weg rum gehen?
 
Julian96 schrieb:
Versuchen wir doch seit Ewigkeiten und offensichtlich funktioniert es nicht.
Welche Vorteile soll es bieten wenn alle auf einem Haufen hängen und sich gegenseitig im Weg rum gehen?

Nein tun wir nicht, wir versuchen Fußgänger auf zu schmale Gehwege zu quetschen, Radfahrer auf vermeintliche schutzstreifen und Autofahrer bekommen den Rest
 
Ja und selbst jetzt kommt es an sämtlichen Schnittstellen bereits zu Unfällen.
Wie stellst du dir das vor, dass alle die gleichen Wege benutzen ohne Konfliktpotenzial? Dafür gab es noch nie eine vernünftige Lösung.
Wie soll der Bus freie Fahrt haben, wenn er kilometerweit mit 20km/h hinter nem Fahrrad hängt?
Für mich macht das absolut keinen Sinn.

Und so wie du es schilderst klingt es so wie wenn Platz einfach nur das Problem wäre. Eine Fahrspur schmaler machen geht nicht, sonst passt der LKW der die Amazon Bestellung bringt nicht mehr drauf, wenn der Gehweg zu schmal ist, kann es dann ja nur am allgemein zur Verfügung stehenden Platz liegen und nicht an der Zuweisung für die einzelnen Verkehrsteilnehmer.
Und ich will mir als Radfahrer meine Fahrspur wirklich nicht mit den ganzen gestressten Paketzustellern teilen. Da habe ich Angst um mich selbst und ich wohne nichtmal in einer Stadt.
 
molotov schrieb:
Julian96 schrieb:
Versuchen wir doch seit Ewigkeiten und offensichtlich funktioniert es nicht.
Welche Vorteile soll es bieten wenn alle auf einem Haufen hängen und sich gegenseitig im Weg rum gehen?

Nein tun wir nicht, wir versuchen Fußgänger auf zu schmale Gehwege zu quetschen, Radfahrer auf vermeintliche schutzstreifen und Autofahrer bekommen den Rest
Es funktioniert ja schon bei der Kombination Fußgänger/Radfahrer nicht. Bestes Beispiel ist die Residenzstraße in München - obwohl noch von früher her Gehsteige vorhanden sind, ist die Straße einschließlich der ehemaligen Fahrbahn in der gesamten Breite Fußgängerzone, in der Radfahren erlaubt ist. Das ist auch laut und deutlich beschildert ebenso wie der Hinweis auf "Schrittgeschwindigkeit". Die meisten Radler klingeln sich aber bei 20+ km/h gewaltsam den Weg frei und etliche Fußgänger gehen offenbar blind durch die Gegend. Jedenfalls keine gute Situation.
 
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